Golf rund um Berlin und Hamburg: die Plätze, die sich lohnen
Sandboden und lange Saison im Osten, Tradition und Wind im Norden: wer wann Gäste aufnimmt, und was vorher zu klären ist.
Berlin und Hamburg sind die beiden deutschen Großstädte, in denen Golf am wenigsten teuer und am leichtesten zugänglich ist. Beide haben Anlagen im Umland, die Gäste ohne Umstände aufnehmen, und beide haben eine Handvoll Plätze, die einen Umweg wert sind.
Rund um Berlin
Das Berliner Umland bietet die für deutsche Verhältnisse ungewöhnliche Kombination aus Platzdichte und Verfügbarkeit: sandiger Boden in der Mark Brandenburg, was gute Drainage und damit eine lange Saison bedeutet, und Anlagen, die auf Gäste eingerichtet sind.
Der praktische Vorteil des Sandbodens: Die Plätze öffnen früher im Jahr und bleiben im Winter länger bespielbar als schwere Lehmböden andernorts.
Rund um Hamburg
Hamburg hat eine ältere Golftradition und entsprechend mehr klassische Clubs, was bedeutet: mehr Anlagen mit Handicapanforderung, mehr für Mitglieder reservierte Wochenendvormittage, aber auch eine höhere Dichte an guten Plätzen in kurzer Entfernung.
Der Norden bringt außerdem Wind ins Spiel. Auf den küstennäheren Plätzen ist der Ballflug flacher zu planen als im Binnenland, und ein niedriger Schlag mit einem Schläger mehr ist regelmäßig die richtige Wahl.
Was Sie vorher klären
Drei Fragen, ein Anruf: Sind Gäste am gewünschten Tag zugelassen? Welches Handicap wird verlangt? Und gibt es Nachmittags- oder Feierabendtarife? Die Antworten unterscheiden sich stärker zwischen benachbarten Clubs als zwischen den beiden Städten.
Neun Löcher nach Feierabend
Neun Löcher kosten auf den meisten Anlagen deutlich weniger als die Hälfte der Achtzehn-Loch-Runde, häufig im Bereich von 20 € bis 35 €.
In beiden Städten ist die Neun-Loch-Runde nach der Arbeit das unterschätzte Format: zwei Stunden, ein niedrigeres Greenfee, und die Ergebnisse zählen für das Handicap. Im Juni und Juli reicht das Licht bis weit in den Abend.
Wie man ein Wochenende baut
Ein Quartier, zwei Plätze, kein drittes. In beiden Regionen liegen genug gute Anlagen innerhalb einer halben Stunde, sodass der Umzug zwischen Hotels reine Zeitverschwendung ist.
Buchen Sie die Startzeiten vor der Unterkunft. Die verfügbaren Zeiten bestimmen den Ablauf, nicht die Zimmerlage.
Wann es sich lohnt
Mai, Juni und September. Im Hochsommer sind die Wochenenden voll und die Greenfees am höchsten; im Frühjahr und Frühherbst stimmen Platzzustand, Verfügbarkeit und Preis gleichzeitig.
Wo Sie suchen und buchen
- Die Anlagensuche von Golf in Deutschland für Kontakte und Zugangsbedingungen im Umland beider Städte.
- Die Websites der Anlagen für Startzeiten, Feierabendtarife und Neun-Loch-Preise.
- Bei fehlendem Heimatclub: die Handicapverwaltung über eine Fernmitgliedschaft, damit Gastspiele überhaupt möglich sind.
Greenfees und Gastregelungen ändern sich pro Saison. Fragen Sie im Sekretariat nach, bevor Sie fahren.
