Golf-Club Bad Pyrmont aus dem All. Sentinel-2 cloudless 2016 von EOX IT Services GmbH (enthält modifizierte Copernicus-Sentinel-Daten), CC BY 4.0.
Golf-Club Bad Pyrmont
Löcher
18
Von
72
Länge
5.624 m (Gelb), 4.889 m (Rot)
Greenfee
—
Beste Saison
ganzjährig
Der Golf-Club Bad Pyrmont e.V. trägt den Namen des niedersächsischen Staatsbads, spielt aber zum größten Teil auf nordrhein-westfälischem Boden. Die Anschrift lautet Am Golfplatz 2, 32676 Lügde, und Lügde gehört zum Kreis Lippe. Der Platz liegt auf dem Hamberg westlich der Lügder Altstadt, hoch über dem Tal der Emmer und dem Pyrmonter Becken. Die Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verläuft über die Anlage; nach Angaben der Tourismusportale der Region lässt sich der Ball an einer Bahn mit einem einzigen Schlag von einem Bundesland ins andere spielen, ein Grenzstein markiert die Stelle. Der Club selbst nennt sich den „Panoramagolfplatz im Weserbergland“.
Zur Anlage gehören ein 18-Loch-Platz mit Par 72, der sich für die Wertung auch als zwei getrennte Neun-Loch-Schleifen (Platz A und Platz B) spielen lässt, eine Driving Range mit 13 überdachten Abschlägen, ein Putting Green, ein Pitching-Bereich mit Bunkern und seit November 2023 eine Indoor-Anlage mit einem Trackman-Simulator. Im Clubhaus betreibt eine eigene Gesellschaft seit 2021 die Gastronomie. Nach Angaben des Clubs ist der Platz das ganze Jahr über gut bespielbar; seit 2021 gibt es Winterabschläge aus Kunststoff-Verbundsteinen, auf denen auch im Winter vorgabenwirksam gespielt werden kann.
Die Geschichte des Clubs reicht weiter zurück, als man es einem Platz in dieser Lage zutrauen würde. Die Chronik auf der Seite des Clubs vermerkt, dass bereits 1937 Pläne für einen Kurzplatz auf dem Bomberg vorgelegen haben sollen. Gegründet wurde der Pyrmonter Golfclub 1960 bei einem Treffen im Hause Buchinger, 1961 folgte die Eintragung ins Vereinsregister. Der Club führt deshalb 1961 als Beginn („Golfsport seit 1961“), und auch Golf Post nennt 1961 als Gründungsjahr. Als Planer nennt die Chronik die Golfplatzarchitekten Dr. Bernhard von Limburger und Donald Harradine. Gebaut wurde zunächst mit ungewöhnlicher Hilfe: 1963 legten englische Pioniere aus Hameln im Rahmen einer Übung, nach Angaben des Clubs im Wesentlichen kostenlos, den Rohbau des Platzes auf dem Hamberg an. 1964 waren alle neun Fairways im Rohbau fertig, 1966 wurden die neun Löcher freigegeben, und im selben Jahr fand das erste Pyrmonter Golfturnier statt.
Die frühen Jahre waren bescheiden. Als erstes Clubhaus diente ab 1965 ein Bauwagen, fließendes Wasser kam 1967 mit einem Brunnen am Kempenhof, Strom 1968 über ein Aggregat. 1971 wurde der Grundstein für ein richtiges Clubhaus gelegt, eingeweiht wurde es 1973. Durch mehrere Landkäufe ab 1975 kam der Club schrittweise in den Besitz seines Geländes, und ein Kauf im Jahr 1987 machte nach Angaben der Chronik den Ausbau auf 18 Löcher möglich. In welchem Jahr die zweiten neun Löcher eröffnet wurden, nennt die Chronik nicht; wir lassen das deshalb offen.
Die Zahlen im Überblick
Der Platz hat in den vergangenen Jahren mehrfach sein Par geändert, und wer ältere Angaben findet, sollte das wissen. Laut Chronik wurde das Par 2014 von 70 auf 71 erhöht. 2018 wurde an der damaligen Bahn 11 der blaue Abschlag nach vorn zu Rot verlegt und an der damaligen Bahn 15 der rote Damenabschlag, sodass beide Bahnen von diesen Abschlägen als Par 4 gespielt werden. 2020 wurde die Runde „gedreht“: Sie beginnt seitdem, wie ursprünglich, wieder am Clubhaus, am früheren Abschlag 10. Seit 2024 hat der Platz Par 72, nachdem Loch 6 mit einem neuen Panorama-Abschlag verlängert wurde.
Die aktuelle Scorekarte auf der Seite des Clubs nennt für den 18-Loch-Platz fünf Wertungen. Von Gelb (Herren) misst der Platz 5.624 Meter bei Par 72, mit Course Rating 71,1 und Slope 128. Von Blau (Herren) sind es 5.344 Meter bei Par 71, Course Rating 70,0 und Slope 125. Von Rot spielen Herren 4.889 Meter bei Par 68 (Course Rating 67,3, Slope 119), Damen dieselben 4.889 Meter bei Par 72 (Course Rating 72,9, Slope 127). Von Orange spielen Damen 4.701 Meter bei Par 71, mit Course Rating 71,6 und Slope 125.
Für die beiden Neun-Loch-Schleifen nennt der Club eigene Werte. Platz A misst von Gelb 2.662 Meter bei Par 36 (Course Rating 34,6, Slope 124), Platz B von Gelb 2.991 Meter bei Par 36 (Course Rating 36,5, Slope 131). Von Rot (Damen) sind es auf A 2.273 Meter (Course Rating 35,5, Slope 122), auf B 2.616 Meter (Course Rating 37,4, Slope 132). Schon diese Zahlen zeigen, wo der Platz schwerer wird: Die zweite Hälfte ist von allen Abschlägen länger und höher geratet als die erste.
Ganz deckungsgleich sind die Angaben des Clubs nicht. Addiert man die Herrenlängen der Lochbeschreibungen, ergibt die erste Hälfte genau die 2.662 Meter von Platz A, die zweite aber 3.091 Meter statt der 2.991 Meter von Platz B, und die Summe von 5.753 Metern liegt über den 5.624 Metern der 18-Loch-Wertung von Gelb. Der Albrecht Golf Guide nennt 5.653 Meter von den Herrenabschlägen, was der Summe der beiden Neun-Loch-Werte entspricht. Wir geben für die Gesamtlänge die Werte der Scorekarte wieder und für die einzelnen Bahnen die der Lochbeschreibungen.
Nach den Lochbeschreibungen des Clubs hat der Platz fünf Par 5, fünf Par 3 und acht Par 4. Die Par 5 liegen an den Löchern 2, 4, 6, 15 und 16 und messen von den Herrenabschlägen zwischen 422 Metern (Loch 15) und 476 Metern (Loch 4). Die Par 3 liegen an den Löchern 3, 5, 8, 11 und 17, zwischen 116 Metern (Loch 8) und 222 Metern (Loch 3). Die Par 4 sind überwiegend kurz: Vier von ihnen messen weniger als 290 Meter, das längste ist die 13 mit 407 Metern.
Was der Platz verlangt
Was den Platz ausmacht, ist nicht die Länge, sondern das Gelände. Mit 5.624 Metern von Gelb ist er für ein Par 72 kurz; der Slope von 128 und die hohen Werte der zweiten Hälfte zeigen aber, dass die Meterzahl täuscht. Der Platz liegt an den Hängen des Hambergs, und fast jede Bahn spielt bergauf, bergab oder quer zum Hang. Die Lochbeschreibungen des Clubs warnen an mehreren Bahnen vor dem Hang hinter dem Grün, nennen hängende Fairways, Doglegs und Ausgrenzen. Dazu kommt der Wind, der auf einer offenen Kuppe eine größere Rolle spielt als in einem Tal. Wasserhindernisse erwähnen die Lochbeschreibungen dagegen an keiner Bahn.
Die ersten neun
Die Runde beginnt seit 2020 wieder am Clubhaus. Die 1 ist ein kurzes Par 4 von 287 Metern mit einem Dogleg, an dem der Club einen Draw empfiehlt; nach dem Knick öffnet sich der Blick über das Weserbergland, und der Hang hinter dem Grün ist zu meiden. Die 2, ein Par 5 von 433 Metern, knickt im rechten Winkel nach rechts ab. Ein gut platzierter Drive auf die Terrasse oder über den Wanderweg gibt nach Darstellung des Clubs guten Spielern eine echte Birdiechance; kürzere Spielerinnen und Spieler sollten taktisch vorgehen.
Die 3 ist das auffälligste Loch der Scorekarte: ein Par 3 von 222 Metern von den Herrenabschlägen, 176 Metern von Rot, rechts begleitet von einer Ausgrenze. Es ist mit Handicap 1 die schwerste Bahn des Platzes, und der Club nennt sie einen echten Härtetest. Die 4, ein Par 5 von 476 Metern, ist ein Panoramaloch mit Dogleg rechts. Wer den Drive hinter oder zwischen die beiden Fairwaybunker legt, kann mit einem langen zweiten Schlag rechts am Baum vorbei über die Ecke abkürzen; der Club nennt für Longhitter ausdrücklich eine defensive und eine offensive Variante.
Die 5 ist ein Par 3 von 160 Metern bergauf, mit einem Bunker 20 Meter vor dem Grün und weiteren rechts und links. Die 6, mit 435 Metern ein Par 5 und Handicap 3, ist die Bahn, die 2024 mit dem neuen Panorama-Abschlag verlängert wurde. Der Club nennt sie das wahrscheinlich schwierigste Loch: Nur ein sehr guter Drive über den Wanderweg erlaube einen Angriff auf das Grün, taktisch sei es besser, die Bahn als Par 5 zu spielen. Die 7 ist ein kurzes Par 4 von 258 Metern, das man nach Angaben des Clubs nicht unterschätzen sollte; auch hier ist der Hang hinter dem Grün zu meiden. Die 8 ist mit 116 Metern das kürzeste Loch des Platzes, ein Par 3 mit drei Bunkern links, rechts und vorn und einem Grün, das nach Darstellung des Clubs beim Putten äußerste Konzentration verlangt. Die 9 schließlich, ein Par 4 von 275 Metern, hat einen Baum in der Mitte des Fairways als Ziel; der Club rät, vor dem Annäherungsschlag nach vorn zu gehen und sich Grün und Bunkerlage anzusehen. Hinter dem Grün liegt das Aus.
Die zweiten neun
Die 10 ist ein langes Par 4 von 372 Metern mit Dogleg rechts, das nach Angaben des Clubs meist gegen den Wind gespielt wird; die linke Fairwayseite ist das Ziel. Mit Handicap 4 eröffnet sie die schwerere Hälfte. Die 11, ein Par 3 von 177 Metern, hat Bunker auf beiden Seiten des Grüns. An der 12, einem Par 4 von 372 Metern, hängt das Fairway durchgehend nach rechts. Gerade im Sommer, wenn der Boden fest ist, soll der Abschlag deshalb auf die linke Seite, sonst landet der zweite Schlag leicht in dem strategisch platzierten Bunker.
Die 13 ist mit 407 Metern das längste Par 4 und mit Handicap 2 die zweitschwerste Bahn. Das Fairway ist schwer zu treffen, links schüchtert das Aus ein, und der Hang rechts vom Grün kann nach Darstellung des Clubs in die Annäherung einbezogen werden. Die 14 ist mit 266 Metern ein kurzes Par 4 gegen den Hang und mit Handicap 18 die leichteste Bahn; wegen der Steigung bleibt die Annäherung nach Angaben des Clubs bei vielen zu kurz. Die 15, ein Par 5 von 422 Metern, hat ein stark nach links hängendes Fairway; ein Draw von der Schutzhütte aus macht das Grün erreichbar, knapp dahinter liegt aber die Ausgrenze. Die 16, ein Par 5 von 434 Metern, wird auf der gesamten linken Seite vom Aus begleitet und endet an einem leicht erhöhten, gut geschützten Grün.
Die 17 ist ein Par 3 von 156 Metern, das der Club selbst als durchschnittlich bezeichnet, mit drei Bunkern rund um das Grün. Die 18, ein Par 4 von 385 Metern, nennt der Club ein „qualitatives Top-Golfloch“: ein hügeliges, enges Fairway, Bunker rechts und links des Grüns und das wohl schwerste Grün des Platzes mit kniffligen Breaks.
Was das für das eigene Spiel bedeutet
Der Platz belohnt Spieler, die Schläge aus schiefen Lagen beherrschen und Entfernungen bergauf und bergab einschätzen können. Mehrere Bahnen geben eine Seite des Fairways vor, weil der Hang den Ball sonst wegträgt, und an mehreren Grüns kostet ein zu langer Schlag mehr als ein zu kurzer. Mit dem Driver allein ist hier wenig gewonnen: Die kurzen Par 4 verlangen eher Platzierung als Länge, und an den Par 5 entscheidet oft die Frage, ob man über die Ecke angreift oder vorlegt. In öffentlichen Bewertungen findet sich außerdem der Rat, flach und rollend zu spielen, wenn der Platz im Sommer fest und trocken ist.
Und es ist ein Platz, der Kondition verlangt. Der Club erwähnt Schutzhütten auf dem Platz, Carts und Trolleys gibt es auf Anfrage. Wer nicht gut zu Fuß ist, sollte ein Cart vorher reservieren.
Übungsanlagen
Die Driving Range hat nach Angaben des Clubs 13 überdachte Abschläge, Entfernungsmarkierungen und Launch-Monitor-Systeme; zwei Abschläge haben Flutlicht. Bälle gibt es gegen Token aus dem Sekretariat oder mit Karte, sodass man auch außerhalb der Öffnungszeiten trainieren kann. Von Sonntag 17 Uhr bis Montag 10 Uhr ist die Range zum Ballsammeln gesperrt. Dazu kommen ein Putting Green und ein Pitching Green mit Bunkern. Die Indoor-Anlage mit Trackman-Simulator ist im Winter vor allem für Mitglieder gedacht, lässt sich aber online buchen. Unterricht gibt der Head Pro der Golfakademie, ein PGA-Professional, von Dienstag bis Samstag. Von April bis Ende September bietet der Club samstags um 14 Uhr einen kostenlosen Schnupperkurs für Einsteiger an.
Was Spielerinnen und Spieler sagen
Die folgenden Punkte fassen zusammen, was in öffentlichen Bewertungen wiederholt auftaucht, vor allem bei Golf Post, im Albrecht Golf Guide und bei Expertgolf. Es sind fremde Meinungen, nicht unsere: Wir haben den Platz nicht gespielt und nennen oder zitieren niemanden. Die Zahl der Bewertungen ist klein, auf den einzelnen Portalen jeweils zwischen acht und vierzehn, und ein Teil davon ist mehrere Jahre alt.
Was gelobt wird
- Die Aussicht ist der mit Abstand am häufigsten genannte Pluspunkt: über das Pyrmonter Becken, ins Weserbergland und zu den Lippischen Bergen, von jeder Bahn ein wenig anders.
- Die Grüns werden über die Jahre hinweg gut beurteilt, ebenso die Abschläge und die Anspielbereiche; auch nach einer Regenperiode wurde der Platz als gut gepflegt beschrieben.
- Der Platz gilt als abwechslungsreich und landschaftlich reizvoll, mit einer guten Mischung von Bahnen.
- Die ruhige Lage oberhalb der Stadt wird mehrfach hervorgehoben.
- Personal und Empfang werden als freundlich beschrieben; die 2021 renovierte Gastronomie und der Übungsbereich für das kurze Spiel fallen in neueren Bewertungen positiv auf.
- Die Schutzhütten auf dem Platz werden bei wechselhaftem Wetter geschätzt, und dass man über die Landesgrenze spielt, finden manche eine hübsche Kuriosität.
Was kritisiert wird
- Das Gelände ist sehr hügelig; mehrere Bewertungen raten, über ein Cart nachzudenken, und nennen die Runde konditionell anspruchsvoll.
- Die Fairways werden in älteren Bewertungen nur als mittelmäßig beschrieben, schlechter als die Grüns.
- Auf der Kuppe kann der Wind stark sein, und im Sommer wird der Platz fest und trocken.
- Wer den Platz nicht kennt, tut sich an manchen Bahnen schwer; Ortskenntnis oder ein Caddie hilft.
Die Gesamtnoten gehen je nach Portal auseinander und beruhen jeweils auf wenigen Stimmen; wir geben deshalb keine Durchschnittsnote wieder. In den Grundzügen sind sich die Bewertungen aber einig: viel Aussicht, gute Grüns, viel Steigung.
Für wen sich der Platz eignet
Bad Pyrmont ist ein Platz für Golferinnen und Golfer, die Landschaft und Strategie wichtiger finden als lange Drives. Wer gern taktisch spielt, kurze Par 4 mit Bedacht angeht und Schläge aus Hanglagen nicht scheut, findet hier eine Runde, die sich nicht in einer Stunde erschließt. Für Spieler mit hohem Handicap ist der Platz von Rot und Orange gut machbar, auch wenn die Steigungen in den Beinen bleiben. Wer eine flache, gemütliche Runde sucht, ist hier dagegen falsch. Für Kurgäste und Urlauber in Bad Pyrmont und Lügde ist der Club die naheliegende Adresse; Einsteiger können über den Schnupperkurs und die Golfakademie anfangen.
Auch abseits des Platzes lohnt sich der Ausflug. Bad Pyrmont mit seinem Kurpark liegt im Tal unterhalb des Hambergs, und Lügde hat eine historische Altstadt, durch die auch die Anfahrt zum Club führt. Unmittelbar nordöstlich des Golfplatzes, nur durch eine Straße getrennt, liegt nach Angaben der deutschsprachigen Wikipedia ein kleines Landschaftsschutzgebiet mit Kalkhalbtrockenrasen auf der Kuppe des Hambergs, ein im Kreis Lippe seltener Lebensraum für wärmeliebende Pflanzen.
Anfahrt und beste Zeit
Die Anschrift lautet Am Golfplatz 2, 32676 Lügde. Nach der Wegbeschreibung des Clubs erreichen Sie Lügde über die B1 oder die B83; die Stadt liegt etwa 25 Kilometer südwestlich von Hameln. An den Kreiseln nehmen Sie nicht die Umgehungsstraße durch den Tunnel, sondern die Abzweigung zur historischen Altstadt. In Lügde biegen Sie auf Höhe von Kirche und Marktplatz in die Brückenstraße ab, überqueren die Emmer und biegen nach etwa 600 Metern links zum Hotel Sonnenhof ab. Von dort geht es etwa zwei Kilometer bergauf, vorbei an der Gaststätte Kempenhof, bis zum Clubparkplatz. Ohne Auto ist der Platz wegen der letzten Kilometer bergauf umständlich zu erreichen.
Der Club bezeichnet den Platz als ganzjährig bespielbar, und die vorgabenwirksamen Winterabschläge sprechen dafür. Die Öffnungszeiten richten sich nach der Saison: Von April bis Oktober ist montags von 9 bis 14 Uhr und dienstags bis sonntags von 9 bis 16 Uhr geöffnet, von November bis März dienstags bis samstags von 10 bis 12 Uhr; das Sekretariat nennt derzeit zusätzlich samstags 10 bis 14 Uhr. Ein Tourismusportal der Region nennt abweichende Zeiten; maßgeblich sind die des Clubs. Für die Aussicht empfehlen sich klare Tage im Frühjahr und Herbst. Wer im Hochsommer spielt, sollte mit festen, schnellen Fairways und Wind auf der Kuppe rechnen.
Zur Bahn, auf der man über die Landesgrenze spielt, gibt es unterschiedliche Angaben. Die Tourismusportale nennen Loch 16, ein weiteres Portal Loch 7. Weil die Runde 2020 „gedreht“ wurde und seitdem am früheren Abschlag 10 beginnt, ist es gut möglich, dass beide Angaben dieselbe Bahn unter alter und neuer Nummer meinen. Bestätigt hat das der Club nicht; fragen Sie im Zweifel vor Ort nach dem Grenzstein.
Gäste sind nach Angaben von Golf Post willkommen. Der Albrecht Golf Guide nennt eine Anmeldung und einen Clubausweis mit Handicap als Voraussetzung. Startzeiten buchen Sie über das Online-Buchungssystem, das der Club auf seiner Greenfee-Seite verlinkt; dort werden nach Angaben des Clubs auch alle Vereinbarungen mit Partnerclubs automatisch angewendet. Die aktuelle Platzbelegung veröffentlicht der Club ebenfalls online, Turniertage sollten Sie vorher prüfen.
Greenfee
Tarife und Startzeiten regelt der Club. Er unterscheidet zwischen dem Greenfee für Gäste und eigenen Vereinbarungen mit Partnerclubs; bezahlt wird über die Online-Buchung, im Sekretariat oder am Eingang des Clubhauses. Der Club gehört außerdem der Allianz „Mein Golfclub“ an, über die Mitglieder auf zahlreichen Partneranlagen greenfeefrei oder ermäßigt spielen. Die Angaben verschiedener Portale zur Höhe des Greenfees weichen voneinander ab; maßgeblich ist die Preisliste des Clubs. Siehe die Seite des Clubs.
Wie diese Seite entstanden ist
Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage; die Seite des Clubs für Anschrift, Anlagen, Öffnungszeiten, Wegbeschreibung, Übungsbereiche und die Chronik mit Gründung, Architekten, Bauzeit, Landkäufen und den Par-Änderungen von 2014, 2018 und 2024; die Scorekarte des Clubs für Par, Längen, Course Rating und Slope des 18-Loch-Platzes und der Plätze A und B; die Lochbeschreibungen des Clubs für Par, Herrenlängen und Handicapreihenfolge der einzelnen Bahnen sowie die Spielhinweise; Golf Post für das Gründungsjahr 1961 und das Gästespiel; der Albrecht Golf Guide für die Herrenlänge von 5.653 Metern, den Architekten Donald Harradine und die Gästeregeln; die Tourismusportale der Region für die Landesgrenze und den Grenzstein; die deutschsprachige Wikipedia für das benachbarte Landschaftsschutzgebiet auf dem Hamberg. Bei den Längen widersprechen sich die Angaben, wie oben beschrieben: Lochbeschreibungen, Neun-Loch-Werte und 18-Loch-Scorekarte ergeben unterschiedliche Summen, und ein internationales Portal führt den Platz noch mit Par 71, dem Stand vor 2024. Beim Architekten nennt der Albrecht Golf Guide nur Donald Harradine, die Chronik des Clubs Dr. Bernhard von Limburger und Donald Harradine als Planer; wer die Erweiterung auf 18 Löcher entworfen hat, haben wir nicht gefunden. Die Bewertungsportale des Albrecht Golf Guide konnten wir nicht vollständig aufrufen. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und zitieren niemanden namentlich.
Wir haben diesen Platz nicht gespielt, und diese Seite ersetzt das nicht. Der Club hat für diese Seite nicht bezahlt, sie vor der Veröffentlichung nicht gesehen und keinen Einfluss auf ihren Inhalt. Wenn Sie den Platz kennen und hier etwas falsch oder veraltet ist, schreiben Sie uns, wir korrigieren es.
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