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Plätze

Golf rund um Zürich: welche Plätze offen sind, und an welchen Tagen

Zumikon, Schönenberg, Breitenloo, Hittnau, Kyburg und der öffentliche Golfpark Otelfingen: wer wann spielen darf, und was eine Mitgliedschaft wirklich bringt.

La rédaction Panxis Golf · · 4 min
Deux joueurs s'entraînent au putting sur un green d'entraînement.
Le petit jeu, et non le swing, décide du passage à l'index. — Photo Jopwell / Pexels

Die Region Zürich zählt rund ein Dutzend Golfplätze, und sie zerfallen in zwei Welten: die traditionellen Clubs, auf denen man am Samstagmorgen als Gast wenig verloren hat, und die öffentlichen Anlagen, auf denen man ohne Mitgliedschaft eine Startzeit bucht. Wer das nicht weiss, telefoniert eine Stunde lang vergeblich.

Die Clubs: Zumikon, Schönenberg, Breitenloo, Hittnau, Kyburg

Der Golf & Country Club Zürich in Zumikon ist die bekannteste Adresse der Region. An Wochenenden und Feiertagen ist der Platz den Mitgliedern vorbehalten, unter der Woche ist er für Gäste zugänglich. Diese Regel gilt in ähnlicher Form für einen grossen Teil der traditionellen Clubs: Der Gast spielt Dienstag bis Freitag.

Golfclub Schönenberg, Golfclub Breitenloo, Golf- und Country-Club Hittnau-Zürich und Golf Club Kyburg vervollständigen das Bild der 18-Loch-Plätze rund um die Stadt. Sie unterscheiden sich weniger im Preis als in der Zugänglichkeit: Rufen Sie an, nennen Sie Ihr Handicap und den Wunschtag, und Sie erfahren in zwei Minuten, ob es geht.

Was Sie erwarten sollten: Auf den Clubplätzen wird eine Platzreife und meist ein Handicap verlangt, ein Gastspiel ist an Bedingungen geknüpft, und die Reservation läuft über das Sekretariat statt über ein Buchungsportal.

Die öffentliche Alternative: Golfpark Otelfingen

Der Migros Golfpark Otelfingen liegt im Furttal, keine halbe Stunde vom Stadtzentrum, und ist der wichtigste öffentliche Platz der Region: der 18-Loch-Platz Lägern, dazu kürzere Anlagen mit neun Löchern. Gespielt wird ohne Clubmitgliedschaft, die Startzeit buchen Sie im Netz.

Für Einsteigerinnen und Einsteiger, für Gelegenheitsspieler und für alle, die kurzfristig entscheiden, ob sie spielen, ist Otelfingen die praktikabelste Adresse im Kanton. Die übrigen fünf Golfparks der Gruppe liegen in Holzhäusern (Zug), Moossee (Bern), Signal de Bougy (Waadt), Oberkirch (Luzern) und Waldkirch (St. Gallen) – für ein verlängertes Wochenende durchaus im Radius.

Privat oder öffentlich: die ehrliche Rechnung

Eine Clubmitgliedschaft in der Region Zürich bedeutet eine Eintrittsgebühr in Franken, einen Jahresbeitrag und bei den gefragten Clubs eine Warteliste. Zum Vergleich: Die Migros GolfCard kostet CHF 300.– im Jahr, die ASGI CHF 590.–. Die Beträge stehen selten vollständig auf der Website; fragen Sie beide Zahlen direkt beim Sekretariat ab, bevor Sie rechnen.

Die Gegenrechnung ist einfach: Zählen Sie Ihre Runden des letzten Jahres. Unter fünfzehn Runden fahren Sie mit einer Karte einer Public Golf Organisation und Greenfees günstiger. Ab dreissig Runden auf demselben Platz kippt die Rechnung zugunsten der Mitgliedschaft. Dazwischen entscheidet, ob Ihnen das Clubleben etwas wert ist – Turniere, feste Flights, ein Sekretariat, das Sie kennt.

Startzeiten: wann Sie überhaupt eine bekommen

Die Regel für die Region Zürich lautet: Samstag und Sonntag vormittags gehören den Mitgliedern, der späte Nachmittag ist die realistische Lücke für Gäste, und unter der Woche ist fast alles möglich. Im Frühling und im Frühherbst, wenn die Saison auf dem Höhepunkt ist, verschiebt sich das noch einmal zulasten der Gäste.

Wer flexibel ist, spielt am Dienstag- oder Mittwochnachmittag auf einem Clubplatz, den er sonst nie zu sehen bekäme, und zahlt weniger als am Wochenende.

Wenn Sie erst anfangen

Beginnen Sie auf einer öffentlichen Anlage, nicht auf einem Clubplatz. Die kurzen Plätze in den Golfparks sind dafür gebaut: Sie üben den Ablauf einer Runde, ohne eine ganze Vierergruppe hinter sich zu blockieren. Wenn die Platzreife sitzt und das Handicap steht, öffnen sich die Clubplätze von selbst.

Wo Sie buchen und nachschlagen

Ein Anruf beim Sekretariat des Wunschplatzes ersetzt jede Recherche: Die Frage «welche Tage sind für Gäste offen, und welches Handicap verlangen Sie?» beantwortet alles Übrige.

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