Layout of Golfclub Königshof Sittensen from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).
Golfclub Königshof Sittensen
Löcher
18
Von
72
Länge
5.976 m (Gelb), 5.269 m (Rot)
Greenfee
—
Beste Saison
Ganzjährig (Wintergreenfee 1. November bis 31. März)
Der Golfclub Königshof Sittensen spielt am Rand von Sittensen, einer Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme), die zugleich Sitz der gleichnamigen Samtgemeinde ist. Die Anschrift lautet Alpershausener Weg 60, 27419 Sittensen. Nach Wikipedia zählte die Gemeinde Ende 2025 rund 6.264 Einwohner; durch den Ort fließt die Oste, und die Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen hat hier ihre Anschlussstelle 47 „Sittensen“. Der Club selbst gibt an, die Anlage liege drei Minuten von der A1 entfernt, und nennt sie „einer der schönsten Orte zwischen Bremen und Hamburg“. Hamburg Tourismus beziffert die Entfernung von Hamburg auf etwa 60 Kilometer, die Tourismusorganisation Niedersachsen verortet den Platz im Ostetal.
Auf seiner Website tritt der Verein meist kurz als „Golfclub Sittensen“ auf, im Vereinsregister steht er als Golfclub Königshof Sittensen e.V. unter der Nummer 160101. Das Impressum nennt Thomas Liburg als Präsidenten. In OpenStreetMap ist die Anlage unter dem vollen Vereinsnamen und derselben Anschrift eingetragen. Woher der Namensteil „Königshof“ stammt, erklärt keine der Quellen, die wir gelesen haben, auch die Vereinschronik nicht.
Zur Anlage gehören ein 18-Loch-Platz mit Par 72, eine Driving Range mit Rasenabschlag und Flutlicht, mehrere Übungsgrüns, ein Übungsbunker und ein Clubhaus mit dem öffentlichen Restaurant „Königs“. Einen eigenen Kurzplatz erwähnt der Club nicht. Die Tourismusorganisation Niedersachsen gibt die Fläche mit 60 Hektar an und beschreibt eine typisch norddeutsche Landschaft mit Hügeln, Senken, Biotopen und Wasserhindernissen; Hamburg Tourismus spricht von Geestlandschaft mit Senken, Hügeln, altem Baumbestand, Obstwiesen und Teichen.
Die Zahlen im Überblick
Laut Scorekarte des Clubs (Stand August 2023) ist der Platz von Gelb ein Par 72 mit Par 36 auf beiden Neunen. Fünf Löcher sind Par 3, acht Par 4 und fünf Par 5. Von Gelb, auf der Karte als Herrenabschlag geführt, misst der Platz 5.976 Meter, davon 2.954 auf der ersten und 3.022 auf der zweiten Neun. Von Rot sind es 5.269 Meter (2.641 und 2.628). Rot gilt auf der Scorekarte für Damen und Herren mit denselben Längen, aber nicht mit demselben Par: Für Herren von Rot werden die Löcher 9, 10 und 13 als Par 4 statt Par 5 gewertet, das Par sinkt so auf 69 (35 und 34).
Die Course-Handicap-Tabelle des Clubs, die die Clubnummer 3343 trägt, führt drei Wertungen über 18 Löcher, dieselben, die auch auf der Scorekarte stehen. Herren spielen von Gelb mit Course Rating 72,4 und Slope 128 bei Par 72, von Rot mit 68,5 und 121 bei Par 69. Damen spielen von Rot mit Course Rating 74,0 und Slope 131 bei Par 72. Eine Wertung für Damen von Gelb enthält die Tabelle nicht. Für die erste und die zweite Neun stellt der Club eigene 9-Loch-Tabellen bereit.
Was heißt das in der Praxis? Ein Course Rating von 72,4, also etwas über Par, bei knapp 6.000 Metern zeigt, dass ein Spieler mit Handicap null den Platz von Gelb etwas schwerer findet, als das Par sagt. Der Slope von 128 und für Damen von 131 liegt deutlich über dem Normwert von 113: Für Spielerinnen und Spieler mit höherem Handicap gilt der Platz als spürbar anspruchsvoll. Laut Tabelle erhält ein Herr mit Handicap-Index 20,0 von Gelb eine Spielvorgabe von 23, von Rot eine von 21 (bezogen auf Par 69), eine Dame mit Index 20,0 von Rot eine Spielvorgabe von 25.
Der Club nennt auf seiner Platzseite zwölf Wasserhindernisse. Das längste Loch ist die 16 mit 509 Metern von Gelb, das längste Par 4 die 12 mit 400 Metern, das längste Par 3 die 14 mit 201 Metern. Das kürzeste Loch ist die 11 mit 122 Metern von Gelb und 110 von Rot.
Geschichte
Die Chronik auf der Website des Clubs ist knapp, aber deutlich. 1990 wurde der Golfclub Königshof Sittensen gegründet, Gründungspräsident war Manfred Peppler, und es entstanden die ersten sechs Bahnen. Bis 1994 kamen, nach den Worten der Chronik „durch viel Eigenleistung“, so viele Bahnen hinzu, dass 15 bespielbar waren. 1996 beschloss die Mitgliederversammlung den Ausbau auf 18 Bahnen, zu einem Platz von fast sechs Kilometern Länge. Am Pfingstsonntag 1997 wurde der Golfplatz offiziell durch Hans-Jürgen Kloth eröffnet; wer Kloth war, sagt die Chronik nicht.
Bis zum Jahr 2000 diente nach der Chronik ein alter Melkstall als Clubhaus, dann ersetzte ihn ein neues Gebäude. 2015 feierte der Club sein 25-jähriges Bestehen mit einer Festwoche, 2020 das 30-jährige. Einen Platzarchitekten nennt der Club nicht, und auch in den Verzeichnissen, die wir gelesen haben, steht keiner. Die Chronik legt nahe, dass der Platz in Etappen und mit viel Arbeit der Mitglieder gewachsen ist, nicht nach einem Gesamtentwurf eines bekannten Büros.
Auch heute packen die Mitglieder an: Ende Oktober 2026 dankte der Club auf seiner Startseite den Helferinnen und Helfern, die an der Schutzhütte an Bahn 12 und am Pavillon an Bahn 10 gearbeitet hatten. Golf Post beschreibt den Club als Ausrichter regionaler Turniere und hebt die Jugendförderung hervor; im Herbst 2026 meldete der Club, seine Jugend- und Juniorenmannschaft habe die Clubmannschaftswertung des Mannschaftspokals gewonnen.
Was der Platz verlangt
Die Löcher tragen englische Namen, und viele davon beschreiben das Problem gleich mit: „Slicer’s Nightmare“, „Oak Trap“, „Never Up“. Der Club beschreibt jede Bahn auf seiner Platzseite, die folgenden Abschnitte stützen sich darauf, auf die Scorekarte (Längen, Par, Handicapreihenfolge) und auf die Platzregeln, die vom 1. Januar 2024 datiert sind und auf der Website als Platzregeln 2025 geführt werden.
Drei Motive kehren immer wieder: Ausgrenzen nahe an der Spiellinie, Wasser an vielen Grüns und Fairwaybunker in Drivelänge. Die Ausgrenze ist mit weißen Pfählen oder Linien markiert, die Driving Range gilt als interne Ausfläche. Als unbewegliche Hemmnisse, von denen man straflos Erleichterung nimmt, nennen die Platzregeln Wege mit künstlicher Oberfläche, die Bunkerwand vor dem Grün der 4, die Schutzhütten an den Löchern 3, 5, 12 und 15 und Pfähle für Greifvögel. Junge Bäume mit Stützpfahl, Drahtkorb oder Gießring sind geschützt; wer von ihnen behindert wird, muss Erleichterung nehmen. Außerdem gilt die Platzregel E5: Statt zurückzugehen, darf man einen Ball im Aus oder einen verlorenen Ball mit zwei Strafschlägen am Fairwayrand droppen. Am Abschlag der 15 ist ein provisorischer Ball Pflicht, wenn der erste verloren sein könnte.
Zur Orientierung stehen Pfähle mit grünen Ringen: einer für 100, zwei für 150, drei für 200 Meter bis zum Grünanfang; weitere Entfernungen stehen auf den Sprinklerdeckeln. Der Club betont kurze Wege zwischen den Bahnen und damit einen moderaten Zeitaufwand für 18 Löcher, und er weist darauf hin, dass auch neun Löcher möglich sind, vom Abschlag 1 oder vom Abschlag 10.
Die erste Neun
Die Runde beginnt mit einem Par 5. „Devil’s Corner“, die 1, misst 460 Meter von Gelb und 426 von Rot. Der Club verlangt einen präzisen Abschlag: Links verläuft die Ausgrenze bis zum Dogleg, rechts warten auf einen Slice Wasser, Bunker und hohes Rough. Gleich danach kommt mit „Three Birches“ das nach Handicapreihenfolge schwerste Loch des Platzes, ein Par 4 von 378 und 337 Metern. Der Drive muss zwischen den Birken hindurch, sonst ist das Grün mit dem zweiten Schlag kaum zu erreichen.
Die 3, „Left Out“, ist ein Par 3 von 182 Metern von Gelb und 161 von Rot. Die Ausgrenze begleitet die ganze linke Seite, rechts am Grün liegt Wasser, links zwei Bunker. Die 4, „Shorty Four“, ist mit 291 und 257 Metern das kürzeste Par 4 und nach Handicap das zweitleichteste Loch, aber sie straft lange Schläge: Direkt hinter dem erhöhten Grün liegt die Ausgrenze, davor ein Bunker mit steiler Wand. Das Grün muss hoch und genau angespielt werden. Die 5, „Wounded Knee“, ein Par 4 von 343 und 309 Metern, hat links Wasser und einen großen natürlichen Bunker mit der Ausgrenze dahinter, rechts zwei Bunker in Drivelänge, am Grün zwei weitere Bunker und seitlich wie hinten wieder die Ausgrenze.
Die 6 trägt ihren Namen „Slicer’s Nightmare“ wegen eines großen Wasserhindernisses in Drivelänge; die Landezone ist schmal. Das Loch misst 338 Meter von Gelb und 300 von Rot. Die 7, „Driver’s Dream“, ist mit 370 und 323 Metern ein langes Par 4 und Handicap 3; drei Fairwaybunker liegen im Spiel, und das Grün ist stark onduliert. Die 8, „Pitch and Go“, ein Par 3 von 152 und 132 Metern, hat dichtes Rough auf beiden Seiten und einen Bunker vor dem Grün. Die erste Neun schließt mit „Divine Nine“, einem kurzen Par 5 von 440 Metern von Gelb und 396 von Rot (für Herren von Rot ein Par 4) mit Blick auf den Wald. Mehrere Fairwaybunker und zwei Grünbunker, einer davon mit hoher Kante, machen es schwerer, als die Länge sagt, und ungenaue Annäherungen enden nach dem Club im dichten Unterholz.
Die zweite Neun
Die 10, „Second Chance“, ist wieder ein Par 5, 447 Meter von Gelb und 398 von Rot. Der Club warnt, dass der Westwind hier ins Gesicht blasen und den Drive verkürzen kann; links liegen zwei Wasserhindernisse, weiter vorne lange Bunker auf beiden Seiten. Die 11, „Oak Trap“, ist das kürzeste Loch des Platzes, 122 und 110 Meter, und hat ein besonderes Hindernis: eine große alte Eiche mitten auf dem Fairway, über die der Ball hoch hinweg muss. Das Grün schützen Wasser und ein Bunker.
Die 12, „Long John“, ist mit 400 Metern von Gelb das längste Par 4 und Handicap 4; von Rot misst sie nur 312 Meter, der größte Unterschied zwischen den Abschlägen auf dem ganzen Platz. Wer das Grün in zwei Schlägen erreichen will, muss die Fairwaybunker meiden, zwei weitere Bunker bewachen das Grün. Die 13, „Crazy Pool“, ein Par 5 von 467 und 412 Metern (Par 4 für Herren von Rot), hat Fairwaybunker in Drivelänge und ein großes Wasserhindernis direkt vor einem stark ondulierten Grün. Die 14, „Never Up“, ist mit 201 Metern von Gelb und 176 von Rot das längste Par 3; zwei große Fairwaybunker und ein Grünbunker liegen im Weg, und das Grün steigt nach hinten steil an.
Die 15, „Wooden Leg“, ist ein Dogleg von 369 und 327 Metern und nach Handicap das zweitschwerste Loch. Wer die Ecke über den Wald rechts abkürzen will, braucht nach dem Club einen Drive von rund 190 Metern, sonst ist der Ball wahrscheinlich verloren; nicht zufällig ist hier der provisorische Ball Pflicht. Links vom Grün liegt Wasser, zwei Bunker bewachen den Zugang, das Grün ist stark modelliert. Die 16, „Route 66“, ist mit 509 Metern von Gelb und 447 von Rot das längste Loch, gesäumt von Wasser und Bunkern bis zu einem Grün mit mehreren Ebenen. Die 17, auf der Website „Driver’s Fun“ genannt, ist ein Par 3 von 146 und 125 Metern mit einem Wasserhindernis etwa 100 Meter vom Abschlag direkt vor dem Grün und einem tiefen Bunker dahinter; zu lang ist hier ebenso teuer wie zu kurz. Die 18, „Touch Down“, ein Par 4 von 361 und 321 Metern, verlangt noch einmal einen genauen Abschlag: rechts Wasser und tiefes Rough, am gestuften Grün ein großer Teich und zwei Bunker.
Was das für das eigene Spiel bedeutet
Auf diesem Platz entscheidet weniger die Länge als die Richtung. Ausgrenzen dicht an mehreren Bahnen der ersten Neun, Wasser an vielen Grüns und Bunker in Drivelänge bestrafen vor allem den Slice und den zu langen Schlag. Wer den Platz nicht kennt, nimmt an Löchern wie der 4 oder der 6 besser ein Eisen oder Holz mit weniger Länge, statt den Driver zu riskieren, und spielt an der 15 lieber um die Ecke als über den Wald. Der Wind spielt nach dem Club an der 10 eine Rolle, und Bewertungen erwähnen lange Löcher bei Gegenwind. Mit fünf Par 5 von Gelb, von denen zwei unter 450 Metern bleiben, bietet der Platz dafür Chancen für Spieler, die den Ball gerade halten. Und weil mehrere Grüns stark onduliert oder gestuft sind, lohnt es sich, vor der Runde auf dem Puttinggrün Länge zu üben.
Übungsanlage und Unterricht
Die Driving Range hat nach Angaben des Clubs einen Rasenabschlag, Schläge bis 260 Meter sind möglich, und eine Flutlichtanlage erlaubt das Training am Abend. Die Zahl der Abschlagplätze und ob es überdachte Plätze gibt, nennt der Club nicht. Für das kurze Spiel gibt es ein Chipping-Grün, das aus verschiedenen Grashöhen angespielt werden kann, eine Pitching-Area für Schläge unter 100 Metern mit Lagen aus Fairway, Semirough und Rough, ein großes onduliertes Puttinggrün und einen Bunkerbereich mit flachen Lagen und hoher Kante.
Als Trainer nennt der Club Bill Griffiths, nach den Angaben auf der Website Golfprofessional seit 1980 und seit 1990 Mitglied der PGA of Germany. Für Einsteigerinnen und Einsteiger bietet der Club Schnupperkurse von 120 Minuten für Gruppen von vier bis sechs Personen und Kurse zur DGV-Platzreife an, 2026 an mehreren Terminen zwischen April und September; im Platzreifepaket ist nach Angaben des Clubs eine einjährige Mitgliedschaft enthalten. Die Tourismusorganisation Niedersachsen schreibt, Kinder und Jugendliche könnten nach Anfrage im Sekretariat kostenlos schnuppern.
Clubhaus, Gastronomie und Übernachtung
Das Clubhaus von 2000 hat Duschen, die Gäste nutzen dürfen; ein Handtuch bringt man nach dem Hinweis des Clubs selbst mit. Das Restaurant heißt „Königs“, ist öffentlich und liegt mit großer Sommerterrasse über dem Platz. Es wirbt mit frischen, saisonalen und regionalen Zutaten und richtet auch Feiern aus. Die Tourismusorganisation Niedersachsen führt das Restaurant unter dem Namen „Königshof“; der Club selbst nennt es „Königs“.
Auf seiner Gästeseite nennt der Club Hotels in der Umgebung mit ihrer Entfernung: Hotel Schröder rund 7 Kilometer, Hotel Klostermühle rund 8, Landgut Stemmen rund 12, Ringhotel Paulsen rund 19, Hotel Heidejäger und Landhaus Wachtelhof je rund 24 Kilometer. Hamburg Tourismus nennt zusätzlich den Landgasthof Oehr als Partnerhotel. Wohnmobile dürfen nach Angaben des Clubs eine Nacht auf dem Clubparkplatz stehen. Als Ausflugsziele empfiehlt der Club das Tister Bauernmoor, das Handwerkermuseum in einer denkmalgeschützten Wassermühle, den Weltvogelpark in Walsrode und den Wildpark Schwarze Berge.
Was Golferinnen und Golfer sagen
Die Zahl öffentlicher Bewertungen ist überschaubar, und die meisten haben keinen Text. Bei Hole19 kommt der Platz auf 4,3 von 5 aus 80 Bewertungen, von denen nur wenige einen Text haben. Golf Post zeigt 4,0 von 5 aus 15 Bewertungen, mit Teilnoten von 4,1 für das Preis-Leistungs-Verhältnis, 3,9 für die Willkommenskultur, 3,8 für die Gastronomie und je 3,7 für Landschaft und Platzzustand. Beim Golfführer 1Golf zeigen Suchauszüge nur zwei bis drei Bewertungen mit Durchschnitten zwischen 4,0 und 4,3.
Was gelobt wird
Am häufigsten genannt wird der Pflegezustand: Fairways und Grüns werden in mehreren kurzen Bewertungen bei Hole19 als sehr gut gepflegt beschrieben, der Platz als schön angelegt. Bei Golf Post heben Bewertungen das freundliche Personal, die entspannte Atmosphäre und das Restaurant hervor; gelobt werden auch Feierabendrunden und die Bespielbarkeit im Winter. Eine Bewertung bei 1Golf nennt den Platz wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses eine gute Alternative zu den Plätzen rund um Hamburg, und auch bei Golf Post erhält das Preis-Leistungs-Verhältnis die beste Teilnote.
Was kritisiert wird
Kritische Punkte sind selten, aber sie wiederholen sich. Bewertungen bei Golf Post finden einige Löcher sehr lang, vor allem bei Gegenwind, beschreiben den Platz als flach und weisen auf viele Ausgrenzen hin. Dazu kommt der Wunsch, dass Informationen zu Sommer- und Wintergrüns im Internet aktueller sein sollten. Landschaft und Platzzustand erhalten dort mit je 3,7 die niedrigsten Teilnoten. Dass ein Teil der Gäste den Platz flach findet, während die Tourismusseiten Hügel und Senken beschreiben, ist kein Widerspruch im Wortlaut der Quellen, zeigt aber, dass man hier keine ausgeprägte Hügellandschaft erwarten sollte.
Für wen sich der Platz eignet
Hamburg Tourismus schreibt, die Anlage sei eine Herausforderung für Spieler aller Stärken, die Tourismusorganisation Niedersachsen nennt sie geeignet für Anfänger bis Turnierspieler. Die Zahlen stützen das mit einer Einschränkung: Mit knapp 6.000 Metern von Gelb und 5.269 von Rot ist der Platz nicht übermäßig lang, aber Slope 128 für Herren und 131 für Damen zeigen, dass Fehlschläge hier teurer werden als auf einem offenen Platz gleicher Länge. Wer den Ball gerade hält und Wasser und Ausgrenzen mit dem passenden Schläger umspielt, findet eine abwechslungsreiche Runde mit Charakterlöchern wie der Eiche an der 11 oder dem Wasser vor dem Grün der 17.
Für Gäste auf der Durchreise zwischen Hamburg und Bremen ist die Nähe zur A1 ein Argument, ebenso die Möglichkeit, nur neun Löcher zu spielen. Hunde sind nach Angaben des Clubs auf Privatrunden willkommen. Wer im Raum Sittensen anfangen möchte, findet mit Schnupper- und Platzreifekursen einen Einstieg.
Anfahrt und Zugang
Die Anlage liegt am Alpershausener Weg 60 in 27419 Sittensen. Mit dem Auto erreicht man sie über die A1 und die Anschlussstelle Sittensen; der Club spricht von drei Minuten Fahrt von der Autobahn, Hamburg Tourismus empfiehlt von Hamburg aus die A1 Richtung Bremen. Mit der Bahn ist die Anreise umständlich: Der Bahnhof Sittensen liegt nach Wikipedia an einer Strecke ohne Personenverkehr, der nächste Bahnhof mit Personenzügen ist Tostedt.
Startzeiten bucht man online über die Website oder die App von PC Caddie oder telefonisch während der Bürozeiten unter 04282 3266. Für neun Löcher kann man an Tee 1 oder Tee 10 buchen; für 18 Löcher bittet der Club, zwei Startzeiten mit mindestens zwei Stunden Abstand zu buchen. Ist das Sekretariat nicht besetzt, tragen sich Gäste in das Greenfee-Buch im Clubhaus ein und werfen das Greenfee im Umschlag in den Briefkasten. Welche Spielberechtigung Gäste brauchen, sagt die Greenfee-Seite des Clubs nicht. Hamburg Tourismus nennt einen DGV-Ausweis oder einen vergleichbaren Nachweis und Handicap 54, die Tourismusorganisation Niedersachsen einen Clubausweis mit Handicap 54 und erwähnt, dass auch VcG-Spieler zugelassen sind. Wir empfehlen, vor dem Besuch beim Sekretariat nachzufragen.
Für die Zeit von November bis März nennt der Club Bürozeiten dienstags bis freitags von 9 bis 14 Uhr, montags und am Wochenende ist das Sekretariat geschlossen; es kann wetter- oder krankheitsbedingt früher schließen. Der Platz ist nach der Tourismusorganisation Niedersachsen ganzjährig bespielbar, und der Club führt ein eigenes Wintergreenfee vom 1. November bis 31. März. Golfcarts kann man vom 1. April bis 31. Oktober mieten, eine telefonische Reservierung wird empfohlen; Anfang November 2026 meldete der Club auf seiner Startseite, dass Carts witterungsbedingt nicht gestattet sind. Leihtrolleys sind vorhanden.
Greenfee
Tarife regelt der Club. Die Preisliste unterscheidet zwischen 9 und 18 Löchern und zwischen Werktagen und Wochenende mit Feiertagen, führt eigene Wintertarife vom 1. November bis 31. März und nennt Ermäßigungen für Jugendliche, Schüler, Studierende und Auszubildende. Dazu kommen Greenfee-Vereinbarungen mit anderen Clubs und Kooperationen wie „mein Golfclub“ und Golfamore. Siehe die Seite des Clubs.
Wie diese Seite entstanden ist
Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: die Platzseite des Clubs für die Beschreibung der Bahnen, die Zahl der Wasserhindernisse und die Hinweise zu Hunden, Wohnmobilen und 9-Loch-Runden; die Scorekarte (Stand August 2023) für Par, Längen und Handicapreihenfolge; die Course-Handicap-Tabelle für Course Rating, Slope und Spielvorgaben; die Platzregeln vom 1. Januar 2024; die Chronik für die Geschichte; das Impressum für Vereinsregister und Präsident; die Seiten des Clubs zu Übungsanlagen, Gastronomie, Kursen, Hotels, Greenfee und Sekretariat; Wikipedia für die Gemeinde Sittensen; die Einträge von Hamburg Tourismus und der Tourismusorganisation Niedersachsen für Fläche, Landschaft, Entfernung von Hamburg und Gästezugang; OpenStreetMap für Lage und Eintrag der Anlage. Die Bewertungen stammen von Hole19, Golf Post und 1Golf.
Einige Quellen weichen voneinander ab. Mehrere Verzeichnisse nennen 1990 als Eröffnungsjahr des Platzes; nach der Chronik des Clubs ist 1990 das Gründungsjahr mit den ersten sechs Bahnen, eröffnet wurde der 18-Loch-Platz offiziell 1997. GolfPass führt ältere Wertungen von 71,9 und Slope 127 für Gelb und 73,7 und 128 für Damen von Rot; wir folgen der Tabelle des Clubs. Die Platzseite des Clubs nennt für die 3 von Rot 163 und für die 17 von Rot 123 Meter, die Scorekarte 161 und 125 Meter; die Summen sind gleich, wir folgen der Scorekarte. Hole19 führt die Längen von Rot in Yards, die Zahlen entsprechen aber den Meterangaben des Clubs. Die 17 heißt auf der Website „Driver’s Fun“, auf der Scorekarte steht „Diver’s Fun“. Die Platzregeln sind auf der Website als 2025 überschrieben, das Dokument selbst ist vom 1. Januar 2024 datiert. Das Restaurant nennt der Club „Königs“, die Tourismusorganisation Niedersachsen „Königshof“. Für die Bürozeiten nennt die Tourismusorganisation Niedersachsen dienstags bis freitags 10 bis 14 Uhr, der Club für den Winter 9 bis 14 Uhr. Bei 1Golf weichen deutsche und englische Seite in der Zahl der Bewertungen voneinander ab.
Die Seiten von 1Golf, GolfPass und Golfify waren für uns nicht abrufbar, ihre Angaben kennen wir nur aus Auszügen in Suchergebnissen. Einen Eintrag des Deutschen Golf Verbands haben wir nicht abrufen können. Die Scorekarte und die Platzregeln liegen als gescannte Dokumente vor, wir haben sie vom Bild abgelesen. Nicht gefunden haben wir einen Platzarchitekten, die Herkunft des Namens „Königshof“, Bürozeiten für die Sommersaison und die Zahl der Abschlagplätze auf der Range. Die Beschreibung der Bahnen beruht auf den Angaben des Clubs, der Scorekarte und den Platzregeln, nicht auf einer Begehung. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober und November 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und nennen niemanden namentlich.
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