Zum Inhalt springen
Layout of Golfclub Am Hockenberg from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Layout of Golfclub Am Hockenberg from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Golfclub Am Hockenberg

Löcher

18

Von

70

Länge

5.754 m (Weiß), 5.629 m (Gelb), 5.123 m (Blau), 4.928 m (Rot), 4.755 m (Orange); Scorekarte 2026

Greenfee

—

Beste Saison

ganzjährig (laut 1Golf)

Der Golfclub Am Hockenberg liegt in Seevetal im Landkreis Harburg, gut 20 Kilometer Luftlinie südlich des Hamburger Rathauses und knapp zehn Kilometer südlich des Bahnhofs Harburg. Die Anschrift lautet Am Hockenberg 100, 21218 Seevetal; für das Navigationsgerät empfiehlt der Club allerdings den Straßennamen „Hockenberger Weg“, an dem der Parkplatz liegt. Die Anlage grenzt an den Seevetaler Ortsteil Helmstorf, nicht weit von der Autobahnabfahrt Hittfeld. Der Club selbst gibt die Fahrzeit aus der Hamburger Innenstadt mit rund 25 Minuten an.

Was den Platz von vielen Anlagen im Hamburger Umland unterscheidet, ist das Gelände. Der Club spricht von „für die norddeutsche Landschaft ungewöhnlichen ‚Bergen‘ und Tälern“, Hamburg Tourismus von einer „für norddeutsche Standards verhältnismäßig hügeligen Umgebung“, geprägt von Tälern, Schilf und Wald. Wer die flachen Marsch- und Heideplätze der Region kennt, findet hier Abschläge von erhöhten Positionen, Fairways in Waldschneisen, ansteigende Grüns und Annäherungen aus Schräglagen.

Gegründet wurde der Club nach eigenen Angaben 1991 von einer Gruppe golfbegeisterter Menschen, von denen viele damals selbst noch keine Platzreife hatten. 2007 entschieden sich die Mitglieder, die gesamte Anlage zu kaufen; seitdem verwaltet das Präsidium den Betrieb. Betreiberin ist laut Impressum die Golf & Country Club Am Hockenberg GmbH & Co. KG, die DGV-Clubnummer lautet 2245. Der Club nennt rund 960 Mitglieder. Einen Platzarchitekten nennt weder der Club noch eine der Quellen, die wir einsehen konnten; deshalb nennen wir keinen.

Sportlich bekannt ist der Hockenberg durch einen Namen: Martin Kaymer. Während der EPD-Tour 2006 spielte er hier nach Angaben des Clubs in der dritten Runde der Hockenberg Classics am 17. August 2006 eine 63 und stellte damit den Platzrekord auf. Die Wikipedia-Übersicht zur EPD-Tour 2006 führt die Hockenberg Classic mit Kaymer als Sieger. Der Rekord stammt allerdings von einem Platz, dessen Routing sich seither verändert hat, wie die folgenden Abschnitte zeigen.

Die Zahlen im Überblick

Bei den Kennzahlen muss man genau hinsehen, denn die Angaben des Clubs sind nicht einheitlich. Maßgeblich sind für uns die Scorekarte, die der Club im Februar 2026 veröffentlicht hat, und die Vorgabentabellen für 2026, die auf denselben Werten beruhen. Danach ist der Hockenberg heute ein Par 70 mit 37 Schlägen auf der ersten und 33 auf der zweiten Neun. Von den orangen Abschlägen ist er ein Par 69, weil die 5 von dort als Par 4 statt als Par 5 gewertet wird; für Damen von Orange gilt laut Scorekarte Par 70.

Die Längen laut Scorekarte: 5.754 Meter von Weiß (3.193 auf der ersten, 2.561 auf der zweiten Neun), 5.629 Meter von Gelb, 5.123 von Blau, 4.928 von Rot und 4.755 von Orange. Für Herren gelten von Weiß Course Rating 71,3 und Slope 127, von Gelb 70,4 und 129, von Blau 67,8 und 124, von Rot 67,0 und 121 und von Orange 66,2 und 118. Damen spielen von Blau mit 73,6 und 125, von Rot mit 72,1 und 124 und von Orange mit 71,0 und 123. Für die erste Neun allein gibt es eigene Wertungen; von Gelb etwa Course Rating 36,9 und Slope 134 für Herren auf Par 37.

Die Platzseite des Clubs nennt dagegen noch andere Werte: 18 Löcher, Par 72, 6.140 Meter von Weiß mit Course Rating 73,1 und Slope 131, 6.015 Meter von Gelb mit 72,3 und 132, dazu weitere Abschläge bis Orange mit 5.135 Metern. Hamburg Tourismus spricht von 6.061 Metern. Diese Zahlen beschreiben nach allem, was die Unterlagen des Clubs erkennen lassen, den Platz vor dem Umbau des Routings für 2026. Wir folgen der aktuellen Scorekarte.

Die Verteilung der Bahnen ist ungewöhnlich. Die erste Neun hat drei Par 5 (die 5, die 6 und die 9), vier Par 4 und zwei Par 3. Die zweite Neun hat nur ein Par 5, die 11, dafür vier Par 3: die 10, die 13, die 17 und die 18. Der Platz endet also mit zwei Par 3 hintereinander. Mit Slope-Werten zwischen 118 und 129 liegt er im mittleren Bereich.

Was der Platz verlangt

Der Club beschreibt seinen Platz als einen, auf dem „nahezu jede Bahn ihre ganz eigene Herausforderung“ hat und auf dem man „alle Schläger im Bag haben muss“. Auf einigen Bahnen könnten die Drives „so richtig lang losfliegen“, auf anderen sei strategisches Spiel gefragt. Als Beispiel für den Einfluss des Windes nennt er ein kurzes Par 3 über den Schwanenteich: Bei ruhigem Wetter reiche guten Spielern ein Eisen 9 bis 7, bei einer „richtigen norddeutschen steifen Brise“ von vorn müssten auch niedrige Handicaps zum langen Eisen oder Holz greifen. Auf der Platzseite heißt dieses Loch noch Bahn 5 mit 134 Metern; in der Scorekarte 2026 entspricht ihm nach Länge und Beschreibung die 13.

Die folgenden Beschreibungen stützen sich auf die Platzübersicht des Clubs, die Bahn für Bahn Hindernisse und Spiellinien beschreibt. Die Längen stammen aus der Scorekarte 2026, in der Regel von Gelb. Wo Platzübersicht und Scorekarte voneinander abweichen, sagen wir es.

Die erste Neun

Die 1 ist für 2026 neu. Der Club führt sie als „Bahn 1 (2026)“, ein Par 4 von 340 Metern und zugleich Handicap 1, also das schwerste Loch des Platzes. Die Beschreibung lautet „aus dem Wald in den Wald“: Der Abschlag muss auf oder über ein Plateau; ein Schlag zu weit rechts landet bestenfalls im Bunker, kann aber vom Rand des Hügels ins Aus springen. Danach geht es durch eine sehr enge Waldschneise auf ein erhöhtes Grün, das ein großer Bunker bewacht. Die frühere 1, ein Par 4 von 316 Metern mit einem Abschlag von erhöhter Position auf ein rund 15 Meter tiefer liegendes Fairway, ist laut Club „zur Zeit gesperrt“. Diesen spektakulären Eröffnungsschlag hebt der Club auf seiner Gästeseite noch heute hervor.

Die 2 ist ein Par 4 von 392 Metern von Weiß und 348 von Gelb. Rund 80 Meter Waldschneise rechts erschweren den Abschlag; danach geht es geradeaus aufs Grün, dessen kleiner Bunker laut Club selten ins Spiel kommt. Die 3 (384 Meter von Weiß, 353 von Gelb) ist ein Dogleg: In Drivelänge lauert ein hufeisenförmiger Bunker, dann führt die Bahn durch ein Tal auf ein Grün, das zwei Bunker schützen. Der Club weist darauf hin, dass die Annäherung hier oft aus einer Schräglage gespielt werden muss. Über die 2 und die 3 führt ein öffentlicher Weg.

Die 4 ist das erste Par 3, 205 Meter von Weiß und 187 von Gelb, von erhöhter Position hinunter aufs Grün. Rechts liegen tiefes Rough und ein Wasserhindernis; der Club empfiehlt, das Loch eher links anzuspielen. Für Bälle im Teich der 4 sehen die Platzregeln eine Dropzone vor. Die 5 ist ein Par 5 von 447 Metern: Vom Herrenabschlag überblickt man ein längsgezogenes Wasserhindernis, tiefes Rough dahinter, einen Fairwaybunker in der Drivezone und einen großen Baum direkt vor dem Grün. Die 6 ist mit 500 Metern das längste Loch der ersten Neun. Wer den Drive nach links verzieht, findet ein Wäldchen, rechts liegt eine nahe Ausgrenze; links vor dem Grün ist ein Bunker zu überwinden, und das Grün selbst ist dreistufig und ansteigend. Der Herrenabschlag liegt laut Club 76 Meter hinter dem Damenabschlag.

Die 7 ist ein kurzes Par 4 von 324 Metern mit einem Knick nach rechts und einem langen Bunker in der Drivezone. Longhitter können das von mehreren Bunkern umgebene Grün direkt angreifen, rechts droht allerdings Aus. Die 8 (161 Meter, Par 3) nennt der Club das leichteste Loch des Platzes; gefährlich sind nur ein Teich links neben dem Grün und Bäume rechts, die Bälle „scheinbar magnetisch“ anziehen. Die erste Neun endet mit der 9, einem Par 5 von 440 Metern und Handicap 3. Die Bahn beginnt tief in einer Waldschneise und steigt über ein offenes Tal an. Wer den steilen Fairwaybunker vermeidet, muss den zweiten Schlag genau zwischen die Bäume ins Tal legen und dann die letzten 100 Meter bergan aufs Grün spielen, vorbei an einem großen Baum rechts vor dem Grün. Das Grün steigt an und gilt als schwer zu putten.

Die zweite Neun

Die zweite Hälfte beginnt laut Scorekarte mit einem Par 3 von 165 Metern, Handicap 6. Die Platzübersicht beschreibt die 10 allerdings noch als Dogleg nach rechts, bei dem Longhitter über die Bäume abkürzen können und das Fairway nach rechts abfällt. Das passt nicht zu einem Par 3; vermutlich ist der Text noch nicht an das neue Routing angepasst. Der Lageplan für 2026 zeigt an der 10 einen Pfeil, der auf eine veränderte Spielrichtung hindeutet. Wir beschreiben dieses Loch deshalb nicht näher.

Die 11 ist das einzige Par 5 der zweiten Neun, 508 Meter von Weiß und 491 von Gelb, Handicap 4. Das Fairway ist vom tiefer liegenden Abschlag aus laut Club nur zu „erahnen“; der erste Schlag muss lang auf eine Welle gespielt werden, danach geht es „über Berg und Tal“ auf ein erhöhtes, zweistufiges Grün. Die 12 ist mit 403 Metern von Weiß das längste Par 4 der zweiten Hälfte. Wer den Abschlag zwischen oder hinter zwei Fairwaybunker legt, hat laut Club nur noch die verbleibenden Meter zu bewältigen, bei Gegenwind „eine echte Herausforderung“. Zwischen den Bahnen 11 und 14 markieren weiße Pfosten eine platzinterne Ausgrenze: Ein Ball, der auf der jeweils anderen Bahn liegen bleibt, ist im Aus.

Die 13 ist das Wasserloch: ein Par 3 von 134 Metern, bei dem die Wasserfläche direkt vor den Abschlägen liegt. Je nach Spielstärke und Wetter, schreibt der Club, wird das Wasser mit einem Pitch oder mit einem Driver überwunden. Wie an der 4 gibt es eine Dropzone, und die Platzregeln erlauben hier eine besondere Form des provisorischen Balls, wenn unklar ist, ob der Ball im Wasser liegt. Die 14 (340 Meter, Par 4) steigt stetig an. Ein langer, nach rechts gezogener Abschlag landet im Bunker, und auch beim Anspielen des Grüns sollte man sich links halten, um einen steilen Bunker zu meiden.

Die 15 ist mit Handicap 2 die zweitschwerste Bahn: ein Par 4 von 405 Metern, dessen Abschlag über ein Tal präzise in eine Waldschneise gespielt werden muss, die zusätzlich ein großer Baum bewacht. Danach hat man die Wahl, den zweiten Schlag über die Bäume rechts direkt aufs Grün zu spielen oder dem Fairway nach links zu folgen und die letzten 100 Meter bergab zu spielen. Die 16 ist ein kurzes Par 4 von 289 Metern; die Landezone schützt ein langgezogener Bunker, aus dem man bergan schlagen muss, und vor dem Grün steht ein Baum.

Die 17 nennt der Club „eines der Highlights auf dem Hockenberg“: ein Par 3 von 162 Metern über ein tiefes Tal auf ein Grün mit drei Bunkern. Wer im Tal landet, muss den zweiten Schlag blind aufs Grün spielen. Den Abschluss bildet die 18, ein Par 3 von 155 Metern von Gelb und nur 100 Metern von Blau, Rot und Orange, Handicap 18. Die Platzübersicht gibt für die 18 denselben Text wie für die 2 wieder; eine eigene Beschreibung des Schlusslochs liegt also nicht vor.

Platzregeln, die man kennen sollte

Die Platzregeln des Clubs (Stand 1. Mai 2026) enthalten einige Punkte, die Gäste vor der Runde kennen sollten. Die Entfernungsmarkierungen messen bis zum Grünanfang: Pfähle mit weißem Teller und einem Ring stehen bei 100 Metern, mit rotem Teller und zwei Ringen bei 150, mit gelbem Teller und drei Ringen bei 200 Metern. Die roten Pfähle an den Waldstücken links der 5, der 6 und der 9 gelten als unbewegliche Hemmnisse. In sonstigen Clubwettspielen, nicht aber in Verbandswettspielen und Clubmeisterschaften, ist bei Ball im Aus oder verlorenem Ball die Erleichterung mit zwei Strafschlägen am Fairwayrand zugelassen, die das Regelwerk als Platzregel vorsieht. Der öffentliche Weg auf den Bahnen 2 und 3 ist ein unbewegliches Hemmnis. Auf den Bahnen 12, 13 und 14 darf ein Ball mit anhaftendem Vogelkot nach dem Markieren gereinigt werden.

Die Allgemeine Spielordnung (Stand Mai 2026) ergänzt: An den Bahnen 2, 3, 4 und 8 verlaufen öffentliche Wege, auf denen mit Spaziergängern zu rechnen ist. Die Runde beginnt grundsätzlich an der 1, ein Start an der 10 nur in Ausnahmefällen nach Absprache mit dem Sekretariat. Hunde sind außerhalb vorgabenwirksamer Turniere an der Leine erlaubt. Golfschuhe sind Pflicht, Blue Jeans und kragenlose Shirts auf dem Platz unerwünscht. Golfcarts dürfen nur auf trockenem Gelände fahren und sollen Schräglagen meiden.

Was das für das eigene Spiel bedeutet

Aus den Beschreibungen ergibt sich ein Platz, auf dem die Länge selten das Problem ist. Mit gut 5.600 Metern von Gelb ist der Hockenberg eher kurz, doch Waldschneisen an der 1, der 2, der 9 und der 15 verlangen gerade Abschläge, und ansteigende oder gestufte Grüns an der 6, der 9 und der 11 bestrafen Annäherungen auf die falsche Seite. Wer gewohnt ist, auf flachen Plätzen aus ebener Lage zu spielen, sollte sich auf Schläge bergauf, bergab und aus Hanglagen einstellen und die Schlägerwahl an der Höhendifferenz ausrichten. Zwei Wasserlöcher, die 4 und die 13, und eine Folge von vier Par 3 auf der zweiten Neun machen das Eisenspiel wichtiger als den Driver. Und bei Wind ändert sich nach Darstellung des Clubs auf diesem offenen Gelände manches Loch erheblich.

Training und Kurzplatz

Zur Anlage gehören nach Angaben von Hamburg Tourismus eine Driving Range mit je 20 Matten- und Rasenabschlägen, zwei Puttinggrüns, Pitching- und Chippinggrüns, Übungsbunker sowie ein Kurzplatz, der laut Hamburg Tourismus „für Jedermann“ bespielbar ist. 1Golf nennt den Kurzplatz einen Pitch-and-Putt-Platz mit fünf Löchern. Wichtig für 2026: Die Driving Range ist wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Die Spielordnung hält fest, dass „in 2026 keine Drivingrange verfügbar“ ist, und auch die Startseite des Clubs meldete die Range im Oktober 2026 als gesperrt. Wer sich vor der Runde einschlagen will, sollte das einplanen. Die PGA Golfschule, die laut Club seit 2012 das Siegel der PGA of Germany trägt und von Paul Holley geleitet wird, war im Oktober 2026 weiter geöffnet; sie bietet Schnupperkurse und Platzreifekurse an.

Was Golferinnen und Golfer sagen

Öffentliche Bewertungen gibt es vor allem bei Google, Tripadvisor und 1Golf. Laut der Zusammenstellung von Wanderlog liegt die Anlage bei Google mit 176 Bewertungen bei 4,7 von 5 Punkten und bei Tripadvisor mit elf Bewertungen bei 4,0. Bei 1Golf erreicht sie nach Suchauszügen 4,3 von 5 Punkten aus zwölf Bewertungen, die meisten aus den Jahren 2022 und 2023. Viele Bewertungen beziehen sich auf den Platz vor dem neuen Routing.

Was gelobt wird

Am häufigsten genannt wird das Gelände. Bewertungen beschreiben den Platz als hügelig und parkähnlich, für norddeutsche Verhältnisse fast schon bergig, aber zu Fuß noch machbar, und als anspruchsvoll, aber fair. Mehrere Gäste loben die Abwechslung zwischen den Bahnen und das Wasser auf einzelnen Löchern. Der Pflegezustand, vor allem der Grüns, wird überwiegend gut bewertet; eine Bewertung nennt die Grüns normal schnell. Viel Lob erhält die Gastronomie: frische Zutaten, eine ordentliche Weinauswahl, freundliches Personal und die Currywurst nach der Runde werden mehrfach erwähnt. Vom Clubhaus auf der Anhöhe beschreiben Gäste einen Blick bis Richtung Hamburg. Das Personal gilt als zugewandt und hilfsbereit.

Was kritisiert wird

Negative Stimmen sind selten, aber es gibt wiederkehrende Einwände. Wer Steigungen, Schräglagen, blinde Schläge und Bäume mitten im Fairway nicht mag, sollte den Platz laut einer Bewertung meiden. Mehrere Gäste raten Spielern, denen das Gehen schwerfällt, zu einem Cart. Bei 1Golf wird die Länge ab dem Damenabschlag kritisiert. In einer Zusammenfassung von Bewertungen ist außerdem von verbesserungsfähiger Beschilderung die Rede. Für 2026 kommt ein praktischer Punkt hinzu, den ältere Bewertungen noch nicht abbilden: die gesperrte Driving Range, die in Bewertungen als Teil eines großzügigen Übungsangebots gelobt wurde.

Für wen sich der Platz eignet

Der Hockenberg eignet sich für Spielerinnen und Spieler, die Abwechslung und Gelände suchen und nicht jede Runde auf ebenen Fairways verbringen wollen. Die Slope-Werte zwischen 118 und 129 machen ihn auch für mittlere und höhere Handicaps spielbar, zumal es mit Orange einen kurzen Abschlag von 4.755 Metern gibt. Wer körperlich nicht fit ist, sollte ein Cart einplanen: Der Platz ist hügelig, und Bewertungen weisen immer wieder auf die Anstiege hin. Für Golferinnen und Golfer aus Hamburg ist er eine Alternative zu den flacheren Plätzen der Region, die sich in einem halben Tag gut unterbringen lässt. Anfängerinnen und Anfänger finden mit dem Kurzplatz und der PGA Golfschule einen Einstieg, sollten aber prüfen, welche Übungsflächen während der Range-Sanierung tatsächlich zur Verfügung stehen.

Anfahrt und Zugang

Mit dem Auto kommt man laut Anfahrtsbeschreibung des Clubs aus Richtung Hamburg über die A 7 oder die A 1 zur Abfahrt Hittfeld. Dort biegt man rechts ab in Richtung Jesteburg und fährt bis Helmstorf, biegt im Ort rechts in die Straße Neuenfelde und nach rund 300 Metern erneut rechts in den Hockenberger Weg zum Parkplatz. Aus Richtung Hannover führt der Weg über die A 7 bis zum Horster Dreieck, dann auf die A 1 in Richtung Bremen bis zur ersten Abfahrt Hittfeld und von dort wie beschrieben weiter.

Gäste sind willkommen. Laut Spielordnung sind Mitglieder anerkannter Golfclubs im DGV und Mitglieder ausländischer Clubs mit gültigem Clubausweis und eingetragenem Handicap bis 54 spielberechtigt; für das Wochenende nennt dieselbe Spielordnung eine erwartete Stammvorgabe von 36 oder besser. Die Greenfee-Seite präzisiert: An Wochenenden und Feiertagen zwischen dem 1. April und dem 31. Oktober setzt der Club für Gäste einen Handicap-Index von 36,0 voraus, ausgenommen Gäste von Mitgliedern. Gäste-Flights sind dann bis 10 Uhr und wieder ab 15 Uhr buchbar; die Zeit dazwischen ist Mitgliedern und ihren Gästen vorbehalten. Startzeiten lassen sich online, telefonisch, per E-Mail oder persönlich im Sekretariat reservieren. Der Club unterhält Greenfee-Kooperationen mit mehreren Clubs der Region, darunter Adendorf, Bad Bevensen, Buxtehude und Hoisdorf. E-Carts, E-Trolleys und Ziehtrolleys können gemietet werden, Carts allerdings nur, wenn die Witterung es zulässt.

Im Clubhaus betreibt das Restaurant Hockenbergs die Gastronomie, nach Angaben des Clubs täglich von 11 bis 18 Uhr. Das Sekretariat ist laut Startseite täglich von 9 bis 17 Uhr besetzt; Hamburg Tourismus nennt für November bis März kürzere Zeiten von 10 bis 14 Uhr. Im Oktober 2026 meldete der Club die Aerifizierung von Grüns und Fairways vom 19. bis 22. Oktober; wer im Herbst anreist, sollte den Platzstatus auf der Startseite prüfen.

Greenfee

Die Tarife legt der Club fest. Die Preisliste unterscheidet zwischen 18 und 9 Löchern und zwischen Erwachsenen und Jugendlichen bis 18 Jahre, kennt saisonale Sondertarife von April bis Oktober, einen Tarif für volle Flights unter der Woche sowie Mietpreise für Carts und Trolleys. Die Sondertarife sind laut Club nicht mit Kooperationen oder Gutscheinen kombinierbar. Siehe die Seite des Clubs.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage; die Seiten des Clubs für Anschrift, Betreiberin, DGV-Nummer, Gründungsjahr, Kauf der Anlage durch die Mitglieder, Mitgliederzahl, Platzrekord, PGA Golfschule, Gastronomie, Gästeregeln, Kooperationen und Anfahrt; die Scorekarte des Clubs (Februar 2026) für Par, Längen und Handicapreihenfolge jedes Lochs sowie Course Rating und Slope, bestätigt durch die Vorgabentabellen 2026; die Platzübersicht für die Bahnbeschreibungen und den Lageplan 2026; die Platzregeln (Stand 1. Mai 2026) und die Allgemeine Spielordnung (Stand Mai 2026). Die Angaben zu Übungsanlage und Kurzplatz stammen von Hamburg Tourismus, die zum Turnier 2006 von der englischsprachigen Wikipedia-Übersicht zur EPD-Tour 2006. Die Entfernungen haben wir als Luftlinie aus den Koordinaten berechnet.

Einige Quellen widersprechen sich. Die Platzseite des Clubs nennt noch Par 72, 6.140 Meter von Weiß, Course Rating 73,1 und Slope 131; Scorekarte und Vorgabentabellen 2026 nennen Par 70, 5.754 Meter, 71,3 und 127. Wir folgen den Unterlagen für 2026 und gehen davon aus, dass die Platzseite den Stand vor dem neuen Routing wiedergibt; die Gründe der Änderung nennt der Club nicht. Hamburg Tourismus spricht von 6.061 Metern. In der Platzübersicht weichen einige Längen von der Scorekarte ab: Für die 3 nennt sie 384 Meter von Gelb, die Scorekarte 384 von Weiß und 353 von Gelb; an der 12 ist es dasselbe mit 403 und 388 Metern. Die Summen der Scorekarte gehen auf, deshalb folgen wir ihr. Die Platzübersicht beschreibt die 10 als Dogleg, obwohl sie dort wie in der Scorekarte als Par 3 geführt wird, und gibt für die 18 den Text der 2 wieder; beide Löcher beschreiben wir deshalb nicht näher. Das Schwanenteich-Loch heißt auf der Platzseite Bahn 5, entspricht nach Länge und Beschreibung aber der heutigen 13. Bei den Gästeregeln nennt die Spielordnung ein Handicap bis 54, für das Wochenende eine Stammvorgabe von 36, die Greenfee-Seite einen Handicap-Index von 36,0 an Wochenenden und Feiertagen der Saison. Zum Platzrekord nennt der Club die dritte Runde am 17. August 2006, die Wikipedia-Übersicht den 17. August als Datum des Turniers; dort führen die Daten in der Regel den Schlusstag. Einen Platzarchitekten nennt keine Quelle.

1Golf war für uns nicht abrufbar; seine Angaben zu Kurzplatz, Saison und Bewertungen kennen wir nur aus Auszügen in Suchergebnissen. Die Bewertungen bei Google und Tripadvisor kennen wir aus der Zusammenstellung von Wanderlog. Die Seiten des Clubs, die Scorekarte, die Vorgabentabellen, die Platzregeln, die Spielordnung und die Seite von Hamburg Tourismus wurden direkt gelesen. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und nennen niemanden namentlich.

Wir haben diesen Platz nicht gespielt, und diese Seite ersetzt das nicht. Der Club hat für diese Seite nicht bezahlt, sie vor der Veröffentlichung nicht gesehen und keinen Einfluss auf ihren Inhalt. Wenn Sie den Platz kennen und hier etwas falsch oder veraltet ist, schreiben Sie uns, wir korrigieren es.

Plätze in der Nähe

Die nächstgelegenen in unserem deutschen Verzeichnis:

In der Nähe

Alle Platzporträts

Lesenswert vor dem Besuch