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Jahreszeit

Golfwinter: Indoor-Anlagen und die Reiseziele der Deutschen

Eine Stunde pro Woche hält den Schwung, und der Januar ist der richtige Monat, ihn zu ändern. Dazu: wohin man fliegt.

La rédaction Panxis Golf · · 3 min
Golfsimulator in einem Indoor-Studio, Bag mit Schlägern davor.
Illustration. Wintertraining am Simulator. — Foto swingzone swingzone / Pexels

Zwischen November und März ruht das deutsche Golf, und genau in dieser Zeit lässt sich ein Handicap am zuverlässigsten verbessern. Der Grund ist simpel: Indoor arbeitet man an einer Sache, ohne dass Wind, Lage und Score dazwischenfunken.

Was der Winter wirklich bringt

Auf dem Platz spielen Sie achtzehn verschiedene Schläge und lernen bei keinem etwas. Im Simulator schlagen Sie in einer Stunde sechzig Bälle mit demselben Schläger und sehen bei jedem die Zahlen: Schlägerkopfgeschwindigkeit, Startwinkel, Spin, Streuung. Nur dort wird eine Schwungänderung messbar.

Wer den Winter nutzt, kommt im April nicht mit dem Spiel von Oktober zurück, sondern mit stabilerem Ballkontakt.

Simulator, Range mit Ballverfolgung oder Halle

  • Simulatoren eignen sich für technische Arbeit und für virtuelle Runden mit Freunden. Sie sind freitagabends voll und dienstagvormittags leer.
  • Beheizte Ranges mit Ballverfolgung geben den echten Ballflug über Distanz, was das Gefühl für ein Eisen 7 erhält statt nur die Erinnerung daran.
  • Indoor-Akademien an Golfanlagen unterrichten den Winter über, und genau dann hat eine Umstellung Zeit, sich zu setzen.

Wie eine Stunde aufgebaut wird

Zehn Minuten locker mit einem Wedge. Zwanzig Minuten an einem einzigen technischen Punkt, nicht an dreien. Zwanzig Minuten auf Ziele mit wechselnden Schlägern. Zehn Minuten simuliertes Loch, bei dem jeder Schlag zählt.

Was nicht funktioniert: eine Stunde Driver, um die Zahl auf dem Bildschirm zu sehen. Sie schlagen im April einen guten Driver und alles andere schlechter als im Oktober.

Der Winter ist die Zeit für Unterricht

Eine Schwungänderung braucht Wochen und wird schlechter, bevor sie besser wird. Im Juli kostet das die Saison. Im Januar kostet es nichts, weil es kein Ergebnis zu schützen gibt.

Buchen Sie einen Block Unterricht für den Winter und nutzen Sie den Simulator zwischen den Stunden für die Hausaufgaben.

Wohin die Deutschen fliegen

Rechnen Sie bei der Simulatorstunde je nach Anlage und Uhrzeit mit einem zweistelligen Betrag in €; Abonnements lohnen sich ab etwa zehn Terminen pro Winter.

Spanien, allen voran die Costa del Sol und der Großraum Alicante, ist die naheliegende Winterdestination: gut zwei bis drei Flugstunden und Golfwetter von November bis März. Portugal, die Algarve vor allem, spielt in derselben Liga. Wer weiter fliegt, findet in Marokko, der Türkei außerhalb des Winters, und in Thailand ganzjährig bespielbare Plätze.

Der Fehler bei solchen Wochen: jeden Tag eine volle Runde. Zwei Runden, zwei Vormittage mit einem Pro und ein Ruhetag bringen mehr zurück als sieben Runden am Stück.

Und in Deutschland, an milden Tagen

Auf sandigen Böden, etwa in Brandenburg und Teilen Norddeutschlands, sind Plätze im Winter häufig bespielbar, oft mit Wintergrüns und Abschlagmatten. Rufen Sie an, bevor Sie fahren: Über das Spiel entscheidet der Frost am Morgen, nicht der Kalender.

Wo Sie buchen

  • Suchen Sie Simulatoren und Indoor-Anlagen in Ihrer Region und testen Sie eine Stunde, bevor Sie ein Paket kaufen.
  • Fragen Sie Ihre Anlage nach Winterunterricht; viele Pros unterrichten indoor zu niedrigeren Tarifen.
  • Die Anlagensuche von Golf in Deutschland zeigt, welche Plätze in Ihrer Region im Winter offen haben.

Panxis Golf hat keine geschäftliche Verbindung zu diesen Anbietern.

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