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Technik

Die DGV-Platzreife erklärt: Ablauf, Kosten, Tipps

Was geprüft wird, was der Kurs kostet, warum die meisten an der Regelkunde und am Tempo scheitern, und was danach kommt.

La rédaction Panxis Golf · · 3 min
Un joueur exécute un coup roulé sur un green rapide, bunkers en arrière-plan.
Sur un green rapide, c'est la longueur du mouvement qui change, pas le geste. — Photo Madison Wooley / Pexels

Die Platzreife ist der meistdiskutierte und am schlechtesten erklärte Schritt im deutschen Golf. Sie ist keine staatliche Prüfung, keine Lizenz und kein Handicap – sie ist der Nachweis, dass Sie eine Runde spielen können, ohne sich oder andere zu gefährden. Hier steht, wie sie abläuft und was sie kostet.

Was die Platzreife wirklich ist

Sie besteht aus zwei Teilen: einem theoretischen über Regeln und Etikette und einem praktischen auf dem Platz oder der Übungsanlage. Geprüft wird nicht die Schlagweite, sondern ob Sie den Ablauf einer Runde beherrschen: Reihenfolge, Sicherheit, Bunker harken, Pitchmarken ausbessern, Tempo.

Für DGV-Mitglieder ist die Lizenzvereinbarung kostenfrei, und auch die Abnahme der Prüfung kann ohne zusätzliche Kosten erfolgen. Was Sie bezahlen, ist der Kurs davor.

Was sie kostet

Je nach Kursform zwischen 150 € und 400 €. Die Spanne erklärt sich durch das Format: Intensivkurse über drei Tage liegen am unteren Ende, über Wochen verteilte Kurse mit mehr Unterrichtsstunden am oberen.

Fragen Sie beim Vergleich nach drei Dingen: wie viele Unterrichtsstunden bei einem Pro enthalten sind, ob Leihschläger und Rangebälle dabei sind, und ob die Prüfungsabnahme im Preis steckt.

Wie lange es dauert

Von drei Tagen im Intensivkurs bis zu mehreren Wochen im flexiblen Format. Der Intensivkurs bringt Sie schnell auf den Platz; der verteilte Kurs verankert die Technik besser, weil zwischen den Stunden Zeit zum Üben liegt.

Wer im Herbst oder Winter beginnt, hat im Frühling die Platzreife und die ganze Saison vor sich. Wer im Mai anfängt, verbringt den Sommer im Kurs.

Die Prüfung, praktisch betrachtet

Die häufigsten Gründe für ein Nicht-Bestehen sind nicht technischer Natur. Es sind Regelfragen, die man nicht gelesen hat, und Tempo: zu langes Suchen, zu viele Probeschwünge, kein Blick auf die Gruppe dahinter.

Lesen Sie die Regelunterlagen des Kurses tatsächlich durch, und spielen Sie vor der Prüfung einmal neun Löcher auf einem Kurzplatz. Beides kostet fast nichts und entscheidet über das Ergebnis.

Danach: das Handicap

Die Platzreife ist kein Handicap. Für ein Handicap brauchen Sie die Mitgliedschaft in einem dem DGV angehörigen Club, der die Handicapverwaltung führt und den DGV-Ausweis ausstellt. Das geht auch als Fernmitgliedschaft, ohne festen Heimatplatz.

Reichen Sie danach Ergebnisse ein, auch schlechte. Das System rechnet mit Ihren besten Runden; wer nur gute Karten abgibt, hat ein Handicap, das ihn im ersten Turnier blamiert.

Was danach wirklich hilft

Nicht die nächste Schlägerinvestition, sondern zwanzig Runden. Die Platzreife bestätigt, dass Sie spielen dürfen; das Handicap wird erst nach genügend eingereichten Ergebnissen aussagekräftig.

Wo Sie das erledigen

  • Fragen Sie zwei oder drei Anlagen in Ihrer Nähe nach Kursformaten, Stundenzahl und Gesamtpreis. Die Unterschiede sind erheblich.
  • Klären Sie vorab, welche Handicapverwaltung im Anschluss möglich ist, im Club oder als Fernmitgliedschaft über den DGV.
  • Planen Sie den Kurs außerhalb der Hochsaison. Die Plätze in den Kursen sind dann frei und die Aufmerksamkeit des Pros größer.

Die genannten Beträge sind die verbreiteten Spannen. Lassen Sie sich den Gesamtpreis vor der Anmeldung schriftlich geben.

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