Zum Inhalt springen
Technik

Zwanzig Minuten Aufwärmen, die die ersten drei Löcher retten

Bewegen vor dem Schwingen, kurz beginnen, die Ballflugkurve des Tages finden und zehn Minuten lange Putts statt Driver.

La rédaction Panxis Golf · · 2 min
Deux joueurs s'entraînent au putting sur un green d'entraînement.
Le petit jeu, et non le swing, décide du passage à l'index. — Photo Jopwell / Pexels

Zehn Minuten vor dem Start ankommen, sechs Driver schlagen, losspielen: So beginnt die Mehrheit der Runden. Die ersten drei Löcher dienen dann dem Warmwerden, und die Karte ist gelaufen, bevor sie begonnen hat. Zwanzig Minuten genügen, um das zu ändern.

Bewegen, bevor geschwungen wird

Kalte Muskulatur erzeugt einen kurzen, hektischen Schwung. Fünf Minuten Bewegung — Armkreisen, Rumpfdrehungen mit einem Schläger auf den Schultern, ein paar Ausfallschritte — stellen die Beweglichkeit her. Das ist kein Training, das ist ein Start.

Bei Schmerzen aufhören und ärztlich abklären lassen; hier steht kein medizinischer Rat.

Kurz vor lang

Beginnen mit dem Wedge, halbe Schwünge, Füße zusammen. Diese Stellung erzwingt Gleichgewicht und zentriert den Treffpunkt. Zehn Bälle. Danach Dreiviertelschwünge mit einem mittleren Eisen, zehn Bälle. Der Driver kommt zum Schluss, höchstens fünf Bälle.

Die Range vor der Runde dient nicht der Schwungkorrektur, sondern dem Erkennen der Ballflugkurve des Tages.

Den Schlag des Tages finden

An manchen Tagen geht der Ball nach links, an anderen nach rechts. Wer die ganze Runde gegen seine Kurve kämpft, verliert fünf Schläge. Wer sie akzeptiert und entsprechend zielt, spielt sein Handicap. Zehn Bälle mit demselben Schläger auf rund 130 Meter zeigen die Form für heute.

Was fast alle auslassen

Zehn Minuten auf dem Putting-Grün — und zwar nicht mit Ein-Meter-Putts. Lange Putts rollen lassen, um das Tempo zu spüren. Die Grüngeschwindigkeit ist die einzige Information, die sich von Anlage zu Anlage und von Tag zu Tag wirklich ändert. Danach ein paar Chips vom Grünrand.

Wenn nur zehn Minuten bleiben

  1. Drei Minuten Bewegung ohne Schläger.
  2. Zwei Minuten halbe Wedge-Schwünge.
  3. Fünf Minuten lange Putts.

Den Driver weglassen: Er kommt auf Loch 1 ohnehin, wichtiger sind ein bewegter Körper und ein kalibriertes Putt-Tempo.

Kühle Morgen im Frühjahr und Herbst

In Deutschland beginnt die Saison bei Temperaturen um fünf bis zehn Grad, und im Norden kommt der Wind dazu. Dann verlängert sich die Aufwärmzeit spürbar, und eine zusätzliche Schicht Kleidung bringt mehr als zehn zusätzliche Bälle. Der Ball fliegt bei Kälte außerdem kürzer — ein Schläger mehr ist auf den ersten Löchern die Regel, nicht die Ausnahme.

Nach der Runde

Zwei Minuten ruhiges Dehnen wirken für den Folgetag mehr als alles andere. Wer zwei Tage hintereinander spielt, merkt es bereits bei der zweiten Runde.

Ein Artikel pro Tag reicht Ihnen nicht?

Der monatliche Newsletter bündelt, was zu lesen war – ohne Lärm.

Ebenfalls lesenswert