Lucerne Golf Club (Golfclub Luzern) aus der Luft. Orthofoto swisstopo, licence ouverte.
Lucerne Golf Club (Golfclub Luzern)
Löcher
18
Von
73
Länge
6041 m ab Weiss, 5729 m ab Gelb (Scorekarte)
Greenfee
—
Beste Saison
April bis Oktober
Der Lucerne Golf Club, im Alltag meist Golfclub Luzern genannt, spielt auf dem Dietschiberg, dem Hügel am nordöstlichen Stadtrand von Luzern, den man früher auch «Kleine Rigi» nannte. Die Adresse lautet Dietschiberg 1, 6006 Luzern. Der höchste Punkt des Hügels, der Hombrig, liegt laut Wikipedia auf 684 Metern; die Anlage selbst geben golf.ch und das Magazin NineteenGolf mit 670 Metern an, Top 100 Golf Courses mit «knapp 700 Metern», rund einen Kilometer nördlich des Vierwaldstättersees. Von den Abschlägen schweift der Blick über See, Stadt und Alpen, von der Rigi bis zum Pilatus. Der Club selbst spricht von einer «verkehrsfreien Parklandschaft» auf einem sanft geschwungenen Hügel, und genau das zeigt auch die Karte: Wald, Wiesen, ein paar Höfe und mittendrin achtzehn Spielbahnen.
Der Platz hat 18 Löcher und laut der Scorekarte des Clubs Par 73, aufgeteilt in eine Par-36-Frontnine und eine Par-37-Backnine. Er misst 6041 Meter ab Weiss, 5729 ab Gelb, 5290 ab Blau und 4894 ab Rot. Das ist für einen Par-73-Platz eher kurz, doch die Zahlen täuschen: Das Course Rating liegt ab Weiss bei 72,4 und der Slope bei 140, was für einen Platz dieser Länge viel ist. Der Lucerne Golf Club ist ein privater Verein; die Anlage und die Gebäude gehören den Mitgliedern. Gäste sind unter der Woche willkommen, unter Bedingungen, die wir weiter unten beschreiben.
Vom Sonnenberg auf den Dietschiberg
Die Geschichte des Clubs beginnt nicht auf dem Dietschiberg, sondern auf der anderen Seite der Stadt. Laut Chronik des Clubs wurde der Lucerne Golf Club am 26. Juni 1903 gegründet, um das touristische Angebot für die englischen und amerikanischen Gäste der Stadt zu erweitern. Gespielt wurde zunächst auf einer Neunlochanlage auf dem Sonnenberg oberhalb von Kriens. Das Portal swissgolf-history.ch nennt den schottischen Golfprofessional James Tabor als Erbauer dieses ersten Platzes und Grossfürst Michael von Russland als ersten Präsidenten; der Club richtete 1904 und 1905 die Schweizer Meisterschaften aus. Das Nachschlagewerk «The Royal & Ancient Game of Golf» nannte den Platz laut Club romantisch, pittoresk und einzigartig, doch das enge, teils steile Gelände liess wenig Spielraum für die Zukunft.
Der Erste Weltkrieg beendete das Kapitel. Die Gäste blieben aus, die Fairways wurden im Rahmen der Anbauschlacht zu Ackerland, und im Hotel Sonnenberg wurden Internierte aus Frankreich und Belgien untergebracht. 1921 nahm man das Golfspiel in Luzern wieder auf, diesmal auf dem Dietschiberg und auf Initiative von Hans Pfyffer von Altishofen, der 1902 den Schweizerischen Golfverband mitbegründet hatte. Zuerst entstand ein Neunlochplatz, 1925 folgte der Ausbau auf 18 Löcher. Der Club und Top 100 Golf Courses bezeichnen den Lucerne Golf Club als drittältesten Golfclub der Schweiz; das Portal Lecoingolf nennt als ältere Clubs Engadin und Montreux.
Einige Spuren dieser frühen Jahre sind bis heute sichtbar. Laut Chronik steht das «Benzinhäuschen» am Fairwayrand von Loch 1 seit 1928 unverändert, und mehrere Abschläge, etwa jener von Loch 16, liegen noch fast an der ursprünglichen Stelle. In den Zwanzigerjahren, so der Club, waren die Greens noch viereckig. Der Zweite Weltkrieg schränkte den Spielbetrieb erneut ein, doch das wachsende Interesse der Luzerner Bevölkerung sicherte die Zukunft des Clubs. Am 20. Mai 1997 konnte der Club das Gelände kaufen; seither gehört es den Mitgliedern.
Auch der Hügel hat seine eigene Geschichte. Von 1912 bis 1978 führte die Dietschibergbahn, eine rund 1240 Meter lange Standseilbahn, vom Quartier Halde auf den Dietschiberg. Laut Wikipedia brannte das Restaurant bei der Bergstation 1977 nieder, im Herbst 1978 wurde der Betrieb eingestellt. Auf dem Gipfel stand zudem eine bekannte Freiluft-Modelleisenbahn; sie musste später einer Erweiterung des Parkplatzes des Golfclubs weichen. Berg- und Talstation sind heute Wohnhäuser.
Durch mehrere Umbauten wurde der Platz im Lauf der Jahrzehnte deutlich verlängert. Der jüngste dokumentierte Eingriff stammt von Peter Harradine: Laut der Projektseite seines Büros begann im August 2007 eine Studie zur Aufwertung des Platzes, im September 2008 starteten die Bauarbeiten für eine Teilaufwertung mit neuer Beregnungsanlage, über den Winter ruhten sie wegen Schnee, und im Juni 2009 wurden die Arbeiten abgenommen. Wer den Platz ursprünglich in den Zwanzigerjahren gezeichnet hat, konnten wir nicht verlässlich klären. Das Portal greengolf.ch nennt als Architekten ein «König Architektur», ohne weitere Angaben; eine zweite Quelle dafür haben wir nicht gefunden.
Was der Platz verlangt
Der Dietschiberg ist ein Hügelplatz, und das prägt fast jeden Schlag. NineteenGolf beschreibt das Gelände als hügelig und anspruchsvoll, mit Bahnen, die von alten Bäumen gesäumt werden, und verlangt nach eigenen Worten Präzision wie Kondition. golf.ch zitiert den Club mit dem Satz, die relativ schmalen Fairways verlangten eher Präzision als Länge. greengolf.ch nennt kleine Teiche, Bäume und zahlreiche Bunker als Hindernisse und beschreibt die Fairways als schmal und leicht hügelig, aber gut zu Fuss spielbar. Top 100 Golf Courses hebt die kleinen Greens hervor, die genaue Annäherungen verlangen.
Die Ratings bestätigen das. Für Herren beträgt das Course Rating ab Weiss 72,4 bei Slope 140, ab Gelb 71,6 bei Slope 132, ab Blau 69,4 bei Slope 128 und ab Rot 67,4 bei Slope 125. Für Damen liegen die Werte ab Rot bei 71,9 und Slope 124, ab Blau bei 74,3 und Slope 130, ab Gelb bei 77,0 und Slope 136 und ab Weiss bei 78,8 und Slope 140. Die Tabellen des Clubs tragen den Stand vom 23. März 2025. Ein Slope von 140 ab den hinteren Abschlägen gehört zu den höheren Werten in der Schweiz: Für Spielerinnen und Spieler mit höherem Handicap wird der Platz deutlich schwerer, als die Meterzahl vermuten lässt.
Die Frontnine beginnt mit zwei kurzen Par 4 von 288 und 296 Metern ab Weiss, die laut Scorekarte zu den leichtesten Löchern zählen. Der Club beschreibt die 1, «Rigi» genannt, als typisches Luzerner Loch: Ein leichter Draw über das Benzinhäuschen bringt den Ball in die beste Lage, der zweite Schlag verlangt je nach Fahne viel Gefühl für die Länge. An der 2 greifen Longhitter das Green mit einem hohen Fade an; allen anderen empfiehlt der Club einen dosierten Abschlag Richtung Fairwaybunker. Danach folgen zwei Par 5 in Serie, die 4 mit 463 und die 5 mit 469 Metern ab Weiss. Die 4 ist laut Scorekarte das Loch mit Handicap-Index 1: Das Fairway steigt in einer Geländekammer zwischen zwei Waldstreifen stetig zu einem gut verteidigten Doppelgreen an. An der 5 verlässt man laut Club bei der «Schwedenglocke» das Gemeindegebiet von Luzern. Die 7, ein Par 3 von 166 Metern, spielt über einen schilfbewachsenen Teich; der Club hält ihn für mehr Zier als Hindernis, warnt aber, dass eine Rettung von links fast unmöglich ist. Die 8, ein Par 4 von 399 Metern, verlangt einen kräftigen Abschlag auf ein oberes Plateau.
Die Backnine ist länger und gilt in den Beschreibungen als die strategischere Hälfte. Sie beginnt mit einem Par 5 von 457 Metern, bei dem der kürzeste Weg über die Wiese links führt; das Gelände steigt an und fällt zugleich nach rechts ab, was die Schlägerwahl erschwert. Die 11 ist mit 176 Metern das längste Par 3, das Green hat laut Club drei Etagen. Die 14 ist mit 435 Metern das dritte Par 5 und beginnt mit einem Abschlag auf eine schmale, nach rechts abfallende Landezone mitten im Wald. Die 15, ein kurzes Par 4, spielt über einen Teich auf ein Green, das der Club in einer Arena aus Hügeln, Apfelbäumen und einem Bauernhaus beschreibt. Die 16 verlangt einen Fade um eine grosse Eiche am rechten Fairwayrand. Zum Schluss geht es an der 18, «Pilatus», über eine Geländerippe mit Blick auf das Seebecken zu einem Green in Hanglage.
Loch 12, Bürgenstock
Das Loch mit der meisten Geschichte ist die 12. Laut Club war sie in den Dreissigerjahren das längste Par-5-Loch Europas. Heute misst sie 542 Meter ab Weiss, 518 ab Gelb, 471 ab Blau und 425 ab Rot, ist damit immer noch die längste Bahn des Platzes und trägt den Handicap-Index 2. Top 100 Golf Courses beschreibt sie als Par 5 mit Dogleg nach rechts. Der Club schreibt, dass hier heute weniger Kraft als Präzision gefragt sei, weil zahlreiche Bäume und ein Teich ins Spiel kommen; die natürlichen Hindernisse seien so in die Landschaft eingefügt, dass die Spannung vom Abschlag bis zum Green anhält. Wer das Green in zwei Schlägen erreichen will, muss lang und gerade spielen; für die meisten wird es ein Loch mit drei sauber platzierten Schlägen.
Unmittelbar danach wartet ein zweiter Prüfstein: die 17, «Wetterhorn», ein Par 3 von nur 124 Metern ab Weiss und 99 Metern ab Blau und Rot. Das Green liegt laut Club wie ein Hochaltar rund 20 Meter über dem Abschlag, eingerahmt von Buchen und Eichen. Top 100 Golf Courses erwähnt das von Bäumen umschlossene Green ebenfalls. Der Club rät zu einem ruhigen, präzisen Schlag statt zu Kraft. Die Distanzmarkierungen auf dem Platz messen laut Scorekarte bis zum vorderen Rand der Greens.
Clubhaus, Herrenhaus und Übungsmöglichkeiten
Das Clubhaus empfängt laut Club seit 1924 Gäste und Mitglieder. Von der gedeckten Ostterrasse sieht man auf die Löcher 1, 2 und 18, von der Südterrasse auf See und Berge. Zur Anlage gehört ausserdem ein renoviertes Herrenhaus, das der Club ins 13. Jahrhundert datiert. Darin liegen der Luzerner Saal für rund 50 Personen, zwei kleine Sitzungszimmer namens «Pilatus» und «Titlis» sowie eine Suite, in der man übernachten kann. Bei der Geschichte des Clubhauses gehen die Angaben auseinander: golf.ch beschreibt es als über 200 Jahre altes, ehemaliges Bauernhaus, der Club nennt 1924 als Beginn des Clubbetriebs im Haus. Beides kann zutreffen, wir konnten es aber nicht abschliessend klären.
Das Restaurant führt der Club selbst. Laut der Website des Clubs leiten es zurzeit Gastgeber Tibo Dupuy und Küchenchef Yves Bernreiter; tagsüber gibt es Klassiker und Kleinigkeiten, abends saisonale Gerichte. In der Saison ist es von Dienstag bis Sonntag offen und am Montag geschlossen, ausser an Feiertagen. Im November und Dezember öffnet es nur für Anlässe, von Januar bis Mitte März bleibt es zu. NineteenGolf nennt noch ein anderes Gastgeberpaar; der Artikel ist offenbar älter als der aktuelle Stand auf der Seite des Clubs.
Unterricht geben zwei Pros, Headpro Gary Hanham und Patrick Kressig, die laut Club seit Jahren am Dietschiberg arbeiten. Lektionen lassen sich online über PC Caddie, über das Sekretariat oder direkt bei den Pros buchen. Eine Driving Range ist vorhanden; sie taucht im Jahreskalender der Junioren auf, und greengolf.ch führt dazu Putting-, Pitching- und Chipping-Green auf. Wie viele Abschlagplätze die Range hat und ob sie überdacht ist, haben wir nirgends gefunden.
Die Juniorenarbeit ist strukturiert: Der Club begrenzt die Zahl der Junioren auf 80 und jene der Bambini auf 30. Neben Training, Camps und Turnieren stehen Regeln, Etikette und Gesellschaft auf dem Programm. Der Jahreskalender 2026 führt auf dem Dietschiberg unter anderem ein U14-Turnier und ein U12-Turnier von Swiss Golf. Im September 2025 meldete der Club zudem die Zertifizierung nach dem Standard der Golf Environment Organization (GEO), für schonenden Umgang mit Wasser, Biodiversität und nachhaltige Platzpflege.
Zugang für Gäste
Der Lucerne Golf Club ist ein Mitgliederclub, und das spürt man bei den Regeln für Gäste. Laut der Gästeseite des Clubs sind Gäste während der Woche willkommen; am Wochenende und an Feiertagen spielen sie nur in Begleitung eines Mitglieds. Die Handicap-Limite für Gäste beträgt 36,0, in Begleitung eines Mitglieds 54,0. Eine Verbandslizenz ist Voraussetzung, und es braucht eine vorgängige Reservation, per E-Mail oder Telefon beim Sekretariat. Die Zahl der Runden ist begrenzt: drei pro Jahr als individueller Gast, Mitglieder von Swiss-Golf-Clubs können in Begleitung eines Mitglieds drei weitere spielen. Für Partnerclubs gelten eigene Regeln, für Mitglieder bestimmter Zürcher Clubs eine eigene Obergrenze.
Die Mitgliederzahl ist auf 450 begrenzt. Deshalb ist der Platz laut Club in der Regel wenig belegt, und Mitglieder brauchen die ganze Woche keine Startzeit. Für eine Aufnahme braucht es die Empfehlung von zwei Mitgliedern und eine zweijährige Temporärmitgliedschaft. Den Turnierkalender und die aktuelle Platzbelegung veröffentlicht der Club auf seiner Seite; dort sind auch kurzfristige Sperrungen wegen des Wetters vermerkt. Wer als Gast kommt, sollte beides vor der Reservation prüfen.
Zu den Hilfsmitteln: Zieh- und Elektro-Trolleys sowie Schlägersets können gemietet werden. Ein Cart gibt es laut Club nur gegen Vorweisen eines ärztlichen Zeugnisses. Auf einem Platz mit so viel Höhenunterschied ist das eine Information, die man vor der Anreise kennen sollte.
Was Spielerinnen und Spieler sagen
Die öffentlichen Bewertungen sind gut, aber nicht einhellig. Auf Expertgolf liegt der Schnitt bei 3,7 von 5 Sternen aus 71 Bewertungen zwischen 2015 und 2023. Hole19 zeigt 4,8 bei 16 Bewertungen, greengolf.ch 4,0 bei vier Bewertungen vom gleichen Tag, Top 100 Golf Courses eine Gesamtnote von 4,0. Das Albrecht Golf Guide und Leading Courses waren für uns nicht lesbar. Die folgenden Punkte fassen wiederkehrende Tendenzen zusammen. Es sind fremde Meinungen, nicht unsere: Wir haben hier nicht gespielt und zitieren niemanden.
Was gelobt wird
- Die Aussicht auf See, Stadt, Pilatus und Rigi wird in fast allen Bewertungen als Höhepunkt genannt.
- Der Pflegezustand von Fairways und Greens wird mehrheitlich gelobt.
- Die ruhige, verkehrsfreie Lage so nah an der Stadt wird oft hervorgehoben.
- Die Spielbahnen gelten als abwechslungsreich und interessant, mit kleinen Greens, die genaues Spiel belohnen.
- Das Clubhaus und die Küche kommen gut weg.
Was kritisiert wird
- Das Auf und Ab verlangt gute Kondition; für manche ist der Platz zu Fuss anstrengend.
- Einige Bahnen haben blinde Schläge, was beim ersten Besuch Zeit und Bälle kostet.
- Mehrere Gäste beschreiben die Atmosphäre als elitär und den Empfang als kühl; andere, etwa NineteenGolf, berichten das Gegenteil.
- Einzelne Bewertungen bemängeln kleinere Infrastrukturdetails und halten das Verhältnis von Preis und Leistung für unausgewogen.
Anfahrt und beste Zeit
Mit dem Auto ist der Dietschiberg schnell erreicht. Vom Bahnhof Luzern nehmen Sie laut Club auf der Seebrücke die rechte Spur Richtung Küssnacht, biegen beim Lichtsignal vor der Hofkirche links Richtung Ebikon ab und nach 50 Metern rechts; danach folgen Sie dem Wegweiser «Dietschiberg Golfplatz». Von der Autobahnausfahrt Buchrain folgen Sie dem Wegweiser Richtung Ebikon, biegen bei der Abzweigung Küssnacht/Meggen links ab, fahren Richtung Verkehrshaus bis zum Schulhaus Utenberg und biegen unmittelbar danach links ab.
Mit dem öffentlichen Verkehr ist es umständlicher. Laut Wikipedia ist die Kuppe des Hügels seit dem Ende der Standseilbahn nicht mehr an den öffentlichen Verkehr angeschlossen; die Bushaltestelle «Klinik St. Anna» liegt an der Westseite, von dort sind es rund 30 Minuten zu Fuss bis zum Gipfel. Mit Golfbag ist das eine echte Wanderung. Planen Sie die Anreise mit dem aktuellen Fahrplan der Verkehrsbetriebe Luzern, oder rechnen Sie mit Taxi oder Auto.
Die Saison dauert laut Club von April bis Oktober; golf.ch nennt dieselben Monate. 2026 war das Sekretariat vom 21. März bis 31. Oktober täglich offen, im Spätwinter nur an einzelnen Tagen. Der Club behält sich wetterbedingte Änderungen vor. Die schönste Zeit ist laut Platzbeschreibung des Clubs das Frühjahr: Bis Mitte Juni blühen an der 4 die Wiesen. Im Herbst ist die Fernsicht auf die Alpen oft besonders klar. Prüfen Sie vor der Anfahrt die Platzbelegung auf der Seite des Clubs.
Greenfee
Tarife und Spielberechtigungen regelt der Club. Siehe die Seite des Clubs.
Wie diese Seite entstanden ist
Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen, gelesen im Oktober 2026:
- Die Website des Lucerne Golf Club (golfclubluzern.ch): Seiten «Geschichte», «Übersicht Löcher», «Gäste», «Mitgliedschaft», «Ihr Anlass», «Suite», «Golflektion», «Junioren», «Kontakt/Öffnungszeiten» und «Anfahrt», dazu die Pressemitteilung zur GEO-Zertifizierung vom September 2025.
- Die Scorekarte des Clubs für Par, Längen und Handicap-Reihenfolge sowie die Course-Rating-Tabellen für Herren und Damen, Stand 23. März 2025.
- Die Projektseite von Harradine Golf zum Umbau 2008/2009.
- swissgolf-history.ch zum ersten Platz auf dem Sonnenberg; Wikipedia zum Dietschiberg und zur Dietschibergbahn.
- Top 100 Golf Courses, golf.ch, greengolf.ch, Lecoingolf und das Magazin NineteenGolf für Platzbeschreibung, Höhe und Saison.
- Expertgolf, Hole19, greengolf.ch und Top 100 Golf Courses für den Meinungsteil.
Einige Angaben widersprechen sich, und wir sagen es lieber offen. Beim Par nennen Scorekarte, Ratings und NineteenGolf 73, Top 100 Golf Courses 72 und golf.ch «73/72»; wir folgen der Scorekarte. Bei der Länge geben golf.ch und die Scorekarte 6041 an, greengolf.ch 6078 Meter, und Expertgolf sowie Hole19 lesen die Werte als Yards; wir geben Meter an, weil Schweizer Scorekarten in Metern rechnen. Die Lochbeschreibung des Clubs nennt die 8 das schwierigste Loch, die Scorekarte gibt den Index 1 der 4 und der 8 den Index 3. NineteenGolf beschreibt die 4 als Par 3 und die 12 als Par 4; auf der Scorekarte sind beide Par 5, und wir halten uns an die Karte. Die Adresse lautet beim Club Dietschiberg 1, bei greengolf.ch Dietschiberg 644A. Zum ursprünglichen Architekten des Platzes von 1921 und 1925 haben wir keine gesicherte Angabe. Das Albrecht Golf Guide, Leading Courses und GolfPass waren für uns nicht lesbar.
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Das Loch, das man kennen muss
Par 5 von 542 m ab Weiss, Handicap-Index 2, laut Club in den Dreissigerjahren das längste Par-5-Loch Europas. Dogleg nach rechts, Bäume und ein Teich verlangen heute mehr Präzision als Kraft.