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Ausrüstung

Mallet-Putter 2026 in Euro: welche Balance zu Wintergrüns passt und wo Sie im Winter vergleichen

Zwischen 279,99 € und 399,99 € kosteten vier aktuelle Mallet-Putter im Oktober 2026 bei einem deutschen Fachhändler, alle unter der Preisempfehlung; den fünften, den L.A.B. DF3i, führte er nicht. Loft und Lie sind fast überall gleich. Den Unterschied machen Balance, Einsatz und Ausrichtungshilfe, und auf langsamen Wintergrüns auch die Frage, wie gut Sie mit dem Putter die Länge treffen. Diese Seite ist kein Test, sondern eine Vorstellung nach Herstellerangaben mit dem, was Spieler loben und kritisieren.

La rédaction Panxis Golf, Deutschland-Desk (Thomas Berger) · · 15 min
Ein Golfer legt den Ball auf dem Grün direkt vor einen senkrecht gehaltenen Mallet-Putter
Photo Ahmet Can Avcı / Pexels

Kurz gefasst

  • Im Oktober 2026 kostete der Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball bei einem deutschen Händler 279,99 €, der Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset 334,99 €, der Spider Tour X Torched 359,99 € und der Scotty Cameron Phantom 5.2 399,99 €.
  • Der in den USA oft genannte Phantom 9.2R war dort nicht gelistet, der L.A.B. DF3i ebenso wenig; der Phantom 5.2 mit gleichem Einsatz und Plumber-Hals ersetzt den 9.2R auf dieser Seite.
  • Gelobt werden Ausrichtungshilfen und Stabilität bei Fehltreffern; kritisiert werden weiche Einsätze, die tot wirken, weiße Oberflächen, die schmutzig werden, und die Preise.
  • Gegengewichtsputter wie der Ping CB sind erlaubt, Verankern verbietet Regel 10.1b; vergleichen Sie im Winter im Fitting-Studio oder auf Wintergrüns mit einem Demoputter.

Ab Ende Oktober wird auf vielen deutschen Plätzen anders geputtet. Die Grüns werden aerifiziert und besandet, der Rasen wächst langsamer und bleibt morgens lange nass, und sobald der erste Frost kommt, stellen die Clubs auf Wintergrüns um: kurz gemähte Flächen im Vorgrün oder auf dem Fairway, holprig und deutlich langsamer als im Sommer. Wer gerade über einen neuen Mallet-Putter nachdenkt, kauft ihn also für eine Jahreszeit, in der der Ball springt und früh liegen bleibt. Fünf Modelle der Saison 2026 stehen auf dieser Seite: Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball, Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset, TaylorMade Spider Tour X in der Torched-Ausführung, Scotty Cameron Phantom 5.2 aus der neuen Phantom-Reihe und L.A.B. Golf DF3i. Bei einem deutschen Fachhändler kosteten die ersten vier im Oktober 2026 zwischen 279,99 € und 399,99 €, alle unter der unverbindlichen Preisempfehlung. Den L.A.B. führte dieser Händler nicht. Niemand bei Panxis Golf hat mit einem dieser Putter geputtet. Die Seite stellt vor, was die Hersteller angeben, was die Putter in Euro kosten und was Golferinnen und Golfer öffentlich darüber schreiben.

Warum der Phantom 9.2R hier fehlt

In den Vereinigten Staaten wird der Scotty Cameron Phantom 9.2R oft als Vertreter der neuen Phantom-Familie genannt. Beim deutschen Händler, dessen Preise wir abgelesen haben, war er im Oktober 2026 nicht gelistet, weder für Rechts- noch für Linkshänder. Angeboten wurden dort der Phantom 3.2, 5, 5.2, 7 DB, 7.5 und 12. Wir zeigen deshalb den Phantom 5.2. Er kommt dem 9.2R am nächsten: derselbe Einsatz, dieselben Herstellerangaben zu Loft und Lie und ebenfalls ein Plumber-Hals mit mittlerem Toe Flow, aber auf dem kompakteren Wingback-Kopf des Phantom 5. Wer den 9.2R sucht, sollte im Proshop nach einer Bestellung über den Hersteller fragen.

Was auf langsamen Herbstgrüns zählt

Auf schnellen Sommergrüns entscheidet beim Mallet vor allem die Richtung. Im Herbst kommt die Länge hinzu. Ein langsamer, unebener Untergrund verlangt einen festeren, längeren Rückschwung, und genau dort zeigt sich, ob ein Einsatz zum eigenen Gefühl passt: Ein sehr weicher Einsatz dämpft den Treffmoment, und manche Spieler schlagen auf langsamen Grüns dann unbewusst zu kurz. Eine festere Schlagfläche gibt mehr Rückmeldung, verzeiht auf holprigen Wintergrüns aber nicht jeden Fehltreffer gleich. Hier gibt es kein richtig oder falsch, nur eine Frage der Gewöhnung, und die sollten Sie vor dem Kauf klären.

Der zweite Punkt ist die Balance. Legen Sie den Schaft auf einen Finger: Zeigt die Schlagfläche nach oben, ist der Putter face-balanced und passt zu einer eher geraden Bewegung. Hängt die Spitze nach unten, spricht man von Toe Hang, gedacht für eine Bewegung im leichten Bogen. Die dritte Bauart nennt L.A.B. Golf Lie Angle Balance: Im eingestellten Lie dreht der Kopf weder auf noch zu. Welche Balance zu Ihrer Bewegung passt, beschreibt unser Ratgeber zum Putter-Fitting. Für die längeren Putts der Herbstrunden lohnt sich auch der Ratgeber zu langen Putts.

Die fünf Putter und ihre Euro-Preise im Oktober 2026

Putter Balance laut Hersteller Kopfgewicht veröffentlicht Linkshänder im deutschen Handel Preis Oktober 2026 UVP
Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball face-balanced 360 g ja 279,99 € 329,00 €
Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset für eine gerade Bewegung 370 g nicht in der Standardausführung 334,99 € 450,00 €
TaylorMade Spider Tour X Torched 21° oder 30° Toe Hang, oder face-balanced (je nach Hals) nein nur Small Slant 359,99 € 399,00 €
Scotty Cameron Phantom 5.2 mittlerer Toe Flow nein nein 399,99 € 529,00 €
L.A.B. Golf DF3i Lie Angle Balance nein angeboten nicht gelistet keine Angabe

Auffällig ist, wie stark die Abschläge auseinandergehen: beim Ping 26 Prozent unter der UVP, beim Phantom 5.2 sogar 24 Prozent, beim Spider nur 10 Prozent. Der Phantom 5.2 war allerdings nur in einer einzigen Ausführung zu haben, für Rechtshänder in 35 Zoll (88,9 cm). Die übrigen Phantom-Modelle von 2026 kosteten beim selben Händler 479,99 € oder 499,99 €. Preise im Abverkauf können schnell wieder steigen.

Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball: der günstigste Einstieg

Was Odyssey angibt. Die Ai-DUAL-Reihe kam am 23. Januar 2026 in den Handel und folgt auf die Ai-ONE-Putter. Callaway beschreibt einen zweischichtigen Urethan-Einsatz, „mit künstlicher Intelligenz entworfen“, dessen weiche Außenschicht auf einem festeren Kern sitzt. Die Rillen der Schlagfläche sind tiefer als bisher und mit 19 Grad geneigt; Odyssey nennt das Forward Roll Design. Der Jailbird Mini ist ein kompakter Mallet mit 360 g Kopfgewicht, 3 Grad Loft, 70 Grad Lie und Doppelknick-Hals, face-balanced. Die ½-Ball-Markierung ist ein weißer Halbkreis auf der hinteren Kante, der den Ball an der Adresse einrahmen soll. Der Stahlschaft SL 90 trägt ein Gegengewicht im Griffende. Eine 38-Zoll-Version namens Cruiser mit schwererem Kopf wird getrennt verkauft.

Im deutschen Handel. 279,99 € statt 329,00 €, für Rechts- und Linkshänder, in 32 bis 35 Zoll und wahlweise mit Pistol- oder schlankem Griff. Die Version ohne ½-Ball-Markierung kostete 269,99 €. Damit ist der Odyssey der einzige der fünf, den deutsche Linkshänder ohne Umweg in allen Längen bestellen konnten.

Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset: der weiße Mallet mit dem Punkt

Was Ping angibt. Ping stellte die Scottsdale-TEC-Reihe am 31. März 2026 vor. Auf der Oberseite sitzt die Ausrichtungshilfe Eye-Q, ein Punkt und eine lange Linie, die Ping nach eigenen Angaben aus Blickverfolgungsstudien entwickelt hat. Beim Onset-Hals tritt der Schaft hinter der Schlagfläche in den Kopf ein, sodass der ganze Ball sichtbar bleibt. Ping nennt 370 g Kopfgewicht, 3 Grad Loft und einen Lie von „20 Grad“, gemessen von der Senkrechten; das entspricht den üblichen 70 Grad. Bei den Onset-Modellen lassen sich Loft und Lie nicht verstellen. Der Körper ist aus Aluminium, die Sohle aus Edelstahl, der Einsatz aus einem Stück PEBAX. Ping ordnet den Kopf einer geraden Puttbewegung zu, eine Toe-Hang-Angabe in Grad veröffentlicht die Firma nicht. Griff ist ein SuperStroke 2.0 Pistol Tour. Vorsicht bei der Suche: Ping verkaufte 2025 auch einen gefrästen PLD Milled Ally Blue Onset. Das ist ein anderer Putter.

Im deutschen Handel. 334,99 € statt 450,00 €. Ab Lager gab es zwei Standardlängen, 33 und 35 Zoll, für Rechtshänder; andere Längen liefen über den Konfigurator des Händlers. Laut Ping Europa ist 34 Zoll die europäische Standardlänge. Eine Ausführung mit Gegengewicht, der Ally Blue Onset CB, ist deutlich länger; mehr dazu weiter unten.

TaylorMade Spider Tour X Torched: vertrauter Kopf, neue Oberfläche

Was TaylorMade angibt. Die Spider-Tour-Familie 2026 kam am 4. Juni in den Handel. Beim Tour X hat TaylorMade offen gesagt, dass der Kopf unverändert ist. Neu sind die dunkle PVD-Beschichtung „Torched“, eine strukturierte Sohlenplatte aus dem Spider ZT und die Grafik. Loft 3 Grad, Lie 70 Grad. Drei Hälse bestimmen die Balance: der L-Neck mit 21 Grad Toe Hang und vollem Offset, der Small Slant mit 30 Grad Toe Hang und halbem Offset und ein face-balanced Doppelknick. Der weiße Pure-Roll-Einsatz hat Rillen im 45-Grad-Winkel, dahinter sitzt ein Dämpfer. Schaft KBS CT Putter 120, Griff SuperStroke Pistol 1.0.

Im deutschen Handel. 359,99 € statt 399,00 €, für alle drei Hälse und beide Ausrichtungshilfen (die Linie TruePath oder eine einzelne Linie). Im deutschen Handel heißen die Hälse nach den Nummern von TaylorMade: #1 für den L-Neck, #3 für den Small Slant, DB für den Doppelknick. Linkshänder fanden nur den Small Slant mit einzelner Linie. Bemerkenswert: Der Spider Tour X von 2025 mit L-Neck kostete beim selben Händler ebenfalls 359,99 €. Wer die neue Oberfläche nicht braucht, findet den Vorgänger also nicht billiger, aber womöglich in einer Länge oder Ausführung, die beim neuen fehlt.

Scotty Cameron Phantom 5.2: der neue Einsatz der Phantom-Reihe

Was Scotty Cameron angibt. Die Phantom-Reihe 2026 kam am 27. Februar weltweit in den Handel. Wichtigste Neuerung ist ein Einsatz über die ganze Schlagfläche aus Studio Carbon Steel mit einer Fräsung im Kettenmuster, eingesetzt in Kopf und Schlagfläche aus Edelstahl 303, mit Sohle und Flügeln aus Aluminium 6061. Die Schlagflächen sind höher, die Oberkante runder, die Sohle flacher. Für die Reihe gelten 3,5 Grad Loft und 70 Grad Lie. Der Phantom 5.2 verbindet den Wingback-Kopf des Phantom 5 mit einem Plumber-Hals und einer einzelnen Visierlinie. Zwei austauschbare Sohlengewichte passen das Gewicht an die Länge an: zweimal 20 g bei 33 Zoll, zweimal 15 g bei 34 Zoll, zweimal 10 g bei 35 Zoll. Das Kopfgewicht selbst veröffentlicht Scotty Cameron nicht. Den Phantom 5 und den 5.2 gibt es nur für Rechtshänder.

Im deutschen Handel. 399,99 € statt 529,00 €, ausschließlich in 35 Zoll. Wer 33 oder 34 Zoll braucht, findet den Phantom 5 mit einfachem Knick in allen drei Längen für 499,99 €, oder lässt den Putter kürzen und das Sohlengewicht anpassen. Das sollte ein Fitter machen, nicht der Heimwerker.

L.A.B. Golf DF3i: kein Euro-Preis beim deutschen Händler

Was L.A.B. angibt. Der DF3i kam am 27. Februar 2026 auf den Markt. Er ist der Mallet DF3 mit einem eingesetzten, gefrästen Einsatz aus Edelstahl 303 in einem CNC-gefrästen Aluminiumkörper; L.A.B. verspricht rund 2 Prozent mehr Ballgeschwindigkeit als beim weicheren DF3. Loft 3 Grad. Weil die Lie Angle Balance nur im tatsächlich gespielten Lie funktioniert, baut L.A.B. jeden Putter nach Maß: Lie von 63 bis 79,5 Grad, Länge von 28 bis 38 Zoll, als Lagerware 69 Grad in 33, 34 oder 35 Zoll. Das Kopfgewicht gibt es in Standard, schwer oder leicht, jeweils etwa 15 g Unterschied; den Standardwert in Gramm veröffentlicht L.A.B. nicht. Die Sohlengewichte soll nur das Werk tauschen. Eine Ausführung mit Gegengewicht und eine Linkshandversion werden angeboten.

Im deutschen Handel. Der Händler, bei dem wir die Preise abgelesen haben, führte im Oktober 2026 keinen L.A.B.-Putter. L.A.B. verkauft über die eigene Website und über autorisierte Fitter und Händler. Einen Euro-Preis, den wir auf einer lesbaren deutschen Seite hätten prüfen können, fanden wir nicht; deshalb nennen wir keinen. Wer die Idee eines Mallets ohne Drehmoment im gewohnten Handel ausprobieren möchte, fand dort zwei andere Bauarten: den Odyssey Ai-DUAL Square 2 Square Jailbird für 299,99 € (UVP 399,00 €) und den TaylorMade Spider ZT für 499,99 € (UVP 599,00 €).

Was Golferinnen und Golfer sagen

Deutschsprachige Besitzerberichte zu diesen Puttern sind selten. Was folgt, stammt überwiegend aus englischsprachigen Foren, Kundenbewertungen und den Kommentaren unter Besprechungen, geordnet nach den Themen, die immer wiederkehren. Es ist keine Zählung, und beim Phantom beziehen sich die Stimmen meist auf den 9.2R, dessen Einsatz und Hals der 5.2 teilt.

Das Gefühl im Treffmoment. Beim Phantom loben Besprechungen einen weicheren, leiseren Treffmoment als bei früheren Phantom-Modellen, gedämpft, ohne tot zu wirken. Beim Ping heißt es oft, der PEBAX-Einsatz sei weich, habe aber mehr Spritzigkeit als erwartet und kein Klicken. Beim L.A.B. schätzen Besitzer die festere, lebendigere Schlagfläche gegenüber dem DF3, weil sich lange Putts leichter dosieren lassen. Die häufigste Kritik betrifft dagegen den Odyssey: Wer von einer gefrästen Schlagfläche kommt, empfindet den Ai-DUAL-Einsatz als zu weich oder „tot“. Ein Besprecher hörte ein Klicken, andere nicht. Beim L.A.B. lautet der Vorwurf umgekehrt: Mittige und verfehlte Treffer klingen fast gleich, die Rückmeldung fehlt.

Die Ausrichtung. Gelobt werden die ½-Ball-Markierung des Odyssey, an der viele eine offene oder geschlossene Schlagfläche sofort erkennen, und die Spider-Linie, die den Ball einrahmt. Zum Eye-Q des Ping schreiben Besprecher und Besitzer, es helfe tatsächlich, sich auf die Linie festzulegen; der Onset-Hals gibt den Blick auf den ganzen Ball frei. Kritisch sehen manche die kurze Visierlinie des Phantom, wer eine durchgehende Linie gewohnt ist, findet sie schwerer auszurichten, und eine ausführliche Besprechung fand den Plumber-Hals schwieriger auszurichten als einen Doppelknick. Der große, ungewöhnliche Kopf des L.A.B. braucht nach mehreren Besprechungen Eingewöhnung.

Stabilität und Balance. Spider und DF3i gelten als besonders stabil bei Treffern an Ferse oder Spitze; beim L.A.B. scheint sich die Schlagfläche auf kurzen Putts von selbst auszurichten. Die Kehrseite: Wer beim Spider den falschen Hals für seine Bewegung wählt, kämpft gegen den Kopf und verfehlt immer auf dieselbe Seite. Beim L.A.B. wird die Lernkurve genannt, „nicht für jeden“. Beim Ping finden einige die Balance weder Fisch noch Fleisch, die empfohlene Bewegung fühle sich nicht für alle natürlich an, und der nicht verstellbare Lie stört Spieler mit sehr aufrechter Haltung.

Oberflächen, Verarbeitung und Preis. Die dunkle Torched-Oberfläche hält nach Besitzerberichten besser als die Lackierung älterer Spider, die abplatzte; dafür heißt es beim Spider immer wieder, es sei derselbe Putter mit neuer Farbe. Weiße Oberflächen werden schnell schmutzig: beim Ping die ganze Kopfoberseite, beim Odyssey der weiße Einsatz. Ein Besprecher fand am neuen Ping eine Schaftmarke bei der Lieferung. Beim Phantom bemängeln Besitzer eine Haubenschließe mit Klettverschluss, die schlecht hält. Und der Preis: beim Phantom ein Dauerthema, beim Ping der Vergleich mit den deutlich günstigeren Scottsdale-Mallets früherer Jahre, beim L.A.B. die Frage, ob „ein DF3 mit anderer Schlagfläche“ den Aufpreis wert ist. Normale Mallet-Hauben passen über den DF3i-Kopf nicht.

Begründete Urteile statt Meinungen finden Sie in den unabhängigen Besprechungen: Golf Monthly zum Phantom 9.2R, National Club Golfer zur Spider-Tour-Reihe 2026, Today’s Golfer zu einem Ai-DUAL ½ Ball, Today’s Golfer zum Ally Blue Onset und Golf Monthly zum DF3i.

Gegengewicht ja, Verankern nein

Zwei der fünf gibt es auch mit Gegengewicht und längerem Schaft: den Ping als Ally Blue Onset CB mit 37,75 Zoll (knapp 96 cm) und den L.A.B. in einer Gegengewichtsversion von 36 bis 40 Zoll. Solche Putter sind regelkonform. Nicht erlaubt ist seit dem 1. Januar 2016 das Verankern: Nach Regel 10.1b der Golfregeln, die der DGV in deutscher Fassung herausgibt, darf der Schläger beim Schlag weder direkt noch über einen am Körper angelegten Unterarm verankert werden. Wer einen langen Putter gegen Bauch oder Brust drückt, verstößt gegen die Regeln und erhält die Grundstrafe: zwei Strafschläge im Zählspiel, Lochverlust im Lochspiel. Ein längerer, schwererer Putter, der frei vor dem Körper geführt wird, ist dagegen erlaubt und für manche Spieler auf holprigen Wintergrüns eine Hilfe, weil der Kopf ruhiger durch den Ball geht.

Wo Sie Putter in Deutschland im Herbst und Winter vergleichen

Auf dem Übungsgrün, solange es noch offen ist. Rollen Sie dieselben Putts mit zwei Kandidaten, aus 1 Meter und aus 10 Metern. Der kurze Putt schmeichelt jedem Mallet; der lange zeigt, ob Sie die Länge auf einem langsamen Grün treffen. Wenn das Übungsgrün schon aerifiziert ist, verschieben Sie den Vergleich lieber auf einen Tag, an dem die Löcher wieder zu sind, oder weichen Sie nach drinnen aus.

Fitting-Studios und Hallen. Von November bis März übernehmen Fitting-Studios und Indoor-Anlagen mit Puttingbahn, oft mit Kamera- oder Sensorsystemen, die Ausrichtung der Schlagfläche, Bahn der Bewegung und Ballstart messen. Dort lässt sich in einer halben Stunde klären, ob Ihre Bewegung eher gerade oder im Bogen läuft, und damit, ob ein face-balanced Kopf, Toe Hang oder Lie Angle Balance passt. Fragen Sie nach Loft und Lie im Ansprechen, nicht nur nach der Länge.

Der Proshop im Club. Der Pro kann jedes dieser Modelle bestellen und hat oft Demoputter. Fragen Sie, ob Sie einen über eine ganze Runde mitnehmen dürfen, gerade jetzt auf Wintergrüns, wo sich zeigt, wie der Kopf auf unebenem Untergrund reagiert. Für einen Maßputter wie den L.A.B. ist ein autorisierter Fitter der richtige Weg; fragen Sie dort nach der Lieferzeit, bevor Sie sich für die Saisoneröffnung im April etwas vornehmen.

Online und gebraucht. Im Versandhandel ist ein langes Rückgaberecht beim Putter mehr wert als ein paar Euro Rabatt: Prüfen Sie, ob Sie einen ausprobierten Putter zurückgeben dürfen, und in welchem Zustand. Bei gebrauchten Malletputtern schauen Sie auf den Einsatz und die Kanten der weißen oder dunklen Oberfläche. Ein eingedellter Einsatz oder eine abgestoßene weiße Oberseite stören beim Ausrichten jeden Tag.

Bevor Sie bestellen

Klären Sie zuerst Ihre Bewegung, dann die Balance, erst danach Marke und Preis. Passt Ihr jetziger Putter zu Ihrer Bewegung, bringt ein neuer Einsatz wenig; lassen Sie stattdessen Lie und Länge prüfen, das kostet im Proshop meist wenig. Wenn der Preis zählt, ist der Odyssey im Oktober der günstigste der fünf und der einzige, der für Linkshänder in allen Längen zu haben war. Der Abschlag auf den Ping ist groß, aber Sie bekommen ihn ab Lager nur in 33 oder 35 Zoll. Und der Phantom 5.2 für 399,99 € ist nur dann ein gutes Angebot, wenn 35 Zoll wirklich Ihre Länge sind.

Wie diese Seite entstanden ist

Diese Seite stellt Produkte vor und fasst öffentlich zugängliche Meinungen zusammen. Sie ist kein Test; niemand bei Panxis Golf hat mit einem dieser Putter geputtet. Die technischen Angaben und Markteinführungen stammen aus den Veröffentlichungen der Hersteller, direkt gelesen auf der Produktseite von Ping, sonst so, wie sie zum Marktstart wiedergegeben wurden: von Golf.com und National Club Golfer für die Phantom-Reihe, von Golf.com und Golfalot für den Spider Tour X, in der Pressemitteilung von Callaway für die Ai-DUAL-Reihe, von Golf Retailing und Golf.com für die Scottsdale-TEC-Reihe, von Plugged In Golf und auf den Seiten von L.A.B. für den DF3i. Die Datentabellen des Phantom und des Spider Tour X wurden bei einem amerikanischen Händler gelesen, weil die Seiten der Hersteller nicht lesbar waren. Die europäische Standardlänge des Ping stammt von Ping Europa. Kopfgewichte nennen wir nur, wo der Hersteller sie veröffentlicht.

Die Preise wurden am 17. Oktober 2026 in Euro bei all4golf.de (All4Golf) abgelesen. Genannt sind die angezeigten Neupreise und die auf der Produktseite angegebene unverbindliche Preisempfehlung; die Angaben zu Längen und Linkshandversionen beziehen sich auf die dort angebotenen Ausführungen. Den Scotty Cameron Phantom 9.2R und Putter von L.A.B. Golf führte All4Golf nicht; deshalb steht hier der Phantom 5.2, und für den DF3i nennen wir keinen Preis. Gebrauchtpreise haben wir nicht erhoben. Preise ändern sich häufig, im Abverkauf oft innerhalb weniger Tage.

Die Meinungen stammen aus den Foren von GolfWRX und The Hackers Paradise, aus Kundenbewertungen und aus Besprechungen von Golf Monthly, MyGolfSpy, National Club Golfer, Golfalot, Plugged In Golf, Today’s Golfer, Independent Golf Reviews und The Club House. Mehrere Seiten verweigerten den Zugriff und wurden nur in Suchmaschinenauszügen gelesen; berücksichtigt wurden nur Themen, die an mehreren Stellen wiederkehren oder die eine Besprechung bestätigt. Niemand wird namentlich zitiert, nichts wurde gezählt, keine Einschätzung wird als Statistik ausgegeben. Diese Seite enthält keine kommerziellen Links und keine Affiliate-Vereinbarung, und Panxis Golf erhält keine Provision. Sollte ein Inhalt dieser Website einmal von einer Marke bezahlt sein, trägt er oben auf der Seite, vor der ersten Zeile, einen Werbehinweis.

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