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Ausrüstung

Fünf Mallet-Putter 2026 in Franken: Lob, Kritik und wo Sie sie in der Schweiz vor dem Kauf rollen

Fünf aktuelle Mallets kosteten im Oktober 2026 bei einem Schweizer Händler regulär zwischen CHF 319 und CHF 659. Loft und Lie sind fast überall gleich. Den Unterschied machen die Balance des Kopfs, die Schlagfläche und die Ausrichtungshilfe, und genau dort setzen Lob und Kritik der Golferinnen und Golfer an.

La rédaction Panxis Golf, Deutschschweiz-Desk (Reto Brunner) · · 14 min
Ein Golfer legt den Ball auf dem Grün direkt vor einen senkrecht gehaltenen Mallet-Putter
Photo Ahmet Can Avcı / Pexels

Kurz gefasst

  • Im Oktober 2026 kosteten die fünf bei einem Schweizer Händler in der Aktion CHF 287.10 (Odyssey), CHF 332.10 (TaylorMade), CHF 382.50 (Ping) und CHF 476.10 (Scotty Cameron); der L.A.B. DF3i kostete ohne Rabatt CHF 659.
  • Die Balance ist der eigentliche Unterschied: face-balanced beim Odyssey, Toe Hang beim Spider mit L-Neck und beim Phantom, eine gerade Bewegung beim Ping, Lie Angle Balance beim L.A.B.
  • Gelobt werden Ausrichtungshilfen und Stabilität bei Fehltreffern; kritisiert werden weiche Einsätze, die tot wirken, weisse Oberflächen, die schmutzig werden, und die Preise.
  • Keiner der fünf war an Lager: Klären Sie Lieferfrist und Rückgabe vor der Bestellung, und vergleichen Sie im Herbst lieber im Studio als auf aerifizierten Grüns.

Kein Schläger kommt auf einer Runde so oft zum Einsatz wie der Putter, und keiner wird so selten gewechselt. Wer es im Herbst trotzdem tut, findet bei den Schweizer Händlern fünf Mallets, über die in diesem Jahr am meisten gesprochen wird: den Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball, den TaylorMade Spider Tour X im neuen «Torched»-Finish, den Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset, den Scotty Cameron Phantom 9.2R von 2026 und den L.A.B. Golf DF3i. Im Oktober 2026 kosteten sie bei einem Schweizer Händler regulär zwischen CHF 319 und CHF 659. Beim Loft und beim Lie unterscheiden sie sich kaum, fast alle liegen bei 3 und 70 Grad. Verschieden sind die Balance des Kopfs, das Material der Schlagfläche und die Art, wie man zielt. Diese Seite fasst zusammen, was die Hersteller angeben, was die Putter in Franken kosten und was Golferinnen und Golfer öffentlich daran loben und kritisieren. Ein Test ist das nicht: Niemand von Panxis Golf hat mit diesen Puttern geputtet.

Bevor Sie Modelle vergleichen: die Balance

Legen Sie einen Putter mit dem Schaft waagrecht auf einen Finger. Zeigt die Schlagfläche zum Himmel, ist er «face-balanced». Er passt zu einer Bewegung, die ziemlich gerade zurück und gerade durch geht. Hängt die Spitze nach unten, spricht man von Toe Hang. Je stärker sie hängt, desto besser passt der Putter zu einer Bewegung im Bogen, bei der sich die Schlagfläche im Rückschwung öffnet und vor dem Ball wieder schliesst.

Dazu ist in den letzten Jahren eine dritte Gruppe gekommen. L.A.B. Golf nennt sie Lie Angle Balance, andere sprechen von «Zero Torque»: Im Lie-Winkel, in dem Sie tatsächlich putten, hat der Kopf keine Neigung, sich zu verdrehen. Die Schlagfläche soll so ohne Zutun der Hände dorthin zurückkehren, wohin Sie gezielt haben. Wie weit sich die Idee verbreitet hat, zeigt die Tatsache, dass Odyssey und TaylorMade inzwischen eigene Zero-Torque-Mallets anbieten.

Für die Auswahl heisst das: Erst die Bewegung, dann die Balance, erst danach Marke und Optik. Wie Sie Länge, Lie und Balance prüfen, steht in unserem Ratgeber Putter kaufen in der Schweiz. Hier geht es um die fünf Modelle selbst, geordnet vom günstigsten zum teuersten.

Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball: der Einstieg

Laut Odyssey. Die Ai-DUAL-Linie ist seit dem 23. Januar 2026 im Handel und ersetzt die Ai-ONE. Sie umfasst fünfzehn Modelle in drei Gruppen: die normalen Ai-DUAL, die ½-Ball-Versionen und die Zero-Torque-Familie Square 2 Square. Im Mittelpunkt steht der Einsatz. Odyssey beschreibt ihn als zweischichtiges Urethan, mit künstlicher Intelligenz entworfen: aussen eine weiche Schicht, darunter ein festerer Kern. Die Rillen («Forward Roll Design») sind tiefer und mit 19 Grad geneigt. Der Jailbird Mini ½ Ball hat einen 360 Gramm schweren Kopf, 3 Grad Loft, 70 Grad Lie, einen doppelt gebogenen Schaft mit Dreiviertel-Offset und ist face-balanced. Der weisse Halbkreis auf der Oberkante soll den Ball einrahmen. Geliefert wird er mit dem Stahlschaft SL 90, der im Griffende ein Gegengewicht trägt, und einem Pistol-Griff von Odyssey. Eine Cruiser-Version mit 38 Zoll und schwererem Kopf wird separat verkauft.

In Franken. Regulär CHF 319.00, im Oktober in der Aktion CHF 287.10, also 10 Prozent weniger. In den USA lief gleichzeitig ein deutlich höherer Rabatt auf die ganze Linie; in der Schweiz ist der Abstand zum nächsten Modell deshalb kleiner, als amerikanische Vergleiche vermuten lassen. Der Putter war in 33, 34 und 35 Zoll und für Rechts- und Linkshänder bestellbar, aber nicht an Lager.

TaylorMade Spider Tour X: bekannter Kopf, neue Oberfläche

Laut TaylorMade. Die Spider-Tour-Familie 2026 kam am 4. Juni 2026 in den Handel, mit Spider Tour und Tour X sowie den neuen Köpfen Tour F und Tour V. TaylorMade macht kein Geheimnis daraus, dass der Kopf des Tour X derselbe ist wie zuvor. Neu sind das dunkle PVD-Finish mit dem Namen «Torched», eine strukturierte Sohlenplatte aus dem Spider ZT und die Grafik. Loft 3 Grad, Lie 70 Grad. Über die Balance entscheidet der Hals: Der L-Neck hat 21 Grad Toe Hang und vollen Offset, der Small Slant 30 Grad und halben Offset, die Double-Bend-Version ist face-balanced. In der Schlagfläche sitzt der weisse Pure-Roll-Einsatz mit Rillen im Winkel von 45 Grad, dahinter ein Dämpfer. Schaft KBS CT Putter 120, Griff SuperStroke Pistol 1.0. Ein Kopfgewicht hat TaylorMade in den lesbaren Unterlagen nicht publiziert.

In Franken. In der Schweiz heisst die Version mit L-Neck «Spider Torched PVD Tour X TP #1». Sie kostete regulär CHF 369.00 und in der Aktion CHF 332.10. Bestellbar waren 33, 34 und 35 Zoll, rechts und links; an Lager war sie nicht. Achten Sie beim Bestellen auf die Nummer oder das Kürzel im Namen, denn sie bezeichnet den Hals und damit die Balance.

Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset: das Auge als Ausgangspunkt

Laut Ping. Die Scottsdale-TEC-Reihe wurde am 31. März 2026 vorgestellt. Ihr Merkmal ist die Ausrichtungshilfe «Eye-Q», ein Punkt mit einer langen Linie, die Ping mit Hilfe von Blickverfolgungsstudien entwickelt hat. Der Einsatz ist ein einteiliges PEBAX-Element. Der Ally Blue Onset hat einen Kopf von 370 Gramm und 3 Grad Loft. Ping gibt den Lie nach eigener Konvention mit 20 Grad an, gemessen von der Senkrechten; das entspricht den üblichen 70 Grad. Beim Onset lassen sich Loft und Lie nicht verstellen, bei anderen Modellen der Reihe schon. Der Schaft tritt beim Onset-Hals hinter der Schlagfläche in den Kopf ein, Ping empfiehlt ihn für eine gerade Bewegung. Körper aus Aluminium, Sohle aus rostfreiem Stahl, mattschwarzer Stahlschaft, Griff SuperStroke 2.0 Pistol Tour. In Europa nennt Ping 34 Zoll als Standardlänge, in den USA 35. Es gibt auch eine gegengewichtete CB-Version. Nicht zu verwechseln ist er mit dem gefrästen PLD Milled Ally Blue Onset von 2025, einem ganz anderen Putter.

In Franken. Regulär CHF 425.00, in der Aktion CHF 382.50. Angeboten wurden 33 bis 36 Zoll, rechts und links, auf Bestellung.

Scotty Cameron Phantom 9.2R: neuer Einsatz, höherer Preis

Laut Scotty Cameron. Die Phantom-Linie 2026 ist seit dem 27. Februar 2026 weltweit im Handel, mit den Kopfformen 5, 7 und 9R; im Sommer kamen der Phantom 3.2 und der Phantom 12 dazu. Der 9R ist der abgerundete Nachfolger des Phantom 9. Beim 9.2R sitzt er an einem Plumbing-Neck mit kurzer Ziellinie. Die wichtigste Neuerung ist der Einsatz über die ganze Schlagfläche aus «Studio Carbon Steel» mit kettenförmigem Fräsmuster. Körper und Fläche bestehen aus rostfreiem 303er-Stahl, Sohle und Flansch aus 6061er-Aluminium. Die Schlagflächen sind höher, die Oberkante runder und die Sohle flacher als bisher. Angegeben sind 3,5 Grad Loft, 70 Grad Lie, voller Offset und ein «mittlerer» Toe Flow; einen Toe Hang in Grad und ein Kopfgewicht nennt Scotty Cameron nicht. Zwei austauschbare Sohlengewichte werden leichter, je länger der Putter ist: je 20 Gramm bei 33 Zoll, 15 bei 34 und 10 bei 35 Zoll. Den 9.2R gibt es für Linkshänder, was nicht für die ganze Familie gilt: Der Phantom 5 ist nur für Rechtshänder erhältlich.

In Franken. Regulär CHF 529.00, in der Aktion CHF 476.10. Der Phantom 9.2R war in 33, 34 und 35 Zoll und für beide Hände bestellbar, aber nicht an Lager. Die anderen Phantom-Köpfe des Jahrgangs lagen regulär auf demselben Niveau.

L.A.B. Golf DF3i: ohne Rabatt, dafür nach Mass

Laut L.A.B. Golf. Der DF3i wurde am 23. Januar 2026 angekündigt und ist seit dem 27. Februar erhältlich. Er ist ein DF3 mit neuer Schlagfläche: Der Körper ist aus 6061er-Aluminium CNC-gefräst, der Einsatz aus rostfreiem 303er-Stahl. L.A.B. verspricht damit etwa 2 Prozent mehr Ballgeschwindigkeit als beim DF3, dessen Gefühl manche als zu weich empfunden hatten. Loft 3 Grad. Den Lie stellt L.A.B. im Fitting ein, beim Standardmodell zwischen 63 und 79,5 Grad, ab Lager 69 Grad. Das Kopfgewicht gibt es in Standard, schwer und leicht, ohne dass ein Grammwert für den Standard publiziert ist. Der Schaft sitzt in der Mitte des Kopfs, und es gibt eine gegengewichtete Version. Farben, Ausrichtungslinien, Schaft und Griff lassen sich frei wählen. Die Sohlengewichte sollen laut L.A.B. nur im Werk gewechselt werden.

In Franken. Der Händler nennt das Modell «Directed Force 3i» und verkaufte es zu CHF 659.00, ohne Aktion, in schwarzer Ausführung, rechts und links, auf Bestellung. Der Vorgänger DF3 kostete CHF 559.00 und war sofort lieferbar. Wer den Unterschied von CHF 100 abwägt, sollte vor allem wissen, ob ihm die weichere Fläche des DF3 zu träge war.

Die fünf in Franken

Putter Balance laut Hersteller Kopfgewicht publiziert Regulär Aktion Oktober 2026
Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball face-balanced 360 g CHF 319.00 CHF 287.10
TaylorMade Spider Tour X (L-Neck) 21 Grad Toe Hang nein CHF 369.00 CHF 332.10
Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset für gerade Bewegung 370 g CHF 425.00 CHF 382.50
Scotty Cameron Phantom 9.2R mittlerer Toe Flow nein CHF 529.00 CHF 476.10
L.A.B. Golf DF3i Lie Angle Balance nein CHF 659.00 keine

Zwei Dinge fallen auf. Vier der fünf Putter waren im Oktober um 10 Prozent reduziert, nur der L.A.B. nicht; die Reihenfolge bleibt dadurch gleich. Und zwischen dem günstigsten und dem teuersten liegen regulär CHF 340, also mehr als der Preis des Odyssey selbst. Alle Preise gelten für die Standardausführung; Aktionen können jederzeit enden.

Was Golferinnen und Golfer sagen: Lob und Kritik

Zu diesen Puttern wird fast nur auf Englisch diskutiert, in Foren, in Kundenbewertungen und in Testberichten. Deutschsprachige Stimmen sind selten. Aufgeführt sind Themen, die an mehreren Stellen auftauchen; gezählt wurde nichts.

Odyssey Ai-DUAL Jailbird Mini ½ Ball. Gelobt wird die Ausrichtung: Der halbe Ball rahmt den echten Ball ein und zeigt deutlich, ob die Fläche offen oder geschlossen steht. Dazu kommen ein leises, weiches Gefühl und ein gleichmässiger Roll. Am häufigsten kritisiert wird, dass der Einsatz zu weich und «tot» wirke, vor allem für Golfer, die von einer gefrästen Fläche kommen. Einzelne Tests hören beim Treffen ein Klicken, andere nicht. Der weisse Einsatz fällt stark auf und wird schnell schmutzig, und in kurzer Länge empfinden manche den Putter als leicht.

TaylorMade Spider Tour X. Gelobt werden die Ausrichtung, weil die Linie den Ball einrahmt, die Stabilität bei Treffern an Ferse und Spitze und ein gutes Längengefühl. Das neue Finish gilt als robuster als die Lackierung früherer Spider, die abplatzen konnte. Kritisiert wird, dass es sich um denselben Putter mit neuer Oberfläche handle. Wer von einem Blade kommt, findet den Kopf zu gross und das Gefühl weit weg von einer gefrästen Fläche. Und mehrere Berichte warnen: Wer den falschen Hals für seine Bewegung wählt, kämpft gegen den Kopf und verfehlt die Linie immer auf dieselbe Seite.

Ping Scottsdale TEC Ally Blue Onset. Gelobt wird, dass die Eye-Q-Ausrichtung hilft, sich auf die Linie festzulegen, dazu ein weiches Gefühl mit etwas Lebendigkeit und ohne Klicken sowie der freie Blick auf den Ball dank des Onset-Halses. Kritisiert wird die weisse Oberfläche, die Spuren annimmt und ständig geputzt werden will. Im Vergleich zu früheren Scottsdale-Puttern gilt der Preis als hoch. Dass sich der Lie beim Onset nicht anpassen lässt, stört einige, und die Balance zwischen Toe Hang und face-balanced verlangt für manche eine Bewegung, die sich nicht natürlich anfühlt.

Scotty Cameron Phantom 9.2R. Gelobt wird ein weicheres, gedämpfteres Gefühl als bei früheren Phantom, das aber nicht stumpf wirke, dazu die Ruhe bei kurzen Putts und die hochwertige Verarbeitung. Kritisiert wird die kurze Ziellinie; manche hätten lieber eine durchgehende Linie. Der Plumbing-Neck sei schwerer auszurichten als andere Hälse, der Klettverschluss der Haube halte schlecht, und der Preis ist in jedem Vergleich der Phantom-Familie ein Thema.

L.A.B. Golf DF3i. Gelobt wird die Stabilität bei Treffern neben der Mitte, bei kurzen Putts stelle sich die Fläche fast von selbst gerade. Die festere Fläche erleichtere das Dosieren langer Putts gegenüber dem DF3, und Verarbeitung und Auswahl im Custom-Programm überzeugen. Kritisiert wird der ungewohnt grosse Kopf beim Ansprechen und die Zeit, die man braucht, um sich an ihn zu gewöhnen; er sei «nicht für alle». Mittige und verfehlte Treffer klingen ähnlich, das Feedback ist also gering. Und der Preis für einen DF3 mit neuer Fläche wird ebenso bemängelt wie normale Putterhauben, die nicht passen.

Wer ein begründetes Urteil statt Meinungen sucht, liest die unabhängigen Testberichte: National Club Golfer zum Jailbird Mini ½ Ball, National Club Golfer zum Spider Tour X, Golfalot zum Ally Blue Onset, Golf Monthly zum Phantom 9.2R und Plugged In Golf zum DF3i.

Wo Sie in der Schweiz einen Mallet vor dem Kauf rollen lassen

Alle fünf werden bestellt. Bei der Preisabfrage im Oktober war keiner der fünf Putter im Onlineshop an Lager; alle wurden für die Kundschaft bestellt. Für Sie heisst das: Rechnen Sie mit einer Lieferfrist, und klären Sie vor der Bestellung, ob ein Putter in einer bestimmten Länge oder für Linkshänder zurückgegeben werden kann, wenn er nicht passt. Bei einem nach Mass gebauten L.A.B. lohnt sich diese Frage besonders.

Der Pro-Shop im Club. Der Pro sieht Ihre Bewegung auf dem Puttinggrün, kennt die Grüns, auf denen Sie spielen, und bestellt jedes dieser Modelle. Fragen Sie, ob Sie einen Demo-Putter für eine ganze Runde ausleihen können, statt zehn Minuten am Übungsgrün zu verbringen. Zwei Köpfe mit unterschiedlichem Hals, aus 2 und aus 10 Metern, sagen mehr als jedes Datenblatt: Ein kurzer Putt schmeichelt jedem Mallet, der lange zeigt Gefühl und Tempo.

Fachgeschäft mit Putting-Studio. Grössere Golfgeschäfte und Fitter messen mit Kamera und Sensoren, wie sich die Fläche bei Ihnen öffnet und schliesst. Das klärt in wenigen Minuten, ob face-balanced, Toe Hang oder Lie Angle Balance zu Ihnen passt. Ein Fitter kann auch prüfen, ob Ihnen die europäische Standardlänge von 34 Zoll, rund 86 Zentimeter, bei Ping oder die 35 Zoll anderer Marken besser liegen. Für den DF3i ist ein Fitting fast Pflicht, weil Lie, Länge und Gewicht für Sie eingestellt werden.

Herbst und Winter. In vielen Clubs werden die Grüns im Herbst aerifiziert und gesandet, sie laufen danach einige Wochen holprig und langsamer. Auf Wintergrüns ist kaum ein Putt aussagekräftig. Wer jetzt kauft, sollte auf einem gepflegten Indoor-Grün oder im Studio vergleichen und den Putter im Frühling auf dem eigenen Platz noch einmal beurteilen. In Zürich, Basel und Bern gibt es Indooranlagen, auf denen Sie den Winter über üben können.

Occasion und Demo-Putter. Am Saisonende verkaufen Händler und Pro-Shops Leih- und Demoputter günstiger, und auf Kleinanzeigenportalen tauchen Vorgängermodelle wie Ai-ONE, frühere Spider Tour oder der DF3 auf. Schauen Sie bei einem gebrauchten Putter auf den Einsatz und auf die Lackierung an Sohle und Oberkante: Eine Delle im Einsatz oder eine zerkratzte weisse Fläche sind die Mängel, die zählen.

Gegengewicht und lange Schäfte. Wer zu einer CB-Version oder einem langen L.A.B. greift: Seit 2016 verbieten die Golfregeln, den Schläger beim Schlag am Körper zu verankern. Ein langer Putter bleibt erlaubt. Verboten ist, den Griff oder die Hand, die ihn hält, an Brust oder Bauch abzustützen; den Schaft gegen den Unterarm zu legen, ist dagegen zulässig.

In drei Schritten zum richtigen Mallet

Erstens: Lassen Sie Ihre Bewegung anschauen. Ob sie gerade oder im Bogen verläuft, entscheidet über die Balance, und damit fällt meist schon die Hälfte der Modelle weg. Zweitens: Rollen Sie zwei oder drei Köpfe mit passender Balance auf demselben Grün und behalten Sie den, mit dem Sie am geradesten zielen, egal welche Marke darauf steht. Drittens: Prüfen Sie, ob Ihr aktueller Putter nicht schon fast passt. Ein neuer Einsatz bringt wenig, wenn Länge und Lie falsch sind; eine Anpassung beim Fitter kostet einen Bruchteil eines neuen Putters. Wer sparen will, findet in diesem Feld den Odyssey zum tiefsten Preis, und ein Spider oder Phantom aus dem Vorjahr rollt den Ball nicht schlechter.

Wie diese Seite entstanden ist

Diese Seite stellt Produkte vor und fasst öffentlich zugängliche Meinungen zusammen. Sie ist kein Test; niemand von Panxis Golf hat mit diesen Puttern geputtet. Die technischen Angaben und Lancierungsdaten stammen aus den Unterlagen der Hersteller: direkt von der Produktseite von Ping, sonst so, wie sie bei der Lancierung publiziert und von Golf.com, National Club Golfer, Golfalot, Golf Retailing und Plugged In Golf wiedergegeben wurden, aus der Pressemitteilung von Callaway zur Ai-DUAL-Linie, von den Seiten von L.A.B. Golf und aus den Spezifikationstabellen von Händlerseiten. Kopfgewichte stehen nur dort, wo der Hersteller sie publiziert.

Die Preise wurden am 17. Oktober 2026 in Schweizer Franken auf golfimport.ch abgelesen, jeweils auf der Produktseite, mit regulärem Preis und Aktionspreis; dort stammen auch die Angaben zu Längen, Händigkeit und Lagerbestand. In der Übersicht des Händlers erschienen bei einzelnen Modellen tiefere «ab»-Preise als auf der Produktseite; angegeben sind die Beträge der Produktseite. Preise und Aktionen ändern sich oft.

Die Meinungen wurden in den Foren von GolfWRX und The Hackers Paradise, in Kundenbewertungen von Händlern und in den Testberichten von Golf Monthly, MyGolfSpy, National Club Golfer, Golfalot, Today’s Golfer, Plugged In Golf, Independent Golf Reviews und The Club House gelesen. Mehrere Seiten verweigerten den Zugriff, manche Beiträge waren nur in Auszügen von Suchmaschinen lesbar; aufgenommen wurden nur Themen, die an mehreren Stellen auftauchen oder von einem publizierten Test bestätigt werden. Niemand wird namentlich zitiert, nichts wurde gezählt, und keine Einschätzung wird als Statistik ausgegeben. Diese Seite enthält keine kommerziellen Links, und Panxis Golf erhält keine Provision. Sollte ein Inhalt auf dieser Website einmal von einer Marke bezahlt sein, trägt er zuoberst auf der Seite, vor der ersten Zeile, einen Werbehinweis.

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