Kulm Golf St. Moritz aus der Luft. Orthofoto swisstopo, licence ouverte.
Kulm Golf St. Moritz
Löcher
9
Von
27
Länge
945 m ab den hinteren, 880 m ab den vorderen Abschlägen (Scorekarte des Clubs)
Greenfee
—
Beste Saison
Sommer; 2026 Platzöffnung am 30. Mai laut Spielplan des Clubs, letztes Turnier am 16. Oktober
Kulm Golf liegt mitten in St. Moritz, im Kulmpark unterhalb des Kulm Hotels, zwischen dem Dorfzentrum mit dem schiefen Turm und dem Start der Olympia-Bobbahn. Die Adresse des Clubhauses Chesa al Parc lautet Via Maistra 44, 7500 St. Moritz. Es ist ein Kurzplatz: neun Löcher, alle Par 3, zusammen Par 27. Laut der Scorekarte des Clubs misst die Runde 945 Meter ab den hinteren und 880 Meter ab den vorderen Abschlägen; das kürzeste Loch hat 80 Meter, das längste 135 Meter. Wer nur auf diese Zahlen schaut, unterschätzt den Platz. Er liegt auf rund 1860 Metern über Meer und gehört damit zu den höchstgelegenen Golfanlagen Europas, und fast jede Bahn führt steil bergauf oder bergab.
Betrieben wird die Anlage vom Kulm Hotel St. Moritz, dem der Platz gehört. Heimclub ist der St. Moritz Golf Club (STMGC), der laut eigener Darstellung im Jahr 2000 gegründet wurde und heute rund 300 Mitglieder zählt, zum grossen Teil Engadinerinnen und Engadiner, dazu Ferienhausbesitzer aus dem In- und Ausland. Platz und Club treten gemeinsam unter stmoritz-golfclub.ch auf. Für Gäste des Kulm Hotels und seines Schwesterhauses, des Grand Hotel Kronenhof in Pontresina, ist das Spiel laut Club im Aufenthalt inbegriffen.
Eine Geschichte, die 1891 beginnt
Kulm Golf beruft sich auf die längste Golfgeschichte der Schweiz, und die Eckdaten sind gut belegt. Laut der Swiss Golf History, der Chronik des Schweizer Golfsports, kündigte die englischsprachige «Alpine Post» am 27. Juni 1891 einen Neunlochplatz in St. Moritz an, der nach der Heuernte bespielbar sein sollte. Eröffnet wurde er am 15. August 1891, nachdem schlechtes Wetter den ursprünglich geplanten Termin vom 3. August verschoben hatte. Es war der erste Golfplatz der Schweiz, angelegt von und für die vorwiegend englischen Gäste des Ortes. Im selben Monat eröffnete auch das Maloja Palace Hotel einen eigenen Platz, und 1893 folgte in Samedan der erste Achtzehnlochplatz des Landes, der heute noch bespielt wird.
Wo genau der Platz von 1891 lag, wird unterschiedlich erzählt. Die Swiss Golf History verortet ihn in der Nähe des heutigen Hotels Palace, mit Bahnen in Richtung See; das Reiseportal travelnews.ch schreibt, er sei hinter dem Kulm Hotel angelegt worden. Unbestritten ist der nächste Schritt: Ab 1898 wurde laut Swiss Golf History im Park des Kulm Hotels auf neun Löchern gespielt, unter dem Namen «St. Moritz New Links». Das Hotel selbst nennt in seinem Journal ebenfalls 1898 als Beginn des Golfspiels im Kulmpark. Der Club stellt die ganze Geschichte vereinfacht dar und spricht von Golfspielern, die den Kulmpark vor über 125 Jahren als Golflandschaft entdeckt hätten.
Der Platz bestand bis in die Sechzigerjahre. Laut Swiss Golf History und Hotel wurde er 1964 aufgegeben; travelnews.ch nennt als Grund, dass Tennisplätze und ein Restaurant des Hotels Platz brauchten. Das Golfmagazin exklusiv-golfen.de spricht in einem älteren Beitrag von 1960, ohne das zu begründen. Danach lag der Kulmpark als Golfgelände mehrere Jahrzehnte brach.
Die Wiederbelebung geht auf Mario Verdieri zurück, einen in St. Moritz ansässigen Golfplatzarchitekten, der laut Golf Post bereits 1988 den Platz in Samedan zum «New Course» umgebaut hatte. Laut Golf Post nahm er sich im Jahr 2000 der Neugestaltung an, ein Jahr später wurde der Platz wieder eröffnet. Der Club formuliert es so, dass Verdieri und das Kulm Hotel den Platz gemeinsam neu konzipiert hätten. Nach Angaben von exklusiv-golfen.de wurden dabei die ursprünglichen Grüns berücksichtigt. Ein Verzeichnis, Allsquaregolf, nennt 2002 als Baujahr; die übrigen Quellen sind sich auf 2001 einig. travelnews.ch erwähnte 2016 zudem, dass die Hotelbesitzer den Platz kurz zuvor modernisiert hätten, ohne Einzelheiten zu nennen.
Olympisches Gelände
Kaum ein Golfplatz in der Schweiz liegt auf so geschichtsträchtigem Boden. Das Kulm Hotel wurde laut Wikipedia 1856 von Johannes Badrutt gegründet und gilt als eine der Keimzellen des alpinen Wintertourismus. Das Gelände des Hotels wurde während der Olympischen Winterspiele 1928 und 1948 genutzt. Laut einem Spielbericht von Golf Post, erschienen im Oktober 2020, liegen die Driving Range und die Übungsabschläge auf dem Areal des ehemaligen Olympiastadions.
Gleich neben dem Platz beginnt die Olympia-Bobbahn St. Moritz–Celerina. Sie wurde laut Wikipedia am Neujahrstag 1904 eröffnet, gilt als älteste Bobbahn der Welt und ist die einzige, die jedes Jahr aus Natureis neu gebaut wird; sie misst 1722 Meter mit 19 Kurven. Die Koordinaten des Starthauses «Dracula» liegen weniger als hundert Meter von der Mitte des Golfplatzes entfernt. Im Sommer ist von der Bahn nichts zu sehen, doch Golf Post beschreibt, wie sie auf zwei Löchern im Winter über das Gelände führt. An den Bahnen 2 und 3 liegt zudem der Dracula Club, ein privater Club, den Gunter Sachs in den Siebzigerjahren gegründet hat. exklusiv-golfen.de schreibt, das Gelände diene im Winter dem Cresta Run als Startpunkt; nach den übrigen Quellen ist es die Bobbahn, die hier beginnt. Wir halten uns an Wikipedia und Golf Post.
Zum Kulmpark gehört auch der Blick auf den schiefen Turm der früheren Mauritiuskirche, der am ersten Grün und am neunten Loch ins Bild kommt. Laut Golf Post neigt er sich um 5,5 Grad. Darunter liegen der St. Moritzersee und die Berge des Oberengadins.
Was der Platz verlangt
Ein Par-3-Platz mit kaum einem Kilometer Länge klingt nach einer Übungsrunde. Die Beschreibungen sagen etwas anderes. Der Club nennt den Platz «interessant und anspruchsvoll», das Tourismusportal engadin.ch betont, dass die kurzen Distanzen im hügeligen Gelände auch geübte Spielerinnen und Spieler fordern. Das Kulm Hotel schreibt in seinem Journal von engen Bahnen und deutlichen Höhenunterschieden, und Golf Post nennt als Hauptproblem, dass die Meterangaben auf der Karte wenig nützen, weil fast jede Bahn steil bergauf oder bergab führt.
Daraus ergibt sich die zentrale Aufgabe: die Schlägerwahl. Bergauf spielt jeder Schlag länger, bergab kürzer, und mehrere Grüns sind vom Abschlag aus nicht einsehbar. Golf Post beschreibt die erste Runde deshalb als Ratespiel und kam mit vier Schlägern aus. Hinzu kommt die Höhe: Auf über 1800 Metern fliegt der Ball weiter als im Mittelland, was die Distanzkontrolle zusätzlich erschwert. Wer das Wedge-Spiel beherrscht, ist hier im Vorteil; wer nur mit vollen Schlägen arbeitet, wird oft zu lang sein.
Zur Abfolge der Löcher: Die Runde beginnt mit 115 Metern bergauf auf ein Grün, das laut Golf Post vom Abschlag nicht zu sehen ist. Die 2 ist mit 90 Metern kurz, doch der Abschlag geht über eine Strasse und, wie in den Bewertungen erwähnt wird, teilweise über einen Parkplatz. Die 3 misst 100 Meter, die 4 ist mit 80 oder 70 Metern das kürzeste Loch. Danach öffnet sich laut Golf Post der Blick über die nächsten Bahnen; die 5 fällt auf 120 Metern steil ab. Die folgenden drei Bahnen verlaufen laut Golf Post eben und gerade durch einen dichten Arvenwald und sind eng. Die 6 ist laut Scorekarte mit 135 Metern das längste Loch, die 7 misst 105 Meter, die 8 ist 80 Meter lang und hat laut Golf Post vor dem Grün einen Bunker, dessen halbrunder Hügel an die Kurve der Bobbahn erinnert. Fairways spielen auf einem solchen Platz kaum eine Rolle: Es geht vom Abschlag aufs Grün oder daneben.
Abgeschlagen wird von zwei Abschlagsreihen. Golf Post schreibt von gelben und roten Abschlägen, die zum Zeitpunkt des Besuchs von Matten gespielt wurden. Ob das heute noch so ist, haben wir nicht überprüfen können.
Loch 9
Das Schlussloch ist das Schlüsselloch der Runde. Es misst laut Scorekarte 120 Meter ab den hinteren und 100 Meter ab den vorderen Abschlägen, führt steil bergauf und wird blind gespielt: Vom Abschlag sieht man das Grün nicht. Golf Post nennt es das Loch mit Handicap 1. Als Zielpunkt dient der schiefe Turm, der über dem Grün aufragt. Der Weg zum Abschlag führt am ehemaligen Olympiastadion vorbei. Der Aufstieg zum Grün kostet am Ende der Runde noch einmal Kraft, auch das beschreibt Golf Post. Für eine erste Runde lohnt es sich, vor dem Abschlag im Sekretariat oder bei Mitspielern nach der richtigen Linie zu fragen.
Übungsanlagen, Akademie und Clubhaus
Neben dem Platz gibt es laut Club ein Putting Green, ein Chipping Green und eine Driving Range mit 16 Abschlagplätzen, teilweise überdacht. Laut engadin.ch brauchen Sie für Range, Pitching-Area und Putting Greens keine Platzerlaubnis. Golf Post merkt an, dass Range und Übungsgrün ein Stück vom ersten Abschlag entfernt liegen und der Weg dorthin hügelig ist. Jetons für die Range, Greenfees und Mietmaterial gibt es im Sekretariat im Clubhaus. Hunde sind auf dem Platz nicht erlaubt.
Die Golf Akademie konzentriert sich laut Club auf das Kurzspiel und richtet sich an alle Stärkeklassen. Auf der Website sind mehrere Pros aufgeführt, darunter ein langjähriger Kulm-Pro mit über 30 Jahren Unterrichtserfahrung sowie Mitglieder der Swiss PGA, der PGA of England und der PGA Serbien; unterrichtet wird je nach Pro in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Serbisch. Lektionen gibt es einzeln oder in kleinen Gruppen. Für Einsteiger bietet der Club im Sommer das Schnupperangebot «Golf 4 All» an, jeweils am Dienstagabend auf der Driving Range, mit Schlägern und Bällen vor Ort und Reservationspflicht. Laut travelnews.ch kann man auf dem Kulm auch die Platzreife ablegen. Für Spielerinnen gibt es jeden Dienstagmorgen eine Ladies Clinic.
Das Clubhaus Chesa al Parc steht am Eingang des Kulmparks. Der Club beschreibt das Restaurant als Mischung aus sportlicher Eleganz und Engadiner Stube, mit Sonnenterrasse, Mittagsmenü, Nachmittagskarte mit Kuchen und abends Schweizer und internationaler Küche. In der Saison 2026 war es vom 4. Juni bis zum 18. Oktober geöffnet, mit eingeschränkten Zeiten am Anfang und am Ende der Saison und Ruhetag Montag in diesen Phasen. Reservieren können Sie direkt beim Restaurant.
Clubleben und Turniere
Der St. Moritz Golf Club organisiert ein dichtes Sommerprogramm, das im Spielplan auf der Website veröffentlicht wird. 2026 gab es fast jeden Mittwochabend ein Neunlochturnier, meist im Stableford-Modus, dazu Einzel- und Scramble-Formate. Höhepunkt ist die Clubmeisterschaft über 36 Löcher Ende August. Ein Clubmatch, ein Foursome über 18 Löcher und ein Laternen-Cup Mitte Oktober runden die Saison ab. Die Damen spielen ein eigenes Programm mit Turnieren am Montagabend von Juni bis Mitte September. Laut Spielplan sind einzelne Turniere Mitgliedern vorbehalten, andere ausdrücklich auch für Spielerinnen und Spieler mit Handicap 36 oder Platzreife offen. Für Gäste heisst das: Am Mittwochabend ist auf dem Platz mit Turnierbetrieb zu rechnen.
Die Mitgliedschaft im STMGC steht offen. Der Club unterscheidet dabei zwischen Mitgliedern der Clubs des EGC (Engadine Golf Club), Einheimischen ohne Mitgliedschaft, Auswärtigen mit und ohne Mitgliedschaft in einem anerkannten Club sowie Junioren bis 21 Jahre. Die Bedingungen finden Sie auf der Website des Clubs.
Zugang für Gäste
Der Platz ist für Gäste offen. Laut dem Golfreiseanbieter Golf in Switzerland müssen Sie Mitglied eines nationalen Golfverbands sein und beim Einchecken einen Mitgliederausweis vorweisen; eine Handicap-Grenze gibt es nicht, Spielerinnen und Spieler mit Platzreife sind willkommen. Am Wochenende ist laut derselben Quelle mehr los. Startzeiten lassen sich online über das Buchungssystem reservieren, das der Club verlinkt. Das Sekretariat ist während der Saison täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet; bei Frost am Morgen öffnet der Platz laut Club erst um 10 Uhr.
Was Spielerinnen und Spieler sagen
Öffentliche Bewertungen gibt es nur wenige, was bei einem Kurzplatz mit vielen Hotelgästen nicht überrascht. Auf Golf Post finden sich vier Community-Bewertungen mit Bestnoten für die Landschaft und guten Noten für Platzzustand, Willkommenskultur und Gastronomie. Allsquaregolf führt eine einzige Bewertung, das Albrecht Golf Guide laut Suchanzeige fünf mit einem Schnitt von 4,2 von 5. Auf Tripadvisor sind die Meinungen laut den Suchergebnissen gemischter. Dazu kommt der ausführliche Spielbericht von Golf Post aus dem Jahr 2020. Die folgenden Punkte fassen wiederkehrende Tendenzen zusammen. Es sind fremde Meinungen, nicht unsere: Wir haben hier nicht gespielt, und wir zitieren niemanden.
Was gelobt wird
- Die Aussicht auf den St. Moritzersee und die Berge wird praktisch überall hervorgehoben, oft als Hauptgrund für eine Runde.
- Der Platz gilt als knifflig und abwechslungsreich, mit engen, kurvigen Bahnen und markanten Höhenunterschieden; mehrere Bewertende waren überrascht, wie viel Spass ein Par-3-Platz machen kann.
- Grüns und Bunker werden als gepflegt beschrieben.
- Die ruhige Lage mitten im Ort und das freundliche Personal werden mehrfach genannt.
- Der historische Ort, von der Bobbahn bis zum schiefen Turm, wird als besonderes Erlebnis wahrgenommen.
Was kritisiert wird
- Die engen Bahnen verzeihen wenig; in den Bewertungen ist von vielen verlorenen Bällen die Rede.
- Die Runde ist trotz der kurzen Distanzen körperlich anstrengend, weil es ständig auf und ab geht.
- Blinde Schläge und Höhenunterschiede machen die Schlägerwahl beim ersten Besuch zur Glückssache, und manche Fahnenpositionen gelten als heikel.
- Auf der 2 wird über Strasse und Parkplatz gespielt, was nicht allen gefällt.
- Die Übungsanlagen liegen nicht direkt beim ersten Abschlag.
Anfahrt und beste Zeit
St. Moritz ist mit der Rhätischen Bahn erreichbar; der Kulmpark liegt oberhalb des Bahnhofs im Dorfteil, nahe dem schiefen Turm. Vom Kulm Hotel sind es laut Hotel nur wenige Gehminuten bis zum Platz. Wie lange der Fussweg vom Bahnhof dauert, haben wir nicht überprüft. Mit dem Auto rechnet Golf in Switzerland mit rund 160 Minuten ab Zürich, 100 Minuten ab Chur und 90 Minuten ab Davos. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Kurzplatz mit den Achtzehnlochplätzen in Samedan und Zuoz-Madulain und dem Sechslochplatz in Sils kombinieren; der Club zählt in der Region über 50 Löcher und acht weitere Alpenplätze innerhalb von eineinhalb Stunden.
Gespielt wird nur im Sommer. 2026 eröffnete laut Spielplan des Clubs die Driving Range am 23. Mai und der Platz am 30. Mai, jeweils je nach Zustand; auf der Platzseite der Website steht dagegen der 4. Juni als Öffnungsdatum. Ein offizielles Saisonende nennt der Club nicht, das letzte Turnier im Spielplan fand am 16. Oktober statt. Die Portale geben die Saison unterschiedlich an: engadin.ch von Ende Mai bis Ende September, Golf in Switzerland von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Auf dieser Höhe kann es auch in der Saison morgens Frost geben; dann öffnet der Platz später, wie der Club auf seiner Seite festhält. Planen Sie eine Morgenrunde deshalb mit etwas Spielraum.
Greenfee
Tarife und Öffnungszeiten regelt der Club. Siehe die Seite des Clubs.
Wie diese Seite entstanden ist
Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen, gelesen im Oktober 2026:
- Die Website von Kulm Golf und dem St. Moritz Golf Club (stmoritz-golfclub.ch): Startseite, Seiten «Golfplatz», «Club», «Gremien», «Mitgliedschaft», «Akademie» und «Clubhouse» für Scorekarte, Öffnungszeiten, Übungsanlagen, Akademie, Restaurant, Mitgliederzahl und Gründungsjahr des Clubs; dazu die Spielpläne 2026 für Herren und Damen als PDF. Tarife geben wir bewusst nicht wieder.
- Die Swiss Golf History (swissgolf-history.ch) für die Daten von 1891, 1893 und 1898.
- Das Journal des Kulm Hotels, travelnews.ch (Juli 2016) und exklusiv-golfen.de (August 2010) für Geschichte, Schliessung und Wiederbelebung.
- Golf Post: den Spielbericht vom Oktober 2020 und einen Reisebeitrag vom September 2024 für die einzelnen Löcher, Mario Verdieri und das Olympiastadion; dazu die Clubseite mit den Community-Bewertungen.
- engadin.ch und Golf in Switzerland für Saison, Zugangsbedingungen und Anfahrtszeiten; Wikipedia für das Kulm Hotel und die Olympia-Bobbahn.
- Allsquaregolf, die Suchanzeigen von Tripadvisor und des Albrecht Golf Guide für den Meinungsteil.
Einige Angaben widersprechen sich, und wir sagen es lieber offen. Die Höhe wird mit 1860 oder 1864 Metern angegeben, die Länge mit 945 Metern (Scorekarte des Clubs), rund 930 Metern (travelnews.ch, Golf in Switzerland), knapp 1000 Metern (Kulm Hotel) oder 850 Yards (Allsquaregolf); exklusiv-golfen.de nannte 2010 noch 1000 Meter ab Gelb und 850 Meter ab Rot. Golf in Switzerland führt den Platz fälschlich mit Par 72; alle anderen Quellen nennen Par 27. Golf Post bezeichnet die 7 als längstes Loch mit 135 Metern, die aktuelle Scorekarte weist diese Länge der 6 zu. Beim Standort des ersten Platzes von 1891, beim Jahr der Schliessung (1960 oder 1964), beim Baujahr des heutigen Platzes (2001 oder 2002) und beim Saisonbeginn 2026 (30. Mai oder 4. Juni) gehen die Angaben auseinander. Wann die Familie Niarchos das Kulm Hotel übernahm, datiert travelnews.ch in die Fünfzigerjahre, Wikipedia in die Sechzigerjahre. Die Seiten des Albrecht Golf Guide und von Tripadvisor waren für uns nicht lesbar; wir kennen dort nur die Angaben in den Suchergebnissen.
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Das Loch, das man kennen muss
Par 3 von 120 m ab den hinteren Abschlägen, steil bergauf und blind gespielt, laut Golf Post Handicap 1. Zielpunkt ist der schiefe Turm über dem Grün.