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Ausrüstung

Den richtigen Putter finden: Länge, Lie, Balance

Drei Masse entscheiden, ob ein Putter hilft, und keines davon ist die Marke auf der Sohle. Prüfen Sie sie, bevor Sie Geld ausgeben.

La rédaction Panxis Golf · · 3 min
Deux joueurs s'entraînent au putting sur un green d'entraînement.
Le petit jeu, et non le swing, décide du passage à l'index. — Photo Jopwell / Pexels

Der Putter kommt bei fast 40 Prozent Ihrer Schläge zum Einsatz und wird am häufigsten nach dem Aussehen gekauft. Drei Masse entscheiden, ob ein Putter Ihnen hilft: Länge, Lie-Winkel und Kopfbalance. Keines davon ist teuer zu prüfen, und alle drei zählen mehr als die Marke auf der Sohle.

Länge: die meisten Putter ab Stange sind zu lang

Die üblichen 86 oder 89 Zentimeter stammen aus einer aufrechteren Ansprechposition, als die meisten sie einnehmen. Ist der Schaft zu lang, stehen die Hände zu weit vom Körper weg, die Augen liegen innerhalb des Balls, und das Blatt zielt weiter links, als Sie glauben. Sie gleichen aus, und diesen Ausgleich nehmen Sie auf den Platz mit.

Stellen Sie sich wie gewohnt an und lassen Sie den Abstand von den Händen zum Boden messen. Bringt ein kürzerer Putter Ihre Augen bei hängenden Armen über oder knapp innerhalb des Balls, ist das Ihre Länge.

Lie-Winkel: die Sohle sagt die Wahrheit

Legen Sie den Putter an, wie Sie ansprechen, und schauen Sie auf die Sohle. Steht die Spitze in der Luft, zielt das Blatt im Treffmoment nach links. Ist die Ferse hoch, zielt es nach rechts. In beiden Fällen starten Ihre Putts ausserhalb der Linie, bevor die Bewegung beginnt, und kein Training korrigiert einen statischen Zielfehler.

Der Lie lässt sich bei den meisten Puttern mit Stahlschaft verstellen, und jede Werkstatt mit Biegemaschine erledigt das in wenigen Minuten.

Balance: Kopf und Bewegung zusammenbringen

Balancieren Sie den Schaft auf dem Finger. Zeigt das Blatt zum Himmel, ist der Putter face-balanced und passt zu einer geraden Bewegung. Hängt die Spitze nach unten, ist er spitzenlastig und passt zu einer bogenförmigen Bewegung.

Die meisten haben einen gewissen Bogen. Face-balanced Mallets verkaufen sich gut, weil sie fehlerverzeihend aussehen, doch wer stark bogenförmig puttet, kämpft den ganzen Tag dagegen an. Das ist der einfachste Punkt, den ein Fitting klärt.

Die Kopfform ist Zielen, nicht Mode

Blade oder Mallet ist weniger eine Frage der Fehlerverzeihung als der Zielbarkeit. Manche richten ein schlichtes Blade mit einer Linie perfekt aus und bekommen ein grosses Mallet mit drei Linien nie gerade. Umgekehrt ist es genauso häufig. Lassen Sie Ihr Zielverhalten mit dem Laser an zwei oder drei Formen prüfen und kaufen Sie jene, mit der Sie gerade zielen.

Wo Sie kaufen

In der Deutschschweiz führen Golfers Paradise in Zürich, Basel und Bern sowie die Shops der Migros GolfParks in Otelfingen, Holzhäusern, Moossee, Oberkirch und Waldkirch Putter zum Ausprobieren auf einer echten Fläche. Ochsner Sport deckt den Einstieg ab, golfshop.ch und weitere Onlineshops führen die gängigen Marken.

Der Pro-Shop Ihres Clubs ist für eine reine Längen- oder Lie-Anpassung meist der schnellste Weg, und viele Clubs haben Testputter im Regal. Rechnen Sie beim Neukauf mit einem dreistelligen Betrag in Franken, wobei die Anpassung selbst nur wenige Franken kostet.

Panxis Golf unterhält keine geschäftliche Verbindung zu diesen Anbietern und erhält keine Provision auf Ihren Einkauf.

Bevor Sie Geld ausgeben

  • Prüfen Sie den Lie Ihres jetzigen Putters auf hartem Boden. Die Hälfte aller Korrekturen beginnt dort.
  • Lassen Sie Ihr Zielverhalten messen, bevor Sie einkaufen. Das engt die Auswahl schnell ein.
  • Testen Sie jeden neuen Putter auf Grüns mit der Geschwindigkeit, die Sie wirklich spielen.

Ein angepasster Putter, den Sie bereits besitzen, schlägt einen neuen, der nicht passt. Beginnen Sie bei den Massen und schauen Sie erst danach ins Regal.

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