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Ausrüstung

Tragebags 2026: Datenblatt gegen Schulter, zwischen Trolley, 9-Loch-Runde und Hügelplätzen im Süden

Zwischen 1,4 und 2,3 kg wiegen vier aktuelle Tragebags laut Hersteller. Mit vierzehn Schlägern, Bällen und Wasser landet jedes davon bei 7 bis 9 kg. Diese Seite stellt die vier Modelle vor, nennt Euro-Preise vom Oktober 2026 zwischen 189,99 € und 299,00 € und fragt, wann ein Tragebag im deutschen Trolleyland seinen Platz hat. Sie ist kein Test.

La rédaction Panxis Golf, Deutschland-Desk (Thomas Berger) · · 14 min
Ein Golfer und eine Golferin von hinten auf einem Golfplatz, er mit einem Standbag mit Doppelgurt auf der Schulter und einem über das Bag gehängten Pullover, sie daneben, die Hand auf ihrem Bag
Photo Kampus Production / Pexels

Kurz gefasst

  • Vorgestellt werden Titleist Players 4 Carbon (1,4 kg), Sun Mountain Eclipse E-2.5 (ca. 1,9 kg, neue Generation ca. 2,0 kg), COBRA Ultralight Pro (ca. 2,2 kg) und PING Hoofer Lite 2026 (ca. 2,3 kg).
  • Ein beladenes Tragebag wiegt üblicherweise 7 bis 9 kg; Gurte und Balance zählen deshalb mehr als die letzten Gramm auf dem Datenblatt.
  • Im Oktober 2026 kosteten Players 4 Carbon 299,00 €, Ultralight Pro 189,99 € und Hoofer Lite 2026 229,99 €; für das E-2.5 fand sich kein deutscher Preis.
  • Gelobt werden Gurte und stabile Ständer; kritisiert werden ein enges Vierfach-Top mit vierzehn Schlägern, fehlende Wasserdichtigkeit und wenig Platz bei den leichtesten Bags.

Auf den meisten deutschen Plätzen rollt das Bag. Am Parkplatz wird der Elektrotrolley aus dem Kofferraum gehoben, das Cartbag festgezurrt, und getragen wird höchstens der Weg zum ersten Abschlag. Und doch kaufen jedes Jahr viele Golferinnen und Golfer ein zweites, leichtes Bag: für die schnelle Neun nach Feierabend, für den Kurzplatz, für die Wochen, in denen der Club den Trolley wegen aufgeweichter Fairways vom Platz verbannt. Bei der Auswahl entscheidet fast immer eine Zahl auf der Produktseite, das Leergewicht. Diese Seite stellt vier aktuelle Tragebags vor und fragt, wie viel diese Zahl über das Gewicht aussagt, das Sie nach achtzehn Löchern tatsächlich auf der Schulter spüren.

Ein Test ist das nicht. Niemand bei Panxis Golf hat diese Bags auf dem Platz getragen, gewogen oder vermessen. Die Seite fasst Herstellerangaben, deutsche Preise vom Oktober 2026 und öffentlich geäußerte Meinungen zusammen.

Leergewicht und Tragegewicht: eine kleine Rechnung

Ein leeres Bag ist der leichteste Teil dessen, was Sie über den Platz tragen. Rechnen Sie einmal nach, was hineinkommt:

  • Vierzehn Schläger: Je nach Schäften und Köpfen liegen die meisten veröffentlichten Schätzungen für einen vollen Satz zwischen etwa 4 und 5,5 kg, ohne Bag.
  • Bälle: Die Golfregeln erlauben höchstens 45,93 g pro Ball. Ein Dutzend im Bag wiegt also rund 550 g.
  • Wasser: Jeder Liter bringt etwa ein Kilo mit.
  • Der Rest: Regenjacke, Entfernungsmesser, Handschuhe, Tees, ein Snack, vielleicht ein Schirm.

Am Ende kommt ein beladenes Tragebag üblicherweise auf 7 bis 9 kg, ziemlich unabhängig davon, welches Bag es ist. Zwischen dem leichtesten und dem schwersten Modell auf dieser Seite liegen laut Hersteller rund 900 g. Das ist spürbar, aber ein überschaubarer Anteil der Gesamtlast. Ein vergessener Liter Wasser in der Seitentasche wiegt mehr als dieser Unterschied.

Was Spielerinnen und Spieler nach der Runde wirklich beschreiben, hängt deshalb weniger an der Waage als an drei anderen Dingen: an Gurten, die flach aufliegen und die Last auf beide Schultern verteilen; an einem Bag, das waagerecht hängt, statt mit den Schlägerköpfen nach vorne zu kippen; und an der Disziplin beim Packen. Große Taschen laden dazu ein, sie zu füllen. Die leichtesten Bags sparen Gewicht auch dadurch, dass weniger hineinpasst.

Titleist Players 4 Carbon

Das leichteste Bag dieser Auswahl und das, mit dem Titleist Fußgänger anspricht, die so wenig wie möglich schleppen wollen. Die aktuelle Version stammt aus dem Modelljahr 2025.

  • Gewicht laut Hersteller: 1,4 kg. Titleist nennt in Europa diese Zahl; in den USA spricht die Marke von knapp über drei Pfund. Die Vorgängergeneration war mit 2,9 Pfund noch etwas leichter angegeben.
  • Top: 8 Zoll (rund 20 cm), vierfach unterteilt, mit Trennwänden über die ganze Länge.
  • Taschen: sechs, darunter eine mit Samt gefütterte Wertsachentasche und eine durchgehende Bekleidungstasche.
  • Tragesystem: ein Premium-Doppelgurt; Besprechungen erwähnen ein gegenüber dem Vorgänger vergrößertes Hüftpolster.
  • Standfüße: aus Kohlefaser.
  • Material und Wetter: Ripstop-Polyester. Es gehört nicht zu den wasserdichten StaDry-Bags von Titleist.

Im deutschen Handel wird das Players 4 Carbon ausdrücklich auch für Neun-Loch-Runden, Halbsätze und als Reisebag empfohlen. Das trifft den Kern: Es ist ein Bag für Leute, die bewusst wenig mitnehmen.

Preis in Deutschland: 299,00 € statt der Preisempfehlung von 339,00 €, abgelesen im Oktober 2026 bei einem deutschen Golfhändler. Es ist mit Abstand das teuerste der vier.

Sun Mountain Eclipse E-2.5

Sun Mountain sitzt in Missoula im US-Bundesstaat Montana und hat seinen Ruf bei Golfern aufgebaut, die zu Fuß gehen. Das E-2.5 ist das schlankere, leichtere Mitglied der Eclipse-Familie, und es steckt gerade mitten im Generationswechsel.

  • Gewicht laut Hersteller: 4,2 Pfund, also rund 1,9 kg, für die Generation, die diesen Herbst noch im Handel ist.
  • Top und Volumen: 7,5 Zoll (rund 19 cm), vierfach mit durchgehenden Trennwänden, 17,9 Liter Stauraum in den Taschen.
  • Taschen: acht oder neun, je nachdem, ob man die abnehmbare Front der Balltasche mitzählt. Dazu gehören eine magnetische, mit Samt gefütterte Tasche für den Entfernungsmesser und ein Schirmköcher.
  • Tragesystem: X-Fit-Doppelgurt mit einer drehbaren Mittelnabe, die das Bag beim Tragen waagerecht halten soll.
  • Standfüße: Ein innenliegender Kompressionsboden klappt die Beine aus, sobald Sie das Bag abstellen.

Am 1. Oktober 2026 hat Sun Mountain die nächste E-Serie angekündigt. Das neue E-2.5 ist mit 4,4 Pfund (rund 2,0 kg) angegeben, hat ein 7,75-Zoll-Top, neun Taschen und 24,6 Liter Stauraum. Ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Zahl auf dem Datenblatt bewegt: Die neue Version ist auf dem Papier schwerer und fasst deutlich mehr.

Preis in Deutschland: Für das Eclipse E-2.5 in dieser Ausführung haben wir im Oktober 2026 bei keinem deutschen Händler einen Preis gefunden. In deutschen Shops tauchen von Sun Mountain vor allem die wasserdichten H2NO-Modelle auf. Wer das E-2.5 hierzulande sucht, fragt am besten im Fachhandel nach einer Bestellung.

COBRA Ultralight Pro

Trotz des Namens ist das Wander-Bag von COBRA nicht auf das letzte Gramm getrimmt. Es soll eine volle Ausrüstung bequem tragen und dabei unter fünf Pfund bleiben.

  • Gewicht laut Hersteller: 4,93 Pfund, rund 2,2 kg; deutsche Produktseiten nennen 2,24 kg.
  • Top: vierfach, mit Trennwänden über die ganze Länge.
  • Taschen: sieben, darunter eine magnetische Tasche für den Entfernungsmesser und eine große, isolierte Kühltasche.
  • Tragesystem: Gurte mit Cool-Flow-Polsterung.
  • Weitere Merkmale: Regenhaube mit Zwei-Wege-Reißverschluss, Durchführung für den Haltegurt eines Carts oder Trolleys, Material 100 Prozent Polyester.

Vorsicht bei der Suche: COBRA verkauft unter fast demselben Namen auch ein Ultralight Pro Cartbag mit 14 Fächern und rund 2,8 kg, und im deutschen Handel heißt das Tragebag gelegentlich nur „Ultralight“. Achten Sie auf vier Fächer, sieben Taschen und Standfüße.

Preis in Deutschland: 189,99 € statt der Preisempfehlung von 239,95 €, abgelesen im Oktober 2026 bei einem deutschen Online-Händler. Damit ist es das günstigste der drei Bags, für die wir einen deutschen Preis gefunden haben.

PING Hoofer Lite (2026)

Der Hoofer hat einer ganzen Golfergeneration beigebracht, wie sich ein Doppelgurt anfühlen sollte. Das Lite ist das leichteste Modell der Reihe und wurde für 2026 überarbeitet.

  • Gewicht laut Hersteller: rund 5 Pfund; deutsche Produktseiten nennen 2,3 kg.
  • Top: vierfach, mit einem neuen Boden mit Schlägertrennern, der die Schläger beim Herausziehen in ihrer Sektion halten soll.
  • Taschen: neun, zusammen etwa 19 Liter, darunter eine durchgehende Bekleidungstasche, eine Tasche für den Entfernungsmesser und ein Wertsachenfach.
  • Tragesystem: gepolsterte Gurte, die sich vom Doppel- auf den Einzelgurt umstellen lassen, und ein Kanal für den Trolleygurt, der die Taschen auch auf dem Trolley erreichbar lässt.
  • Material: 300D-Polyester, kratzfeste Schutzkappen an den Beinen. Wasserabweisend, aber nicht wasserdicht.

Achten Sie beim Kauf auf den Jahrgang. Im Oktober 2026 wird das Hoofer Lite der Vorgängergeneration im deutschen Handel noch für 235 € bis 260 € angeboten; den neuen Boden mit Schlägertrennern hat nur die Version 2026. Ebenso leicht zu verwechseln sind der normale Hoofer, der schwerer ist und mehr Taschen hat, und der Hoofer 14 mit vierzehn Fächern.

Preis in Deutschland: 229,99 € für die Version 2026 in einer limitierten Farbe, bei einem ausgewiesenen regulären Preis von 285,00 €, abgelesen im Oktober 2026 bei einem deutschen Golfhändler.

Die vier Bags im Vergleich

Modell Gewicht laut Hersteller Top Taschen Wasserdicht Preis Oktober 2026
Titleist Players 4 Carbon 1,4 kg 8 Zoll, vierfach 6 nein 299,00 € (UVP 339,00 €)
Sun Mountain Eclipse E-2.5 (aktuelle Generation) ca. 1,9 kg 7,5 Zoll, vierfach 8 oder 9 nein kein deutscher Preis gefunden
COBRA Ultralight Pro ca. 2,2 kg vierfach 7 nein, Regenhaube dabei 189,99 € (UVP 239,95 €)
PING Hoofer Lite (2026) ca. 2,3 kg vierfach 9 nein 229,99 €

Liest man Gewicht und Preis zusammen, ergibt sich ein Muster: Das klar leichteste Bag ist auch das teuerste und hat die wenigsten Taschen. Rund 800 bis 900 g weniger auf dem Datenblatt kosten in Deutschland im Herbst 2026 etwa 70 bis 110 € mehr und drei Taschen weniger als beim PING.

Wer unabhängige Messwerte sucht: In den Standbag-Vergleichen 2026 von MyGolfSpy lagen Hoofer Lite und Ultralight Pro gewogen bei jeweils etwa 5,0 Pfund, also rund 2,3 kg, und gehörten zu den am besten bewerteten Bags für eine Runde zu Fuß. Die leichtesten Bags aus dem gesonderten Vergleich der leichtesten Standbags wogen dort rund 4 Pfund, also etwa 1,8 kg, und hatten dafür weniger Taschen und weniger Platz.

Was Golferinnen und Golfer sagen: Lob und Kritik

Deutschsprachige Erfahrungsberichte, die über eine Produktvorstellung hinausgehen, haben wir zu diesen vier Bags nicht gefunden. Die Zusammenfassung stützt sich deshalb auf englischsprachige Besprechungen, Besitzerforen und Kundenbewertungen. Auffällig ist, wie selten es dort um die Waage geht und wie oft ums Tragen.

Was gelobt wird:

  • Gute Gurte schlagen jedes eingesparte Gramm. Das ist der einheitlichste Befund. Besitzer des Hoofer Lite nennen Gurte und Balance als Grund, warum sie bei dem Modell bleiben; in einem Forumsfaden auf GolfWRX wird das Lite sogar als bequemer beschrieben als der größere Hoofer. Die Besprechung des Players 4 Carbon (2025) bei Golf Monthly lobt das vergrößerte Hüftpolster und Gurte, die sich leicht einstellen lassen. Beim E-2.5 wird die drehbare Nabe des X-Fit-Gurts hervorgehoben, weil sie das Bag gerade hält.
  • Die Ständer stehen. Beim Hoofer Lite heißt es, die Beine baumeln zwischen den Schlägen nie lose herum. Die Besprechung des E-2.5 bei Plugged In Golf beschreibt einen breiten, stabilen Stand und Beine, die vollständig einfahren. Vom Ultralight Pro wird berichtet, dass es auch auf unebenem Boden aufrecht bleibt.
  • Die kleinen Taschen sitzen an der richtigen Stelle. Die magnetischen Fächer für den Entfernungsmesser bei COBRA und Sun Mountain und die samtgefütterte Tasche für Schlüssel und Handy werden immer wieder als die Details genannt, die man an jedem Loch benutzt.

Was kritisiert wird:

  • Ein Vierfach-Top wird mit vierzehn Schlägern eng. Alle vier Bags haben eines, und es ist die häufigste Klage. Beim Players 4 Carbon ist von Griffen die Rede, die sich verhaken, vor allem bei einem dicken Puttergriff. Der Rezensent von Plugged In Golf fand das E-2.5 mit dreizehn Schlägern angenehm und mit vierzehn voll. Beim Ultralight Pro wünschen sich Besprechungen größere Trennfächer.
  • Keines ist wasserdicht. In mindestens einer ausführlichen Besprechung war der Boden des Hoofer Lite nach einer Runde im Nieselregen feucht. Das Players 4 Carbon ist kein StaDry-Bag. Wer regelmäßig im echten Regen spielt, bekommt in Foren den Rat, eine Regenhaube zu benutzen oder gleich zu einem wasserdichten Modell zu greifen.
  • Die leichtesten Bags sparen am Platz. Das Players 4 Carbon hat sechs Taschen, und die untere ist nach Besprechungen schwer zu erreichen, wenn das Bag beladen ist. Beim E-2.5 öffnet die Bekleidungstasche nach vorne, was ein Rezensent für kleine, schwere Gegenstände als weniger sicher empfand.
  • Preis und Verschleiß. Manchen ist das Material des Players 4 Carbon für diesen Preis zu dünn und zu rau. Reißverschlusszipper werden als Schwachstelle von PING-Bags nach einigen Jahren genannt, und ein Besitzer eines Sun-Mountain-Bags beschreibt ein Gurtband, das am Rahmen scheuert.

Niemand wird hier namentlich zitiert, nichts wurde gezählt, keiner dieser Eindrücke ist eine Messung. Wiedergegeben ist, was in öffentlichen Besprechungen und Besitzerforen am häufigsten wiederkehrt.

Wo in Deutschland getragen wird, und wo Sie kaufen

Deutschland ist ein Trolleyland. Auf den Parkplätzen der Clubs stehen Elektrotrolleys neben fast jedem Auto, Golfcarts sind auf vielen Anlagen knapp und werden mancherorts nur mit ärztlichem Attest vergeben. Ein Tragebag ist hier deshalb selten das einzige Bag, sondern meist das zweite, und gerade deshalb lohnt es sich zu überlegen, wofür es gebraucht wird.

Die schnelle Neun und der Kurzplatz. Viele Anlagen haben neben dem großen Platz einen Neun-Loch- oder Kurzplatz, und dazu kommen öffentliche Kurzplätze, auf denen Einsteiger und Golfer mit wenig Zeit spielen. Dort reicht oft ein Halbsatz mit sieben oder acht Schlägern, und genau hier spielt ein sehr leichtes Bag wie das Players 4 Carbon seine Stärke aus. Mit halbem Satz verschwindet auch das Problem des engen Vierfach-Tops.

Hügelige Plätze im Süden. Im Allgäu, im Alpenvorland, im Schwarzwald oder im Bayerischen Wald liegen viele Plätze am Hang, mit langen Wegen bergauf zwischen Grün und nächstem Abschlag. Wer dort trägt, merkt nach der zweiten Steigung, ob die Gurte die Last gleichmäßig verteilen und ob das Bag am Rücken ruhig bleibt. Auf solchen Plätzen zählt ein gutes Doppelgurtsystem mehr als ein halbes Kilo auf dem Datenblatt.

Herbst und Winter: wenn der Trolley draußen bleiben muss. Von Oktober bis März halten viele Clubs ihre Plätze offen, aber mit Winterregeln: Wintergrüns, Abschläge von Matten, gesperrte Bereiche und, bei aufgeweichtem Boden, mitunter ein Trolleyverbot. Was gilt, steht in den Platzregeln Ihres Clubs. An solchen Tagen wird aus dem Zweitbag plötzlich das einzige. Schauen Sie vor der Runde auf die Platzinformationen Ihres Clubs; wer im Winter regelmäßig spielt, kauft das Tragebag oft genau für diese Wochen.

Nässe. Taunasse Fairways am Morgen, Nieselregen und lehmiger Boden sind ab Oktober der Normalfall. Keines der vier Bags ist wasserdicht. Stellen Sie das Bag auf nassem Boden möglichst kurz ab, packen Sie Handy und Wertsachen in die gefütterte Wertsachentasche und lassen Sie das Bag nach der Runde offen in einem trockenen Raum auslüften, statt es im Kofferraum stehen zu lassen. Wer viel im Regen trägt, sollte die Regenhaube immer dabeihaben oder ein ausdrücklich wasserdichtes Modell in Betracht ziehen.

Tragebag auf dem Trolley. Viele nutzen ihr Standbag im Sommer auf dem Trolley und tragen es nur im Winter. Dann zählen der Gurtkanal des Hoofer Lite und die Durchführung des Ultralight Pro, weil die Taschen auf dem Trolley erreichbar bleiben. Probieren Sie aus, ob die Beine und der Boden des Bags sauber auf der unteren Halterung Ihres Trolleys sitzen.

Golfreisen. Viele deutsche Golfer verlängern die Saison im Winter in Spanien, Portugal oder der Türkei. Ein leichtes Tragebag im Travelcover lässt mehr Spielraum bei den Gewichtsgrenzen der Fluggesellschaften, und auf Plätzen, auf denen ein Buggy nicht im Greenfee steckt, tragen Sie das Bag dann selbst.

Wo kaufen. Der Proshop im Club führt meist nur wenige Modelle, aber oft genau die, die vor Ort gefragt sind. Ein Golf-Fachgeschäft mit einer großen Bag-Wand ist der beste Ort, um ein Bag mit den eigenen Schlägern zu beladen und die Gurte einzustellen; nur so lässt sich die Balance beurteilen. Online-Händler und die Shops der Hersteller haben mehr Farben und reduzieren im Herbst häufig, besonders wenn eine neue Generation kommt, wie gerade bei Sun Mountain. Gebrauchte Bags werden ebenfalls angeboten; prüfen Sie dort vor allem Gurte, Beinmechanik und Reißverschlüsse.

Gewährleistung und Garantie. Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Händler beträgt in Deutschland zwei Jahre und deckt Mängel, die beim Kauf schon angelegt waren, etwa ein Bein, das nach wenigen Wochen nicht mehr ausklappt. Normaler Verschleiß gehört nicht dazu. Fragen Sie vor dem Kauf, wie der Händler mit gerissenen Gurten oder defekten Standfüßen umgeht und ob der Hersteller darüber hinaus eine Garantie gewährt, und heben Sie den Kassenbeleg auf. Beim Kauf im Internet haben Sie ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.

Fünf Fragen, bevor Sie sich entscheiden

  • Wie oft tragen Sie wirklich? Wer nur im Winter und auf der Neun trägt, kommt mit wenig Taschen aus und profitiert vom geringen Gewicht. Wer das Bag auch auf dem Trolley nutzt, hat mehr von Taschen und Gurtkanal.
  • Volle vierzehn oder Halbsatz? Mit vierzehn Schlägern und einem dicken Puttergriff wird jedes dieser Vierfach-Tops eng.
  • Haben Sie das Bag beladen probiert? Nehmen Sie Ihre Schläger mit ins Geschäft oder wiegen Sie Ihr jetziges Bag zu Hause voll beladen auf der Personenwaage. Erst dann vergleichen.
  • Was liegt seit Monaten in den Taschen? Alte Bälle, drei Ersatzhandschuhe und eine zweite Flasche wiegen oft mehr als der Unterschied zwischen zwei Bags.
  • Welcher Jahrgang ist es? Bei PING und Sun Mountain laufen gerade zwei Generationen parallel. Vergleichen Sie Gewicht, Taschen und Boden, bevor Sie zum günstigeren Angebot greifen.

Die Zahl auf dem Datenblatt ist ein guter Anfang. Wie sich das Bag am achtzehnten Loch anfühlt, entscheiden die Gurte, die Balance und das, was Sie hineingepackt haben.

Wie diese Seite entstanden ist

Diese Seite stellt Produkte vor und fasst öffentlich zugängliche Meinungen zusammen. Sie ist kein Test; niemand bei Panxis Golf hat diese Bags getragen, gewogen oder vermessen. Die technischen Angaben stammen aus den Veröffentlichungen der Hersteller, wie sie auf deren Produktseiten stehen und von Händlern wiedergegeben werden: Titleist für das Players 4 Carbon, Sun Mountain für das Eclipse E-2.5 und für die am 1. Oktober 2026 angekündigte neue E-Serie, COBRA für das Ultralight Pro und PING für das Hoofer Lite. Gewichte in Kilogramm sind entweder die Angaben, die Hersteller und deutsche Händler selbst nennen, oder aus den Pfundangaben umgerechnet. Die einzigen gemessenen Gewichte auf dieser Seite stammen von MyGolfSpy und sind entsprechend gekennzeichnet.

Die Preise wurden am 26. Oktober 2026 in Euro abgelesen: für das COBRA Ultralight Pro bei All4Golf (all4golf.de), für das Titleist Players 4 Carbon bei der Golfakademie (golfakademie.com) und für das PING Hoofer Lite 2026 bei golf24 (golf24.de), weil All4Golf diese beiden Modelle nicht führte. Die Preise der Vorgängerversion des Hoofer Lite stammen von Golf House (golfhouse.de) und der Golfakademie. Für das Sun Mountain Eclipse E-2.5 fanden wir bei keinem der geprüften deutschen Händler einen Preis. Die Preisempfehlungen und regulären Preise sind die, die der jeweilige Händler auf denselben Seiten auswies. Preise ändern sich häufig.

Die Meinungen stammen aus veröffentlichten Besprechungen von Golf Monthly, Golfalot, Today’s Golfer, National Club Golfer, Plugged In Golf, Golf Times, Skratch, The Birdie Report, GolfTested und MyGolfSpy, aus Besitzerfäden in den GolfWRX-Foren und aus Kundenbewertungen bei Händlern. Einige davon konnten nur über Suchauszüge gelesen werden. Deutschsprachige Seiten zu diesen Bags, die wir gefunden haben, waren Produktvorstellungen ohne eigene Erfahrungen aus der Nutzung. Niemand wird namentlich zitiert, nichts wurde gezählt, keine Einschätzung wird als Statistik ausgegeben. Diese Seite enthält keine kommerziellen Links, und Panxis Golf erhält keine Provision. Sollte ein Inhalt dieser Website einmal von einer Marke bezahlt sein, trägt er oben auf der Seite, vor der ersten Zeile, einen Werbehinweis.

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