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Layout of Golf & Country Club Elfrather Mühle from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Layout of Golf & Country Club Elfrather Mühle from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Golf & Country Club Elfrather Mühle

Löcher

18

Von

72

Länge

6292 m ab Weiß, 6100 m ab Gelb (Scorekarte des Clubs)

Greenfee

—

Beste Saison

Ganzjährig; beste Zeit Mai, Juni und September

Der Golf & Country Club Elfrather Mühle liegt im Nordosten von Krefeld, im Stadtteil Traar, nahe dem Elfrather See. Der erste Spatenstich erfolgte nach Angaben des Clubs am 10. März 1992, im Juli desselben Jahres öffnete die Driving Range. Den Achtzehn-Loch-Platz entwarf der amerikanische Architekt Ron Kirby; es war laut Club seine erste Arbeit in Deutschland. 2023 feierte der Club sein dreißigjähriges Bestehen.

Das Gelände umfasst nach Angaben des Clubs 96 Hektar. Gespielt wird ein Par 72 über 6.292 Meter von den weißen Abschlägen, dazu kommen ein Kurzplatz mit drei Bahnen, eine Driving Range und Übungsgrüns. Als Clubhaus dient eine rund dreihundert Jahre alte, restaurierte Mühle, die der Anlage ihren Namen gibt. Der Club zählt nach eigener Darstellung mehr als 700 Mitglieder.

Krefeld liegt am Niederrhein, und wer hier eine flache Wiesenlandschaft erwartet, liegt nur zur Hälfte richtig. Der Club beschreibt die vorderen Neun als hügelig, die hinteren Neun als Bahnen mit breiten Fairways und Wasserhindernissen. Diese Zweiteilung zieht sich durch fast alles, was über den Platz zu sagen ist.

Die Zahlen der Scorekarte

Die Scorekarte des Clubs führt vier Abschlagsfarben. Weiß misst 6.292 Meter, Gelb 6.100 Meter, Blau 5.667 Meter und Rot 5.293 Meter. Par ist auf allen vier Abschlägen 72, aufgeteilt in zweimal 36.

Die Course-Rating-Tabellen des Clubs nennen für Herren von Weiß ein Course Rating von 73,5 bei Slope 133, von Gelb 72,4 bei Slope 133 und von Blau 69,9 bei Slope 127. Für Damen gelten von Blau 76,2 bei Slope 135 und von Rot 73,7 bei Slope 130. Ein Slope von 133 von den gelben Herrenabschlägen ist ein deutlicher Wert: Er liegt spürbar über dem Durchschnitt deutscher Plätze und sagt, dass der Platz Spielern mit höherem Handicap mehr abverlangt als Spielern mit niedrigem.

Die Verteilung ist klassisch: vier Par 3, vier Par 5, zehn Par 4. Die Par 5 liegen an den Bahnen 4, 9, 11 und 18, die Par 3 an den Bahnen 2, 6, 14 und 17. Jede Neun hat also zwei kurze und zwei lange Löcher, und beide Hälften enden mit einem Par 5.

Die Bahnen tragen Namen, die der Club auf der Scorekarte führt, von „Long Tall Sally“ an der Eins bis „Haven’s Gate“ an der Achtzehn. Einige davon sind aufschlussreich: Die Acht heißt „Windy Waters“, die Neun „Bridged Waters“. Wasser ist also nicht allein Sache der hinteren Neun.

Was der Platz verlangt

Die schwerste Bahn nach Vorgabenverteilung ist die Vier, „Driver’s Phantasy“, ein Par 5 über 515 Meter von Weiß und 488 Meter von Gelb. Der Name ist ehrlich: Wer hier in zwei Schlägen das Grün erreichen will, braucht zwei sehr lange und sehr gerade Schläge, und für die meisten Spieler ist die Bahn ein klares Drei-Schlag-Loch, bei dem die Platzierung des zweiten Schlags über das Ergebnis entscheidet.

Gleich danach folgt die Fünf, „Happy Hill“, ein Par 4 über 427 Meter von Weiß und 395 Meter von Gelb, Vorgabe 3. Zwei der drei schwersten Löcher hintereinander, mitten in der hügeligen Hälfte des Platzes: Das ist die Passage, in der eine Runde früh kippen kann. Wer hier mit zwei Bogeys durchkommt, hat nichts verloren.

Auf den hinteren Neun trägt die Sechzehn, „Long Diver“, die Vorgabe 2. Sie misst 399 Meter von Weiß und 378 Meter von Gelb und ist damit ein langes Par 4 kurz vor Schluss, wenn die Konzentration nachlässt. Die Zehn, „Summerwind“, ist mit 424 Metern von Weiß ähnlich lang und eröffnet die zweite Hälfte mit Vorgabe 4.

Es gibt auch Gegenstücke. Die Sieben, „Dirty Harrie“, misst nur 288 Meter von Weiß und Gelb: ein kurzes Par 4, das zum Angriff einlädt und gerade deshalb Fehler provoziert, weil kurze Par 4 selten ohne Haken gebaut werden. Die Vierzehn ist mit 189 Metern von Weiß das längste Par 3 des Platzes und trotzdem das Loch mit der niedrigsten Vorgabe, 18. Die übrigen Par 3 liegen zwischen 158 und 162 Metern von Weiß.

Auf den vorderen Neun verlangt das hügelige Gelände, was hügeliges Gelände immer verlangt: Schläge aus schiefer Lage, Annäherungen, bei denen die Entfernung auf dem Papier nicht die gespielte ist, und Grüns, die man von unten nicht ganz einsieht. Die hinteren Neun sind offener, die Fairways breiter, aber dort kommt das Wasser ins Spiel, und ein breites Fairway ist nur so großzügig wie der Teich daneben es zulässt.

Die Unterschiede zwischen den Abschlägen sind nicht gleichmäßig. Auf manchen Bahnen, etwa der Drei, der Sieben, der Acht oder der Neun, liegen Weiß und Gelb auf derselben Entfernung; auf anderen, etwa der Eins, der Fünf oder der Zehn, sind es fast dreißig Meter. Wer zwischen zwei Farben schwankt, sollte die Scorekarte vorher ansehen. Der Club stellt sie zum Herunterladen bereit, dazu ein Birdiebook und ein Greenbook.

Die Scorekarte nennt eine Richtzeit für jede Bahn. Am Ende der Achtzehn steht 4:32 Stunden. Das ist ein realistischer Rahmen für eine Runde auf einem Platz dieser Länge und gut für die Planung: Wer mittags abschlägt, sitzt vor dem frühen Abend auf der Terrasse.

Dienstags ist nach Angaben des Clubs Pflegetag, die Driving Range öffnet dann erst um 11 Uhr. Im August 2026 hat der Club die Grüns aerifiziert, zuerst die Bahnen 10 bis 18, eine Woche später die Bahnen 1 bis 9. Wer in den Wochen nach solchen Arbeiten spielt, findet langsamere und unruhigere Grüns vor; das ist auf jedem Platz so und kein Mangel, aber ein Grund, vorher nachzufragen.

Für Pflege und Umwelt nennt der Club zwei Punkte: Die Grüns werden von englischen Greenkeepern betreut, und im November 2022 erhielt der Club im Programm „Golf & Natur“ des Deutschen Golf Verbands die Bronze-Zertifizierung.

Was Spielerinnen und Spieler sagen

Die folgenden Punkte fassen zusammen, was in öffentlichen Bewertungen wiederholt auftaucht. Es sind fremde Meinungen, nicht unsere: Wir haben den Platz nicht gespielt und nennen oder zitieren niemanden.

Was gelobt wird

  • Die Landschaft wird am häufigsten genannt: niederrheinisches Grün, alter Baumbestand, Wiesen und Wasser, dazu der Blick auf die Mühle von mehreren Bahnen aus.
  • Die Abwechslung der Bahnen. Mehrere Bewertungen beschreiben den Platz als fordernd für gute Spieler und dennoch spielbar für Anfänger.
  • Der Pflegezustand von Fairways und Grüns wird in vielen Bewertungen gut beurteilt, ausdrücklich auch die Arbeit der Greenkeeper.
  • Das Restaurant in der Mühle bekommt unter allen Einzelnoten die besten Werte, ebenso die Terrasse mit Blick auf das achtzehnte Grün.
  • Das Personal im Sekretariat und im Service wird oft als freundlich und hilfsbereit beschrieben.
  • Die Tierwelt auf dem Platz fällt Gästen auf und wird eigens erwähnt.
  • Für Feiern und Hochzeiten wird die Anlage wegen Atmosphäre und Service empfohlen, was zeigt, dass das Clubhaus mehr ist als ein Ort für das Getränk nach der Runde.

Was kritisiert wird

  • Der Pflegezustand gilt nicht durchgehend als gleich gut. Einige Bewertungen berichten von trockenen oder fleckigen Fairways und von Pilzbefall auf Grüns und messen den Zustand am Anspruch, den der Club selbst formuliert.
  • Nach starkem Regen ist der Platz nach mehreren Berichten sehr nass und matschig.
  • Einzelne Hindernisse, darunter ein Wasserhindernis auf den vorderen Neun, seien auf der Platzkarte nicht eingezeichnet.
  • Auf den vorderen Neun ist nach Gästeberichten der Verkehr der nahen Autobahn A57 ständig zu hören.
  • Preis und Leistung erhalten in den Bewertungsportalen die schwächste der Einzelnoten.
  • Vereinzelt wird ein wenig herzlicher Empfang beschrieben, dazu langsamer Service und Schwierigkeiten bei der Nutzung der Terrasse.

Ein Teil der Bewertungen ist mehrere Jahre alt. Pflegezustand und Service können sich seither geändert haben, in beide Richtungen.

Für wen sich der Platz eignet

Mit einem Slope von 133 von Gelb ist der Platz kein Ort für die erste Runde nach der Platzreife. Wer ein Handicap im mittleren oder höheren Bereich spielt, bekommt hier deutlich mehr Vorgabeschläge als auf einem durchschnittlichen Platz und wird sie brauchen. Die blauen Herrenabschläge mit 5.667 Metern, Course Rating 69,9 und Slope 127 sind dafür eine vernünftige Alternative, die der Club ausdrücklich in seine Vorgabentabellen aufgenommen hat.

Für gute Spieler bietet der Platz von Weiß, was ein Meisterschaftsplatz bieten soll: Länge, ein Course Rating über Par und zwei Hälften mit verschiedenem Charakter. Der Club nennt in seiner Geschichte die Vodafone Challenge 2006 und den Golf & Polo Cup als Veranstaltungen auf der Anlage.

Wer nur wenig Zeit hat oder mit Kindern kommt, findet den Kurzplatz mit drei Bahnen und die Driving Range. Die Academy bietet Unterricht mit Clubprofessionals und TrackMan, der Pro-Shop Schlägeranpassung.

Anfahrt und beste Zeit

Die Anschrift lautet An der Elfrather Mühle 145, 47802 Krefeld. Die Anlage liegt im Nordosten der Stadt, rund sieben Kilometer Luftlinie vom Krefelder Hauptbahnhof, rund dreizehn Kilometer von Duisburg und rund fünfzehn Kilometer vom Flughafen Düsseldorf. Die Autobahnen A57 und A44 verlaufen in der Nähe; die genaue Ausfahrt sollten Sie vorab im Routenplaner prüfen. Für Spielerinnen und Spieler aus dem Ruhrgebiet und aus Düsseldorf ist der Platz damit eine kurze Fahrt.

Gäste melden sich nach Angaben des Clubs rechtzeitig telefonisch, per E-Mail oder über das Buchungssystem PC Caddie an. Golfportale nennen die Platzreife als Voraussetzung für das Gästespiel. Sekretariat und Pro-Shop sind täglich von 8.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. E-Carts und Trolleys stehen zur Verfügung.

Der Club kennt eine Wintersaison mit eigenen Tarifen, gespielt wird also auch in der kalten Jahreszeit. Die besten Bedingungen bringen Mai, Juni und September, wenn der Boden trocken ist und die Grüns ihren Sommerzustand haben. Nach langen Regenperioden lohnt bei diesem Platz ein Anruf vor der Anreise. Dienstag, der Pflegetag, ist für Gäste kein idealer Tag.

Greenfee

Tarife und Startzeiten regelt der Club. Er unterscheidet zwischen Wochentagen und Wochenenden mit Feiertagen und nimmt mehrere Rabattprogramme an, die an bestimmte Wochentage gebunden sind und sich nicht kombinieren lassen. Siehe die Seite des Clubs.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage, die Seite des Clubs für Spatenstich 1992, Architekt, Fläche, Mitgliederzahl, Mühle, Pflegetag, Aerifizierung und Zertifizierung, die Scorekarte und die Vorgabentabellen des Clubs für Längen, Par, Course Rating und Slope. Ein Golfportal gibt für die blauen Herrenabschläge Par 71 an; wir folgen der Scorekarte des Clubs, die auf allen Abschlägen Par 72 nennt. Golfportale datieren die Eröffnung des Achtzehn-Loch-Platzes auf 1993, der Club nennt 1992 als Beginn der Bauarbeiten. Die Entfernungen sind Luftlinie aus den Koordinaten. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und zitieren niemanden namentlich.

Wir haben diesen Platz nicht gespielt, und diese Seite ersetzt das nicht. Der Club hat für diese Seite nicht bezahlt, sie vor der Veröffentlichung nicht gesehen und keinen Einfluss auf ihren Inhalt. Wenn Sie den Platz kennen und hier etwas falsch oder veraltet ist, schreiben Sie uns, wir korrigieren es.

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