Layout of Golfanlage Talsperre Pöhl from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).
Golfanlage Talsperre Pöhl
Löcher
9 (+ 3-Loch-Kurzplatz)
Von
64 (18 Löcher, zwei Runden); 32 je Runde
Länge
4.270 m (Gelb), 3.660 m (Rot) über 18 Löcher; 2.135 m bzw. 1.830 m je Runde
Greenfee
—
Beste Saison
—
Die Golfanlage Talsperre Pöhl liegt im sächsischen Vogtland, in der Gemeinde Pöhl im Vogtlandkreis. Laut Betreiber ist sie „landschaftlich reizvoll eingebettet zwischen den vogtländischen Orten Voigtsgrün und Möschwitz direkt an der Talsperre Pöhl“. Die Anschrift lautet Voigtsgrüner Straße 20, 08543 Pöhl/Möschwitz. Bis in die Plauener Innenstadt sind es rund fünf Kilometer Luftlinie, nach Hof und nach Zwickau jeweils etwa 30 Kilometer. Die Tourismusseite der Talsperre beschreibt den Platz als Neun-Loch-Anlage auf einem Hügel oberhalb des Stausees.
Der Stausee prägt die Gegend. Die Talsperre Pöhl staut die Trieb, einen Nebenfluss der Weißen Elster; gebaut wurde sie laut Wikipedia zwischen 1958 und 1964. Der See hat eine Wasserfläche von 3,87 Quadratkilometern und ist nach Speicherraum die zweitgrößte Talsperre Sachsens. Er wird zum Baden, Segeln und Tauchen genutzt, Fahrgastschiffe fahren auf dem See, und ein knapp 20 Kilometer langer Wanderweg führt um ihn herum. Der Golfplatz ist eines von mehreren Freizeitangeboten rund um das Wasser, neben Campingplatz, Kletterwald und Badestellen.
Hinter der Anlage stehen zwei Organisationen. Den Platz betreibt die Golfanlage Talsperre Pöhl GmbH mit Sitz an derselben Adresse; als Verantwortliche nennt die Website Siegfried Gerlach und Hans Theeuwen. Daneben gibt es den Golfclub Talsperre Pöhl e.V., einen gemeinnützigen Sportverein mit Sitz im Ortsteil Möschwitz, der nach eigenen Angaben derzeit 244 Mitglieder hat. Laut Satzung besetzt die Betreibergesellschaft einen Sitz im Vereinsvorstand. Der Verein hat vor Kurzem sein 25-jähriges Bestehen mit einem Scramble über 18 Löcher und einem Fest gefeiert. Das Motto der Anlage lautet „Golf für alle“.
Hans Theeuwen ist zugleich Headpro und Geschäftsführer. Nach dem Lebenslauf auf der Startseite der Anlage ist er Fully Qualified Golfprofessional der PGA of Germany, war von 1977 bis 1998 Head-Pro im Osnabrücker Golfclub und von 1999 bis 2013 im Golfclub Habichtswald. Für die Jahre 2002 bis 2004 steht dort der Eintrag „Golfanlage Talsperre Pöhl designt und gebaut“. Einen anderen Platzarchitekten nennt keine der von uns gelesenen Quellen.
Die Zahlen im Überblick
Der Platz hat neun Löcher und wird für eine volle Runde zweimal gespielt. Die Scorekarte des Clubs ist entsprechend als 18-Loch-Karte angelegt: Die Löcher 10 bis 18 entsprechen den Löchern 1 bis 9 mit denselben Längen. Je Runde gibt es fünf Par 4 und vier Par 3, ein Par 5 hat der Platz nicht. Das ergibt Par 32 für neun und Par 64 für 18 Löcher.
Es gibt zwei Abschlagsfarben. Von Gelb misst die Runde 2.135 Meter, über 18 Löcher also 4.270 Meter; von Rot sind es 1.830 Meter je Runde und 3.660 Meter über 18 Löcher. Die Scorekarte führt zwar getrennte Spalten für „Champ.“ und „Normal“ bei Herren und Damen, die Werte sind aber jeweils identisch.
Für die Längen der einzelnen Löcher stimmen Scorekarte und Platzübersicht überein (Gelb / Rot, in Metern):
- Loch 1: Par 4, 369 / 329
- Loch 2: Par 3, 124 / 104
- Loch 3: Par 3, 200 / 142
- Loch 4: Par 4, 288 / 252
- Loch 5: Par 4, 239 / 224
- Loch 6: Par 4, 268 / 236
- Loch 7: Par 3, 165 / 128
- Loch 8: Par 4, 354 / 298
- Loch 9: Par 3, 128 / 117
Bei Course Rating und Slope gibt es mehrere Fassungen, die leicht voneinander abweichen. Die jüngste ist die Course-Handicap-Tabelle, die von der Startseite der Anlage verlinkt ist und aus dem September 2024 stammt: Herren von Gelb spielen danach mit Course Rating 63,2 und Slope 106, Damen von Rot mit 63,4 und Slope 111, beide auf Par 64. Für Golferinnen und Golfer mit einem Handicap-Index von 36 ergibt das laut dieser Tabelle eine Spielvorgabe von 33 für Herren und von 35 für Damen. Mit Slope-Werten um 106 bis 111 liegt der Platz unter dem Durchschnittswert von 113; die Spielvorgabe fällt hier also eher etwas niedriger aus als der eigene Index.
Ein Wert wie 63,2 bei Par 64 bedeutet, dass ein Scratch-Spieler den Platz von Gelb etwa knapp unter Par spielen soll. Das ist bei einem kurzen Platz mit vier Par 3 je Runde typisch: Es gibt wenige Löcher, an denen Länge den Ausschlag gibt, aber Wasser, Ausgrenzen und Steigungen bestimmen, wie viel man auf den übrigen Löchern abgibt.
Was der Platz verlangt
Die Platzübersicht des Betreibers beschreibt jede Bahn ausführlich. Daraus ergibt sich ein Platz mit drei wiederkehrenden Elementen: Höhenunterschiede, die Schläge länger spielen lassen als die Scorekarte angibt; Ausgrenzen, die an mehreren Bahnen dicht an der Spielbahn verlaufen; und Wasser, das vor allem auf der zweiten Hälfte der Runde an den Grüns liegt. Der Golfführer 1Golf ordnet den Platz als Linkskurs auf leicht hügeligem Gelände mit Wasserhindernissen ein. Die Bahnbeschreibungen erwähnen allerdings auch Wald an der 6 und der 8, sodass der Platz nicht durchgehend offen ist. Die folgenden Angaben stammen aus der Platzübersicht, die Längen beziehen sich auf die gelben Abschläge.
Loch 1 bis 3: schwerer Auftakt
Die 1 ist ein Par 4 von 369 Metern und nach der Platzübersicht das schwerste Loch des Platzes. Vom Abschlag hat man laut Betreiber einen „herrlichen Blick“ über das Naherholungsgebiet an der Talsperre. Die Bahn zieht erst leicht nach links und dann zum Grün wieder nach rechts. Auf den ersten 220 Metern begleiten Ausgrenzen beide Seiten, rechts liegt ab 160 Metern ein Bunker. Nach rund 270 Metern kommen links und rechts zwei Wasserhindernisse ins Spiel, und das Fairway wird enger. Das Grün steigt leicht an, vorn links liegt ein Bunker, dahinter beginnt dichtes Rough. Der Betreiber rät, den zweiten Schlag nicht zu lang zu spielen; kürzere Spieler sollen an die 100-Meter-Marke vorlegen.
Die 2 ist ein kurzes Par 3 von 124 Metern mit erhöhtem Abschlag. Wasser liegt links entlang des Grüns und direkt davor, 10 bis 20 Meter hinter dem Grün beginnt die Ausgrenze. Die rechte Grünseite bietet laut Bahnbeschreibung mehr Spielraum. Die 3 ist mit 200 Metern von Gelb das lange Par 3 des Platzes, und der Betreiber schreibt, es „würde wahrscheinlich selbst Profis vor einen Test stellen“. Links verläuft über die ganze Bahn die Ausgrenze, zum Grün geht es deutlich bergauf, sodass sich das Loch wie rund 220 Meter spielt. Das Grün ist ein Stufengrün mit einem Bunker rechts. Empfohlen wird, den Ball zunächst sicher ins Spiel zu bringen und dann mit einem Pitch anzugreifen; gute Spieler erreichen das Grün im Hochsommer bei harten Fairways laut Betreiber mit einem Holz. Von Rot ist die 3 mit 142 Metern deutlich kürzer.
Loch 4 bis 6: kurze Par 4 mit blinden Landezonen
Vom Abschlag der 4 überblickt man laut Platzübersicht den gesamten Platz und auf der anderen Seite die Talsperre. Die Bahn ist ein gerades Par 4 von 288 Metern. Nach etwa 100 Metern steigt das Fairway bis zu einer Kuppe an und fällt dann wieder ab; links verläuft die Ausgrenze, zwei Bunker flankieren das Grün. Weil die Landezonen hinter dem Hügel nicht einzusehen sind, empfiehlt der Betreiber, den Abschlag auf Höhe der Kuppe zu legen. Das Grün fällt zum Fairway hin und erlaubt einen aggressiven Annäherungsschlag.
Die 5 ist mit 239 Metern das kürzeste Par 4, ein leichtes Dogleg nach rechts parallel zur 4, das zum Grün hin leicht abfällt. Ein Bunker liegt nach rund 140 Metern links, das ebene Grün schützen zwei tiefe Bunker. Lange Spieler können laut Betreiber versuchen, das Grün mit dem Abschlag zu erreichen, indem sie rechts daneben zielen und den Ball hineinrollen lassen. Für alle anderen gilt: Der zweite Schlag sollte nicht zu aggressiv sein, weil das Grün kein direktes Anspielen zulässt. Die 6, ein Par 4 von 268 Metern, nennt die Platzübersicht das leichteste Loch. Es ist ein leichtes Dogleg nach links, das bis zur 100-Meter-Markierung ansteigt, sodass auch hier die Landezonen teils nicht sichtbar sind. Hinter dem Grün liegen ein Waldweg und Wald. Entscheidend ist laut Betreiber die Fahnenposition: Steckt die Fahne links, spielt man die rechte Fairwayseite an und umgekehrt, sonst muss der zweite Schlag hoch und mit viel Spin über einen der beiden Grünbunker.
Loch 7 bis 9: Wasser und ein ansteigendes Finale
Die 7 bezeichnet der Betreiber als „Signature Hole“. Das Par 3 von 165 Metern hat ein Grün, das rundum von Wasser umgeben ist. Ein reines Inselgrün ist es nicht, denn das Fairway endet am Grün: Eine etwa 20 Meter breite Schneise erlaubt es, den Ball davor aufkommen und auf das Grün rollen zu lassen. Der Betreiber rät, im Zweifel auf den vollen Angriff zu verzichten und vorzulegen.
Die 8 ist mit 354 Metern das zweite Par 4 über 300 Meter und laut Platzübersicht „ein echter Test“. Das Fairway steigt über die ganze Länge leicht an. Rechts verläuft wegen der Driving Range die Ausgrenze, nach etwa 190 Metern folgt dort ein Streifen Hardrough. Links liegen Hardrough und auf 190 bis 220 Metern ein Bunker, rund 100 Meter vor dem Grün beginnt links Wald. Das Grün ist wie das der 7 von Wasser umgeben, bis auf eine Schneise von etwa zehn Metern. Vom Abschlag zielt man laut Betreiber am besten auf die rechte Seite, um einen guten Winkel auf diese Schneise zu haben.
Die Runde endet mit der 9, einem Par 3 von 128 Metern, das deutlich zum Grün ansteigt und sich je nach Abschlagsposition eher wie 145 bis 155 Meter spielt. Das Fairway hängt nach rechts, vor dem Grün liegt ein schwer zu spielender Topfbunker, seitlich am Grünanfang ein breiter Bunker, den man vom Abschlag nicht sieht. Der Betreiber empfiehlt, auf Anfang bis Mitte des langen Grüns zu zielen; kürzere Spieler sollen die linke Seite wählen, weil der Ball meist weit nach rechts rollt.
Was das für das eigene Spiel bedeutet
Ein Platz von 4.270 Metern über 18 Löcher verlangt keinen langen Drive, aber Präzision und Kenntnis der eigenen Schlaglängen. An mehreren Bahnen, der 4, der 6 und der 8, kommt es darauf an, die Landezone richtig zu wählen, weil sie vom Abschlag nicht oder nur teilweise einsehbar ist. Die ansteigenden Bahnen 3, 8 und 9 spielen sich länger als angegeben, hier lohnt ein Schläger mehr. Und an der 7 und der 8 entscheidet die Frage, ob man das Grün über das Wasser direkt angreift oder durch die schmale Schneise vor dem Grün kommt. Wer zwei Runden spielt, kennt die Löcher beim zweiten Durchgang; das ist der Vorteil eines Neun-Loch-Platzes, und es macht die zweite Hälfte meist berechenbarer. Wind kann eine Rolle spielen: Der Bericht des Clubs über die Clubmeisterschaft 2026 spricht von Wind am Samstag und noch stärkerem Wind am Sonntag.
Übungsanlagen und Kurzplatz
Neben dem 9-Loch-Platz gibt es laut Betreiber eine große Driving Range mit zum Teil überdachten Abschlagplätzen, ein Putting- und Pitching-Grün sowie einen 3-Loch-Kurzplatz, der auch ohne Platzreife bespielt werden darf und sich nach Angaben des Betreibers für Schnupperkurse und für Kinder eignet. 1Golf nennt 16 Abschläge auf der Range, davon sechs überdacht, und zusätzlich einen Übungsbunker. Ausrüstung für Einsteiger wird gestellt, Leihschläger gibt es; mitbringen muss man laut Startseite nur Sportschuhe und bequeme Kleidung. Headpro Hans Theeuwen bietet Einzelunterricht, Schnupperkurse, Platzreifekurse und Firmenevents an, Termine vereinbart man telefonisch.
Turniere und Clubleben
Für einen Neun-Loch-Platz ist der Turnierkalender dicht. Laut Website gibt es 2026 eine After-Work-Serie, Termine einer offenen Turnierserie auf der Anlage, ein Eclectic-Turnier über fünf Termine von Mai bis September, eine Ladies Tour, die zwischen Pöhl, Plauen und Zwickau wechselt, sowie mittwochs Damen- und Herrengolf. Seniorengolf über neun Löcher findet laut Betreiber am ersten Dienstag im Monat ab 14.30 Uhr statt. Der Verein unterstützt nach eigenen Angaben seit Jahren die Deutsche Krebshilfe, die DKMS und die regionale Jumi Kinderhilfe mit Spenden und richtet dafür unter anderem ein Krebshilfe-Turnier aus. Die Clubmeisterschaft 2026 hatte laut Bericht des Clubpräsidenten 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, so viele wie lange nicht.
Was Golferinnen und Golfer sagen
Die Zahl öffentlicher Bewertungen ist für einen kleinen Platz überschaubar, und viele sind kurz. Bei Hole19 steht der Platz im Oktober 2026 bei 4,6 von 5 aus 28 Bewertungen, von denen nur wenige einen Text haben. Das Portal werkenntdenbesten.de fasst für die Betreibergesellschaft Google-Bewertungen mit 4,5 aus 49 Stimmen (Stand Mai 2026) zusammen. Bei 1Golf liegt der Durchschnitt mit 3,6 von 5 aus acht Bewertungen deutlich niedriger; diese Bewertungen stammen aus den Jahren 2011 bis 2021 und sind damit teils über zehn Jahre alt.
Was gelobt wird
Am häufigsten genannt wird die Lage: Mehrere Bewertungen loben den Blick auf die Talsperre und die Landschaft. Ebenfalls wiederkehrend ist Lob für die Pflege, etwa als „top gepflegt“ oder mit gut gepflegten Fairways und Grüns; eine ältere Bewertung hebt auch Bunker und Wasserhindernisse hervor. Andere Kurzbewertungen fallen allgemein positiv aus („Immer wieder schön!“). Der Club selbst dankte nach der Clubmeisterschaft 2026 den Greenkeepern für einen „perfekt präparierten Platz“ und schrieb von schnellen Grüns; das ist allerdings eine Stimme aus dem Verein, keine unabhängige Bewertung.
Was kritisiert wird
Die kritischen Stimmen stammen überwiegend von 1Golf und sind älter. Eine Bewertung aus dem Jahr 2019 nennt die Pflege nur mittelmäßig und Clubhaus und Sanitäranlagen unzureichend; dieselbe Bewertung merkt an, dass der Platz nur gelegentlich Blicke auf den Stausee freigibt. Mehrere Bewertungen beschreiben den Platz als leicht und wenig fordernd, eher für eine schnelle Runde als für eine sportliche Herausforderung. Zwei ältere Bewertungen aus dem Jahr 2012 hielten die Preise für zu hoch. Ob diese Punkte heute noch zutreffen, lässt sich aus den Quellen nicht sagen; neuere Bewertungen mit Text, die Mängel nennen, haben wir nicht gefunden.
Für wen sich der Platz eignet
Die Anlage nennt sich selbst „Golf für alle“, und die Zahlen passen dazu. Mit 4.270 Metern über 18 Löcher, Par 64 und Slope-Werten um 106 bis 111 ist der Platz für Spielerinnen und Spieler mit höherem Handicap gut zu bewältigen, ohne dass er ganz ohne Anspruch wäre: Das lange Par 3 an der 3, die Ausgrenzen an der 1 und das Wasser an der 7 und der 8 kosten auch geübten Golfern Schläge. Für Einsteiger gibt es den 3-Loch-Kurzplatz ohne Platzreife, Schnupper- und Platzreifekurse beim Headpro. Wer eine lange, sportliche Meisterschaftsrunde sucht, findet sie hier nicht; wer neun Löcher mit Blick auf den Stausee spielen und danach auf der Clubterrasse sitzen will, schon. Für Urlauber an der Talsperre, die ohnehin wegen Wasser und Wanderwegen kommen, ist der Platz eine naheliegende Ergänzung.
Anfahrt und Zugang
Die Anlage liegt an der Voigtsgrüner Straße 20 im Pöhler Ortsteil Möschwitz, zwischen Möschwitz und Voigtsgrün. Eine Anfahrtsbeschreibung veröffentlicht der Betreiber nicht. Die nächste Autobahn ist die A 72 zwischen Hof und Chemnitz; Anreisehinweise für die Talsperre nennen die Ausfahrt Plauen-Ost. Möschwitz ist laut denselben Hinweisen per Bus aus Plauen erreichbar; Linie und Fahrzeiten sollten Sie vor der Fahrt im aktuellen Fahrplan des Verkehrsverbunds Vogtland prüfen.
Gäste sind willkommen. Clubhaus und Sekretariat sind laut Website dienstags bis freitags von 10 bis 19 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen; außerhalb dieser Zeiten ist der Headpro per Mobiltelefon erreichbar. Die Gastronomie „Loch 19“ öffnet dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Ein Online-Buchungssystem für Startzeiten haben wir auf der Website nicht gefunden; Startzeiten fragen Sie am besten telefonisch oder über das Kontaktformular an. 1Golf nennt als Voraussetzung einen Clubausweis mit registriertem Handicap und gibt an, dass auch VcG-Mitglieder zugelassen sind und Soft Spikes Pflicht sind; auf der Website des Betreibers haben wir dazu keine Angaben gefunden.
Greenfee
Tarife legt der Betreiber fest. Die Preisliste unterscheidet zwischen 9 und 18 Löchern sowie zwischen Montag bis Freitag und Wochenende mit Feiertagen; dazu kommen Gebühren für Range, Range mit Kurzplatz und Leihschläger. Jugendliche bis 21 Jahre und Studenten erhalten laut Betreiber eine Ermäßigung auf Greenfee und Rangefee. Siehe die Seite des Betreibers.
Wie diese Seite entstanden ist
Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage; die Platzübersicht des Betreibers für die Bahnbeschreibungen, Längen, Par und Handicapreihenfolge sowie Course Rating und Slope; die Scorekarte und die Course-Handicap-Tabellen von 2022 und 2024 aus dem Downloadbereich; die Startseite für Lage, Anlagenteile und den Lebenslauf des Headpros mit dem Eintrag zu Entwurf und Bau; die Seiten Betreiber, Clubhaus, Mitgliedschaft und Turnierserien sowie die Vereinssatzung und die Berichte des Clubs zum Jubiläum und zur Clubmeisterschaft 2026. Die Angaben zum Stausee stammen aus der deutschsprachigen Wikipedia und der Tourismusseite der Talsperre Pöhl. Die Entfernungen haben wir als Luftlinie aus den Koordinaten berechnet.
Einige Quellen weichen voneinander ab. Beim Course Rating nennt die Platzübersicht für Gelb 63,1 und Slope 107, für Rot 63,3 und Slope 108; die Scorekarte und die Tabelle von 2022 nennen für Gelb 63,2 und 107, für Rot 63,4 und 107; die Tabelle von September 2024 nennt für Gelb 63,2 und 106, für Rot 63,4 und 111. Wir folgen der jüngsten Tabelle. Auch die Handicapreihenfolge der Löcher unterscheidet sich: Nach der Platzübersicht sind die 1 und die 3 die schwersten Löcher und die 6 das leichteste, nach der Scorekarte sind es die 1 und die 8, und das leichteste ist die 5. Die Bahnbeschreibungen in diesem Text folgen der Platzübersicht. Uneinheitlich ist schließlich das Alter der Anlage. 1Golf nennt 2001 als Eröffnungsjahr, der Lebenslauf des Headpros auf der Website des Betreibers gibt für Entwurf und Bau die Jahre 2002 bis 2004 an. Der Bericht des Clubs zum 25-jährigen Bestehen des Vereins datiert das Fest auf den 11. Juli 2025, ist aber im August 2026 erschienen und steht zwischen Berichten aus dem Sommer 2026. Wir nennen deshalb kein Gründungs- oder Eröffnungsjahr. Möglicherweise wurde der Verein vor dem heutigen Platz gegründet, belegen können wir das nicht.
1Golf und das Bewertungsportal von Golfpass waren für uns nicht abrufbar; die Angaben von 1Golf zu Platztyp, Eröffnungsjahr, Range und Zugangsvoraussetzungen sowie zu den dortigen Bewertungen kennen wir nur aus Auszügen in Suchergebnissen. Die Seiten des Betreibers, Scorekarte, Course-Handicap-Tabellen, Satzung, Hole19, werkenntdenbesten.de, Wikipedia und die Tourismusseite der Talsperre wurden direkt gelesen. Eigene Seiten von Golf Post oder dem Golfplatz Atlas zu diesem Platz haben wir nicht gefunden. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und nennen niemanden namentlich.
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