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Jahreszeit

Golf bei Hitze: DWD-Warnstufen, UV-Index des BfS und das Hitzekonzept des DGV für Ihre Runde

Die deutsche Saison geht zu Ende, die Golfreise in den Süden steht bevor, und der nächste Sommer kommt bestimmt. Wer die Warnungen des Wetterdienstes lesen kann und seine Runde danach plant, spielt auch die Schlusslöcher mit klarem Kopf.

La rédaction Panxis Golf, Deutschland-Desk (Thomas Berger) · · 13 min
Golferin mit breitkrempigem Hut und rotem Poloshirt, einen Ball in der Hand, auf ihren Schläger gestützt in der heissen Sonne
Photo Mikhail Nilov / Pexels

Kurz gefasst

  • Der DWD warnt ab einer gefühlten Temperatur von etwa 32 °C vor starker und ab 38 °C vor extremer Wärmebelastung, auf Ebene der Landkreise.
  • Ab einem UV-Index von 3 ist laut BfS Schutz nötig; das Amt empfiehlt mindestens Lichtschutzfaktor 30, in sonnenreichen Regionen 50+.
  • Bei Verdacht auf Hitzschlag zuerst die 112 rufen, dann kühlen; Bewusstlose oder stark Verwirrte bekommen nichts zu trinken.
  • Laut DGV-Hitzekonzept braucht der Körper bis zu zwei Wochen, um sich an ein heißes Reiseklima anzupassen.

Hitze auf dem Golfplatz kündigt sich selten mit einem Paukenschlag an. Die ersten neun Löcher laufen gut, der Kopf ist klar, die Beine sind frisch. Dann, irgendwo zwischen Loch 12 und Loch 15, bleiben die Putts kurz, der Schläger wird aus Bequemlichkeit gewählt und nicht aus Überlegung, und auf dem letzten Grün fragt man sich, wo die Runde eigentlich verloren ging. Anfang Oktober ist das in Deutschland kein Thema mehr, die Saison neigt sich dem Ende zu, und die Morgen auf dem Platz sind kühl und feucht. Trotzdem lohnt sich dieser Beitrag gerade jetzt: Viele von Ihnen packen in den kommenden Wochen das Bag für eine Golfreise nach Spanien, Portugal, in die Türkei oder nach Ägypten, und die deutschen Sommer sind in den vergangenen Jahren deutlich heißer geworden. Hier steht, wie Sie die Warnsignale des Deutschen Wetterdienstes lesen, was der Deutsche Golf Verband in seinem Hitzekonzept empfiehlt und wie Sie eine heiße Runde so planen, dass Sie auch die Schlusslöcher noch mit klarem Kopf spielen.

Warum die Rückrunde den Preis zahlt

Golf ist keine Sportart, bei der man außer Atem kommt. Vier bis fünf Stunden auf den Beinen, einige Kilometer Fußweg, ab und zu ein kurzer, kräftiger Schwung: Diese gleichmäßige, mäßige Belastung ist genau die Sorte Anstrengung, bei der Flüssigkeitsmangel schleichend wächst, ohne dass ein Warnlicht angeht. Der Körper kühlt sich über das Schwitzen und verliert dabei Wasser und Salz. Das Herz muss schneller schlagen, um Haut und Muskeln gleichzeitig zu versorgen.

Auf der Scorekarte zeigt sich das zuerst im Feingefühl. Die Länge eines Putts, die Dosierung eines Chips, all das hängt an einer Feinmotorik, die bei Wärmebelastung früher nachlässt als die Kraft. Danach kommt die Geduld: Man liest das Grün nur noch von einer Seite, man nimmt den Driver auf einem Loch, das ein Eisen verlangt. Wer erst reagiert, wenn er durstig ist, läuft dem Defizit hinterher. Das Ziel ist also nicht, auf Loch 14 etwas zu reparieren, sondern dafür zu sorgen, dass dort nichts zu reparieren ist.

Gefühlte Temperatur: die Zahl, auf die es ankommt

Das Thermometer sagt auf dem Golfplatz nur die halbe Wahrheit. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) arbeitet für seine Hitzewarnungen deshalb mit der gefühlten Temperatur, in die neben der Lufttemperatur auch Luftfeuchte, Wind und Sonneneinstrahlung eingehen. Auf einem offenen Fairway ohne Wind und ohne Schatten liegt dieser Wert oft deutlich über dem, was die Wetter-App als Lufttemperatur anzeigt.

Der DWD kennt zwei Warnstufen für Hitze:

  • Warnung vor starker Wärmebelastung: Die gefühlte Temperatur liegt über etwa 32 °C, und nachts kühlt es nur wenig ab.
  • Warnung vor extremer Wärmebelastung: Die gefühlte Temperatur liegt über 38 °C.

Maßgeblich ist der Wert am frühen Nachmittag, also genau zu der Zeit, in der viele Flights nach einem Start am späten Vormittag auf der Rückrunde unterwegs sind. Die Warnungen gibt der DWD auf Ebene der Landkreise heraus. Sie finden sie auf der Warnseite des DWD, in der WarnWetter-App und über einen eigenen Newsletter für Hitzewarnungen, den man abonnieren kann. Der DGV verweist in seinem Hitzekonzept außerdem auf den täglichen Überblick über die thermische Belastung, den der Wetterdienst von Mai bis September anbietet.

Ein kleiner Hinweis, der oft übersehen wird: Der DWD warnt auch vor UV-Strahlung, und zwar unabhängig von der Hitze. Ein klarer Junitag mit 26 °C kann für die Haut riskanter sein als ein schwüler Augusttag mit Schleierwolken.

UV-Index: Schutz ab Stufe 3

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist in Deutschland die Stelle, die den UV-Index erklärt und Prognosen veröffentlicht. Seine Faustregel ist für Golferinnen und Golfer leicht zu merken: Ab einem UV-Index von 3 ist Schutz erforderlich, ab 8 sollte man sich mittags möglichst nicht im Freien aufhalten. Das BfS bringt es auf die Formel „Zwischen 11 und 3 ist sonnenfrei“.

Für die Runde heißt das, in der Reihenfolge des BfS: zuerst Schatten und Uhrzeit, dann Kleidung, dann Sonnencreme. Das Amt empfiehlt einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30, in sonnenreichen Regionen, am Wasser und in großen Höhen einen sehr hohen Faktor von 50+. Nachcremen erhält den Schutz, verlängert ihn aber nicht. Eine Runde dauert länger als die meisten Sonnencremes halten, also gehört eine kleine Tube ins Bag. Der DGV rät, 30 Minuten vor dem Start einzucremen und nach neun Löchern nachzulegen. Eine Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz schont außerdem die Augen, die auf einem hellen Fairway viel reflektiertes Licht abbekommen.

Ein breitkrempiger Hut nennt das BfS ausdrücklich. Er beschattet Ohren und Nacken, die unter einer Schirmmütze frei bleiben. Wer bei der Mütze bleibt, sollte den Nacken eincremen oder mit einem Tuch abdecken.

Die Startzeit ist Ihre wichtigste Entscheidung

Die wirksamste Maßnahme gegen Hitze fällt am Vorabend, wenn Sie die Startzeit buchen. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums und Herausgeber des Portals klima-mensch-gesundheit.de, rät, anstrengende Tätigkeiten in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen und die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden. Für Golf bedeutet das: der erste Flight des Tages. Wer um sieben Uhr abschlägt, ist meist durch, bevor die gefühlte Temperatur ihren Höchstwert erreicht.

Der späte Nachmittag ist die zweite Möglichkeit, aber mit Vorbehalt. Boden und Luft haben dann die Wärme des ganzen Tages gespeichert, und die Belastung lässt erst spät nach. Neun Löcher am Abend funktionieren gut, achtzehn werden in Deutschland im Hochsommer zwar nicht durch die Dunkelheit, aber oft durch die eigene Müdigkeit begrenzt.

Und wenn nur ein Termin zur Mittagszeit bleibt? Dann lieber neun Löcher spielen als achtzehn. Auch Neun-Loch-Runden zählen im World Handicap System für das Handicap, die Runde ist also nicht verschenkt.

Trinken nach Plan, nicht nach Durst

Das BIÖG empfiehlt bei Hitze zwei bis drei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt und am besten stündlich ein Glas, auch ohne Durst. Das DGV-Hitzekonzept wird für den Golfplatz konkreter: mindestens 1,5 Liter am Tag, an sehr heißen Tagen zusätzlich mindestens 1,5 Liter, in regelmäßigen Abständen und unabhängig vom Durstgefühl. Auf der Runde lässt sich das in eine einfache Gewohnheit übersetzen: an jedem Abschlag ein paar Schlucke, vom ersten Loch an.

Drei Details aus dem DGV-Papier sind für Golfer besonders praktisch:

  • Keine eiskalten Getränke. Kühl ist gut, eiskalt belastet.
  • Salz ersetzen. Wer stark schwitzt, gleicht den Salzverlust aus, etwa mit natriumhaltigem Mineralwasser, einer Saftschorle oder Brühe. Bei Hitzekrämpfen rät das BIÖG ausdrücklich zu elektrolythaltigen Getränken statt reinem Wasser.
  • Kein Alkohol und kein Koffein. Beides belastet den Kreislauf zusätzlich. Das Radler nach neun Löchern hat Zeit bis nach der Runde.

Beim Essen gilt dasselbe Prinzip wie beim Trinken: kleine Portionen, dafür öfter, und lieber leicht verdauliche, wasserreiche Kost wie Obst und Gemüse als ein schweres Mittagessen vor dem Start. Eine Banane auf Loch 6, ein paar Nüsse auf Loch 12, und das Tief auf den Schlusslöchern fällt deutlich flacher aus.

Kleidung, Schatten, Abkühlung

Helle Kleidung reflektiert das Sonnenlicht, locker sitzender Stoff lässt die Luft am Körper zirkulieren. Ein dunkles, eng anliegendes Polo erfüllt keines von beiden. Der DGV empfiehlt außerdem, auf der Runde konsequent den Schatten von Bäumen zu nutzen: Die Entscheidung über den Schlag fällt im Schatten, dann treten Sie in die Sonne, stellen sich an und schlagen.

Für aktive Abkühlung zwischen den Schlägen nennt das Hitzekonzept feuchte Umschläge auf Stirn, Nacken oder Unterarmen und Sprühwasser für Gesicht und Arme. Ein nasses Handtuch im Nacken kostet nichts und wirkt erstaunlich gut. Ein zweites, trockenes Handtuch ist für die Griffe da, und ein Ersatzhandschuh im Bag verhindert, dass ein durchgeschwitzter Handschuh im Abschwung rutscht.

Zum Sonnenschutz noch eine Regelfrage, die auf heißen Runden immer wieder auftaucht. Nach Regel 10.2b(5) der Golfregeln dürfen Sie Ihren eigenen Schirm halten oder Schutzkleidung tragen, während Sie schlagen. Sie dürfen aber keinen Schlag machen, während Ihr Caddie, eine andere Person oder ein absichtlich hingestellter Gegenstand Sie vor Sonne, Regen oder Wind schützt. Der Schirm des Mitspielers ist zwischen den Schlägen willkommen, beim Schwung nicht. Die Strafe ist die Grundstrafe: zwei Schläge im Zählspiel, Lochverlust im Lochspiel.

Gehen, ziehen oder fahren?

Zu Fuß zu gehen ist gutes Golf, und an normalen Tagen spricht nichts dagegen. Unter einer Warnung vor extremer Wärmebelastung wird das getragene Bag über mehrere Kilometer allerdings zur echten Zusatzlast. Ein Trolley ist der vernünftige Mittelweg. Das DGV-Konzept zählt externe Last, Kleidung und Ausrüstung eingeschlossen, ausdrücklich zu den Risikofaktoren für Hitzeerkrankungen.

Wer ein Cart nimmt, sollte die Zeit darin zum Trinken und Abkühlen nutzen und das Fahrzeug möglichst im Schatten abstellen. Fünf Minuten unter dem Dach und dann ein Sprint zum Grün bringen wenig.

Wie Hitze den Platz verändert

Nicht nur Sie verändern sich bei Hitze, auch der Platz. Warme Luft ist weniger dicht, der Ball fliegt etwas weiter als an einem kühlen Morgen. Jagen Sie keine zusätzlichen Meter, achten Sie nur darauf, ob Sie zu lang sind, und nehmen Sie dann einen Schläger weniger. Trockene Fairways lassen den Ball weiter rollen. Die Grüns dagegen werden bei Hitze mitunter höher geschnitten und gewässert, damit das Gras überlebt, und sind dann langsamer als erwartet. Ein paar Putts auf dem Übungsgrün vor dem Start ersparen Ihnen die Überraschung auf dem ersten Grün.

Warnzeichen erkennen und die Runde beenden

Das DGV-Hitzekonzept und das Gesundheitsportal des BIÖG beschreiben dieselben Krankheitsbilder. Zwei davon sollte jede Golferin und jeder Golfer unterscheiden können.

Hitzeerschöpfung zeigt sich durch starken Durst, Schwäche und Müdigkeit, Blässe, kalte, feuchte Haut und niedrigen Blutdruck, oft mit schnellem Puls. Die Körperkerntemperatur liegt dabei unter 40 °C. Was zu tun ist: Runde abbrechen, in eine kühle Umgebung mit Luftzug, Kleidung lockern, den Körper kühlen, Wasser oder eine Elektrolytlösung trinken, flach hinlegen. Der DGV rät, den Rettungsdienst zu rufen, wenn sich der Zustand nach 20 bis 30 Minuten nicht bessert. Eine Hitzeerschöpfung kann rasch in einen Hitzschlag übergehen.

Ein Hitzschlag ist lebensbedrohlich. Die Haut ist heiß, gerötet und trocken, die Person ist verwirrt, benommen oder bewusstlos, klagt über Kopfschmerzen und Übelkeit, und die Körpertemperatur liegt über 40 °C. Rufen Sie sofort die 112, erst dann folgt die Erste Hilfe: Körper so schnell wie möglich kühlen, überschüssige Kleidung entfernen, bei Bewusstlosigkeit in die stabile Seitenlage bringen. Wer bewusstlos oder stark verwirrt ist, bekommt nichts zu trinken, weil er sich verschlucken kann.

Das Schwierige auf dem Golfplatz ist nicht die Erste Hilfe, sondern die Entscheidung. Niemand will auf Loch 12 derjenige sein, der aufgibt. Vereinbaren Sie deshalb am ersten Abschlag, dass jeder ohne Begründung aufhören darf. Speichern Sie die Nummer des Sekretariats im Telefon: Die Mitarbeitenden wissen, wie ein Rettungswagen am schnellsten zu jedem Loch kommt. Der DGV empfiehlt den Clubs übrigens ausdrücklich, die Notrufnummer 112 gut sichtbar auszuhängen.

Wo Sie in Deutschland und auf der Golfreise Bescheid bekommen

Im eigenen Land ist die Lage übersichtlich. Für die Hitze ist der DWD zuständig, mit seinen Landkreiswarnungen, der WarnWetter-App und dem Hitze-Newsletter. Für die UV-Prognose ist es das BfS, das auf seiner Website neben den Tagesverläufen für Deutschland auch Werte für Reiseziele weltweit anbietet. Für die Gesundheit ist es das Portal klima-mensch-gesundheit.de des BIÖG mit Symptomen und Erster Hilfe. Und für den Golfbetrieb gibt es das Hitzekonzept „Golf unter Hitzebelastung“ des DGV, Stand Juni 2024, das im DGV-Serviceportal als Broschüre abrufbar ist.

Dieses Konzept ist vor allem für Clubs geschrieben, die DGV-Turniere ausrichten, und es lohnt sich zu wissen, was darin steht und was nicht. Es empfiehlt den Clubs, die Hitzewarnungen des DWD zu abonnieren, Startzeiten nach Möglichkeit in die frühen Morgenstunden zu verlegen, an möglichst vielen Abschlägen Wasser und kühlende Handtücher bereitzustellen und für hitzebedingte Notfälle vorbereitet zu sein. Feste Grenzwerte, ab denen ein Turnier zwingend abgesagt oder abgebrochen wird, gibt es dagegen ausdrücklich nicht. Der Verband begründet das mit den sehr unterschiedlichen Bedingungen vor Ort: Lage, Gelände, Beschattung, Tageszeit und Teilnehmerfeld. Die Entscheidung trifft die Spielleitung am Platz. Wenn Ihr Club im Sommer die Startzeiten eines Wettspiels nach vorn verlegt, steckt also kein Übereifer dahinter, sondern genau diese Empfehlung. Das Papier erinnert auch an Ozon: Ab 180 Mikrogramm pro Kubikmeter sollte die Belastung deutlich gemäßigt werden, ab 240 Mikrogramm sollten starke Anstrengungen mittags und am frühen Nachmittag möglichst unterbleiben. Die aktuellen Werte nennt der DGV ebenfalls beim Wetterdienst.

Auf der Golfreise im Herbst und Winter gelten andere Regeln. In Spanien warnt der staatliche Wetterdienst AEMET mit den Farbstufen Gelb, Orange und Rot, und die Schwellen unterscheiden sich von Region zu Region, weil Sevilla Hitze anders erlebt als Asturien. Portugal, die Türkei und Ägypten haben eigene Wetterdienste und eigene Warnsysteme. Für die UV-Belastung am Urlaubsort ist der weltweite UV-Index des BfS ein guter Anhaltspunkt, und in sonnenreichen Regionen und am Wasser empfiehlt das Amt Lichtschutzfaktor 50+. Innerhalb der Europäischen Union erreichen Sie den Notruf unter 112. Für Länder außerhalb der EU schlagen Sie die Notrufnummer vor der Abreise nach und speichern sie im Telefon.

Der wichtigste Punkt für die Reise steht im DGV-Papier unter dem Stichwort Akklimatisierung. Der Körper braucht bis zu zwei Wochen, um sich an ein ungewohnt heißes Klima anzupassen, und Freizeitgolfer brauchen dafür mehr Zeit und Vorsicht als Tourspieler, die ständig die Klimazonen wechseln. Wer aus dem deutschen Oktober direkt in eine Golfwoche am Mittelmeer fliegt, ist in den ersten Tagen nicht angepasst. Planen Sie die ersten zwei, drei Runden früh am Morgen, verzichten Sie am Ankunftstag auf 36 Löcher und heben Sie sich das Doppelprogramm für das Ende der Woche auf.

Checkliste für eine heiße Runde

  • Am Vorabend: DWD-Warnung für Ihren Landkreis und den UV-Index des BfS prüfen, auf Reisen die Warnungen des örtlichen Wetterdienstes. Früheste Startzeit buchen oder neun Löcher einplanen.
  • Beim Packen: zwei volle Flaschen, etwas Salziges, Obst, zwei Handtücher, Ersatzhandschuh, Sonnencreme mit mindestens LSF 30 (am Mittelmeer 50+), breitkrempiger Hut, Sonnenbrille.
  • Vor dem Start: 30 Minuten vorher eincremen, ein Glas Wasser trinken, ein paar Putts auf dem Übungsgrün.
  • Am ersten Abschlag: vereinbaren, dass jeder ohne Begründung aufhören darf. Nummer des Sekretariats speichern.
  • An jedem Abschlag: ein paar Schlucke, egal ob Sie Durst haben.
  • Nach neun Löchern: nachcremen, Flaschen auffüllen, eine kleine Mahlzeit, kein Bier.
  • Auf der Rückrunde: Entscheidungen im Schatten treffen, ehrlich in sich hineinhorchen, bei Warnzeichen sofort abbrechen.

Eine Runde in der Hitze, die so gespielt wird, ist keine Heldentat. Sie ist einfach eine Runde, auf der das 18. Loch so gut gespielt wird wie das erste, und an einem heißen Tag ist das schon eine ordentliche Leistung.

Wie diese Seite entstanden ist: Die Warnstufen und Schwellenwerte der Hitzewarnungen stammen vom Deutschen Wetterdienst, die Empfehlungen zum UV-Index und zum Lichtschutzfaktor vom Bundesamt für Strahlenschutz, die Symptome, Erste-Hilfe-Maßnahmen und Trinkempfehlungen vom Portal klima-mensch-gesundheit.de des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit und aus der Broschüre „Golf unter Hitzebelastung“ des Deutschen Golf Verbands (Stand Juni 2024), die Farbstufen der spanischen Warnungen von der spanischen Regierung, die Schirmregel aus Regel 10.2b(5) der Golfregeln. Alle Quellen wurden im Oktober 2026 eingesehen. Diese Seite ist eine allgemeine Information und kein ärztlicher Rat: Wenn Sie eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben oder Medikamente nehmen, die die Hitzeverträglichkeit beeinflussen, sprechen Sie vor einer Runde in der Hitze mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Panxis Golf steht mit keiner der genannten Organisationen in einer geschäftlichen Beziehung.

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