Derselbe Platz, vier Spiele im Jahr
Weich und lang im Frühling, fest und rollend im Sommer, Laub im Herbst, Wintergrüns ab November. Lesen Sie den Boden.
Dieselben achtzehn Löcher spielen sich im Jahresverlauf wie drei oder vier verschiedene Plätze, und die meisten Amateure scoren im Frühjahr und im Herbst schlecht aus Gründen, die mit ihrem Schwung nichts zu tun haben.
Frühling: weich, langsam und länger als er aussieht
Fairways halten den Ball dort, wo er landet: Ein Drive, der im August auf 220 Meter auslief, bleibt im April bei 195 liegen. Grüns sind langsam und nehmen an. Einen Schläger mehr nehmen, die Grünmitte anspielen, und sich über den Distanzverlust nicht wundern.
Aerifizieren: die zwei Wochen, über die alle klagen
Aerifizieren und Besanden ergeben zwei bis drei Wochen holprige Grüns und danach ein gesundes Jahr. In diesem Fenster springen Putts und brechen weniger vorhersehbar. Fest durch den Break putten und die wichtige Runde in einen anderen Monat legen.
Sommer: fest, schnell und mit Ausrollen
Ein festes Fairway ergibt zwanzig oder dreißig Meter zusätzlichen Rollweg, was aus einem Trageschlag über einen Bunker einen hinein macht. Grüns werden schnell, also wird der flache Roller zum vernünftigen Schlag.
Herbst: Laub, Tau und der verlorene Ball
Nasse Vormittage bedeuten kein Ausrollen und schweres Rough, und Laub ist im Oktober die häufigste Ursache eines verlorenen Balls. Leichter als sonst einen provisorischen Ball ankündigen und vom Waldrand weg zielen.
Winter: Wintergrüns und Matten
Ab November stellen viele deutsche Clubs auf Wintergrüns und Abschlagmatten um, und Winterregeln erlauben das Bessern der Lage. Die Scores sind nicht vergleichbar und sollen es nicht sein. Wofür Winterrunden gut sind: Bewegung erhalten und den flachen Ball üben, den die Bedingungen ohnehin erzwingen.
Lesen Sie den Boden, nicht die Distanzmarkierung
Ein Tee ins Fairway drücken: Geht es leicht hinein, rollt der Ball nicht. Den Glanz des Grüns ansehen: matt und feucht ist langsam, hell und trocken ist schnell. Beides dauert fünf Sekunden.
Was sich pro Saison ändert
- Frühling: ein Schläger mehr, Grünmitte, kein Ausrollen.
- Aerifizierungswochen: feste Putts, tiefe Erwartungen.
- Sommer: kurz landen, den Rollweg nutzen, flach chippen.
- Herbst und Winter: provisorische Bälle, Laub, flacher Ballflug.
Der Platz sagt jeden Tag, was er tut.



