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Jahreszeit

Derselbe Platz spielt sich vier Mal anders im Jahr

Weich und lang im Frühling, fest und rollend im Sommer, Laub im Herbst. In der Höhe gilt ohnehin ein eigenes Jahr.

La rédaction Panxis Golf · · 3 min
Green en bord de mer, joueurs et sacs rassemblés autour du drapeau.
Illustration. Un links côtier, ce que la Côte d'Émeraude a de plus proche des links britanniques. — Photo Becky L / Pexels

Dieselben achtzehn Löcher spielen sich im Jahresverlauf wie drei oder vier verschiedene Plätze, und die meisten Amateure scoren im Frühjahr und im Herbst schlecht aus Gründen, die mit ihrem Schwung nichts zu tun haben.

Frühling: weich, langsam und länger als er aussieht

Fairways halten den Ball dort, wo er landet: Ein Drive, der im August auf 220 Meter auslief, bleibt im April bei 195 liegen. Grüns sind langsam und nehmen an, also bleiben Putts kurz und Annäherungen stoppen früher als erwartet. Einen Schläger mehr nehmen, die Grünmitte anspielen, und sich über den Distanzverlust nicht wundern: Die kalte Luft erklärt einen Teil, der weiche Boden den Rest.

Aerifizieren: die zwei Wochen, über die alle klagen

Aerifizieren und Besanden ergeben zwei bis drei Wochen holprige, sandige Grüns und danach ein Jahr gesunde. In diesem Fenster springen Putts und brechen weniger vorhersehbar. Die richtige Antwort ist, fest durch den Break zu putten und die wichtige Runde in einen anderen Monat zu legen.

Sommer: fest, schnell und mit Ausrollen

Ein festes Fairway ergibt zwanzig oder dreissig Meter zusätzlichen Rollweg, was aus einem Trageschlag über einen Bunker einen Trageschlag hinein macht. Grüns werden schnell und schwer zu halten, also wird der flache Roller zum vernünftigen und der hohe weiche Schlag zum riskanten Schlag.

Herbst: Laub, Tau und der verlorene Ball

Nasse Vormittage bedeuten kein Ausrollen und schweres Rough, und Laub ist im Oktober die häufigste Ursache eines verlorenen Balls. Kündigen Sie leichter als sonst einen provisorischen Ball an und zielen Sie vom Waldrand weg statt daran entlang.

Höhenlage macht ein eigenes Jahr

Auf den Alpenplätzen ist die Saison kürzer und die Bandbreite grösser: Ein Platz auf 1500 Metern öffnet spät, spielt im Juni noch weich und im August staubtrocken, und die dünnere Luft trägt den Ball ohnehin weiter. Wer im Flachland und in den Bergen spielt, braucht faktisch zwei Distanztabellen.

Lesen Sie den Boden, nicht die Distanzmarkierung

Die eine Gewohnheit, die gute saisonale Spieler auszeichnet, ist ein Blick auf die Oberfläche vor der Schlägerwahl. Ein Tee ins Fairway drücken: Geht es leicht hinein, ist der Boden weich und der Ball rollt nicht. Den Glanz des Grüns ansehen: matt und feucht ist langsam, hell und trocken ist schnell.

Was sich pro Saison ändert

  • Frühling: ein Schläger mehr, Grünmitte, kein Ausrollen einplanen.
  • Aerifizierungswochen: feste Putts, tiefe Erwartungen, keine wichtige Runde.
  • Sommer: kurz landen, den Rollweg nutzen, flach chippen.
  • Herbst: provisorische Bälle, Laub meiden, eingesunkene Bälle erwarten.

Der Platz sagt jeden Tag, was er tut. Die meisten sind zu beschäftigt damit, ihren Schwung nachzuspielen, um hinzusehen.

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