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Layout of Golfclub Pfaffing Wasserburger Land from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Layout of Golfclub Pfaffing Wasserburger Land from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Golfclub Pfaffing Wasserburger Land

Löcher

18

Von

73

Länge

6.197 m (Weiß), 5.252 m (Rot)

Greenfee

—

Beste Saison

Ganzjährig; im Winter je nach Witterung auf Wintergrüns

Der Golfclub Pfaffing Wasserburger Land e.V. wurde 1988 gegründet. Er liegt knapp südlich des Ortes Pfaffing an der Attel im Landkreis Rosenheim, in Luftlinie jeweils rund zehn Kilometer von Wasserburg am Inn und von Grafing entfernt. Der Club selbst verortet sich „zwischen München-Ost und dem Chiemsee“, ein Stück östlich von Ebersberg und Grafing.

Auf rund 75 Hektar betreibt der Verein einen 18-Loch-Meisterschaftsplatz, einen öffentlichen 9-Loch-Kurzplatz, eine Driving Range und weitere Übungseinrichtungen. Der große Platz spielt Par 73, mit 37 auf den ersten und 36 auf den zweiten neun Löchern. Laut der Scorekarte des Clubs misst er von Weiß 6.197 Meter, von Gelb 6.030, von Blau 5.835, von Rot 5.252 und von Orange 5.022 Meter.

Die Scorekarte nennt für die Herrenabschläge Course Rating und Slope von 73,3 und 135 (Weiß), 72,7 und 135 (Gelb) sowie 71,7 und 132 (Blau), für die Damenabschläge 74,3 und 127 (Rot) sowie 72,8 und 125 (Orange). Der Club ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein und finanziert den Platz nach eigener Darstellung aus Beiträgen, Greenfees und Werbeeinnahmen, ohne Gewinnabsicht. Die Gastronomie führen Pächter in eigener Regie.

Was der Platz verlangt

Der Club beschreibt sein Gelände als hügelig, eingebettet ins Voralpenland, mit einem Wechsel aus bewaldeten und offenen Abschnitten, großzügigen Spielbahnen und Grüns nach schottischem Vorbild. Der Albrecht Golf Guide zählt 67 Bunker, zum Teil Topfbunker, und nennt Grüns von bis zu 1.200 Quadratmetern. Die Lochpläne des Clubs zeigen dazu eine Anlage, die von Wasser, Waldrändern und Ausgrenzen gleichermaßen geprägt ist.

Die Zahlen hinter Par 73

Par 73 entsteht hier aus fünf Par 5, vier Par 3 und neun Par 4. Die Par 5 liegen an den Löchern 1, 3, 9, 12 und 16; das längste ist die 16 mit 520 Metern von Weiß, das kürzeste die 12 mit 453 Metern. Wer weit schlägt, findet auf diesen Bahnen seine Chancen, vor allem auf den kürzeren unter ihnen. Am anderen Ende stehen zwei kurze Par 4: die 4 mit 286 Metern und die 15 mit 322 Metern. Die Par 3 messen von Weiß zwischen 148 Metern (Loch 7) und 176 Metern (Loch 14).

Die Ratings auf der Scorekarte liegen auf allen Abschlägen nahe am Par, die Slopes von Weiß und Gelb bei 135. Das spricht für einen Platz, der von der Länge her nicht extrem ist, aber für Spieler mit höherem Handicap spürbar schwerer wird als für gute Spieler: Wasser, Wald und Aus bestrafen den verzogenen Schlag stärker als den kurzen.

Die Bahnen im Einzelnen

Schon die 1, ein Par 5, legt die Regeln fest: Laut Lochplan liegt links vor dem Grün ein Teich, und eine Freileitung quert die Bahn. Die 2 ist ein Par 4 von 377 Metern, auf dem ein Bach die Spielbahn kreuzt und rechts ein großer Teich die Landezone begleitet. Der Club verweist hier auf eine Steinbrücke mitten im Fairway, die ihn an St Andrews erinnert.

Die Löcher 4, 5 und 6 nennt der Club seine „Pfaffinger Amen Corner“. Die 4 ist kurz, doch auf der rechten Seite begleitet sie laut Lochplan ein Bach als seitliche Penalty Area über die ganze Länge. Die 5 ist ein Par 3 von 154 Metern über einen Bach, links und rechts Wald. Die 6 schließlich führt der Scorekarte nach als Handicap 1 die schwerste Bahn: ein Par 4 von 375 Metern, dessen Abschlag laut Club durch eine Schneise zwischen Wäldern führt. Auf dem Lochplan säumt ein Waldstreifen mit Penalty-Markierung die linke Seite bis zum Grün.

Die 9, ein Par 5 von 516 Metern, beginnt mit einem Teich unmittelbar vor den Abschlägen; rechts läuft die Ausgrenze die ganze Bahn entlang. Die Grüns der 3 und der 11 vergleicht der Club mit Augusta, vor allem zur Blüte von Rhododendren, Azaleen und Hortensien. An der 11 schließt der Wald hinter dem Grün eng an.

Auf den zweiten neun prägen vor allem die Ausgrenzen das Spiel. An der 13, 14, 15 und 16 zeigen die Lochpläne weiße Markierungen entlang einer Seite. Die 16, nach der Scorekarte die zweitschwerste Bahn, ist ein langes Par 5, an dessen Grün die Driving Range anschließt; ein Testbericht beschreibt sie als schwer einsehbar. Das Par 3 an der 17 läuft parallel zur Range. Die 18, ein Par 4 von 331 Metern, endet vor dem Clubhaus: Rechts vor dem Grün liegt ein Teich, und der Club wirbt mit der Terrasse an diesem Loch, von der aus man den letzten Annäherungen zusieht.

Was die Platzregeln verraten

Zwei Sonder-Platzregeln sagen viel über die Anlage. Trifft ein Ball eine Freileitung oder einen ihrer Masten, muss der Schlag wiederholt werden. Und auf dem Platz stehen Holzpfähle für Greifvögel; sie gelten als unbewegliche Hemmnisse, von denen man innerhalb einer Schlägerlänge straflos droppen darf. Die Entfernungsmarkierungen zeigen 100 Meter (weiß), 150 Meter (rot) und 200 Meter (gelb) bis zum Grünanfang, die Angaben auf den Sprinklerdeckeln beziehen sich auf die Grünmitte.

Als reguläre Spielzeit für Vierergruppen setzt der Club 4 ¾ Stunden an. Werktags haben Zweier- vor Dreier- und Vierergruppen Vorrang, am Wochenende ist es umgekehrt. Ein Start an Tee 10 ist nur nach Genehmigung durch das Sekretariat möglich.

Der Kurzplatz

Der 9-Loch-Kurzplatz besteht aus neun Par 3 zwischen 86 und 163 Metern. Der Club bezeichnet ihn als öffentlich und für Anfänger wie für erfahrene Spieler gedacht, für die ersten Schläge ebenso wie für eine schnelle Runde nach der Arbeit. Ob dafür eine Platzreife nötig ist, steht auf der Seite des Clubs nicht; fragen Sie im Zweifel vorher nach.

Was Spielerinnen und Spieler sagen

Die folgenden Punkte fassen zusammen, was in öffentlichen Bewertungen wiederholt auftaucht, unter anderem im Albrecht Golf Guide (1Golf), bei Golf Post, bei Expertgolf und in einem Testbericht von Reisen und Golfen. Es sind fremde Meinungen, nicht unsere: Wir haben den Platz nicht gespielt und nennen oder zitieren niemanden.

Was gelobt wird

  • Der Pflegezustand wird in neueren Bewertungen häufig gut beurteilt, mit gepflegten Fairways und Grüns.
  • Der Empfang fällt positiv auf: Sekretariat, Pro Shop, Platzpersonal und schon der Kontakt am Telefon werden als freundlich und hilfsbereit beschrieben.
  • Die Lage im Voralpenland und der Blick auf die Alpen, vor allem vom 18. Abschlag nach Süden, werden immer wieder genannt.
  • Das Gelände gilt als leicht hügelig, aber gut zu Fuß zu gehen und fair zu spielen.
  • Einige nicht einsehbare Grüns und Löcher machen den Platz für manche erst interessant.
  • Das Restaurant und die Terrasse am 18. Grün kommen gut an, ebenso die ausreichende Zahl an Schutzhütten unterwegs.

Was kritisiert wird

  • Der Zustand schwankt: Einzelne Bewertungen beschreiben ihn bei ihrem Besuch als schlecht.
  • Die Grüns werden mal als zu langsam empfunden, mal als frisch aerifiziert und besandet, was das Putten erschwerte.
  • Die Fairways können nach Regen sehr weich sein.
  • Clubhaus und Übungsanlagen könnten nach Meinung einzelner Gäste eine Auffrischung vertragen.
  • Blinde Schläge, hohes Rough abseits der Bahnen und Bälle von der Driving Range in der Nähe der 16 werden als Ärgernis genannt.

Ein Teil davon erklärt sich aus der Pflege selbst, über die der Club offen informiert. Auf seiner Seite schreibt der Greenkeeper, dass die Fairways im August und September wegen der Pilzkrankheit Dollarspot gelb werden können und dass die Grüns im Winter durch Wintergrüns geschont werden. Zuletzt meldete der Club, die Grüns wegen Trockenheit höher zu mähen. Wer schnelle Grüns sucht, sollte also nicht unmittelbar nach dem Aerifizieren und nicht in Trockenphasen anreisen.

Anfahrt und beste Zeit

Die Adresse lautet Köckmühle 132, 83539 Pfaffing. Der Platz liegt etwa einen Kilometer südlich des Ortskerns von Pfaffing, zwischen Grafing und Wasserburg am Inn. Bis zur Münchner Innenstadt sind es in Luftlinie rund 40 Kilometer, bis Rosenheim rund 20. Ein älterer Testbericht warnt, dass der Club nicht ganz leicht zu finden ist, und rät, am südlichen Ortsende von Pfaffing in Richtung Oberndorf abzubiegen. Am einfachsten ist die Anfahrt mit dem Auto; Hotels in der Umgebung nennt der Club auf seiner Seite, etwa in Ebersberg und Bad Aibling.

Gespielt wird grundsätzlich das ganze Jahr. Im Winter gilt eine eigene Regelung: Bei Schnee, Eis oder Dauerfrost ist der Platz gesperrt, bei Morgenfrost bis zum Auftauen, und sonst wird in der Regel auf Wintergrüns gespielt. Carts sind dann nicht zugelassen, Trolleys nur bei gutem Wetter. Für schnelle, glatte Grüns und den vollen Platz sind späteres Frühjahr, Frühsommer und der September die naheliegenden Wochen; im Spätsommer sollten Sie mit gelblichen Fairways rechnen.

Gäste buchen ihre Startzeit online, seit März 2026 auch über GolfNow. Das Clubhaus mit Sekretariat und Pro Shop ist laut Club täglich von 9 bis 15 Uhr besetzt, je nach Witterung und Platzbelegung; außerhalb dieser Zeiten steht am Eingang eine Greenfeebox bereit. Der Albrecht Golf Guide nennt für Gäste einen Clubausweis mit Handicap 54, an Wochenenden und Feiertagen Handicap 45; diese Angabe steht nicht auf der Seite des Clubs, klären Sie sie bei der Buchung. Die Gastronomie, derzeit ein Balkangrill mit internationaler Karte, hat bei schönem Wetter bis 20 Uhr geöffnet.

Greenfee

Tarife und Startzeiten regelt der Club. Die Preisliste unterscheidet unter anderem zwischen Werktagen und Wochenende und kennt eigene Tarife für frühe und späte Startzeiten, für Jugendliche, Studierende und Gäste in Begleitung eines Mitglieds. Carts, Trolleys und Leihschläger lassen sich mieten. Siehe die Seite des Clubs.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage, die Seite des Clubs für das Gründungsjahr 1988, die Fläche von 75 Hektar, den Kurzplatz, die Platz- und Winterregeln, die Pflegehinweise und die Lochpläne, die Scorekarte des Clubs (Stand 2024) für Par, Längen in Metern, Course Rating und Slope. Golfportale nennen teils abweichende Ratings; wir geben die Werte der Scorekarte des Clubs wieder. Die Zahl der Bunker, die Grüngröße und die Handicap-Grenze für Gäste stammen aus dem Albrecht Golf Guide und sind vom Club nicht bestätigt. Einen Architekten nennt keine der Quellen, die wir gelesen haben; deshalb fehlt er hier. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und zitieren niemanden namentlich.

Wir haben diesen Platz nicht gespielt, und diese Seite ersetzt das nicht. Der Club hat für diese Seite nicht bezahlt, sie vor der Veröffentlichung nicht gesehen und keinen Einfluss auf ihren Inhalt. Wenn Sie den Platz kennen und hier etwas falsch oder veraltet ist, schreiben Sie uns, wir korrigieren es.

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