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Layout of Golfanlage Patting-Hochriesblick from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Layout of Golfanlage Patting-Hochriesblick from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).

Golfanlage Patting-Hochriesblick

Löcher

18 (9-Loch-Reversibleplatz + 9-Loch-Kampenwandplatz), 27 Spielbahnen

Von

35 (Reversibleplatz), 29 (Kampenwandplatz)

Länge

Wendelsteinrunde 2.503 m (Gelb), 2.253 m (Rot); Hochriesrunde 2.443 m (Gelb), 2.160 m (Rot); Kampenwandplatz 1.457 m

Greenfee

—

Beste Saison

März bis November

Die Golfanlage Patting-Hochriesblick liegt im Weiler Patting, der zur Gemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim gehört. Die Anschrift lautet Patting 1, 83083 Riedering. Nach den Koordinaten liegt der Platz knapp drei Kilometer Luftlinie südöstlich der Riederinger Ortsmitte, jeweils gut neun Kilometer von Rosenheim und von Prien am Chiemsee und rund 60 Kilometer von München wie von Salzburg entfernt. Der Betreiber beschreibt die Lage als „mitten im schönen Chiemgau – zwischen Rosenheim und dem Chiemsee“; ein Ausflugsportal nennt eine Höhe von etwa 600 Metern, mit der Hochries im Hintergrund. Nach den drei Bergen, die man von hier aus sieht, sind auch die Runden benannt: Hochries, Wendelstein und Kampenwand.

Seit dem Umbau tritt die Anlage unter dem Namen „Reversible Golf Patting“ auf. Der Name verweist auf ihre Besonderheit: Ein 9-Loch-Platz, der abwechselnd in zwei Richtungen gespielt wird und dabei jeweils andere Bahnen ergibt. Der Betreiber nennt ihn „den ersten und bisher einzigen in Deutschland“; das Golf Journal, der golfmanager, das Greenkeepers Journal und Golf Post berichteten bei der Eröffnung 2019 ebenfalls vom ersten Reversible-Platz Deutschlands. Daneben gibt es einen zweiten, kürzeren 9-Loch-Platz, den Kampenwandplatz. Die Anlage ist privat und wird als Familienbetrieb geführt; Inhaberin ist laut Impressum Marie Bauhuber.

Die Zahlen im Überblick

Geschichte in Kürze

Laut Golf Journal (Dezember 2017) und golfmanager (2/2023) begann die Anlage 1991, zunächst als reine Übungsanlage. Gegründet hat sie Thomas Loferer, der Vater der heutigen Inhaberin, ein Landwirt, dem die Milchwirtschaft nicht mehr genug einbrachte und der laut Golf Journal selbst nie Golf spielte. Sein Leitgedanke war „Golf für alle“. Nach der Range kamen sechs Bahnen, im Jahr 2000 nach Angaben von Golf Course Architecture drei weitere. 2005 trat die Anlage laut golfmanager dem Deutschen Golf Verband bei. Nach dem Tod ihres Vaters 2008 führte Marie Bauhuber den Betrieb weiter, damals 20 Jahre alt, wie das Golf Journal berichtet.

2016 bot sich die Möglichkeit, angrenzende landwirtschaftliche Flächen zu pachten. Im März 2016 besuchten Marie und Georg Bauhuber ein Seminar der Golfplatzarchitekten Hendrik Hilgert und Frank Pont von Infinite Variety Golf, die ihnen das Reversible-Konzept vorschlugen. Gebaut wurde ab 2017; Golf Course Architecture berichtete im August 2018, wegen eines nassen Sommers seien 2017 dreizehn und 2018 die übrigen fünf neuen Spielbahnen entstanden. Offiziell eröffnet wurde der Reversible-Platz am 21. Juli 2019, wie der golfmanager (4/2019) berichtet; den goldenen Ball schlug die frühere Tourspielerin Martina Eberl. Laut Golf Post war der Platz zu diesem Zeitpunkt bereits einige Wochen bespielbar. Der golfmanager nannte 2023 rund 700 Mitglieder.

Die Plätze und ihre Daten

Die Anlage umfasst nach Angaben der Architekten 35 Hektar. Darauf liegen zwei Plätze mit zusammen 18 Grüns, aber 27 verschiedenen Spielbahnen:

  • Reversibleplatz, Wendelsteinrunde: Par 35 mit drei Par 3, vier Par 4 und zwei Par 5. Laut Scorekarte 2024 misst die Runde von Gelb (Herren) 2.503 Meter und von Rot (Damen) 2.253 Meter. Über 18 Löcher, also zweimal gespielt, ergibt das Par 70 und 5.006 beziehungsweise 4.506 Meter.
  • Reversibleplatz, Hochriesrunde: ebenfalls Par 35 mit derselben Verteilung, 2.443 Meter von Gelb und 2.160 Meter von Rot; über 18 Löcher Par 70 mit 4.886 und 4.320 Metern.
  • Kampenwandplatz: Par 29 mit sieben Par 3 und zwei Par 4 auf 1.457 Metern; über 18 Löcher Par 58 und 2.914 Meter. Herren und Damen spielen laut Scorekarte von denselben Längen, das Spielbuch weist zusätzlich verkürzte Junior-Abschläge aus.

Für die Course-Rating-Werte gibt der Betreiber zwei Dokumente heraus, deren Zahlen nicht ganz übereinstimmen. Die Vorgabentabellen mit Stand 6. August 2024 nennen für 18 Löcher: Wendelsteinrunde Herren Course Rating 67,4 und Slope 107, Damen 69,0 und 112; Hochriesrunde Herren 65,8 und 116, Damen 67,4 und 112; Kampenwandrunde Herren 57,0 und 90, Damen 58,8 und 93. Die Scorekarten 2024 weichen davon leicht ab (Einzelheiten im Abschnitt zur Entstehung dieser Seite). Für die Spielvorgabe sind die Vorgabentabellen maßgeblich, die der Betreiber zum Herunterladen anbietet; es gibt sie auch für die Kombinationen, etwa Wendelstein- und Hochriesrunde (Herren 66,6 und 111, Damen 68,2 und 112).

Auffällig ist, dass die kürzere Hochriesrunde für Herren den höheren Slope hat. Die Längen allein erklären die Schwierigkeit hier also nicht: Die Richtung, aus der man die Grüns anspielt, und die Lage der Hindernisse verändern die Wertung.

Was der Platz verlangt

Das Prinzip des Reversibleplatzes

Ein Reversible-Platz ist nicht einfach ein Platz, den man rückwärts spielt. Die Architekten haben neun Grüns, aber 18 Abschläge und 18 Fairways gebaut. Jedes Grün wird auf der einen Runde aus einer anderen Richtung angespielt als auf der anderen, oft auf einer Bahn ganz anderer Länge. Laut Greenkeepers Journal (3/2019) teilen sich zum Beispiel die 1 der Wendelsteinrunde, ein Par 4, und die 8 der Hochriesrunde, ein Par 3, ein Grün; die Anspielrichtungen unterscheiden sich um 150 Grad. Das Grün der 2 der Wendelsteinrunde, eines Par 3, das von Norden angespielt wird, ist laut Golf Post und Golf Journal zugleich das Grün der 3 der Hochriesrunde, eines Par 5, das man von Westen erreicht. Das Grün der 4 der Wendelsteinrunde ist zugleich das der 5 der Hochriesrunde. Beide Runden enden auf demselben Grün in der Nähe des Clubhauses.

Frank Pont beschrieb das Ergebnis im Golf Journal so: Die beiden Runden seien „sowohl spielerisch als auch optisch total verschieden“; wo es auf der einen Runde bergab gehe, spiele man auf der anderen bergauf. Hendrik Hilgert erklärte im golfmanager 2023, dass Grüns auf einem solchen Platz aus zwei Richtungen funktionieren müssen und dass Bunker, die in beide Richtungen sinnvoll liegen sollen, schwer zu planen seien. Deshalb habe man sparsam mit Bunkern gearbeitet. Laut Greenkeepers Journal haben beide 9-Loch-Plätze zusammen nur zwölf Bunker mit rund 900 Quadratmetern Sandfläche. Sie seien aber gut sichtbar und so gelegt, dass sie die Ideallinie verteidigen.

Grüns und Grünumfelder

Das zweite Merkmal sind die Grünkomplexe. Laut Greenkeepers Journal sind die Umfelder an allen Seiten kurz gemäht, mit sogenannten Run-offs hinter und neben den Grüns; je Grün sind das zwischen 500 und 1.000 Quadratmeter kurz gemähter Fläche. Grüns und Umfelder sollen „fast and firm“ sein, fest und schnell. Golf Course Architecture beschreibt die Grüns als sanft onduliert, mit asymmetrischer Verteidigung und vielen möglichen Fahnenpositionen. Nach Angaben des golfmanager sind alle Fahnenpositionen für beide Spielrichtungen geeignet. Für das eigene Spiel heißt das: Ein Ball, der das Grün knapp verfehlt, bleibt oft nicht im Rough hängen, sondern läuft weiter weg, und man hat danach die Wahl zwischen Putter, Chip und Pitch. Der Betreiber selbst nennt die Grüns „hinsichtlich der Lage, sowie der Form anspruchsvoll“.

Viel Erdbewegung gab es laut Golf Course Architecture nicht. Der Betreiber formuliert als Grundidee, die Natürlichkeit des Vorhandenen zu nutzen und „nur geringfügig in die Natur einzugreifen“. Das Gelände ist eine Anhöhe, umgeben von Wald, mit Blick auf die Alpen. Prägend sind Obstbäume, die die Spielbahnen säumen; für die neuen Fairways mussten laut Golf Journal einige davon versetzt werden.

Die Wendelsteinrunde

Die Längen stammen aus der Scorekarte 2024 und gelten für Gelb, in Klammern Rot. Die Runde beginnt mit einem Par 4 von 353 (317) Metern, das auf der Scorekarte als schwerste Bahn (Handicap 1) geführt wird. Es folgen ein kurzes Par 3 von 121 (111) Metern und ein Par 4 von 349 (325) Metern; im Spielbuch steht am Abschlag der 3 der Hinweis, nicht abzuschlagen, solange Spieler auf Bahn 6 sind. Die 4 ist mit 123 (104) Metern das zweite kurze Par 3. Die 5 ist mit 223 (195) Metern ein sehr kurzes Par 4, dessen Grün für lange Schläger vom Abschlag aus in Reichweite liegen kann.

Die 6 ist die Bahn, die die Architekten 2018 gegenüber Golf Course Architecture als die erwarteten, die am meisten zu reden geben würde: ein langes Par 3 über einen Teich. Die Scorekarte nennt 198 Meter von Gelb und 180 von Rot. Danach folgen die beiden Par 5 der Runde: die 7 mit 437 (380) Metern und, nach dem Par 4 an der 8 mit 267 (247) Metern, die 9 mit 432 (394) Metern, die auf dem gemeinsamen Schlussgrün am Servicehaus endet. Zwei kurze Par 4, zwei Par 5, die für Longhitter in zwei Schlägen erreichbar sein können, und drei sehr unterschiedliche Par 3: Die Runde verlangt eher Präzision und Schlägerwahl als Länge.

Die Hochriesrunde

Die Gegenrichtung beginnt deutlich anders, mit einem Par 5 von 440 (391) Metern, dessen Abschlag laut Spielbuch in der Nähe der Driving Range liegt. Es folgt ein kurzes Par 4 von 255 (231) Metern. Die 3 ist mit 433 (382) Metern das zweite Par 5 und auf der Scorekarte die schwerste Bahn; ihr Grün ist dasselbe, das auf der Wendelsteinrunde als kurzes Par 3 von Norden gespielt wird. Die 4 ist ein Par 4 von 246 (200) Metern, mit dem Hinweis im Spielbuch, nicht abzuschlagen, solange Spieler auf Grün 7 sind.

Ab der 5 kommen die drei Par 3 der Runde in kurzer Folge: 174 (147) Meter an der 5, 121 (105) Meter an der 6 und, nach dem Par 4 von 334 (309) Metern an der 7, 136 (121) Meter an der 8. Die Runde endet mit einem Par 4 von 304 (274) Metern auf das gemeinsame Schlussgrün. Mit nur 2.443 Metern ist die Hochriesrunde die kürzere Variante, nach den Slope-Werten aber für Herren die anspruchsvollere.

Der Kampenwandplatz

Der Kampenwandplatz ist ein Executive Course mit sieben Par 3 und zwei Par 4. Die Par 3 messen laut Scorekarte zwischen 100 Metern (die 7) und 169 Metern (die 3); die 2 ist mit 165 Metern kaum kürzer. Die beiden Par 4 sind die 4 mit 263 Metern, die schwerste Bahn des Platzes, und die 9 mit 279 Metern. Der Betreiber nennt den Platz „den ganz großen Kleinen“ und beschreibt ihn als schnelle Runde, die Einsteigern erste Erfolge bringt und erfahrene Golfer im kurzen Spiel fordert. Er ist vollständig geratet; Runden auf ihm zählen also für das Handicap. Laut Greenkeepers Journal gelten für ihn dieselben Gestaltungsprinzipien wie für den Reversibleplatz.

Wie die Runden kombiniert werden

Welche Richtung auf dem Reversibleplatz gilt, bestimmt der Betreiber; laut seiner Website wechselt sie wöchentlich. Wer 18 Löcher spielen will, kombiniert die Runde der Woche mit dem Kampenwandplatz oder spielt sie zweimal; für alle Kombinationen gibt es eigene Vorgabentabellen. Inhaberin Bauhuber sagte dem golfmanager 2023, gerade Urlauber fragten oft nach 18 Löchern, deshalb sei die Kombination mit dem Kampenwandplatz besonders wichtig. Die Architekten berichteten 2019 außerdem von einem Format mit zweifachem Kanonenstart, bei dem an einem Tag beide Richtungen gespielt werden; ob es dieses Angebot noch regelmäßig gibt, geht aus den aktuellen Seiten des Betreibers nicht hervor.

Pflege und Besonderheiten

Der Head-Greenkeeper war beim Umbau zugleich Bauleiter, damit der Platz mit vertretbarem Aufwand zu pflegen bleibt, wie das Greenkeepers Journal schreibt. Seit März 2023 mähen laut golfmanager autonome Mähroboter Fairways und Semirough. Die Anlage verwertet ihr eigenes Holz, unter anderem für die Fahnenstangen, und verkauft im Shop Marmeladen und Säfte aus dem Obst zwischen den Bahnen sowie Honig. Das Tourismusportal Chiemsee-Chiemgau und ein Ausflugsportal nennen das DGV-Umweltsiegel „Golf & Natur“ in Silber.

Übungsanlage, Kurse und Gastronomie

Zur Anlage gehören eine Driving Range mit Bergblick sowie ein Putting- und Pitching-Grün direkt am Servicehaus. Ein Ausflugsportal nennt 15 Abschlagplätze, davon sechs überdacht, dazu Chipping-Grün und Übungsbunker. Der Betreiber führt vier Golflehrer auf und bietet Schnupperkurse, Platzreifekurse, Gruppenunterricht sowie Kinder- und Jugendtraining an; freitags ist Jugendtag. Im Servicehaus gibt es einen Proshop und eine kleine Gastronomie mit regionaler Karte. Für Gruppen und Firmen vermietet der Betreiber die Anlage für Schnuppertage und Turniere auf dem Kampenwandplatz.

Was Golferinnen und Golfer sagen

Öffentliche Bewertungen gibt es vor allem bei Google, Hole19 und 1Golf. Bei Hole19 stand die Anlage im Oktober 2026 bei einem Durchschnitt von 4,8 aus 31 Bewertungen, die meisten ohne Text; die Google-Bewertungen liegen nach Auszügen bei Wanderlog im Schnitt bei 4,7. Bei 1Golf sind es nur drei Bewertungen mit deutlich gemischterem Ergebnis.

Was gelobt wird

Am häufigsten genannt werden die Lage und der Blick auf die Berge. Bewertungen beschreiben einen schönen Platz zwischen Inntal und Chiemgau, ländlich und idyllisch, mit Panorama und Ruhe. An zweiter Stelle steht die Atmosphäre: freundliches Personal, eine unkomplizierte Inhaberin, ein familiärer, kinderfreundlicher Betrieb, der ausdrücklich kein „Show-Golfplatz“ sein will. Diesen Eindruck schildert auch das Golf Journal, das 2017 von einem Ort berichtete, an dem sich alle duzen. Mehrere Bewertungen loben den Pflegezustand und nennen den Platz sehr gepflegt; die Bahnen gelten als abwechslungsreich und fair, der Kampenwandplatz als schnelle Runde mit ordentlichem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer sich auf das Reversible-Prinzip einlässt, beschreibt den Richtungswechsel als Erlebnis.

Was kritisiert wird

Die Kritik ist leiser, aber vorhanden. Eine Bewertung hält das Reversible-Konzept für eine Spielerei, die Mitgliedern mehr Abwechslung bringt, Gästen aber wenig nützt: Wer nur einmal kommt, spielt nur die Richtung der Woche. Dieselbe Bewertung bemängelte den Service bei ihrem Besuch 2023. Eine andere beschreibt den 9-Loch-Platz als eher einfach und die Anlage als jung, mit Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft sei. Einzelne Bewertungen nennen die Grüns ungleichmäßig, mal langsam, mal schnell. Zur Pflege im Spätherbst gibt es dagegen auch die Beobachtung, die Fairways seien Ende Oktober trotz der Mähroboter sehr gut gewesen.

Für wen sich der Platz eignet

Patting ist kein Meisterschaftsplatz, und das will es auch nicht sein. Die Inhaberin sieht ihre Zielgruppe laut golfmanager „eindeutig beim Genussgolfer“. Mit Slope-Werten zwischen 107 und 116 auf dem Reversibleplatz und rund 2.500 Metern je Runde passt die Anlage zu Spielerinnen und Spielern mittlerer und höherer Handicaps, zu Familien und zu allen, denen eine 18-Loch-Runde zu viel Zeit kostet; genau mit diesem Zeitargument begründet der Betreiber die Entscheidung für zwei 9-Loch-Plätze. Für Einsteiger mit frischer Platzreife ist der Kampenwandplatz der naheliegende Start.

Interessant ist die Anlage auch für Golfer mit Sinn für Platzarchitektur. Reversible-Plätze sind in Europa selten, und die Grünumfelder mit kurz gemähten Run-offs sind in Deutschland eher die Ausnahme. Wer den Platz in beiden Richtungen kennenlernen will, muss allerdings zweimal kommen, im Abstand einer Woche, oder sich nach Turnieren erkundigen, die beide Richtungen umfassen. Wer dagegen 18 Löcher mit langen Par 4 und viel Strecke sucht, findet im Chiemgau passendere Plätze.

Anfahrt und Zugang

Mit dem Auto kommt man über die A 8 München–Salzburg, Ausfahrt Achenmühle; von dort sind es laut Betreiber nur wenige Minuten, geparkt wird direkt am Servicehaus. Das Golf Journal warnte 2017, der Weg von der Ausfahrt über kleine Straßen durch die Weiler sei nicht ganz einfach zu finden; die letzte Zufahrt führt durch ein Waldstück auf die Anhöhe. Ein Navigationsgerät mit der Anschrift Patting 1, Riedering, hilft.

Gespielt wird nur mit gebuchter Startzeit, darauf weist der Betreiber in seinem Buchungssystem ausdrücklich hin; Startzeiten lassen sich online reservieren. Das Büro ist bei gutem Wetter von April bis Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr besetzt, mittwochs bis 21 Uhr, im März und November von 11 bis 17 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten gibt es Ballmarken und Getränke am Automaten auf der Terrasse. Für den Kampenwandplatz genügt laut Betreiber die Platzreife; ein Ausflugsportal ergänzt, dass dort auch ohne DGV-Ausweis gespielt werden kann, während für den Reversibleplatz ein Clubausweis verlangt wird, und dass Gäste mit VcG-Ausweis willkommen sind. Weitere Bedingungen, etwa eine Mindest-Stammvorgabe, nennt der Betreiber nicht; im Zweifel lohnt ein Anruf.

Greenfee

Die Tarife legt der Betreiber fest. Die Preisliste unterscheidet zwischen Reversibleplatz und Kampenwandplatz, zwischen Buchung vor Ort und online, kennt einen ermäßigten Tarif für 18 Löcher in beliebiger Kombination, Zehnerkarten und Partnerabkommen mit anderen Clubs. Laut einem Ausflugsportal ist die Anlage außerdem an der Chiemsee Golfcard beteiligt. Siehe die Seite des Betreibers.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage; die Seiten des Betreibers für Anschrift, Inhaberin, Plätze, Grundidee, Übungsanlage, Kurse, Öffnungszeiten und Anfahrt; die Scorekarten 2024 der drei Runden für Längen, Par und Handicapreihenfolge; die Vorgabentabellen (Stand 6. August 2024) für Course Rating und Slope; die Spielbücher für Abschlaglage und Sicherheitshinweise. Zur Geschichte und zum Design haben wir Fachartikel gelesen, die der Betreiber auf seiner Seite verlinkt: Golf Journal (Dezember 2017), Greenkeepers Journal (3/2019), golfmanager (4/2019 und 2/2023), dazu Golf Course Architecture (August 2018) und Golf Post (April 2020). Die Entfernungen haben wir als Luftlinie aus den Koordinaten berechnet. Quellen des Betreibers: Rund ums Spiel, mit Scorekarten und Vorgabentabellen, Anfahrt.

Einige Quellen weichen voneinander ab. Bei Course Rating und Slope nennen die Scorekarten 2024 andere Werte als die Vorgabentabellen: Wendelsteinrunde 67,0 und 107 für Herren, 68,8 und 114 für Damen; Hochriesrunde 65,9 und 116 sowie 67,2 und 111; Kampenwandrunde 57,9 und 96 sowie 58,9 und 93. Wir geben im Text die Werte der Vorgabentabellen wieder, die das jüngere Datum tragen. Auch die Handicapreihenfolge der Bahnen unterscheidet sich zwischen Scorekarten und Spielbüchern; wir folgen den Scorekarten. Bei der Spielrichtung widersprechen sich die Fachartikel: Golf Journal, Greenkeepers Journal und Golf Post nennen die Wendelsteinrunde im Uhrzeigersinn und die Hochriesrunde gegen den Uhrzeigersinn, der golfmanager 4/2019 schreibt es umgekehrt. Die Artikel von 2019 sprechen von einem täglichen Wechsel der Richtung, der golfmanager 2023 und die Website des Betreibers von einem wöchentlichen; wir folgen dem Betreiber. Das Gründungsjahr 1991 nennen Golf Journal, golfmanager und Golf Post, Golf Course Architecture schreibt nur „Anfang der 1990er Jahre“. Den alten 9-Loch-Platz vor dem Umbau beziffert Golf Course Architecture mit Par 32, der golfmanager 4/2019 mit Par 33. Die im Golf Journal 2017 genannten Längen der geplanten Runden (2.521 und 2.430 Meter) entsprechen nicht ganz der heutigen Scorekarte. Für das 6. Loch der Wendelsteinrunde nannten die Architekten 213 Yards, die Scorekarte nennt 198 Meter. Ein Ausflugsportal gibt für die Wendelsteinrunde von Rot 2.160 Meter an, die Scorekarte 2.253 Meter; die Zahl der Abschlagplätze auf der Range wird je nach Verzeichnis mit 15 oder 17 angegeben.

1Golf war für uns nicht abrufbar; seine Angaben und Bewertungen kennen wir aus Auszügen in Suchergebnissen, ebenso die Google-Bewertungen, die wir über Wanderlog gelesen haben. Die Seiten des Betreibers, Scorekarten, Vorgabentabellen, Spielbücher, die genannten Fachartikel, Hole19 und das Tourismusportal Chiemsee-Chiemgau wurden direkt gelesen. Die Angabe zum Siegel „Golf & Natur“ stammt aus Tourismus- und Ausflugsportalen, nicht vom Betreiber. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und nennen niemanden namentlich.

Wir haben diesen Platz nicht gespielt, und diese Seite ersetzt das nicht. Der Betreiber hat für diese Seite nicht bezahlt, sie vor der Veröffentlichung nicht gesehen und keinen Einfluss auf ihren Inhalt. Wenn Sie den Platz kennen und hier etwas falsch oder veraltet ist, schreiben Sie uns, wir korrigieren es.

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