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Golfanlage Zollmühle aus dem All. Sentinel-2 cloudless 2016 von EOX IT Services GmbH (enthält veränderte Copernicus-Sentinel-Daten), CC BY 4.0.

Golfanlage Zollmühle aus dem All. Sentinel-2 cloudless 2016 von EOX IT Services GmbH (enthält veränderte Copernicus-Sentinel-Daten), CC BY 4.0.

Golfanlage Zollmühle

Löcher

27 (18 + 9)

Von

72

Länge

6.127 m (Herren), 5.540 m (Senioren), 5.127 m (Damen)

Greenfee

—

Beste Saison

Ganzjährig; Winterspielbetrieb etwa Dezember bis März mit Wintergrüns und Tragebagpflicht

Die Golfanlage Zollmühle liegt im Tal der Schwäbischen Rezat zwischen Ellingen und Pleinfeld, im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Mittelfranken. Die Anschrift lautet Zollmühle 1, 91792 Ellingen: Zollmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Ellingen, rund zweieinhalb Kilometer nördlich des Ortskerns. Bis in die Ortsmitte von Pleinfeld ist es Luftlinie ähnlich weit, nach Weißenburg knapp sechs Kilometer, zum Nürnberger Hauptbahnhof gut 40 Kilometer. Der Club selbst verortet sich „am Rande des neuen Fränkischen Seenlandes“; der Große Brombachsee liegt westlich von Pleinfeld.

Betrieben wird die Anlage von der Golfanlage Zollmühle GmbH, einem Familienunternehmen der Familie Eineder; der Spielbetrieb des Vereins läuft über den GC Zollmühle e.V. Auf der Anlage gibt es zwei Plätze: einen 18-Loch-Platz mit Par 72, eröffnet 2004, und den öffentlichen 9-Loch-Kurzplatz „9forFun“ hinter dem Clubhaus. Zusammen sind es die 27 Löcher, die auch OpenStreetMap verzeichnet. Dazu kommen eine Driving Range, Übungsgrüns und 16 Stellplätze für Wohnmobile.

Wer hier spielt, spielt auf historischem Boden. Nach der Chronik des Betreibers verlief dort, wo heute die Spielbahnen liegen, vor rund 2.000 Jahren der Limes, die Grenze zwischen dem Römischen Reich und Germanien. Ein kleiner Erdwall etwa 50 Meter vor dem Grün der 17 am Waldrand und eine Hinweistafel markieren die Stelle, an der der Limes die Spielbahn quert; von dort zieht er durch den Wald hinter dem Grün der 12, am Abschlag der 3 und am Grün der 2 vorbei Richtung Ottmarsfeld und Ellingen. Die Reste eines römischen Wachturms liegen laut Wikipedia etwa 500 Meter von der Zollmühle entfernt.

Von der Mühle zum Golfplatz

Die Zollmühle ist älter als der Golfsport in Franken. Die Chronik auf der Seite des Betreibers nennt als erste urkundliche Erwähnung das Jahr 1214, damals als „Zollnershof“. 1325 verkauften die Pappenheimer den Besitz an den Deutschen Orden; nach der Auflösung der Ballei Franken 1787 wechselte er mehrfach den Besitzer, 1815 kam er mit dem Thronlehen Ellingen an Fürst Carl Philipp von Wrede. Um 1954 endete der Betrieb als Mahl- und Sägemühle, bis in die 1980er-Jahre betrieb die Familie Eineder Getreidemühle und Landwirtschaft.

Dann kam der Golfplatz. Georg Eineder begann laut Chronik 1987 mit dem Bau eines 6-Loch-Kurzplatzes; die Leitbild-Seite des Betreibers nennt dagegen 1989 als Beginn des Golfplatzbaus und erzählt, dass Stammgäste der Gästezimmer im Wohnhaus beim Bau mithalfen. 1996 starb Georg Eineder kurz nach Fertigstellung des 9-Loch-Platzes, im selben Jahr wurde der GC Zollmühle e.V. gegründet. Ab 2000 wurde die 18-Loch-Anlage geplant und genehmigt, 2004 wurde sie zusammen mit dem Kurzplatz eröffnet. Auch Wikipedia und der Buchungsdienst GolfNow nennen 2004 als Eröffnungsjahr des 18-Loch-Platzes.

Einen Golfplatzarchitekten nennt keine der von uns gelesenen Quellen, weder der Betreiber noch die Golfverzeichnisse. Der Betreiber beschreibt den Platz als „Natur- und Landschaftsgolfplatz“, der auf früheren Ackerflächen entstanden ist: „Wo früher Mais, Getreide und Raps angebaut wurde, finden sich heute Spielbahnen“, heißt es auf der Leitbild-Seite.

Die Zahlen im Überblick

Der 18-Loch-Platz

Laut Scorekarte im Birdiebook des Betreibers (Ausgabe 2025) ist der Platz von allen drei Abschlägen ein Par 72, mit Par 37 auf der ersten und Par 35 auf der zweiten Neun. Er hat vier Par 3 (die 5, 10, 11 und 15), vier Par 5 (die 4, 6, 16 und 18) und zehn Par 4.

  • Herren: 6.127 Meter (3.143 auf der ersten, 2.984 auf der zweiten Neun), Course Rating 72,3, Slope 124.
  • Senioren: 5.540 Meter, Course Rating 69,0, Slope 123.
  • Damen: 5.127 Meter (2.680 und 2.447), Course Rating 72,4, Slope 123.

Die Scorekarte nennt die Abschläge nach Spielergruppen, nicht nach Farben. Der Seniorenabschlag ist kein eigener Satz Abschläge: Auf den Bahnen 1 bis 4, 14, 16, 17 und 18 spielen Senioren von den Damenabschlägen, auf den übrigen zehn Bahnen von den Herrenabschlägen. Daher die Mischlänge von 5.540 Metern.

Die Slope-Werte um 124 liegen im Mittelfeld deutscher Plätze. Die Course Ratings von 72,3 für Herren und 72,4 für Damen liegen knapp über dem Par: Ein Spieler mit Handicap 0 braucht hier laut Wertung im Schnitt etwa so viele Schläge, wie das Par vorgibt. Auffällig ist der Kontrast zwischen den Bahnen. Neben dem 567 Meter langen Par 5 an der 16 stehen vier kurze Par 4 zwischen 216 und 290 Metern: die 7, 8, 9 und 12.

Der Kurzplatz „9forFun“

Der öffentliche Kurzplatz hat neun Bahnen. Die Seite des Betreibers nennt Längen „zwischen 40 m und 137 m“, der Flyer zum Kurzplatz „zwischen 40 m und 140 m“; die erste Bahn misst 70 Meter, die längste laut Seite 134 Meter. Eine Platzreife ist nicht nötig, Leihschläger gibt es im Sekretariat. Die Bahnen 3 und 4 queren zweimal die Schwäbische Rezat, und wer sich den Schlag über den Bach nicht zutraut, darf nach dem Bach abschlagen. Für eine zweite Runde haben die Bahnen 8 und 9 alternative Abschläge.

Was der Platz verlangt

Das Birdiebook des Betreibers beschreibt jede Bahn und gibt Tipps für vier Spielertypen: Handicap 36, Bogey-Spieler, Single-Handicapper und Damen. Daraus ergibt sich ein Platz mit zwei Gesichtern. Die erste Neun und die Bahnen bis zur 12 liegen im hügeligen Teil der Anlage, mit Abschlägen von Hügelkuppen, ansteigenden Fairways und Grüns am Waldrand. Die Bahnen 13 bis 18 laufen in der flacheren Aue entlang der Rezat, sind länger und gerader und haben mehr Wasser. Die Schwäbische Rezat und ihr Altarm kreuzen oder begleiten mehrere Spielbahnen; die Platzregeln führen auf den Bahnen 1, 4, 8, 9, 13, 17 und 18 Penalty Areas, die quer zur Spielrichtung liegen. Die Längen im Folgenden stammen aus der Scorekarte und sind jeweils für Herren und Damen angegeben.

Die erste Neun

Die 1 ist ein Par 4 von 334 Metern (Damen 292). Nach 122 Metern (Damen 80) kreuzt ein Bach die Spielbahn, links droht eine Ausgrenze entlang einer Anpflanzung. Weil die Bahn ein Dogleg hat, braucht der Abschlag laut Birdiebook mindestens 180 Meter (Damen 140), damit man das Grün sieht. Spielern mit hohem Handicap rät der Betreiber, den ersten Schlag vor das Wasser zu legen. Die 2 ist mit Handicap 1 das schwerste Loch: 390 Meter (Damen 343), das Fairway steigt vom Abschlag bis zum Grün konstant an, der Höhenunterschied beträgt laut Bahnblatt rund 26 Meter. Das 40 Meter tiefe Grün liegt erhöht und hinter einer Bunkerlandschaft; kurz dahinter beginnt der Wald. Der Betreiber empfiehlt, für das erhöhte Grün ein Eisen länger zu wählen.

Die 3 ist trotz ihrer 399 Meter (Damen 331) laut Birdiebook für Herren „relativ leicht“ zu spielen; es geht gut 16 Meter bergab, und Hügel um das Grün verhindern, dass der Ball wegrollt. Die 4 ist ein Par 5 von 540 Metern (Damen 456), das der Betreiber „sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll“ nennt. Entscheidend ist, wo der Abschlag oder der zweite Schlag liegt, denn über das Wasserhindernis spielt man aus abfallender Hanglage. Hinter dem Grün verläuft eine Ausgrenze an der Ackergrenze, links steht Hardrough.

Die 5 ist das einzige Par 3 der ersten Neun: 198 Meter (Damen 157) von einer Hügelkuppe ins Tal, auf ein 36 Meter tiefes Grün. Außer einem Bunker rechts gibt es kaum Hindernisse, aber der Betreiber weist auf häufigen Gegen- und Seitenwind hin; die Straßenkante ist Aus. Die 6 ist ein Par 5 von 489 Metern (Damen 411), bergauf abgeschlagen. Wer 207 Meter (Damen 129) schafft, erreicht die Hügelkuppe und sieht für den zweiten Schlag ins Tal das Grün; sonst geht der zweite Schlag blind, und das Birdiebook empfiehlt, den Funkmast im Hintergrund anzuvisieren und einen Vorcaddy zu schicken. Links liegen die Straße und der Zaun der Driving Range als Ausgrenze, rechts und hinter dem Grün fällt die Böschung stark ab.

Dann kommen drei kurze Par 4, die man nicht unterschätzen sollte. An der 7 (290 Meter, Damen 228) begleitet der Altarm der Schwäbischen Rezat den ganzen linken Rand, rechts stehen Bäume und Hardrough, vor dem Grün liegt ein Teich, und das Grün selbst liegt in einer Bachschleife mit Wasser auch dahinter. Für Bälle, die hinter dem Grün in der Penalty Area verloren gehen, gibt es eine Dropping-Zone. Die 8 (287 Meter, Damen 269) beginnt mit einem Abschlag über den Bach; nach 179 Metern (Damen 166) beginnt rechts hinter einer Birke das Aus. Das Birdiebook sieht hier nach zwei soliden Schlägen eine Birdiechance. Die 9 ist mit 216 Metern (Damen 193) ein sehr kurzes Par 4, aber laut Betreiber kein Loch für einen Angriff mit dem Driver: Eine große Linde mitten im Fairway engt die Bahn ein, die Landezone jenseits des Bachs ist klein, rechts verteidigt der Bach das Grün auf ganzer Länge, links ist die Straße Aus. Single-Handicappern rät das Birdiebook, mit einem Eisen vorzulegen.

Die zweite Neun

Die zweite Hälfte beginnt mit zwei Par 3. Die 10 misst 166 Meter (Damen 135), das Fairway fällt von rechts nach links, das Grün ist klein und laut Birdiebook „sehr tückisch“, und direkt dahinter beginnt der Wald. Die 11 ist mit 147 Metern (Damen 119) das kürzeste Loch des Platzes; abgeschlagen wird von erhöhter Position auf ein Grün, das drei Bunker verteidigen und das in Spielrichtung abfällt. Der Betreiber empfiehlt, es hoch oder etwas kürzer anzuspielen. Die 12 ist mit 284 Metern (Damen 233) und Handicap 18 die leichteste Bahn: ein leichtes Dogleg, sanft ansteigend, mit einem großen, nach links hängenden Grün vor dem Waldrand.

Ab der 13 wird es flacher. Die 13 ist ein Par 4 von 306 Metern (Damen 256) mit Dogleg; vor dem Grün kreuzt die Schwäbische Rezat, und das Grün liegt in einer kleinen, vom Bach umschlossenen Waldlichtung. Der Abstand zwischen Bach und Grünanfang wird laut Birdiebook oft unterschätzt. Die 14 nennt der Betreiber „die vielleicht landschaftlich reizvollste, aber auch eine der schwierigsten Spielbahnen“: 398 Meter (Damen 334), mit dem Bach auf der ganzen linken Seite und mehreren Teichen und Biotopen rechts. Die Landezonen sind stellenweise schmal, und der Betreiber rät allen Spielstärken zu defensivem Spiel; Spielern mit hohem Handicap empfiehlt er, das Grün erst mit dem dritten Schlag anzugreifen.

Die 15 ist ein Par 3 von 168 Metern (Damen 137) ohne besondere Hindernisse, aber mit einem Wäldchen rechts oberhalb des Grüns, das bei einem Fade oder Wind schnell ins Spiel kommt. Die 16 ist mit 567 Metern (Damen 471) das längste Loch: ein gerades Par 5 ohne größere Hindernisse außer dem je nach Jahreszeit hohen Hardrough, mit der Straße als Aus und weißen Pfosten vor einem kleinen Bach hinter dem Grün. Die 17 (394 Meter, Damen 295) fordert laut Birdiebook vor allem die Herren, die mit dem Abschlag die Rezat überqueren müssen; der Bach umschließt die gesamte Spielbahn, links liegt eine Ausgrenze. Hier steht auch der Limes-Erdwall vor dem Grün. Den Schluss macht die 18, ein Par 5 von 554 Metern (Damen 467) mit Handicap 2. Auf dieser langen, breiten Bahn muss der Bach zweimal frontal überwunden werden, bevor der Ball das Grün am Clubhaus erreicht. Der Betreiber empfiehlt, den ersten Schlag links und möglichst nah vor das erste Wasser zu legen.

Platzregeln, die man kennen sollte

Die Platzregeln im Birdiebook enthalten einige Besonderheiten, die mit der Landschaft zu tun haben. Auf den Bahnen 1, 4, 8, 9, 13, 17 und 18 darf ein provisorischer Ball nach Regel 17.1 vor dem Fluss gespielt werden, wenn Anzeichen bestehen, dass der Ball die Penalty Area nicht überwunden hat; er muss angekündigt werden. Elektrozäune und weiß eingekreiste Flächen markieren Boden in Ausbesserung, die nicht betreten werden dürfen; ist ein Kuhfladen außerhalb einer Penalty Area im Weg, gibt es straflose Erleichterung. Beides passt zu den „ökologisch beweideten Wiesen“, von denen der Betreiber spricht, und zu Gästebewertungen, nach denen das Hardrough von Rindern gemäht wird. Die Straßen-Innenkanten an den Bahnen 15, 16 und 18 sind Aus, auch ohne weitere Markierung. Entfernungssteine und Bodenplatten zeigen den Abstand zum Grünanfang. Wetterschutzhütten stehen am Abschlag der 5 und an den Grüns der 12 und der 15.

Was das für das eigene Spiel bedeutet

Aus den Bahnbeschreibungen ergibt sich ein Platz, auf dem Wasser und Gelände mehr Schläge kosten als die Länge. Auf der 1, der 4, der 8, der 13, der 17 und der 18 muss man wissen, wie weit der eigene Ball sicher fliegt, denn die Rezat oder ein Bach liegt quer im Weg. Auf der 7 und der 9 rät der Betreiber selbst, nicht zu lang abzuschlagen. Die hügelige erste Hälfte bringt blinde Schläge (die 6, die 8 für Damen) und Hanglagen, die zweite Hälfte verlangt auf den langen Bahnen 14 und 16 vor allem Geradheit. Mehrere Gästebewertungen raten unabhängig voneinander, genügend Bälle mitzunehmen. Wer mit hohem Handicap kommt, findet im Birdiebook für jede Bahn einen Vorschlag, wie man sie in Sicherheit spielt, oft mit einem zusätzlichen Schlag vor dem Wasser.

Der Betreiber hat für den 18-Loch-Platz eine Durchgangszeit von 4:20 Stunden für einen Vierball festgelegt; die erste Neun ist mit 2:15 Stunden angesetzt. Zwischen einzelnen Bahnen liegen, wie Gäste anmerken, teils längere Wege.

Natur auf dem Platz

Nach Angaben des Betreibers sind etwa 70 Prozent der Anlage unbewirtschaftete Ausgleichsfläche. Er zählt sandige und erdige Flächen, Steinhaufen, Totholz, Uferstreifen mit steilen Böschungen, Teiche, Streuobstwiesen, Magerrasen und einen Mischwald auf und nennt unter den Tieren Feldhasen, Wiesenbrüter, Greifvögel, Eidechsen, Wiedehopf, Eisvogel, Fledermäuse, Biber und Libellen wie die Grüne Keiljungfer. Die Anlage arbeitet mit der Ortsgruppe Weißenburg-Gunzenhausen des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) zusammen, ist Partner des Blühpakts Bayern und wurde laut Betreiber 2022 als „Blühender Golfplatz“ ausgezeichnet. Gäste erwähnen in ihren Bewertungen auch Laufenten und Gänse, die über die Anlage ziehen.

Was Golferinnen und Golfer sagen

Auf den Bewertungsportalen schneidet die Anlage sehr gut ab. Golf Post führt im Oktober 2026 eine Gesamtnote von 4,8 von 5 aus 72 Bewertungen, mit Teilnoten von 4,9 für Willkommenskultur, je 4,7 für Landschaft und Preis-Leistung, 4,6 für den Platzzustand und 4,4 für die Gastronomie. Laut Golf Post erhielt der Club die Community Awards von 2019 bis 2023; der Betreiber schreibt, er sei mehrfach in der Kategorie „Willkommenskultur“ ausgezeichnet worden. Auf 1Golf liegt die Note laut Suchauszug bei 4,6 von 5 aus gut 30 Bewertungen, auf Leading Courses bei 8,1 von 10 aus 19 Bewertungen. Der Großteil der Golf-Post-Bewertungen stammt aus den Jahren 2022 bis 2025. Wir geben hier wieder, was in diesen Bewertungen wiederholt auftaucht. Es sind fremde Meinungen, nicht unsere: Wir haben den Platz nicht gespielt.

Was gelobt wird

  • Die familiäre Atmosphäre ist der mit Abstand häufigste Punkt. Viele Bewertungen loben die Betreiberfamilie als herzlich und unkompliziert, oft mit dem Wort „Familienbetrieb“.
  • Der Pflegezustand wird durchgehend gut bewertet, vor allem die Grüns.
  • Die Landschaft im Rezattal mit altem Baumbestand und viel Wasser gilt als reizvoll; mehrere Gäste beschreiben den Platz als abwechslungsreich, mit Bahnen, die mal Länge und mal Genauigkeit verlangen.
  • Strategisches Spiel werde belohnt: Bewertungen sprechen von Löchern „zum Nachdenken“ und raten zu sicheren Schlägen statt Risiko.
  • Die Gastronomie im „Biergärtla“ mit Terrasse wird gelobt, Flammkuchen und fränkische Bratwurst werden mehrfach genannt.
  • Wohnmobilfahrer schätzen die Stellplätze mit Strom und Frischwasser direkt an der Anlage.

Was kritisiert wird

  • Die Wege zwischen einzelnen Bahnen sind teils lang; eine Bewertung rät, früher zu kommen, weil der Weg zur 1 länger sei.
  • Das viele Wasser kostet Bälle. Das wird meist mit Humor festgestellt, ist für Spieler mit hohem Handicap aber ein echter Faktor.
  • Die flachen Bahnen der zweiten Hälfte finden einzelne Gäste weniger interessant: Laut einem Auszug von 1Golf seien die Bahnen 13 bis 16 „einfach nur gerade, aber dafür lang“.
  • Einzelne Stimmen sehen bei der Pflege der Randbereiche, etwa beim Unkraut, noch Verbesserungsbedarf.
  • Kritische Stimmen sind insgesamt selten. Das kann für die Anlage sprechen, aber Bewertungsportale bilden nie alle Gäste ab.

Für wen sich der Platz eignet

Der 18-Loch-Platz passt zu Spielerinnen und Spielern, die einen Landschaftsplatz mit Wasser, Hanglagen und wechselnden Anforderungen mögen und keine Hotelanlage suchen. Mit Slope-Werten um 124 ist er auch für mittlere Handicaps gut spielbar, verlangt aber Disziplin vor dem Wasser; die Spielstrategien im Birdiebook helfen dabei. Wer gern kurze Par 4 mit Risiko spielt, findet auf der 7, 8, 9 und 12 genau das. Für Einsteiger und Familien ist der Kurzplatz „9forFun“ gedacht, der ohne Platzreife und Startzeit spielbar ist. Und wer mit dem Wohnmobil im Fränkischen Seenland unterwegs ist, kann direkt an der Anlage übernachten. Für Golfer, die vor allem einen schnellen Rundenrhythmus schätzen, sind die teils langen Wege zwischen den Bahnen zu bedenken.

Übungsanlagen

Die Driving Range ist laut Betreiber etwa 300 Meter lang und 200 Meter breit. Sie hat 40 Rasenabschläge; überdacht sind laut Übersicht 8, laut Einleitungstext derselben Seite 10 Abschläge. In der Abschlaghalle gibt es einen Ballautomaten, die Golfschule mit TrackMan-Analyse und ein Fittingcenter. Dazu kommen drei Übungsgrüns sowie ein eigener Bereich für Pitchen und Chippen. Wer einen Kurs bucht, darf die Übungseinrichtungen einschließlich des Kurzplatzes für die Kursdauer nutzen.

Anfahrt und Zugang

Die Anlage liegt nahe der Bundesstraße 2 zwischen Weißenburg und Roth; ein Stellplatzverzeichnis nennt eine Ausfahrt „Golfplatz“. Als Navigationsziel dient die Anschrift Zollmühle 1, 91792 Ellingen. Bahnhöfe gibt es in Ellingen und in Pleinfeld, beide rund zweieinhalb Kilometer Luftlinie entfernt; Pleinfeld liegt an der Strecke Nürnberg–Treuchtlingen. Parkplätze sind laut Betreiber ausreichend vorhanden.

Gäste sind willkommen. Für den 18-Loch-Platz verlangt der Betreiber eine Platzerlaubnis und immer eine Startzeit. Startzeiten lassen sich online über das Buchungssystem Albatros, über die Albatros-App (nach einmaliger Registrierung), telefonisch oder im Sekretariat buchen. Für den Kurzplatz und die Übungsanlagen braucht man keine Startzeit: Man meldet sich im Sekretariat an und spielt sofort. Im Mietpark stehen laut Betreiber 24 Golfcarts, dazu Trolleys und Leihschläger.

Der 18-Loch-Platz ist laut Betreiber ganzjährig geöffnet. Im Winter, etwa von Dezember bis März und abhängig vom Wetter, gilt Winterspielbetrieb mit Tragebagpflicht und Wintergrüns. Das Sekretariat ist täglich von 9 bis 18 Uhr besetzt, von November bis April dienstags bis sonntags von 10 bis 13 Uhr. Die Gastronomie ist von November bis Ende März geschlossen. Die Belegung des Platzes durch Turniere veröffentlicht der Betreiber auf seiner Startseite.

Greenfee

Tarife regelt der Betreiber. Die Preisliste unterscheidet zwischen 18 und 9 Löchern, zwischen Werktagen und Wochenende mit Feiertagen, zwischen Erwachsenen, Kindern bis 18 und Studierenden bis 27 Jahre, kennt einen Sundowner-Tarif ab 16 Uhr, eigene Kategorien für Ausweise mit R-Kennzeichnung und für Freunde von Mitgliedern sowie Ermäßigungen für Spieler aus Nachbarclubs mit Greenfee-Vereinbarung (nur werktags). Gutscheinbücher und die Golfland-Donau-&-Partner-Karte werden anerkannt, Vergünstigungen sind nicht kombinierbar. Siehe die Seite des Betreibers.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage; die Seiten des Betreibers für Anschrift, Betreiber, Anlagenteile, Chronik, Natur, Übungsanlagen, Gästeregeln, Saison und Öffnungszeiten; das Birdiebook 2025 des Betreibers für Par, Längen, Course Rating, Slope, Handicapreihenfolge, Bahnbeschreibungen, Durchgangszeiten und Platzregeln; Wikipedia für die Zugehörigkeit der Zollmühle zu Ellingen und den römischen Wachturm. Die Entfernungen haben wir als Luftlinie aus den Koordinaten berechnet. Quellen des Betreibers: 18-Loch-Platz, Kurzplatz, Geschichte der Zollmühle, Natur und Golf.

Einige Quellen weichen voneinander ab. Für den Baubeginn nennt die Chronik des Betreibers 1987, seine Leitbild-Seite 1989; ein Verzeichnis gibt 1997 als Gründungsjahr des Clubs an, die Chronik 1996. Wir folgen der Chronik. GolfNow und TeeOff führen für den 18-Loch-Platz Course Rating 72,8 und Slope 128, der Betreiber und 1Golf 72,3 und 124; wir folgen dem Betreiber, die abweichenden Werte sind vermutlich älter. Die Handicapreihenfolge auf den einzelnen Bahnblättern des Birdiebooks stimmt bei mehreren Bahnen nicht mit der Scorekarte im selben Heft und auf der Website überein (etwa die 3 mit Handicap 11 statt 5, die 6 mit 7 statt 11); wir folgen der Scorekarte. Beim Kurzplatz nennt die Seite des Betreibers Bahnlängen bis 137 Meter und die längste Bahn mit 134 Metern, der Flyer bis 140 Meter. Ein Par für den Kurzplatz nennt der Betreiber nicht; Drittportale geben Par 27 für neun Löcher oder Par 54 für zwei Runden an, wir lassen es weg. Zur Zahl der überdachten Abschläge nennt dieselbe Seite des Betreibers 8 und 10. Einen Architekten nennt keine Quelle, die Gesamtfläche der Anlage ebenfalls nicht.

1Golf und Leading Courses waren für uns nicht direkt abrufbar; ihre Noten und Angaben kennen wir aus Auszügen in Suchergebnissen. Die Seiten des Betreibers, das Birdiebook, der Kurzplatz-Flyer, Wikipedia, Golf Post und golocal wurden direkt gelesen. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und nennen niemanden namentlich.

Wir haben diesen Platz nicht gespielt, und diese Seite ersetzt das nicht. Der Betreiber hat für diese Seite nicht bezahlt, sie vor der Veröffentlichung nicht gesehen und keinen Einfluss auf ihren Inhalt. Wenn Sie den Platz kennen und hier etwas falsch oder veraltet ist, schreiben Sie uns, wir korrigieren es.

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