Handicap Index selbst nachrechnen: vom Stableford-Resultat bis zum Stammblatt in der Swiss Golf App
Nach der Runde zählen Schweizer Golferinnen und Golfer Punkte, das Handicap-System zählt Schläge. Wer die Rechnung einmal mit dem eigenen Stammblatt nachvollzieht, versteht jede Bewegung seines Index und weiss, warum 36 Punkte ein guter Tag sind und kein normaler.
Kurz gefasst
- Stableford-Punkte werden zuerst in Schläge übersetzt: Par plus Course Handicap minus die Punkte über oder unter 36, daraus entsteht mit Course und Slope Rating das Score Differential.
- Der Index ist der Durchschnitt der acht besten aus zwanzig Differentials; in der Schweiz genügt schon ein einziges Ergebnis über neun Löcher für einen ersten Index.
- Soft Cap und Hard Cap bremsen den Anstieg über dem Low Handicap Index, ein Ergebnis 7.0 Schläge besser als der Index senkt das ganze Stammblatt.
- Swiss Golf empfiehlt bei handicapwirksamen Runden das volle Course Handicap; das Stammblatt in der Swiss Golf App zeigt alle Zahlen, um selbst nachzurechnen.
In der Schweiz denkt man nach der Runde in Punkten. «34 Punkte, nicht schlecht», sagt man im Clubhaus, und am nächsten Morgen steht in der Swiss Golf App ein neuer Handicap Index, oder eben keiner. Wie die Zahl zustande kommt, sieht man nicht. Dabei ist die Rechnung kurz, und sie lässt sich mit dem Stammblatt, einem Notizzettel und zehn Minuten Geduld vollständig nachvollziehen. Dieser Beitrag rechnet sie an einem erfundenen, aber typischen Golfer aus der Deutschschweiz Schritt für Schritt durch: vom Stableford-Resultat zur Schlagzahl, von der Schlagzahl zum Score Differential, von zwanzig Differentials zum Index und zurück zu den Schlägen, die er am ersten Abschlag erhält. Danach geht es um das, was diese Zahl bewusst verschweigt.
Unser Beispiel: Urs, Gelb, 34 Punkte
Urs spielt seit einigen Jahren, ist Mitglied in einem Club im Mittelland und hat ein volles Stammblatt mit zwanzig handicapwirksamen Ergebnissen. Seine Runde vom Samstag spielt er von Gelb. Die Werte dieser Abschläge sind als Beispiel gewählt, wie man sie auf vielen hügeligen Schweizer Plätzen findet: Par 72, Course Rating 70.4, Slope Rating 129. Sein aktueller Handicap Index beträgt 16.6, woher diese Zahl kommt, zeigen wir weiter unten. Daraus ergibt sich ein Course Handicap von 17 Schlägen. Auf der Scorekarte sind das die Striche bei den Löchern, die Swiss Golf in seiner Broschüre «HCP-Vorgabe» nennt.
Gespielt wird ein Einzel-Stableford, Urs kommt auf 34 Punkte. Mit diesem Resultat kann die Handicap-Rechnung noch nichts anfangen, denn das World Handicap System rechnet in Schlägen, nicht in Punkten.
Erster Schritt: aus Punkten wird eine Schlagzahl
Swiss Golf gibt in der WHS-Broschüre für die Spielform Stableford eine eigene Variante der Formel an. Sie übersetzt die Punkte zuerst in einen Adjusted Gross Score:
Adjusted Gross Score = Par + Course Handicap − (Stableford-Punkte − 36)
Für Urs: 72 + 17 − (34 − 36) ergibt 72 + 17 + 2, also 91 Schläge. Die Logik dahinter ist einfach. 36 Punkte entsprechen genau Par plus Course Handicap, jeder fehlende Punkt ist ein Schlag mehr.
Ein Detail macht die Übersetzung sauber: Das Höchstresultat pro Loch ist im WHS das Netto-Doppelbogey, also Par plus zwei plus die Vorgabeschläge auf diesem Loch. Das ist genau der Punkt, an dem Stableford null Punkte vergibt. Ob Urs auf dem Par 4 mit einem Strich den Ball nach sieben Schlägen aufhebt oder ihn nach zehn einlocht, spielt deshalb keine Rolle: In beiden Fällen zählt das Loch mit 7. Wer Zählspiel spielt, muss diese Grenze nach der Runde selbst anwenden; im Stableford ist sie schon eingebaut.
Zweiter Schritt: das Score Differential
Das Score Differential ist das eigentliche Ergebnis einer Runde. Es beantwortet die Frage, wie gut Urs gespielt hätte, wenn er auf einem Standardplatz mit Slope 113 unterwegs gewesen wäre. Die Formel lautet:
Score Differential = 113 ÷ Slope Rating × (Adjusted Gross Score − Course Rating − PCC)
Eingesetzt: 113 ÷ 129 × (91 − 70.4 − 0). Der Faktor 113 ÷ 129 beträgt rund 0.876, die Klammer ergibt 20.6, das Produkt 18.04. Auf eine Stelle nach dem Komma gerundet, lautet das Differential 18.0.
Der Wert PCC, die Playing Conditions Calculation, wird in der Nacht nach der Runde bestimmt. Das System vergleicht alle Ergebnisse, die an diesem Tag auf diesem Platz eingereicht wurden, mit dem, was diese Spielerinnen und Spieler normalerweise erzielen. Weicht das Feld deutlich ab, etwa weil der Föhn über den Platz fegt oder die Grüns nach einem Gewitter kaum rollen, fliesst eine Korrektur von minus 1 bis plus 3 in das Differential ein. Hätte das System für den Samstag plus 1 berechnet, wäre das Differential von Urs mit 113 ÷ 129 × 19.6 bei 17.2 gelandet. An den meisten Tagen bleibt der Wert bei null.
Warum der Slope so wichtig ist, zeigt ein Gedankenexperiment. Auf Abschlägen mit Slope 113 würden dieselben 20.6 Schläge über dem Course Rating ein Differential von 20.6 ergeben. Auf dem anspruchsvolleren Gelb von Urs zählen sie weniger, weil das System dort von einem Bogey-Spieler ohnehin mehr Schläge erwartet. Als Bogey-Spieler gilt bei Swiss Golf ein Mann mit einem Index um 20, als Bogey-Spielerin eine Frau mit einem Index um 24.
Dritter Schritt: acht aus zwanzig im Stammblatt
Der Handicap Index ist der Durchschnitt der acht tiefsten Differentials aus den letzten zwanzig handicapwirksamen Ergebnissen. Ein Multiplikator oder eine Kategorie spielt keine Rolle mehr. Das Stammblatt von Urs sah vor dem Samstag so aus, vom ältesten zum neuesten Ergebnis:
19.6, 15.8, 23.4, 17.1, 21.9, 16.4, 25.3, 18.3, 14.9, 22.7, 20.4, 16.9, 24.8, 17.6, 19.1, 21.2, 15.5, 26.0, 18.7, 20.9
Die acht besten sind 14.9, 15.5, 15.8, 16.4, 16.9, 17.1, 17.6 und 18.3. Zusammen ergeben sie 132.5, geteilt durch acht 16.5625. Gerundet steht im Stammblatt ein Handicap Index von 16.6.
Mit der Runde vom Samstag fällt das älteste Ergebnis heraus, die 19.6. Das neue Differential von 18.0 ist besser als das bisher achtbeste, die 18.3, und verdrängt es aus der Wertung. Die neue Summe beträgt 132.2, der Durchschnitt 16.525, der Index sinkt auf 16.5. Ein Zehntel für eine Runde mit 34 Punkten: Das ist der Normalfall bei einem vollen Stammblatt.
Interessanter ist die nächste Runde. Dann verlässt das zweitälteste Ergebnis das Stammblatt, und das ist die 15.8, eines der besten. Spielt Urs eine gewöhnliche Runde mit einem Differential von 20.1, rückt die 18.3 wieder unter die besten acht, und der Index steigt auf 16.8, obwohl er nicht schlechter gespielt hat als sonst. Wer sich über einen Anstieg nach einer ordentlichen Runde wundert, sollte deshalb nicht auf das neue Ergebnis schauen, sondern auf das, das gerade hinausgefallen ist.
Wenn das Stammblatt noch kurz ist
Hier weicht die Schweiz von den Vereinigten Staaten ab, wo erst nach 54 Löchern ein Index vergeben wird. Bei Swiss Golf genügt ein einziges handicapwirksames Ergebnis über neun Löcher, sofern Sie eine Swiss Golf Card besitzen. Die Tabelle für weniger als zwanzig Ergebnisse beginnt deshalb schon bei einem einzigen Differential:
| Ergebnisse im Stammblatt | Gewertet wird | Anpassung |
|---|---|---|
| 1 bis 3 | das tiefste Differential | −2.0 |
| 4 | das tiefste Differential | −1.0 |
| 5 | das tiefste Differential | keine |
| 6 | Durchschnitt der zwei tiefsten | −1.0 |
| 7 oder 8 | Durchschnitt der zwei tiefsten | keine |
| 9 bis 11 | Durchschnitt der drei tiefsten | keine |
| 12 bis 14 | Durchschnitt der vier tiefsten | keine |
| 15 oder 16 | Durchschnitt der fünf tiefsten | keine |
| 17 oder 18 | Durchschnitt der sechs tiefsten | keine |
| 19 | Durchschnitt der sieben tiefsten | keine |
| 20 | Durchschnitt der acht tiefsten | keine |
Für Einsteigerinnen und Einsteiger heisst das: Die ersten Indexe springen. Nach einer einzigen Runde ist der Index nichts anderes als dieses eine Ergebnis minus zwei Schläge. Erst mit einem vollen Stammblatt kann ein einzelner Tag die Zahl nur noch um wenige Zehntel bewegen. Swiss Golf hält in der Broschüre ausdrücklich fest, dass das System gute Ergebnisse stärker gewichtet, damit Jugendliche und Neulinge schnell bei ihrem richtigen Index ankommen.
Neun Löcher zählen voll mit. Seit 2024 rechnet das System eine 9-Loch-Runde noch am selben Tag auf 18 Löcher hoch, indem es zum Differential der gespielten Löcher ein erwartetes Ergebnis für die anderen neun addiert. Dieses Expected Score hängt von Ihrem aktuellen Index ab und stammt aus einer Tabelle der USGA, die Swiss Golf veröffentlicht. Dasselbe Verfahren greift, wenn eine Runde wegen Gewitter, Verletzung, Krankheit oder Dunkelheit abgebrochen werden muss, sofern bei einer 18-Loch-Runde mindestens zehn Löcher gespielt wurden.
Bremse und Beschleuniger
Der Durchschnitt der besten acht ist nicht immer das letzte Wort. Zwei Mechanismen greifen ein, einer bremst, einer beschleunigt.
Die Bremse heisst Cap. Im Stammblatt steht neben dem aktuellen Index der Low Handicap Index, also der tiefste Index der 365 Tage vor dem zuletzt eingereichten Ergebnis. Liegt ein neu berechneter Index mehr als 3.0 Schläge darüber, wird jeder Anstieg jenseits dieser Grenze halbiert: der Soft Cap. Bei 5.0 Schlägen über dem Low Index ist mit dem Hard Cap Schluss. Angenommen, Urs stand im Frühling bei 14.0 und würde nach einem verkorksten Sommer rechnerisch auf 18.6 kommen. Die ersten 3.0 Schläge zählen voll, die restlichen 1.6 nur zur Hälfte, sein Index lautet 17.8. Beide Caps wirken erst, wenn mindestens zwanzig handicapwirksame Ergebnisse im Stammblatt stehen.
Der Beschleuniger heisst Exceptional Score, in der Schweizer Broschüre auch Boost genannt. Ist ein Differential mindestens 7.0 Schläge besser als der Index, mit dem die Runde gespielt wurde, werden alle bisherigen Ergebnisse im Stammblatt nach unten korrigiert: bei 7.0 bis 9.9 Schlägen um einen Schlag, ab 10.0 um zwei. Hätte Urs am Samstag statt 34 Punkten deren 44 gespielt, wäre sein Adjusted Gross Score 81 gewesen und das Differential 9.3, also 7.3 besser als sein Index. Ohne Boost wäre sein Index damit auf 15.4 gefallen. Mit dem Abzug von einem Schlag auf jedem Ergebnis landet er bei 14.4. Für einen einzigen Glanztag sind das mehr als zwei Schläge.
Vom Index zu den Schlägen am ersten Abschlag
Der Handicap Index ist eine Grösse für den Standardplatz. Auf dem Platz zählt das Course Handicap, das für jeden Abschlag eigens berechnet wird:
Course Handicap = Handicap Index × Slope Rating ÷ 113 + (Course Rating − Par)
Für Urs mit 16.6 auf seinem Gelb: 16.6 × 129 ÷ 113 ergibt 18.95, dazu kommt 70.4 − 72, also minus 1.6. Das ergibt 17.35, gerundet 17 Schläge. Das sind genau die 17 Striche, mit denen wir am Anfang gerechnet haben.
Im Turnier kommt das Playing Handicap dazu, das Course Handicap nach Abzug der Allowance, die in der Ausschreibung steht. Hier hat die Schweiz eine eigene Linie. Das WHS empfiehlt für ein Einzel-Zählspiel 95 Prozent; Swiss Golf empfiehlt den Clubs dagegen, bei handicapwirksamen Turnieren und EDS-Karten das volle Course Handicap zu geben. Bei EDS-Karten und General Play gilt laut Broschüre ohnehin: Course Handicap gleich Playing Handicap. Urs spielt also auch im Monatsbecher mit 17 Schlägen. Im Vierball-Bestball rechnet Swiss Golf mit 90 Prozent, für Urs wären das 15.3, gerundet 15.
Was die Zahl verschweigt
Sie ist nicht Ihr Durchschnitt. Swiss Golf schreibt es selbst ganz offen: Der Handicap Index ist Ausdruck der an guten Tagen gezeigten Fähigkeit. Bei Urs liegt der Mittelwert aller zwanzig Differentials bei 19.8, also 3.2 Schläge über seinem Index von 16.6. Auf seinem Gelb entspricht ein Differential von 19.8 etwa 93 Schlägen oder rund 32 Stableford-Punkten. Die berühmten 36 Punkte sind für ihn ein guter Tag, kein gewöhnlicher. Wer meistens mit 31 bis 33 Punkten vom 18. Grün kommt, spielt nicht unter seinem Niveau. Das System ist so gebaut.
Sie verrät nichts über Ihre Beständigkeit. Zwei Golfer mit 16.6 können völlig verschiedene Stammblätter haben. Der eine liefert Woche für Woche Differentials zwischen 15 und 20. Der andere wechselt zwischen 13 und 27. Im Lochspiel sind das zwei sehr verschiedene Gegner, und in einem Nettoturnier, in dem ein einziger grosser Tag gewinnt, hat der Unbeständige oft die besseren Karten.
Sie zeigt nicht, wo die Schläge verloren gehen. Ein Index von 16.6 kann aus langen, aber wilden Abschlägen und einem guten kurzen Spiel entstehen oder aus geraden, kurzen Schlägen und drei Putts pro Grün. Wer wissen will, was er üben soll, braucht eigene Notizen: getroffene Fairways, Grüns in Regulation, Putts, Strafschläge.
Sie kennt nur die Runden, die eingereicht werden. Ein Index aus lauter Turnierrunden, weil die lockeren Runden mit Freunden nie angemeldet werden, liegt oft zu hoch. Dann löst ein einzelner guter Tag gleich einen Boost aus. Auch Runden im Ausland gehören ins Stammblatt, wenn sie nach den Bedingungen von Swiss Golf oder des Gastlandes handicapwirksam waren. Wo keine automatische Übertragung besteht, liegt es am Spieler, die Scorekarte dem Homeclub zu schicken.
Sie gilt nicht für jede Spielform gleich. Matchplay und die meisten Teamformen sind in der Schweiz nicht handicapwirksam. Ein Four-Ball-Ergebnis zählt nur unter Bedingungen, die Swiss Golf genau festlegt: mindestens 42 Stableford-Punkte für das Team, mindestens neun Löcher, auf denen Ihr Score in das Teamergebnis eingeflossen ist, und mindestens 36 Punkte in Ihrer eigenen Hochrechnung.
Wo Sie in der Schweiz nachrechnen und nachfragen
Das Stammblatt in der App. Mit dem Login der Swiss Golf Card zeigt die Swiss Golf App das HCP Record Sheet, also das Stammblatt. Laut Swiss Golf enthält es die letzten 25 Ergebnisse in chronologischer Reihenfolge, mit Datum, Club, Par, Course Rating und Slope Rating der gespielten Abschläge, Bruttoergebnis und Score Differential. Dazu kommen drei Kennzahlen: der aktuelle Index, der Low Handicap Index der letzten 365 Tage und das tiefste Score Differential. Damit haben Sie alles, was Sie für die Rechnung brauchen. Die App kostet keinen Franken, über General Play melden Sie dort auch Ihre privaten Runden an.
Die private Runde zählt nur mit Anmeldung. Damit eine Runde ausserhalb eines Turniers ins Stammblatt kommt, müssen Sie sie vor dem Start im Sekretariat als EDS-Karte anmelden oder in der App als General Play registrieren. Sie spielen nach den Golfregeln, mit mindestens einer Begleitperson, auf einem Platz mit gültigem Course und Slope Rating und während der aktiven Saison. Eine in der App registrierte Runde müssen nach dem Spiel Spieler und Marker elektronisch bestätigen; erst dann wird der Index richtig nachgeführt. Die Papierkarte geben Sie unmittelbar nach der Runde unterschrieben im Sekretariat ab. Wann bei Ihnen die aktive Saison endet, entscheidet der Club.
Wer rechnet und wer entscheidet. Die Berechnung selbst läuft zentral bei Swiss Golf. Verwaltet wird Ihr Index von Ihrem Homeclub oder, wenn Sie ohne Club spielen, von einer der Public Golf Organisationen, der ASGI (Association Suisse des Golfeurs Indépendants) oder der Migros GolfCard. Deren Handicap-Kommission ist die richtige Adresse, wenn ein Ergebnis falsch eingetragen ist oder Ihr Index nicht mehr zu Ihrem Spiel passt. Sie führt mindestens einmal im Jahr ein Handicap Review durch; Sie können es auch selbst beantragen. Für Indexe unter 2.0 dürfen die Clubs keine Änderungen vornehmen, dort entscheidet Swiss Golf.
Die offiziellen Unterlagen. Auf swissgolf.ch finden Sie die WHS-Broschüre auf Deutsch mit allen Formeln, die Schweizer Handicap-Regeln von 2024 und die Tabelle der Expected Scores für 9-Loch-Runden. Course Rating und Slope Rating Ihrer Abschläge stehen im Stammblatt bei jeder gespielten Runde und meist auch auf der Scorekarte des Clubs.
Zehn Minuten am Küchentisch
- Schreiben Sie die letzten zwanzig Differentials ab. Nur zwanzig, nicht die 25, die das Stammblatt zeigt.
- Markieren Sie die acht tiefsten, zählen Sie sie zusammen und teilen Sie durch acht. Das Ergebnis muss auf den Zehntel Ihrem Index entsprechen, ausser ein Cap oder ein Boost ist im Spiel.
- Rechnen Sie den Durchschnitt aller zwanzig aus. Der Abstand zum Index zeigt, wie weit Ihr gewöhnlicher Tag von Ihrem guten Tag entfernt ist.
- Schauen Sie auf die ältesten Einträge. Stehen dort mehrere Ihrer besten acht, wird Ihr Index in den nächsten Wochen steigen, auch wenn Sie spielen wie immer.
- Setzen Sie sich ein ehrliches Ziel. Ziehen Sie den Abstand aus dem dritten Punkt grob von 36 ab. Für Urs sind das rund 32 Punkte. Wer dieses Ziel erreicht, hatte einen normalen Tag, und alles darüber ist ein guter.
Wer die Rechnung einmal von Hand gemacht hat, liest das Stammblatt anders. Die Sprünge über Nacht wirken nicht mehr willkürlich, und der Index wird wieder zu dem, was er sein soll: ein fairer Massstab, um im Flight die Schläge zu verteilen, und kein Urteil darüber, wie Sie jede Woche spielen.






