Golfclub Gut Hahues zu Telgte aus der Luft. Satellitenbild Sentinel-2 cloudless 2016 von EOX IT Services GmbH (enthält veränderte Copernicus-Sentinel-Daten), CC BY 4.0.
Golfclub Gut Hahues zu Telgte
Löcher
12
Von
70 (Rot-Blau-Rot), 71 (Blau-Rot-Blau)
Länge
5.495 m (Gelb), 4.602 m (Rot) auf Rot-Blau-Rot; 5.572 m (Gelb), 4.674 m (Rot) auf Blau-Rot-Blau
Greenfee
—
Beste Saison
—
Der Golfclub Gut Hahues zu Telgte spielt auf dem Gelände eines alten Bauernhofs im Osten von Telgte, einer Stadt mit gut 20.000 Einwohnern im Kreis Warendorf. Die Anschrift lautet Harkampsheide 5, 48291 Telgte. Aus den Koordinaten gerechnet liegt der Platz rund vier Kilometer Luftlinie östlich der Telgter Altstadt, rund 15 Kilometer östlich der Münsteraner Innenstadt und rund elf Kilometer westlich von Warendorf; der Club selbst beschreibt die Lage als „zwischen Münster und Warendorf“. Nach Wikipedia liegt Telgte an der Ems, die die Stadt von Südosten nach Nordwesten durchfließt und deren Aue als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.
Die Besonderheit der Anlage steht schon im Titel des Birdiebooks, das der Club herausgibt: „12 Bahnen, 18 Löcher“. Es gibt sechs rote und sechs blaue Bahnen, die in festen Abfolgen zu einer 18-Loch-Runde kombiniert werden. In der Abfolge Rot-Blau-Rot ist der Platz ein Par 70, in der Abfolge Blau-Rot-Blau ein Par 71. Daneben nennt der Club eine 9-Loch-Runde und eine alternative 18-Loch-Runde aus zweimal neun Bahnen. Der Verein zählt nach eigenen Angaben über 600 Mitglieder. In OpenStreetMap ist die Anlage als 12-Loch-Platz mit Par 70 verzeichnet, als Betreiber steht dort der Golfclub Gut Hahues zu Telgte e.V.
Das Clubhaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude des historischen Hofs. Auf der Startseite schreibt der Club, die Hofanlage Farwick stehe unter Denkmalschutz und einige ihrer Gebäude seien fast 500 Jahre alt. Eigentümer des Hofs ist nach der Clubgeschichte bis heute die Familie Farwick, deren Pläne Ende der 1980er-Jahre am Anfang des Golfclubs standen.
Die Zahlen im Überblick
Laut den Scorekarten des Clubs von 2026 misst die Runde Rot-Blau-Rot 5.495 Meter von Gelb, 5.180 Meter von Blau und 4.602 Meter von Rot. Die Runde Blau-Rot-Blau ist etwas länger: 5.572 Meter von Gelb, 5.230 von Blau und 4.674 von Rot. Gelb ist auf den Seiten des Clubs der Herren-, Rot der Damenabschlag. Gemessen wird jeweils bis zur Mitte des Grüns. Die sechs roten Bahnen messen zusammen 1.806 Meter von Gelb und 1.510 von Rot, die sechs blauen 1.883 und 1.582 Meter.
Die roten Bahnen sind zwei Par 3, drei Par 4 und ein Par 5, zusammen Par 23. Die blauen Bahnen sind zwei Par 3, zwei Par 4 und zwei Par 5, zusammen Par 24. Daraus ergeben sich die beiden Pars: Rot-Blau-Rot hat zweimal die roten und einmal die blauen Bahnen (Par 70, je 35 auf beiden Neunen), Blau-Rot-Blau zweimal die blauen und einmal die roten (Par 71, mit 36 auf der ersten und 35 auf der zweiten Neun). Für ein 18-Loch-Par von 70 oder 71 ist der Platz kurz; seine Wertungen liegen trotzdem hoch.
Die Course-Handicap-Tabellen des Clubs (Stand 24. August 2026) führen für Rot-Blau-Rot folgende Werte: Herren von Gelb Course Rating 69,3 und Slope 132, von Blau 67,9 und 124, von Rot 64,0 und 112; Damen von Blau 72,8 und 133, von Rot 69,4 und 125. Für Blau-Rot-Blau: Herren von Gelb 69,6 und 129, von Blau 68,0 und 119, von Rot 64,4 und 109; Damen von Blau 72,9 und 132, von Rot 69,8 und 126. Dazu kommen Wertungen für Junioren und Juniorinnen von Grün, deren Längen auf den Scorekarten nicht stehen. Auffällig ist, dass die Tabellen für einige Abschläge ein anderes Par ansetzen als die Scorekarte: für Herren von Rot Par 68 und 67, für Damen von Blau Par 71 und 73. Wie diese Abweichungen auf die einzelnen Bahnen verteilt sind, steht in den Unterlagen des Clubs nicht.
Ein Slope von 132 für Herren von Gelb liegt weit über dem Normwert von 113. Die Wertung schätzt den Platz für Spieler mit höherem Handicap also als deutlich schwerer ein, als die Meterzahl vermuten lässt. Laut Tabelle erhält ein Herr mit Handicap-Index 20,0 auf Rot-Blau-Rot von Gelb eine Spielvorgabe von 23, eine Dame mit demselben Index von Rot 22. Auf Blau-Rot-Blau sind es für den Herrn von Gelb 21, weil Slope und Course Rating im Verhältnis zum Par dort niedriger liegen. Nach Angaben des Clubs stammen die Werte aus dem Course Rating 2026 des Deutschen Golf Verbands.
Geschichte
Die Clubgeschichte auf der Website des Clubs beginnt lange vor dem Golf. Der Hof Hahues wird danach wohl erstmals 1378 als „ton Hohues“ urkundlich erwähnt; der Name gehe vermutlich auf die erhöhte Lage über dem Emsbruch zurück. 1538 beschäftigte der Hofinhaber drei Knechte, 1663 lebten neben der Familie vier Knechte, zwei Mägde und ein Schäfer auf dem Hof. Das große Haupthaus wurde 1707/08 neu errichtet, der Speicher aus dem 16. Jahrhundert im 18. Jahrhundert erweitert. 1832 umfasste der Hof nach der Clubgeschichte 254 Morgen und zählte damit zu den zehn größten Höfen Telgtes.
1904 heiratete die Hoferbin Anna Hahues den Landwirt Theodor Farwick aus Nienberge; im selben Jahr entstanden unter anderem eine Fachwerkscheune und eine lange Remise. Seitdem ist der Hof im Besitz der Familie Farwick.
Am 23. Januar 1988 berichteten die Westfälischen Nachrichten nach der Clubgeschichte über die Pläne der Familie Farwick-Hahues für einen Golfplatz. Im August 1989 wurde der Golfclub „Gut Hahues zu Telgte“ gegründet, im Juli 1990 begann der Bau. Im Oktober 1990 waren die Außenarbeiten für die damalige Neun-Loch-Anlage weitgehend abgeschlossen, im Mai 1991 wurde der Platz bei einem Tag der offenen Tür vorgestellt; das Bauernhaus, das heute als Clubhaus dient, war zu diesem Zeitpunkt noch im Bau. Erster Präsident war von 1989 bis 1994 ein Mitglied der Eigentümerfamilie, seit 2024 führt der siebte Präsident den Verein.
Wann aus den neun Löchern die heutigen zwölf Bahnen wurden, haben wir in keiner Quelle gefunden; die Clubgeschichte endet mit der Eröffnung von 1991. Auch einen Platzarchitekten nennt der Club nicht. Der Reiseanbieter GolfPass führt laut Suchauszug Rainer Preißmann (mit der Jahreszahl 1991) und Karl Grohs, das Portal 1Golf ordnet den Club in seiner Architektenliste Tony Ristola zu. Eine Bestätigung durch den Club oder die Presse haben wir für keine der beiden Angaben gefunden.
Was der Platz verlangt
Der Club beschreibt die Anlage als in die westfälische Landschaft eingebettet, mit Biotopen und Teichen, und als gepflegten und anspruchsvollen Platz, der Einsteigern wie erfahrenen Golfern gerecht werde. Der Boden ist nach der Clubgeschichte überwiegend sandig, ein Relikt der Eiszeit. Die Höhenunterschiede an den roten Bahnen 5 und 6 gehen danach auf die Ems zurück und markieren frühere Überflutungsgrenzen. Das Birdiebook unterscheidet die beiden Hälften deutlich: Die roten Bahnen bringen viel Wasser ins Spiel, die blauen „erinnern eher an münsterländische Parklandschaften“, mit Bäumen und Sträuchern zu beiden Seiten.
Die Platzregeln vom 31. Juli 2025 zeigen, wo es eng wird. Die Penalty Area links an Rot 4 ist eine Spielverbotszone, die nicht betreten werden darf; ebenso eingegrenzte Bereiche an Blau 2 und 3 und an Blau 6. Vor dem Grün von Rot 4 gibt es eine Dropzone. Für die beiden Teiche an Rot 5 gilt eine eigene Regel: Wer nicht weiß, ob sein Ball im Wasser liegt, darf einen provisorischen Ball spielen. Freileitungen und Strommasten berühren nach den Platzregeln die Bahnen Rot 1, Rot 6 und Blau 5; trifft der Ball eine Leitung, wird der Schlag straflos wiederholt. Die seitliche Ausgrenze rechts an Rot 1 gilt bis ins Unendliche verlängert.
Entfernungen sind auf dem Platz an Findlingen (100 Meter), Granitstelen (150 und 200 Meter) und beschrifteten Steinplatten auf dem Fairway markiert, jeweils bis zum Grünanfang; die Scorekarte misst dagegen bis zur Grünmitte. Gestartet wird nach den Platz- und Verhaltensregeln nur an Rot 1 und Blau 1, Spieler auf der Runde haben Vorrang und werden nach dem Reißverschlussprinzip eingefädelt.
Die folgenden Beschreibungen stützen sich auf die Bahnbeschreibungen des Clubs im Birdiebook und auf der Platzübersicht sowie auf die Scorekarten 2026. Die Längen sind von Gelb, Blau und Rot angegeben, die Handicapreihenfolge bezieht sich auf die Runde Rot-Blau-Rot.
Die roten Bahnen
Rot 1 ist ein Par 4 von 331 Metern von Gelb, 305 von Blau und 269 von Rot. Nach dem Club geht es leicht bergab in einem Dogleg rechts über einen Graben auf ein Grün, das hinten von einer Waste Area umgeben ist; ein Abschlag zu weit rechts erschwert den zweiten Schlag. Rot 2 ist ein Par 3 von 144, 131 und 100 Metern. Für die Herren liegt viel Wasser vor dem Grün, für die Damen seitlich, und das Grün ist wellig.
Rot 3 ist mit 476, 464 und 409 Metern die längste Bahn des Platzes, ein Par 5 mit einem nach rechts hängenden Fairway. Wer nach dem Drive rechts liegt, muss den zweiten Schlag nach der Beschreibung des Clubs über oder durch eine kleine, aber markante Baumgruppe spielen. Rot 4, ein Par 4 von 338, 323 und 274 Metern, ist ein Dogleg links mit einem Biotop entlang der linken Seite; ein weiter Abschlag auf der linken Seite erlaubt den Angriff auf das Grün, doch kurz davor liegt Wasser, das nach den Worten des Clubs schon manchen mutigen Versuch geschluckt hat.
Rot 5 ist nach der Handicapreihenfolge das schwerste Loch des Platzes, ein Par 3 von 203 Metern von Gelb und 173 von Blau und Rot. Der Club nennt es „das vielleicht schönste Par 3 im Münsterland“: Vom erhöhten Herrenabschlag öffnet sich der Blick über Wasser auf das Grün, der Zugang ist aber schmal, links droht Wald, rechts ein großer Bunker; ein Bogey sei hier ein gutes Ergebnis. Rot 6, ein Par 4 von 314 Metern von Gelb und Blau und 285 von Rot, beschreibt der Club fast als Erholung: Ein Dogleg links trennt zwei Fairway-Terrassen, zu meiden sind das nahe Aus links vom Grün und der Bunker rechts.
Die blauen Bahnen
Blau 1 ist ein Par 5 von 441, 426 und 370 Metern und nach der Handicapreihenfolge eines der leichtesten Löcher. Bäume und Sträucher stehen links und rechts, am rechten Grünrand liegt ein Bunker mit hoher Kante. Blau 2, ein Par 4 von 284 Metern von Gelb und Blau und 245 von Rot, ist nach dem Club nicht lang, aber nicht einfach: Wer zu weit rechts abschlägt, braucht einen Zwischenschlag; nach einem langen, geraden Drive ist das Grün mit dem zweiten Schlag erreichbar, es fällt aber rechts in eine Waste Area ab.
Blau 3 ist ein Par 3 von 175 Metern von Gelb und 114 von Blau und Rot; der Club rät, einfach gerade abzuschlagen, rechts wartet Wald. Blau 4 ist mit 407, 379 und 355 Metern das längste Par 4 und das drittschwerste Loch. Das Birdiebook schreibt, die Bahn sei nur etwa 40 Meter kürzer als das kürzeste Par 5 des Platzes; nach der Scorekarte sind es von Gelb 24 Meter bis zum Par 5 an Blau 6. Wer hier scoren will, braucht Länge.
Blau 5 ist mit 145 Metern von Gelb und 126 von Blau und Rot ein kurzes Par 3 und nach der Handicapreihenfolge das leichteste Loch; links zieht sich ein Wasserhindernis entlang, das bei einem geraden Abschlag nicht ins Spiel kommt. Blau 6 ist ein Par 5 von 431 Metern von Gelb und Blau und 372 von Rot. Der Club nennt es eine Chance auf Verbesserung: Zur Wahl steht die „Tigerline“ über die linke Seite oder der Weg entlang des Doglegs links an den Bunkern vorbei; das Grün ist links und rechts von Bunkern geschützt.
Was das für das eigene Spiel bedeutet
Weil jede 18-Loch-Runde sechs Bahnen zweimal spielt, sieht man die Schlüsselstellen doppelt. Auf Rot-Blau-Rot kommen das lange Par 3 an Rot 5 und das Wasser an Rot 2 und Rot 4 zweimal ins Spiel, auf Blau-Rot-Blau die beiden Par 5 und das lange Par 4 der blauen Bahnen. Wer beim ersten Durchgang Lehrgeld zahlt, kann es beim zweiten nutzen. Die Unterschiede zwischen den Abschlägen sind auf einigen Bahnen groß, auf anderen kaum vorhanden: An Blau 3 spielt Blau 61 Meter kürzer als Gelb, an Rot 6 und Blau 6 gibt es zwischen Gelb und Blau keinen Unterschied. Bei den kurzen Par 4 und Par 5 (Rot 6, Blau 2, Blau 6) lohnt sich Genauigkeit vom Abschlag mehr als Länge; an Blau 4 und Rot 5 entscheidet dagegen die Schlagweite. Der hohe Slope von Gelb zeigt, dass Fehlschläge hier mehr kosten, als die kurze Gesamtlänge vermuten lässt.
Übungsanlage und Golfeinstieg
Zur Anlage gehören eine Driving Range, ein Übungsgrün und ein Pitching-Grün. Die Range ist nach Angaben des Clubs montags von 8 bis 11 Uhr für die Pflege gesperrt; die Ballmaschine nimmt Ein-Euro-Münzen oder aufladbare Karten aus dem Sekretariat. Für die Range gibt es eine eigene Gebühr, die an allen Tagen gleich ist.
Die Golfschule auf der Anlage bietet nach den Seiten des Clubs einen Schnupperkurs über zwei Wochen mit vier Trainingseinheiten mittwochs und samstags an, danach einen vierwöchigen Platzreifekurs mit Gruppentraining, begleiteten Runden mit Mentoren aus dem Club und Regelkunde. Bis zur bestandenen Platzreife dürfen Teilnehmende den Platz nur in Begleitung eines Mentors spielen. Leihschläger stellt der Club für die Trainingsstunden. Die kostenlosen Schnupperkurse sollen nach Angaben auf der Startseite im April 2027 wieder beginnen. Einen eigenen Kurzplatz hat die Anlage nach den Seiten des Clubs nicht; für Einsteiger ist die 9-Loch-Runde aus Rot 1 bis 6 und Blau 1 bis 3 der kürzeste Weg über den Platz.
Clubhaus, Gastronomie und Wohnmobil
Das Clubhaus im historischen Hofgebäude beherbergt nach Angaben des Clubs das Sekretariat, Umkleiden mit Duschen und im Erdgeschoss das Restaurant. Seit 2026 führt das Ristorante Bel Colpo die Gastronomie, mit italienischer Küche, wöchentlich wechselnden Gerichten und Pizza aus dem Steinofen. Restaurant, Terrasse und Wintergarten bieten zusammen Platz für bis zu 120 Gäste, mit Blick auf den ersten Abschlag und die Übungsanlage. Montag ist Ruhetag; vom 26. Oktober bis 9. November 2026 ist das Restaurant laut Startseite in Betriebsurlaub. Ein Branchenverzeichnis führt noch ein Café-Restaurant unter anderem Namen am Golfclub; ältere Bewertungen der Gastronomie dürften sich auf den früheren Betrieb beziehen.
Für Golferinnen und Golfer, die mit dem Wohnmobil anreisen, hält der Club einen Stellplatz direkt am Platz bereit, der für Greenfeespieler kostenlos ist. Um eine Voranmeldung im Sekretariat wird gebeten; Angaben zu Strom- oder Wasseranschluss stehen auf der Seite nicht.
Was Golferinnen und Golfer sagen
Öffentliche Bewertungen sind wenige, und kaum eine hat einen Text. Bei Hole19 kommt der Platz auf 4,8 von 5 aus 42 Bewertungen, von denen auf der ersten Seite nur eine einen Text hat. Das Portal 1Golf zeigt laut Suchauszug 4,0 von 5 aus fünf Bewertungen, alle mit vier Sternen. Bei Leading Courses und Golf Post haben wir keinen Eintrag zum Club gefunden.
Was gelobt wird
Am häufigsten genannt werden das freundliche Sekretariat und der Service. Die einzige Textbewertung bei Hole19 aus dem April 2026 lobt das Sekretariat und die Gastronomie. Bei 1Golf werden nach den Suchauszügen die Übungsanlagen, der Pflegezustand und das freundliche Personal im Sekretariat hervorgehoben. Eine Bewertung empfiehlt den Platz ausdrücklich Reisenden im Wohnmobil, weil es einen eigenen Stellplatz gibt. Bewertungen bei 1Golf erklären das System der zwölf Bahnen und merken an, dass meist Rot-Blau-Rot gespielt wird.
Was kritisiert wird
Ausdrückliche Kritik haben wir in den lesbaren Bewertungen nicht gefunden. Bei 1Golf beschreibt eine Bewertung das Essen nur als annehmbar, und keine der fünf Bewertungen vergibt die volle Punktzahl; die Gründe dafür nennen die Auszüge nicht. Die Gastronomie, auf die sich ältere Bewertungen beziehen, hat inzwischen gewechselt. Wer eine Runde über 18 Löcher sucht, auf der jede Bahn nur einmal vorkommt, findet sie hier nicht: Das System mit zwölf Bahnen bedeutet zwangsläufig, dass sechs Löcher zweimal gespielt werden. Bei so wenigen Bewertungen lassen sich aus den Noten keine belastbaren Schlüsse ziehen.
Für wen sich der Platz eignet
Der Platz ist für Spielerinnen und Spieler interessant, die eine kurze, aber nicht leichte Runde im Münsterland suchen. Mit gut 5.500 Metern von Gelb und rund 4.600 Metern von Rot braucht niemand große Schlagweiten, der hohe Slope zeigt aber, dass ungenaue Schläge Punkte kosten. Wer Wasser vom Abschlag nicht scheut, findet auf den roten Bahnen die prägenden Löcher, wer Parklandschaft bevorzugt, eher auf den blauen. Mitglieder eines der Clubs im Greenfeeverbund Münsterland spielen ermäßigt, was den Platz für Golferinnen und Golfer aus der Region als zweite Adresse interessant macht.
Für Einsteiger bietet der Club mit Schnupper- und Platzreifekurs einen strukturierten Weg auf den Platz. Für Reisende im Wohnmobil ist der kostenlose Stellplatz für Greenfeespieler eine Seltenheit. Wer mit dem Hund unterwegs ist, muss ihn zu Hause lassen: Nach den Verhaltensregeln ist das Mitführen von Hunden auf dem Golfplatz untersagt.
Anfahrt und Zugang
Die Anlage liegt östlich der Telgter Innenstadt an der Harkampsheide. Nach Wikipedia beginnt in Telgte die Bundesstraße 64 in Richtung Paderborn, und die B 51 verbindet die Stadt mit Münster und Osnabrück. Der Bahnhof Telgte liegt an der Warendorfer Bahn zwischen Münster und Bielefeld; vom Bahnhof bis zum Platz sind es einige Kilometer. Eine Wegbeschreibung über die Adresse hinaus gibt der Club auf seiner Anfahrtsseite nicht, er verweist auf zwei Lagekarten.
Gäste können nach Angaben des Clubs nach Anmeldung im Sekretariat auch ohne fest gebuchte Abschlagszeit spielen; Startzeiten reservieren Gäste über das Sekretariat, Telefon 02504 72326. Das Greenfee-Ticket ist auf der Runde sichtbar mitzuführen. Gruppen ab etwa zehn Personen spielen nur nach Voranmeldung. Werktags haben Zweierflights Vorrang vor Dreier- und Viererflights, am Wochenende und an Feiertagen ist es umgekehrt. Als Richtwert für 18 Löcher im Dreierflight nennt der Club rund vier Stunden. Auf der ganzen Anlage sind angemessene Golfkleidung und Schuhe mit Soft-Spikes oder Noppen vorgeschrieben. E-Carts sind im Sekretariat mindestens einen Tag im Voraus zu reservieren; ob sie erlaubt sind, zeigt der Platzstatus auf der Startseite. Welche Spielberechtigung (etwa Platzreife oder Handicap) Gäste nachweisen müssen, steht auf den Seiten des Clubs nicht; wir empfehlen, beim Sekretariat nachzufragen.
Ab 1. November 2026 ist das Sekretariat nach der Startseite dienstags und donnerstags von 9 bis 15 Uhr besetzt, mittwochs von 10 bis 14 Uhr nur telefonisch und per E-Mail. Anfang November meldete der Club den Platz und das Übungsgelände als geöffnet und E-Carts als erlaubt. Ob und wie der Platz im Winter durchgehend bespielbar ist, steht auf den Seiten des Clubs nicht.
Greenfee
Tarife regelt der Club. Die Preisliste nennt nur ein Greenfee für 18 Löcher, ein eigenes 9-Loch-Greenfee gibt es nicht. Sie unterscheidet zwischen Werktagen und dem Wochenende mit Feiertagen und nennt Ermäßigungen für Mitglieder der Clubs im Greenfeeverbund Münsterland, für Gäste von Mitgliedern, für Schüler und Studierende sowie für Gruppen und für Mitglieder des Golfclubs Ladbergen. Siehe die Seite des Clubs.
Wie diese Seite entstanden ist
Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: die Startseite des Clubs für Anschrift, Mitgliederzahl, Denkmalschutz, Öffnungszeiten und Platzstatus; die Clubgeschichte für die Geschichte des Hofs, die Gründung und den Bau des Platzes; die Platzübersicht und das Birdiebook für die Bahnbeschreibungen; die Scorekarten Rot-Blau-Rot und Blau-Rot-Blau für Par, Längen und Handicapreihenfolge; die Course-Handicap-Tabellen Rot-Blau-Rot und Blau-Rot-Blau (Stand 24. August 2026) für Course Rating und Slope; die Platzregeln vom 31. Juli 2025 und die Verhaltensregeln für Spielverbotszonen, Startregelung, Hunde und Kleidung; die Seiten zu Gästen, Greenfee, Gastronomie, Wohnmobilen und Golfeinstieg; Wikipedia für Telgte und seine Verkehrsanbindung; OpenStreetMap für Lage und Kartendaten; Hole19 und 1Golf für Bewertungen. Entfernungen haben wir als Luftlinie aus den Koordinaten berechnet.
Einige Quellen weichen voneinander ab. Hole19 beschreibt die Anlage als 36-Loch-Platz und gibt die Längen in Yards an; die Zahlen sind dieselben wie die Meterangaben der Scorekarte von Blau. Das Birdiebook nennt für Damen auf Blau-Rot-Blau einen Slope von 125, die Tabelle des Clubs 126; wir folgen der Tabelle. Für den Abstand zwischen Blau 4 und dem kürzesten Par 5 nennt das Birdiebook etwa 40 Meter, die Scorekarte ergibt 24 Meter von Gelb. Die Platzübersicht des Clubs nennt eine alternative 18-Loch-Runde, verlinkt dafür aber dieselbe Scorekarte wie für Rot-Blau-Rot. OpenStreetMap führt den Platz nur mit Par 70 und verzeichnet Öffnungszeiten des Sekretariats, die nicht mit den aktuellen Angaben des Clubs übereinstimmen. Beim Architekten nennen GolfPass Rainer Preißmann und Karl Grohs, 1Golf Tony Ristola; der Club nennt niemanden.
1Golf und GolfPass waren für uns nicht abrufbar; ihre Angaben kennen wir aus Auszügen in Suchergebnissen. Eine Seite des Deutschen Golf Verbands zum Club haben wir nicht gefunden. Nicht gefunden haben wir außerdem das Jahr der Erweiterung von neun auf zwölf Bahnen, einen bestätigten Platzarchitekten, die Fläche der Anlage, die Längen der grünen Abschläge, die Zuordnung der abweichenden Par-Werte auf einzelne Bahnen und eine Regel zum Winterbetrieb. Die Beschreibung der Bahnen beruht auf den Angaben des Clubs, nicht auf einer Begehung. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im November 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und nennen niemanden namentlich.
Wir haben diesen Platz nicht gespielt, und diese Seite ersetzt das nicht. Der Club hat für diese Seite nicht bezahlt, sie vor der Veröffentlichung nicht gesehen und keinen Einfluss auf ihren Inhalt. Wenn Sie den Platz kennen und hier etwas falsch oder veraltet ist, schreiben Sie uns, wir korrigieren es.
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