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Ausrüstung

Golfuhren und Akku: Angabe, echte Runden und Frankenpreise vor dem Schweizer Winter

Garmin nennt die Laufzeit in Stunden GPS, Shot Scope in Runden, und keine der beiden Angaben beschreibt einen langen Herbstsamstag mit eingeschalteten Benachrichtigungen. Diese Seite stellt vier aktuelle Golfuhren vor, legt Herstellerangabe und Erfahrungsberichte nebeneinander und zeigt, worauf Sie vor dem Schweizer Winter achten sollten.

La rédaction Panxis Golf, Deutschschweiz-Desk (Reto Brunner) · · 14 min
Eine Golferin in rotem Poloshirt und beigem Fischerhut zieht am Handgelenk ihren Handschuh zurecht, an ein Golfcart gelehnt
Photo Mikhail Nilov / Pexels

Kurz gefasst

  • Die vier Uhren: Garmin Approach S70 (2023, 42 und 47 mm), Approach S50 und S44 (2025) und Shot Scope X5 mit 16 Tags für die Schlagerfassung.
  • Garmin gibt für die S70 mit 47 mm bis zu 20 Stunden GPS an, für die drei anderen Garmin-Modelle bis zu 15; Shot Scope nennt für die X5 mehr als zwei Runden.
  • Im Oktober 2026 kosteten die Garmin-Uhren bei einem Schweizer Händler zwischen CHF 299.90 (S44) und CHF 619.90 (S70, 47 mm), in der Aktion ab CHF 285.00; für die X5 fand sich kein Frankenpreis.
  • Gelobt wird die Reserve der Garmin-Uhren nach der Runde; kritisiert werden Benachrichtigungen und Sensoren, stark schwankende Berichte zur X5 und alternde Akkus, die sich nicht selbst wechseln lassen.

Ein Samstag Ende Oktober, Startzeit 12.40 Uhr, vor Ihnen zwei Viererflights und ein Platz, auf dem das Laub die Bälle versteckt. Auf dem 14. Abschlag zeigt die Golfuhr noch 22 Prozent, und Sie fragen sich, ob sie bis zum letzten Grün durchhält. Auf der Schachtel stand doch etwas von 15 Stunden. Die Zahl war nicht falsch. Sie beschreibt nur eine Runde, die so kaum jemand spielt: mit den Werkeinstellungen des Herstellers, ohne Nachrichten vom Telefon, bei Zimmertemperatur gemessen. Diese Seite legt für vier aktuelle Golfuhren nebeneinander, was die Hersteller zum Akku angeben, was Besitzerinnen und Besitzer öffentlich berichten, was die Uhren im Oktober 2026 in Franken kosteten und was der Schweizer Winter damit zu tun hat. Es geht um den Garmin Approach S70 in zwei Grössen, die Approach S50 und S44 sowie die Shot Scope X5.

Die Seite stellt Produkte vor und fasst Meinungen zusammen. Sie ist kein Test: Niemand von Panxis Golf hat eine dieser Uhren am Handgelenk getragen oder ihren Akku gemessen.

Stunden, Tage oder Runden: Drei Masseinheiten, die sich nicht vergleichen lassen

Wer zwei Golfuhren nebeneinander prüft, stellt schnell fest, dass die Hersteller die Laufzeit nicht in derselben Einheit nennen. Das ist kein Zufall.

Stunden im GPS-Betrieb. So rechnet Garmin für alle Approach-Modelle. Es ist die brauchbarste Angabe, denn eine Golfrunde ist im Kern ein Block GPS-Zeit. Im Kleingedruckten steht allerdings, unter welchen Bedingungen sie gilt. Garmin geht von den Standardeinstellungen der Anzeige aus: Im Uhrmodus schaltet sich der Bildschirm per Handbewegung ein, während des Golfspiels bleibt er dauernd an. Die Werte sind «typische» Laborwerte des Herstellers. Im Handbuch steht zudem ausdrücklich, dass die tatsächliche Laufzeit davon abhängt, was eingeschaltet ist; genannt werden die Herzfrequenzmessung am Handgelenk, Benachrichtigungen vom Smartphone, das GPS und gekoppelte Sensoren.

Tage im Smartwatch-Modus. Diese Zahl betrifft die Uhr im Büro, beim Einkaufen und in der Nacht. Sie sagt Ihnen, wie oft Sie in einer gewöhnlichen Woche laden müssen. Ob die Uhr eine Runde übersteht, sagt sie nicht.

Runden. Shot Scope gibt für die X5 «2+ rounds of golf» im GPS-Modus an, also mehr als zwei Runden. Das klingt freundlich, ist aber die ungenaueste der drei Angaben. Eine Runde dauert an einem ruhigen Dienstagmorgen vielleicht dreieinhalb Stunden und an einem vollen Sommersonntag auf einem Platz im Mittelland gut fünf. Wie lang die zwei Runden sein dürfen, lässt die Angabe offen.

Was 15 Stunden auf einer Schweizer Runde bedeuten

Rechnen Sie mit Ihrer eigenen Runde, nicht mit jener auf der Verpackung. Viele Golferinnen und Golfer starten die Golf-App der Uhr nicht erst auf dem ersten Abschlag, sondern schon auf der Driving Range oder auf dem Parkplatz. Dazu kommen das Einputten, die Wartezeit auf dem Abschlag des Par 3, der Halt im Clubhaus nach neun Löchern. Aus einer Runde von viereinhalb Stunden werden so schnell fünf bis fünfeinhalb Stunden GPS-Zeit.

Eine Uhr mit einer Angabe von 15 Stunden reicht also, unter den Bedingungen des Herstellers, für knapp drei solche Tage auf dem Platz, nicht für vier. Eine Uhr mit 20 Stunden schafft rund vier. Wer nur einmal pro Woche spielt und am Sonntagabend lädt, merkt davon nichts. Wer am Freitag eine Feierabendrunde, am Samstag das Monatsmedal und am Sonntag ein Plauschturnier spielt, sollte die Rechnung einmal machen.

Garmin: eine Akkuangabe, drei Ausstattungen

Drei der vier Uhren auf dieser Seite stammen von Garmin, und alle drei haben einen AMOLED-Bildschirm, also eine selbstleuchtende Anzeige mit kräftigen Farben. Bemerkenswert ist, dass sich ihre Akkuangaben kaum unterscheiden. Die Unterschiede liegen in der Ausstattung, und genau diese Ausstattung entscheidet im Alltag über die Laufzeit.

Approach S70: das bisherige Spitzenmodell in zwei Grössen

Die S70 war von Mai 2023 bis Oktober 2026 die Spitzenuhr von Garmin. Anfang Oktober 2026 hat Garmin als Nachfolgerin die Approach S72 angekündigt, die S70 bleibt aber im Handel. Sie kommt mit 42 oder 47 Millimetern Gehäusedurchmesser, und hier bestimmt die Grösse auch den Akku.

Die 47-mm-Version hat einen AMOLED-Touchscreen mit 1,4 Zoll Diagonale, rund 3,6 Zentimeter. Laut Handbuch hält sie im Smartwatch-Modus bis zu 16 Tage und im GPS-Betrieb mit allen Satellitensystemen bis zu 20 Stunden. Das ist die höchste GPS-Angabe auf dieser Seite. Die 42-mm-Version hat einen 1,2-Zoll-Bildschirm, rund 3 Zentimeter, und kommt auf bis zu 10 Tage im Uhrmodus und bis zu 15 Stunden GPS.

Auf dem Platz bietet die S70 farbige Lochkarten, die Zielwahl per Fingertipp, PlaysLike-Distanzen, die Höhenunterschiede einrechnen, Schlägerempfehlungen über den Virtual Caddie, mit gekoppeltem Telefon Windstärke und Windrichtung sowie eine automatische Schlagerkennung. Neben dem Platz ist sie eine vollwertige Garmin-Smartwatch mit Musikspeicher und kontaktlosem Bezahlen.

Preis in Franken. Im Oktober 2026 kostete die S70 mit 47 mm bei einem Schweizer Händler regulär CHF 619.90, in der Aktion CHF 499.00. Die 42-mm-Version stand mit CHF 569.90 angeschrieben, in der Aktion mit CHF 449.00. Beim selben Händler war die Nachfolgerin Approach S72 bereits im Sortiment, regulär für CHF 759.90.

Approach S50: fast alles der S70, kleiner und günstiger

Garmin hat die S50 im Januar 2025 an der PGA Show in Orlando vorgestellt. Sie übernimmt einen grossen Teil der Funktionen der S70 in einem 43-mm-Gehäuse mit 1,2-Zoll-AMOLED-Bildschirm. Die Akkuangabe lautet bis zu 10 Tage im Uhrmodus und bis zu 15 Stunden GPS, mit denselben Standardeinstellungen wie oben.

Auf dem Platz bietet sie Lochkarten, PlaysLike-Distanzen, automatische Schlagerkennung und eine Scorekarte. Dazu kommen Herzfrequenzmessung am Handgelenk, Schlafanalyse, Musikspeicher und Garmin Pay.

Preis in Franken. Im Oktober 2026 regulär CHF 449.90, in der Aktion CHF 425.00, beim selben Schweizer Händler.

Approach S44: die Golfuhr ohne Fitness

Die S44 kam zusammen mit der S50 und ist das einfachste AMOLED-Modell der Reihe, mit einem 1,2-Zoll-Bildschirm und einer silbernen Lünette aus Aluminium. Auch sie ist mit bis zu 10 Tagen im Uhrmodus und bis zu 15 Stunden GPS angegeben. Es fehlen die Herzfrequenzmessung am Handgelenk, die Musik und die PlaysLike-Distanzen.

Preis in Franken. Im Oktober 2026 regulär CHF 299.90, in der Aktion CHF 285.00, beim selben Schweizer Händler.

Dass S44 und S50 auf dem Papier gleich lange laufen, ist für die Kaufentscheidung wichtiger, als es aussieht. Die zusätzlichen Sensoren der S50 sind genau das, was Garmin im eigenen Handbuch als Grund für eine kürzere tatsächliche Laufzeit nennt. Wer sie nutzt, bezahlt dafür mit Akku. Wer sie nicht nutzt, bezahlt CHF 140.00 mehr für Funktionen, die er abschalten wird.

Shot Scope X5: andere Anzeige, andere Rechnung

Die X5 des schottischen Herstellers Shot Scope geht die Frage von der anderen Seite an. Ihr Bildschirm ist kein AMOLED, sondern ein MIP-Display (Memory in Pixel) mit 1,2 Zoll, 240 mal 240 Pixeln und 64 Farben, mit Hintergrundbeleuchtung. Solche reflektierenden Anzeigen sind in direkter Sonne am besten lesbar und brauchen wenig Strom. Bedient wird die Uhr per Touchscreen, Krone und einer Taste. Sie wiegt 50 Gramm, und Shot Scope gibt eine beschränkte Garantie von zwei Jahren.

Das Hauptargument der X5 ist die Schlagstatistik ohne Telefon in der Tasche. Im Karton liegen 16 kleine Tags, die man in die Griffenden der Schläger schraubt. Die Uhr registriert jeden Schlag mit einem markierten Schläger.

Zum Akku nennt Shot Scope auf der technischen Seite nur «2+ rounds of golf» im GPS-Modus. Eine Angabe in Stunden findet sich dort nicht, ebenso wenig eine Angabe für den Uhrmodus.

Preis in Franken. Einen Schweizer Preis für die X5 haben wir im Oktober 2026 nicht gefunden. Der Händler, bei dem die drei Garmin-Preise abgelesen wurden, führte von Shot Scope nur ein anderes GPS-Gerät, und weitere Schweizer Quellen liessen sich nicht auslesen. Einen Preis in Pfund oder Dollar rechnen wir nicht in Franken um.

Die vier Uhren im Überblick

Modell Bildschirm Angabe GPS Angabe Uhrmodus Preis Schweiz, Oktober 2026
Approach S70 47 mm 1,4 Zoll AMOLED bis 20 Std. bis 16 Tage CHF 619.90 (Aktion CHF 499.00)
Approach S70 42 mm 1,2 Zoll AMOLED bis 15 Std. bis 10 Tage CHF 569.90 (Aktion CHF 449.00)
Approach S50 1,2 Zoll AMOLED bis 15 Std. bis 10 Tage CHF 449.90 (Aktion CHF 425.00)
Approach S44 1,2 Zoll AMOLED bis 15 Std. bis 10 Tage CHF 299.90 (Aktion CHF 285.00)
Shot Scope X5 1,2 Zoll MIP mehr als 2 Runden nicht angegeben kein Schweizer Preis gefunden

Die Bildschirmdiagonalen geben die Hersteller in Zoll an. Die Spalten zum Akku zeigen Herstellerangaben, keine Messungen.

Was Golferinnen und Golfer sagen: Besitzer über den Akku

Deutschsprachige Erfahrungsberichte, die den Akku einer dieser Uhren über mehrere Runden verfolgen, haben sich kaum finden lassen; aus der Schweiz keine. Die folgenden Eindrücke stammen deshalb aus englischsprachigen Testberichten von Golfmagazinen und Technikportalen, aus den Garmin-Foren und aus Kundenbewertungen. Es sind wiederkehrende Eindrücke, keine Zählungen, und niemand wird namentlich zitiert.

Das wird gelobt:

  • Die Garmin-Uhren kommen mit viel Reserve ins Clubhaus. Bei S44, S50 und S70 ist das die häufigste Beobachtung. Ein Testbericht zur S44 beschreibt einen ganzen Tag am Handgelenk mit vier bis fünf Stunden Golf, nach dem deutlich mehr als die Hälfte des Akkus übrig war. Zur S70 mit 47 mm berichten Tester, dass zwei volle Runden mit einer Ladung gingen.
  • Der Akku verschwindet aus dem Kopf. Wer von einer älteren Golfuhr oder einer App auf dem Telefon umsteigt, beschreibt oft nicht die Zahl der Stunden als Fortschritt, sondern dass man während einer normalen Runde gar nicht mehr an die Batterie denkt.
  • Die X5 lässt sich in praller Sonne gut ablesen. Wer die X5 lobt, nennt meist zuerst die Lesbarkeit des Bildschirms und dann den Akku: Ein Testbericht beschreibt zwei Runden über mehrere Tage ohne Laden.

Das wird kritisiert:

  • Die Berichte zur X5 gehen weit auseinander. Manche Besitzer kommen auf zwei Runden, ein veröffentlichter Testbericht dagegen beschreibt eine Akkuanzeige, die am Ende einer einzigen Runde auf null stand, während die Uhr danach noch eine Weile weiterlief. Die Angabe «2+ rounds» liest man besser als günstigsten Fall.
  • Mit den Extras sinkt die Laufzeit. Wer bei Garmin eine kürzere Laufzeit als erwartet erlebt, nennt fast immer dieselben Gründe: Benachrichtigungen vom Telefon, Herzfrequenz während der Runde, Musik oder eine hellere Einstellung des Bildschirms. Das deckt sich mit dem Handbuch des Herstellers.
  • Ältere Uhren schaffen 18 Löcher nicht mehr. Die ernsteste Klage betrifft keine neue Uhr. Besitzer älterer Approach-Modelle beschreiben Geräte, die nach einigen Jahren keine ganze Runde mehr durchhalten. Den Akku einer Golfuhr wechselt man nicht selbst, seine Lebensdauer ist also auch die Lebensdauer der Uhr.
  • Die Schlagerkennung ärgert mehr als der Akku. Bei der X5 und bei den Garmin-Modellen mit automatischer Erkennung klagen Besitzer häufiger über verpasste oder doppelt erfasste Schläge als über leere Batterien. Das Korrigieren nach der Runde ist der versteckte Zeitaufwand dieser Funktion.

Was den Akku leert, und was Sie dagegen tun können

Die Lücke zwischen Schachtel und Platz hat einige alltägliche Ursachen. Die meisten lassen sich in den Einstellungen beheben, und keine dieser Massnahmen kostet einen Franken.

Das Telefon. Jede Nachricht weckt Bildschirm und Funkverbindung. Eine Runde mit einem lebhaften Gruppenchat der Clubkollegen ist für die Uhr eine andere Runde als eine mit dem Telefon lautlos in der Tasche. Schalten Sie die Benachrichtigungen für die Runde aus, oder nutzen Sie den Nicht-stören-Modus.

Die Sensoren. Herzfrequenz am Handgelenk, gekoppelte Sensoren und Schlagerkennung belasten den Akku zusätzlich, Garmin nennt sie im Handbuch beim Namen. Brauchen Sie den Puls auf dem Platz nicht, schalten Sie ihn während des Golfspiels ab.

Der Bildschirm. Ein AMOLED-Bildschirm, der dauernd leuchtet, ist der grösste Verbraucher dieser Uhren. Garmin hat seine GPS-Angabe allerdings bereits mit dauernd eingeschaltetem Bildschirm während des Golfspiels berechnet. Darum schneiden die Garmin-Uhren in den Berichten eher besser ab als befürchtet. Wer die Helligkeit hochdreht, verliert diesen Vorsprung. Das MIP-Display der X5 braucht von Haus aus wenig.

Das Alter des Akkus. Das ist die Ursache, gegen die keine Einstellung hilft. Lithium-Akkus verlieren über Jahre und Ladezyklen an Kapazität. Eine Uhr, die im ersten Sommer 36 Löcher schaffte, kann im vierten bei 18 knapp werden.

Der Zeitpunkt des Ladens. Laden Sie am Vorabend, nicht eine halbe Stunde vor der Abfahrt. Eine Uhr, die mit 70 Prozent losgeht, verwandelt eine Angabe von 15 Stunden in rund zehn.

Wo Sie in der Schweiz eine Golfuhr kaufen, und was der Winter für den Akku bedeutet

Die Jahreszeit. Ende Oktober schliessen die ersten Bergplätze, im Mittelland stehen bald die Wintergrüns, und mit der Zeitumstellung am 25. Oktober wird es am frühen Abend dunkel. Für den Akku heisst das zweierlei. Die Runden werden kürzer, die GPS-Zeit pro Tag also auch. Gleichzeitig wird es kalt, und Lithium-Akkus geben bei tiefen Temperaturen weniger Leistung ab, als die Anzeige bei Zimmertemperatur verspricht. Eine Uhr am Handgelenk unter dem Ärmel bleibt wärmer als eine, die am Bag hängt oder über Nacht im Auto auf dem Clubparkplatz liegt.

Die Winterpause. Wer von Dezember bis März nicht spielt und die Golfuhr nicht als Alltagsuhr trägt, sollte sie nicht monatelang leer in der Schublade liegen lassen. Laden Sie sie vor der Pause teilweise auf und schauen Sie zwischendurch nach. Ein Akku, der tief entladen den Winter verbringt, startet nicht in Bestform in die Saison.

Die Golfreise in den Süden. Viele Deutschschweizer Golferinnen und Golfer verlegen ihre Saison im Winter nach Spanien, Portugal oder in die Türkei, und dort werden aus einer Runde pro Woche schnell zwei pro Tag. Für einen 36-Loch-Tag ist die S70 mit 47 mm die einzige Uhr auf dieser Seite, deren Angabe Reserve lässt. Alle anderen gehören über Mittag ans Ladekabel, und das Kabel gehört ins Handgepäck. Prüfen Sie vor der Reise auch, ob die Plätze am Ziel in der Kartendatenbank der Uhr vorhanden sind, und laden Sie die Updates zu Hause über das WLAN.

Der Pro-Shop und das Fachgeschäft. Hier sehen Sie den Bildschirm am eigenen Handgelenk, und das zählt bei den AMOLED-Modellen mehr als jede Tabelle: Der Unterschied zwischen 42 und 47 mm bei der S70 ist am schmalen Handgelenk deutlich. Fragen Sie, ob die Uhr auf Meter eingestellt ausgeliefert wird oder wie Sie umstellen. Eine Uhr, die in Yards misst, zeigt für jede Distanz eine rund zehn Prozent grössere Zahl.

Online. Die Herbstaktionen waren im Oktober 2026 bei den Garmin-Modellen spürbar, bei der S70 rund CHF 120.00. Prüfen Sie, ob es sich um ein offiziell importiertes Gerät handelt und wer in der Schweiz für die Garantie zuständig ist.

Garantie und Gewährleistung. Das Obligationenrecht sieht beim Kauf neuer Ware eine Gewährleistung von zwei Jahren vor, die Händler in ihren Geschäftsbedingungen aber einschränken oder durch eine eigene Herstellergarantie ersetzen dürfen. Lesen Sie die Bedingungen vor dem Kauf. Fragen Sie konkret, was geschieht, wenn der Akku innerhalb dieser Zeit keine Runde mehr schafft: Reparatur, Austausch oder nichts. Ausserhalb der Garantie kann ein schwacher Akku den Kauf einer neuen Uhr bedeuten.

Occasion. Eine gebrauchte Golfuhr ist ein heikler Kauf, gerade wegen des Akkus. Fragen Sie nach dem Kaufdatum und lassen Sie sich zeigen, wie viel Prozent nach einer Runde übrig bleiben. Ein günstiges Modell von vor vier Jahren ist kein Schnäppchen, wenn es auf dem 15. Loch abschaltet.

Im Wettspiel: Distanz ja, PlaysLike nein

Swiss Golf spielt nach den Golfregeln von R&A und USGA. Nach Regel 4.3a(1) dürfen Sie während der Runde ein Gerät verwenden, das Distanzen misst, sofern die Spielleitung solche Geräte nicht mit einer Platzregel nach Muster G-5 untersagt hat. Eine Golfuhr fällt darunter. Nicht erlaubt sind Informationen, die über die Distanz hinausgehen, etwa Distanzen, die den Höhenunterschied einrechnen. Bei S50 und S70 muss PlaysLike deshalb in einer zählenden Runde ausgeschaltet sein; Garmin bietet dafür einen Turniermodus. Schlägerempfehlungen des Virtual Caddie und Windangaben sind ebenso heikel. Ob ein Clubwettspiel, eine Meisterschaft oder ein Interclub-Match Distanzmesser zulässt, steht in der Ausschreibung und in den Platzregeln. Lesen Sie beides vor dem ersten Abschlag.

Welche Uhr für wen

  • Eine Runde pro Woche, Laden am Sonntagabend: Jede der vier reicht. Die S44 ist mit CHF 285.00 in der Aktion die einfachste und günstigste der drei Garmin-Uhren.
  • Golfreisen und 36-Loch-Tage: die S70 mit 47 mm, die einzige mit einer Angabe von 20 Stunden. Sonst ein Ladekabel im Bag.
  • Fitness neben dem Platz: S50 oder S70, im Wissen, dass der Puls während der Runde Akku kostet.
  • Schlagstatistik ohne Telefon: die X5, mit der Akkuangabe als bestem Fall gelesen und mit der Bereitschaft, nach der Runde die Schläge zu prüfen.

Welche Uhr Sie auch wählen, die Gewohnheiten, die zählen, sind gratis: Benachrichtigungen aus, Puls während des Golfspiels aus, wenn Sie ihn nicht anschauen, laden am Vorabend, und im Winter die Uhr am warmen Handgelenk statt am kalten Bag.

Wie diese Seite entstanden ist

Diese Seite stellt Produkte vor und fasst öffentlich zugängliche Meinungen zusammen. Sie ist kein Test; niemand von Panxis Golf hat diese Uhren getragen oder ihren Akku gemessen. Die technischen Angaben stammen aus den Unterlagen der Hersteller: dem Benutzerhandbuch der Garmin Approach S70 (Akkutabelle für beide Gehäusegrössen), den Spezifikationen von Garmin zur Approach S50 und S44, wie sie bei der Lancierung im Januar 2025 veröffentlicht und von autorisierten Händlern wiedergegeben wurden, sowie der technischen Seite von Shot Scope zur X5. Die Zentimeterwerte der Bildschirme sind aus Zoll umgerechnet und gerundet.

Die Preise wurden am 23. Oktober 2026 in Schweizer Franken auf golfimport.ch abgelesen, auf den Produktseiten der S44, der S50 und der S70 (schwarz, 47 mm; grau und weiss, 42 mm), jeweils mit regulärem Preis und Aktionspreis. Die Shot Scope X5 war dort nicht im Sortiment, und bei anderen Schweizer Anbietern liess sich kein Frankenpreis auslesen; ihr Preis fehlt deshalb auf dieser Seite. Euro-, Pfund- oder Dollarpreise rechnen wir nicht um. Preise und Aktionen ändern sich oft.

Die Meinungen stammen aus Testberichten von Golfalot, National Club Golfer, TechRadar und Breaking Eighty, aus Diskussionen in den Garmin-Foren und aus Kundenbewertungen von Händlern, wie sie die Redaktion für die amerikanische Ausgabe von Panxis Golf ausgewertet hat. Gelesen wurde ausserdem die deutschsprachige Medienmitteilung von Garmin zur S70. Deutschsprachige oder Schweizer Erfahrungsberichte, die den Akku über mehrere Runden verfolgen, haben sich nicht finden lassen. Niemand wird namentlich zitiert, nichts wurde gezählt, und keine Einschätzung wird als Statistik ausgegeben. Diese Seite enthält keine kommerziellen Links, und Panxis Golf erhält keine Provision. Sollte ein Inhalt auf dieser Website einmal von einer Marke bezahlt sein, trägt er zuoberst auf der Seite, vor der ersten Zeile, einen Werbehinweis.

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