Vier Slope-Laser im Schweizer Gelände: Meter auf den Punkt, die Steigung nur geschätzt
Alle vier Laser versprechen rund 0,9 Meter Genauigkeit, der Nikon sogar 0,7. Diese Zahl gilt aber nur für die gerade Linie zu einem Ziel, das das Gerät schon gefunden hat. Die Slope-Distanz, nach der viele bergauf und bergab spielen, ist eine Formel, für die kein Hersteller eine Toleranz nennt. Auf Schweizer Hanglagen lohnt es sich, beides auseinanderzuhalten.
Kurz gefasst
- Die vier Geräte: Bushnell Pro X3+ und Tour V7 Shift, Nikon Coolshot Pro III Stabilized und Garmin Approach Z30, alle mit abschaltbarer Slope-Funktion.
- Angegebene Genauigkeit: ein Yard, rund 0,9 Meter, beim Nikon 0,75 Yard, rund 0,7 Meter; für die Slope-Zahl nennt kein Hersteller eine Toleranz.
- Im Oktober 2026 kosteten sie bei einem Schweizer Händler zwischen CHF 359.90 (Garmin) und CHF 599.00 (Pro X3+), in der Aktion zwischen CHF 345.00 und CHF 559.00.
- Nach Regel 4.3a(1) ist Slope im Wettspiel verboten, der Laser selbst erlaubt, sofern keine Platzregel G-5 gilt; gelobt wird die Erfassung, kritisiert die unprüfbare Slope-Zahl.
Wer im Herbst auf einem Schweizer Platz mit Hanglage spielt, kennt die Szene: Der Laser zeigt 132 Meter zur Fahne, das Grün liegt aber deutlich höher als der Abschlag, und der Ball bleibt mit dem Eisen, das zur Zahl passt, am Vorgrün hängen. Genau dafür verkaufen die Hersteller ihre Slope-Funktion. Auf der Verpackung steht dazu fast immer eine Genauigkeit von einem Yard, also rund 0,9 Metern. Diese Angabe stimmt, sie beantwortet aber eine engere Frage, als viele glauben: Sie sagt, wie genau das Gerät eine gerade Linie zu einem Ziel misst, das es bereits gefunden hat. Über die Steigung sagt sie nichts. Diese Seite stellt vier aktuelle Laser mit Slope vor, den Bushnell Pro X3+, den Bushnell Tour V7 Shift, den Nikon Coolshot Pro III Stabilized und den Garmin Approach Z30, mit den Angaben der Hersteller, dem, was unabhängige Testberichte zur Genauigkeit schreiben, den Frankenpreisen vom Oktober 2026 und dem, was Golferinnen und Golfer loben und bemängeln. Sie ist kein Test: Niemand von Panxis Golf hat mit einem dieser Geräte eine Fahne angepeilt.
Drei Arten von Genauigkeit, nur eine steht auf der Schachtel
Ein Golf-Laser sendet kurze Infrarotimpulse aus und misst, wie lange sie bis zum Ziel und zurück brauchen. Die publizierte Toleranz beschreibt den Fehler dieser Zeitmessung, wenn das Ziel ein sauberes Signal zurückwirft. Im Spiel kommen zwei weitere Fehlerquellen dazu, die in keiner Tabelle stehen.
Das richtige Ziel treffen. Eine Fahnenstange ist dünn, meist weniger als zweieinhalb Zentimeter. Die Bäume oder der Hang hinter dem Grün werfen ein stärkeres Echo zurück. Alle Hersteller arbeiten deshalb mit einer Logik, die das nächstgelegene Objekt bevorzugt und die Erfassung mit einem kurzen Vibrieren bestätigt; die Namen lauten etwa PinSeeker oder Flaggenerkennung. Erwischt das Gerät trotzdem den Waldrand, liegt die Anzeige schnell 20 oder 30 Meter daneben, obwohl der Laser technisch auf den Meter genau gemessen hat. Auf Plätzen mit Wald direkt hinter den Grüns, wie man sie im Mittelland und in den Voralpen häufig antrifft, ist das kein theoretisches Problem.
Das Gerät ruhig halten. Bei sechs- oder siebenfacher Vergrösserung genügt ein leichtes Zittern, und das Fadenkreuz rutscht auf 140 Metern von der Fahne. Kalte Finger im Oktober und ein Puls, der nach dem Aufstieg zum Abschlag noch hoch ist, helfen nicht. Nikon baut deshalb in sein Spitzenmodell eine optische Stabilisierung ein, und in Testberichten kommt die Ruhe des Bildes immer wieder zur Sprache.
Die Slope-Zahl. Die Distanz bergauf oder bergab ist keine Messung. Das Gerät misst die direkte Linie und den Neigungswinkel und rechnet daraus mit einer Formel aus, wie weit der Schlag spielen soll. Bushnell bezieht im Modus Elements zusätzlich Temperatur und Luftdruck ein. Für diese angepasste Zahl veröffentlicht keiner der vier Hersteller eine Toleranz, soweit sich das in den publizierten Unterlagen finden liess. Zwei Marken können für denselben Schlag verschiedene Werte anzeigen, ohne dass eine davon nach ihrer eigenen Logik falsch liegt.
Wenn jemand sagt, sein Laser sei «genau», meint er also meist drei Dinge auf einmal: Die Linie stimmt, das Gerät findet die Fahne beim ersten Versuch, und die Slope-Zahl passt zu dem, was der Ball tatsächlich getan hat. Versprochen wird auf der Verpackung nur das Erste.
Was unabhängige Tests zur Genauigkeit herausgefunden haben
Unabhängige Genauigkeitsmessungen an Golf-Lasern sind seltener, als die Werbung vermuten lässt. Das amerikanische Portal MyGolfSpy, das jährlich den grössten Vergleich in den USA publiziert, beschreibt seine Genauigkeitsnote als Mass für Konstanz: Dasselbe Ziel wird mehrmals angepeilt, auf mehreren Distanzen und vor verschiedenen Hintergründen, um zu sehen, ob sich die Anzeige verändert. Im Vergleich 2024 wurde auf 100, 150, 200 und 250 Yards gemessen, umgerechnet auf rund 91, 137, 183 und 229 Meter, mit 28 Geräten. Publiziert werden zusammengesetzte Noten, keine Abweichungen in Metern. Man erfährt daraus, welche Geräte sich zuverlässig wiederholen, nicht aber, um wie viel jedes eine vermessene Distanz verfehlt.
Einzelne Testberichte arbeiten mit Vergleichen. Das amerikanische Portal Plugged In Golf hat den Garmin Approach Z30 neben einem Nikon-Laser verwendet und fand beide fast immer innerhalb eines Yards. Den Nikon Coolshot Pro III Stabilized fand es nie mehr als ein Yard von anderen gut beurteilten Lasern entfernt. Das ist ein nützliches Resultat, aber eines über die Übereinstimmung zwischen Geräten, nicht über die wahre Distanz.
Zusammengenommen führen die publizierten Berichte zu einem Schluss: Auf den Distanzen, die im Golf zählen, ist der Messfehler eines aktuellen Premium-Lasers kleiner als der Fehler, den ein Mensch einbaut, wenn er das falsche Objekt anpeilt, mit zitternder Hand misst oder einer Slope-Zahl blind vertraut. Die Unterschiede zwischen den vier Geräten liegen vor allem dort, nicht in der Toleranz auf der Schachtel.
Bushnell Pro X3+: Slope mit Wetter und Höhenlage
Was Bushnell angibt. Der Pro X3+ ist das Spitzenmodell von Bushnell. Er misst laut Hersteller von 5 bis 1’300 Yards, also von etwa 4,6 bis 1’189 Meter, mit siebenfacher Vergrösserung und einer angegebenen Genauigkeit von einem Yard. Er wiegt rund 340 Gramm, läuft mit einer CR2-Batterie, ist nach IPX7 wasserdicht und hat einen Magneten für den Cart. Die Slope-Funktion lässt sich mit Elements erweitern, das Temperatur und Luftdruck in die Rechnung einbezieht. Zudem kann man eine Heimathöhe eingeben, damit die angepassten Werte zum Platz passen, auf dem man gewöhnlich spielt. Ein Schiebeschalter an der Seite, der Slope-Switch, schaltet die Funktion ab und zeigt von aussen, dass sie aus ist. Die Erfassung der Fahne bestätigt das Gerät mit einem Vibrieren und einem blinkenden roten Ring, den Bushnell Visual Jolt nennt.
Der Preis in Franken. Im Oktober 2026 stand der Pro X3+ bei einem Schweizer Händler mit CHF 599.00 angeschrieben, in einer Aktion mit CHF 559.00. Er ist das teuerste Gerät auf dieser Seite.
Für Schweizer Verhältnisse ist Elements interessanter als für einen Golfer im Flachland. Wer im Mittelland auf rund 400 bis 600 Metern über Meer spielt und im Sommer ein paar Runden im Engadin oder im Wallis einplant, wechselt die Höhenlage um mehr als tausend Meter. In dünnerer Luft fliegt der Ball weiter, wie stark, hängt von Ball, Schlag und Wetter ab. Bushnell rechnet das ein. Auch hier gilt aber: Es ist ein Vorschlag nach einer Formel, keine Messung.
Bushnell Tour V7 Shift: die Slope-Zahl zuerst
Was Bushnell angibt. Der Tour V7 Shift kam im Februar 2026 in den Handel und ersetzt den Tour V6 Shift. Er misst bis 1’300 Yards (rund 1’189 Meter), mit sechsfacher Vergrösserung und einer angegebenen Genauigkeit von einem Yard, wiegt rund 255 Gramm und ist nach IPX6 geschützt. Die Anzeige ist ein zweifarbiges OLED-Display. Die wichtigste Neuerung nennt Bushnell Slope First: Die angepasste Distanz erscheint als Hauptzahl, die direkte Linie klein darunter. Über die App Bushnell Golf kann das Gerät einen Schläger vorschlagen. Die Slope-Funktion lässt sich für Wettspiele abschalten.
Der Preis in Franken. Im Oktober 2026 kostete der Tour V7 Shift beim selben Schweizer Händler regulär CHF 419.00, in der Aktion CHF 399.00. Das sind CHF 160.00 weniger als der Pro X3+ in der Aktion. Der Vorgänger V6 Shift war zur gleichen Zeit noch im Sortiment.
Dass die Slope-Zahl hier gross und die gemessene Linie klein angezeigt wird, ist eine Designentscheidung mit Folgen. Wer das Gerät in Freundschaftsrunden benutzt, gewöhnt sich an die grosse Zahl. Im Wettspiel, wenn Slope abgeschaltet ist, steht dann plötzlich wieder die reine Linie im Vordergrund, und der Kopf muss die Höhendifferenz selbst schätzen.
Nikon Coolshot Pro III Stabilized: das ruhigste Bild
Was Nikon angibt. Nikon hat den Coolshot Pro III Stabilized im Januar 2025 als Nachfolger des Pro II vorgestellt. Er misst laut amerikanischem Datenblatt von 8 bis 1’200 Yards, also von gut 7 bis knapp 1’100 Metern, mit sechsfacher Vergrösserung, und wiegt ohne CR2-Batterie rund 204 Gramm. Die Batterie reicht laut Nikon für etwa 2’700 Messungen. Das Datenblatt, wie es Händler wiedergeben, nennt plus oder minus 0,75 Yard unter 700 Yards, rund 0,7 Meter auf den ersten 640 Metern, und weiter hinaus etwas mehr. Das ist die engste Toleranz auf dieser Seite. Eine Messung dauert laut Nikon 0,1 Sekunden, gegenüber 0,3 beim Vorgänger. Das zentrale Merkmal ist die optische Stabilisierung, die das Zittern der Hand ausgleichen soll. Im Standardmodus Golf Mode zeigt das Gerät eine Slope-Distanz; ein grünes Licht vorne am Gehäuse zeigt, wenn Slope aus ist. Das Gehäuse ist bis einen Meter Tiefe für zehn Minuten wasserdicht. Einen Magneten gibt es bewusst nicht, weil er die Stabilisierung stören würde.
Der Preis in Franken. Im Oktober 2026 stand er beim Schweizer Händler mit CHF 549.00 angeschrieben, in der Aktion mit CHF 519.00. In den USA gibt Nikon fünf Jahre Garantie auf neue Geräte; welche Garantie für ein in der Schweiz gekauftes Gerät gilt, sollten Sie beim Kauf erfragen.
Garmin Approach Z30: der Laser, der mit der Uhr spricht
Was Garmin angibt. Der Approach Z30 kam 2024 auf den Markt. Die Fahne erfasst er laut Garmin bis etwa 400 Yards, rund 366 Meter, mit sechsfacher Vergrösserung und einer angegebenen Genauigkeit von einem Yard. Er wiegt rund 210 Gramm, ist nach IPX7 geschützt, hat einen Magneten und läuft mit einer CR2-Batterie, die laut Garmin bis zu einem Jahr hält. Die Slope-Funktion heisst bei Garmin PlaysLike; ein blaues Licht in einem kleinen Fenster an der Seite zeigt, wenn sie aus ist. Das eigentliche Merkmal ist Range Relay: Mit einer kompatiblen Garmin-Uhr oder der App Garmin Golf gekoppelt, schickt der Laser die gemessene Distanz an die Uhr, die per GPS Anfang, Mitte und Ende des Grüns ergänzt. Einige Funktionen setzen ein kostenpflichtiges Abo von Garmin Golf voraus.
Der Preis in Franken. Im Oktober 2026 kostete der Z30 beim Schweizer Händler regulär CHF 359.90, in der Aktion CHF 345.00. Er ist damit das günstigste der vier Geräte, während er in den USA zu den teureren gehört.
Die vier Geräte im Überblick
| Modell | Angegebene Genauigkeit | Vergrösserung | Gewicht | Wasserschutz | Preis Schweiz, Oktober 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Bushnell Pro X3+ | 1 Yard (rund 0,9 m) | 7x | rund 340 g | IPX7 | CHF 599.00 (Aktion CHF 559.00) |
| Bushnell Tour V7 Shift | 1 Yard (rund 0,9 m) | 6x | rund 255 g | IPX6 | CHF 419.00 (Aktion CHF 399.00) |
| Nikon Coolshot Pro III Stabilized | 0,75 Yard (rund 0,7 m) bis 640 m | 6x | rund 204 g ohne Batterie | 1 m, 10 Minuten | CHF 549.00 (Aktion CHF 519.00) |
| Garmin Approach Z30 | 1 Yard (rund 0,9 m) | 6x | rund 210 g | IPX7 | CHF 359.90 (Aktion CHF 345.00) |
Die Hersteller geben Genauigkeit und Gewicht in amerikanischen Einheiten an; die Meter- und Grammwerte sind umgerechnet und gerundet. Lesen Sie die Spalte zur Genauigkeit als das, was sie ist: eine Lasertoleranz auf ein sauberes Ziel. Der Unterschied zwischen 0,7 und 0,9 Metern ist kleiner als die Breite eines Vorgrüns.
Was Golferinnen und Golfer sagen
Deutschsprachige Testberichte oder Forenbeiträge zu diesen vier Modellen haben sich kaum finden lassen. Die Eindrücke stammen deshalb aus englischsprachigen Testberichten von Golfmagazinen, den Kommentaren darunter und Kundenbewertungen bei Händlern. Sie ergeben ein recht einheitliches Bild. Was folgt, sind wiederkehrende Eindrücke, keine Zählungen, und niemand wird namentlich zitiert.
Das wird immer wieder gelobt:
- Die Bestätigung der Erfassung. Das Vibrieren auf der Fahne, bei Bushnell zusätzlich der blinkende Ring, ist die Funktion, die Besitzerinnen und Besitzer am häufigsten erwähnen. Sie macht aus einem präzisen Laser einen, dem man traut, weil sie zeigt, welches Objekt gemessen wurde.
- Das ruhige Bild beim Nikon. Beschrieben wird ein Bild, das auch bei Wind oder müden Händen stillsteht, und eine Anzeige, die fast sofort erscheint. Wer mit einem älteren Laser Mühe hatte, eine ferne Fahne zu halten, nennt das als Kaufgrund.
- Der sichtbare Slope-Schalter. Vor allem beim Pro X3+ wird geschätzt, dass man aus mehreren Metern Entfernung sieht, ob Slope aktiv ist. Das erspart im Wettspiel eine Diskussion mit dem Zähler.
- Die Verbindung zur Uhr beim Garmin. Wer bereits eine Garmin-Uhr trägt, mag es, die gemessene Zahl und die Grün-Distanzen am Handgelenk zu sehen; laut einem Testbericht kommen die Daten in rund einer Sekunde an.
Und das wird kritisiert:
- Preis und Grösse des Pro X3+. Mit rund 340 Gramm ist er das schwerste Gerät hier, und in Berichten über die Pro-X3-Reihe gilt der hohe Preis als grösstes Hindernis.
- Eine Slope-Zahl, die niemand prüfen kann. In Foren und unter Testberichten wird gefragt, warum zwei teure Laser für denselben Schlag bergauf verschiedene Distanzen anzeigen. Die Antwort: Jede Marke rechnet mit ihrer eigenen Formel, und keine sagt, wie weit diese Zahl danebenliegen kann.
- Zweifel an der Haltbarkeit des Garmin. In Kommentaren berichten einzelne Besitzer von Geräten, die innerhalb eines Jahres ausfielen, einer davon von einer abgelehnten Garantie. Das sind Einzelstimmen, sie tauchen aber an mehreren Orten auf. Den Magneten fand ein Testbericht schwächer als erwartet, ein anderer stark.
- Zu viele Funktionen. Beim Tour V7 Shift heisst es, Schlägervorschläge und neue Anzeigemodi seien mehr, als die meisten brauchen, und mehrere davon seien im Wettspiel nicht erlaubt. Beim Nikon wird der Wechsel zwischen den vier Modi als wenig intuitiv beschrieben, und am Cart fehlt manchen der Magnet.
Die Regeln: Slope ist im Wettspiel aus
Swiss Golf spielt nach den Golfregeln von R&A und USGA, es gelten also dieselben Bestimmungen wie überall. Nach Regel 4.3a(1) darf eine Spielerin oder ein Spieler während der Runde ein Gerät verwenden, das die direkte Distanz misst, sofern die Spielleitung solche Geräte nicht mit einer Platzregel nach Muster G-5 verboten hat. Höhenunterschiede messen ist nicht erlaubt. Wer die Slope-Funktion benutzt, verliert im Lochspiel beim ersten Verstoss das Loch und erhält im Zählspiel zwei Strafschläge; beim zweiten Verstoss folgt die Disqualifikation.
Ein Laser mit Slope ist im Wettspiel also zulässig, solange die Funktion abgeschaltet ist. Deshalb setzen die Hersteller ein Licht oder einen Schalter gut sichtbar aussen am Gehäuse. Ob ein Clubwettspiel, eine Meisterschaft oder ein Interclub-Spiel Entfernungsmesser zulässt, steht in der Ausschreibung oder in den Platzregeln des Clubs; lesen Sie sie vor der Runde. Funktionen wie Schlägervorschläge auf dem Display sind eine eigene Frage. Testberichte zum Tour V7 Shift raten, jede davon zu prüfen, bevor man sie in einer zählenden Runde verwendet.
Wo Sie in der Schweiz einen Slope-Laser kaufen und am Hang prüfen
Die Jahreszeit. Ende Oktober schliessen die ersten Bergplätze, und im Mittelland beginnt bald die Zeit der Wintergrüns. Für einen Laserkauf ist das kein schlechter Moment: Viele Geräte sind im Herbst in einer Aktion, und bis zur neuen Saison im April bleibt Zeit, das Gerät kennenzulernen. Der Nachteil: Wenn die Fahnen auf den Wintergrüns stehen oder ganz fehlen, lässt sich die Erfassung schlecht ausprobieren. Wer jetzt kauft, sollte das noch auf einer offenen Runde tun.
Der Pro-Shop im Club. Der grösste Vorteil ist die Möglichkeit, ein Gerät an einer echten Fahne auszuprobieren, auf echten Distanzen und vor dem Wald hinter dem 18. Grün. Fragen Sie, ob Sie vom Puttinggrün oder von der Driving Range aus messen dürfen, bevor Sie zahlen. Fragen Sie auch, ob der Pro ein Demogerät hat, das Sie für eine Runde ausleihen können.
Das Fachgeschäft. In grösseren Golfgeschäften in Zürich, Basel, Bern oder in den Shops der öffentlichen Golfparks kann man durch Vorführgeräte schauen. Das sagt etwas über die Bildqualität und nichts über die Erfassung draussen. Fragen Sie nach der Rückgabefrist und ob sie auch für ein Gerät gilt, das schon auf dem Platz benutzt wurde. Fragen Sie auch, ob das Gerät in Metern ausgeliefert wird oder ob Sie die Einheit selbst umstellen müssen, und lassen Sie sich das zeigen.
Online. Hier sind die Preise oft am tiefsten, und bei den vier Geräten auf dieser Seite machten die Herbstaktionen im Oktober zwischen CHF 14.90 und CHF 40.00 aus. Prüfen Sie, ob es sich um ein offiziell importiertes Gerät handelt und wer in der Schweiz die Garantie übernimmt: der Hersteller oder nur der Verkäufer. Bei einem Parallelimport kann die Reparatur zur Reise ins Ausland werden.
Occasion. Ein gebrauchter Laser ist ein vernünftiger Kauf, wenn die Linse sauber ist und die Erfassung auf einer Fahne funktioniert. Bitten Sie die Verkäuferin oder den Verkäufer, ein bekanntes Ziel zu messen, etwa eine 150-Meter-Markierung. Ein Batteriefach mit Korrosion ist ein Grund, die Finger davon zu lassen.
Der Test am Hang. Wenn Sie ein Gerät ausprobieren dürfen, nutzen Sie den Platz, wie er ist. Viele Schweizer Anlagen haben Löcher mit deutlichem Höhenunterschied, auf Bergplätzen wie in Samedan, Crans-Montana, Andermatt oder Gstaad ohnehin, aber auch im Zürcher Oberland oder im Emmental. Messen Sie dieselbe Fahne einmal mit und einmal ohne Slope, notieren Sie beide Zahlen und spielen Sie den Schlag. Nach ein paar Löchern wissen Sie, ob die Formel des Geräts zu Ihrem Ball passt, oder ob Sie bergauf ohnehin schon richtig schätzen.
Zwei praktische Punkte gelten überall. Die meisten Geräte laufen mit einer CR2-Batterie; nehmen Sie eine Reserve mit, denn bei Kälte und schwacher Batterie wird die Erfassung langsamer, bevor die Anzeige warnt. Und denken Sie an die Einheit: Ein Gerät, das bei der Lieferung auf Yards steht, zeigt für jede Distanz eine rund zehn Prozent grössere Zahl, als sie in Metern wäre, und mit dem Eisen, das Sie dazu wählen, bleibt der Ball zu kurz.
Brauchen Sie überhaupt Slope?
Wer einen flachen Platz spielt, etwa im Rheintal oder im Seeland, und vor allem Freundschaftsrunden dreht, bekommt mit einem Laser ohne Slope fast alles, was diese vier Geräte können. Mit dem gesparten Geld lassen sich ein paar Lektionen beim Pro bezahlen. Slope lohnt sich auf hügeligen Plätzen und in der Höhe, wo ein Annäherungsschlag bergauf einen Schläger länger spielen kann als die Linie.
Auch dann bleibt die Slope-Zahl ein Vorschlag und keine Messung. Am meisten bringt sie, wenn Sie damit Runde für Runde lernen, wie Ihr eigener Ball auf Höhenunterschiede reagiert, und dieses Wissen dann im Wettspiel nutzen, wo die Funktion aus sein muss. Wer nur noch der grossen Zahl folgt, steht am Monatsbecher mit leeren Händen da.
Unter den vier entscheidet am Ende, was Ihnen wichtig ist. Der Pro X3+ bezieht Wetter und Höhenlage in die Slope-Rechnung ein und hat den deutlichsten Wettspielschalter, für rund 160 Franken mehr als der Tour V7 Shift. Der Tour V7 Shift bietet denselben Kern zu einem tieferen Preis und stellt die Slope-Zahl in den Vordergrund. Der Nikon hat das ruhigste Bild und die engste angegebene Toleranz, aber keinen Magneten. Der Garmin ist in der Schweiz das günstigste der vier und am sinnvollsten für alle, die bereits eine Garmin-Uhr tragen.
Wie diese Seite entstanden ist
Diese Seite stellt Produkte vor und fasst öffentlich zugängliche Meinungen zusammen. Sie ist kein Test; niemand von Panxis Golf hat diese Laser benutzt. Die technischen Angaben stammen aus den Unterlagen der Hersteller: den Spezifikationen von Bushnell zum Pro X3+ und zum Tour V7 Shift, wie sie autorisierte Händler wiedergeben, der amerikanischen Produktseite von Nikon und der Lancierungsmitteilung vom Januar 2025 (die Toleranzen stammen aus dem Datenblatt von Nikon, wie Händler es wiedergeben) sowie den Spezifikationen von Garmin zum Approach Z30, wie Händler sie wiedergeben. Die Hersteller nennen Distanzen und Gewichte in Yards und Unzen; alle Meter- und Grammwerte sind umgerechnet und gerundet. Die unabhängigen Angaben zur Genauigkeit stammen aus dem Test des Z30 von Plugged In Golf, dem Test des Coolshot Pro III desselben Portals und der Beschreibung des Laservergleichs von MyGolfSpy; Panxis Golf hat diese Messungen nicht wiederholt.
Die Preise wurden am 21. Oktober 2026 in Schweizer Franken auf golfimport.ch abgelesen, auf der Kategorieseite Laser, jeweils mit regulärem Preis und Aktionspreis. Alle vier Modelle waren dort im Sortiment, kein Modell musste ersetzt werden. Euro- oder Dollarpreise rechnen wir nicht um. Preise und Aktionen ändern sich oft.
Die Meinungen stammen aus Testberichten von Plugged In Golf, Golfalot, Golf Monthly, Tom’s Guide und Today’s Golfer, aus den Kommentaren darunter und aus Kundenbewertungen von Händlern, wie sie die Redaktion für die amerikanische Ausgabe von Panxis Golf ausgewertet hat. Deutschsprachige oder Schweizer Testberichte und Forenbeiträge zu diesen vier Modellen haben sich nicht finden lassen. Niemand wird namentlich zitiert, nichts wurde gezählt, und keine Einschätzung wird als Statistik ausgegeben. Diese Seite enthält keine kommerziellen Links, und Panxis Golf erhält keine Provision. Sollte ein Inhalt auf dieser Website einmal von einer Marke bezahlt sein, trägt er zuoberst auf der Seite, vor der ersten Zeile, einen Werbehinweis.






