Feierabendrunde im Oktober: Hochnebel, Open-End-Greenfee und die Zeitumstellung am 25. Oktober
Mitte Oktober geht die Sonne in Zürich um etwa 18.45 Uhr unter, nach der Zeitumstellung vom 25. Oktober um 17.20 Uhr. Die nächsten zwei Wochen sind die letzten für die Neunerrunde nach Feierabend. Was in der letzten Stunde Licht auf dem Platz passiert und wie Sie die Runde rechtzeitig und handicapwirksam zu Ende bringen.
Kurz gefasst
- Abschlag spätestens zwei Stunden vor Sonnenuntergang: diese Woche in Zürich also bis 16.45 Uhr; die halbe Stunde Dämmerung ist Reserve, kein Plan.
- Tiefe Sonne zeigt die Neigungen auf dem Grün, flaches Licht versteckt sie; Tau macht die Putts langsamer und nimmt dem Wedge Spin, kalte Luft kostet ein paar Meter.
- Die Migros Golfparks Holzhäusern und Otelfingen verlangen im Oktober 2026 für das Open-End-Greenfee CHF 70 unter der Woche und CHF 85 am Wochenende; das 9-Loch-Greenfee kostet dort unter der Woche CHF 55.
- Eine 9-Loch-Runde zählt in der Schweiz am selben Tag fürs Handicap, wenn sie vorher angemeldet, mit Marker und vollständig gespielt wird.
Dienstag, 16.40 Uhr. Der Laptop ist zu, die Tasche liegt seit dem Morgen im Kofferraum, und bis zum Golfpark sind es zwanzig Minuten. Im Oktober ist das die Rechnung, die in der Deutschschweiz Tausende Golferinnen und Golfer jeden Abend machen: Reicht es noch für neun Löcher, bevor es dunkel wird? Meist ja, wenn man weiss, wie. Die Feierabendrunde im Herbst ist allerdings ein eigenes Spiel. Die tiefe Sonne verrät zuerst jede Neigung auf dem Grün und versteckt sie dann ganz, der Tau bremst die Putts, die kühle Luft nimmt den Eisen ein paar Meter, und die Uhr wird zum härtesten Gegner auf der Scorekarte. Dazu kommt ein Datum, das in diesem Jahr alles verschiebt: der 25. Oktober 2026, an dem die Uhren eine Stunde zurückgestellt werden. Dieser Beitrag rechnet die Startzeit vom Sonnenuntergang aus zurück, erklärt, was in der letzten Stunde Licht auf dem Platz passiert, und zeigt, wie die Neunerrunde nach der Arbeit in der Schweiz funktioniert, vom Open-End-Greenfee bis zur Frage, ob das Resultat für das Handicap zählt.
Zuerst die Uhr: vom Sonnenuntergang zur Startzeit
Der häufigste Fehler am Abend ist kein schlechter Schwung. Es ist der Abschlag eine halbe Stunde zu spät, gefolgt von zwei Löchern, auf denen man mehr sucht als spielt. Planen Sie deshalb nicht ab dem Moment, in dem Sie ankommen, sondern rückwärts ab dem Sonnenuntergang.
Mitte Oktober geht die Sonne in Zürich und Luzern um etwa 18.45 Uhr unter, in Basel und Bern ein paar Minuten später, gegen 18.50 Uhr, in St. Gallen und Chur etwas früher, um 18.40 Uhr. Jeden Tag kommt die Dämmerung rund anderthalb bis zwei Minuten früher. Am Samstag, 24. Oktober, ist es in Zürich gegen 18.25 Uhr so weit.
Dann kommt der Sonntag, 25. Oktober 2026. In der Nacht wird die Uhr von 3 auf 2 Uhr zurückgestellt, die Mitteleuropäische Sommerzeit endet. Am Montag danach geht die Sonne in Zürich schon um etwa 17.20 Uhr unter, Anfang November um 17.10 Uhr. Wer um 17 Uhr Feierabend hat, kann die Neunerrunde unter der Woche danach praktisch vergessen, bis im Frühling die Abende wieder länger werden. Die nächsten knapp zwei Wochen sind also die letzten dieser Saison.
Nach dem Sonnenuntergang bleibt eine Reserve. Die bürgerliche Dämmerung, bis die Sonne sechs Grad unter dem Horizont steht, dauert in der Schweiz im Oktober etwa eine halbe Stunde; in Zürich ist es am 12. Oktober bis gegen 19.15 Uhr hell genug, um einen Ball auf dem Fairway zu finden. Auf dem Grün reicht dieses Licht nicht mehr: Lesen lässt sich dort schon lange vorher nichts mehr. Rechnen Sie für neun Löcher mit anderthalb bis zwei Stunden auf einem nicht zu vollen Platz, zu Fuss auf einer langen Anlage eher mit zwei. Die Faustregel lautet deshalb: Abschlag spätestens zwei Stunden vor Sonnenuntergang, und die Dämmerung ist Ihr Puffer, nicht Ihr Plan. Für Zürich heisst das in dieser Woche: um 16.45 Uhr auf dem ersten Tee.
Schauen Sie die Zeit für den Spieltag nach, statt sich auf das Gefühl zu verlassen. Eine Wetter-App zeigt sie an, und wer in einem Tal oder hinter einer Hügelkette spielt, zieht noch etwas ab: Wenn die Sonne hinter dem Üetliberg, dem Jura oder einem Waldrand verschwindet, ist es auf dem Platz deutlich früher dunkel, als die Tabelle sagt.
Die halbe Stunde, in der die Grüns sprechen
Bevor das Licht schwindet, wird es zuerst besser. Steht die Sonne tief und scheint von der Seite über das Grün, wirft jede kleine Kuppe und jede Mulde einen langen Schatten. Neigungen, die am Mittag flach wirkten, sind plötzlich zu sehen. Viele erfahrene Spielerinnen und Spieler sagen, dass sie Grüns nie so gut lesen wie in der Stunde, bevor die Sonne den Waldrand berührt.
Nutzen Sie diese Phase bewusst. Gehen Sie beim Annähern einen Blick lang um das Grün herum, bevor Sie zum Ball gehen, und merken Sie sich, wo die Schatten liegen. Das ist kein Zeitverlust: Was Sie jetzt sehen, ersetzt später das Raten.
Dann kippt das Licht. Ist die Sonne hinter Bäumen oder Hügeln verschwunden, wird alles grau und gleichförmig. Die Schatten sind weg, das Grün wird zu einer einzigen Fläche, und die Neigung, die Sie zwanzig Minuten zuvor noch klar gesehen haben, ist verschwunden.
Wenn das Licht flach wird: putten mit den Füssen
In dieser Phase hilft es, langsamer zu werden statt schneller. Drei Gewohnheiten machen den Unterschied:
- Lesen Sie den Putt von unterhalb des Lochs. Von dort erkennt das Auge eine Schräglage leichter als von oben.
- Spüren Sie die Neigung mit den Füssen. Wenn Sie beim Betreten des Grüns merken, dass der Boden abfällt, wird der Putt in diese Richtung laufen, auch wenn Sie es nicht sehen.
- Verlassen Sie sich auf das, was Sie vorher gesehen haben. Kennen Sie den Platz, wissen Sie meist, wohin ein Grün hängt. Dieses Wissen ist jetzt mehr wert als jeder Blick.
Die Sonnenbrille, die um 17 Uhr noch nötig war, schadet um 18 Uhr. Nehmen Sie sie ab, sobald die Sonne hinter dem Horizont oder den Bäumen ist, und spielen Sie nach Westen hin besonders vorsichtig, solange sie noch blendet.
Tau, kalte Luft und ein Schläger mehr
Die zweite Veränderung kommt vom Boden. An einem klaren, windstillen Herbstabend kühlt das Gras schnell ab, sobald die Sonne tief steht, und es bildet sich Tau, in Senken und auf schattigen Grüns oft schon vor dem Sonnenuntergang. In der Deutschschweiz kommt im Herbst etwas dazu, das Golfer am Abend gut kennen: Feuchte Luft liegt über dem Mittelland, und der Boden ist nach einem nebligen Morgen oft gar nie richtig abgetrocknet.
Der Tau verändert drei Dinge. Nasse Grüns sind langsamer: Der Putt, der um 16 Uhr noch einen Meter über das Loch rollte, bleibt um 18 Uhr davor liegen. Spielen Sie bestimmter, vor allem bergauf. Wasser zwischen Schlagfläche und Ball nimmt dem Wedge Spin: Ein Pitch aus nassem Gras kommt flacher heraus und rollt weiter, ähnlich wie ein Schlag aus dem Rough. Und ein Ball, der auf einem nassen Fairway oder Vorgrün landet, bleibt eher stecken und nimmt Feuchtigkeit und Grasreste auf, was den nächsten Schlag etwas unberechenbarer macht.
Einen Vorteil hat der Tau: Er zeigt die Linie. Ein Putt hinterlässt auf einem nassen Grün eine dunkle Spur, die genau verrät, wie er gelaufen ist. Schauen Sie den Putts Ihrer Mitspielenden zu und lesen Sie ihre Spuren. Was die Regeln verbieten, ist, die Oberfläche selbst zu testen, etwa indem Sie einen Ball rollen lassen oder über das Gras reiben. Was die anderen schon gezeigt haben, dürfen Sie nutzen.
Die Luft spielt ebenfalls mit. Nach Sonnenuntergang fallen die Temperaturen im Herbst schnell, in Tälern und Mulden noch schneller als auf einer offenen Ebene. Kalte, dichtere Luft trägt den Ball etwas weniger weit, und ein kalter Ball springt weniger lebhaft von der Schlagfläche. Bei einem mittleren Eisen sind das ein paar Meter, zusammen mit der weicheren Landung auf nassem Boden genug, um regelmässig zu kurz zu sein. Nehmen Sie auf den letzten Löchern im Zweifel einen Schläger mehr als am Anfang der Runde, und halten Sie einen Ersatzball in der Hosentasche warm, statt ihn im kalten Bag zu lassen.
Den Ball sehen und finden
Mit dem Licht geht auch das Tiefensehen. Ein weisser Ball vor einem hellen Abendhimmel ist im Steigflug leicht zu verfolgen und im Fallen kaum noch. Gegen einen grauen Himmel verschwindet er ganz.
- Wählen Sie vor dem Schlag einen Fixpunkt hinter dem Ziel, einen Baum, eine Bunkerkante, ein Scheunendach, und merken Sie sich, wo der Ball davor landet, statt dem ganzen Flug zu folgen.
- Schauen Sie ab dem Moment, in dem das Licht kippt, jedem Schlag der anderen nach. Vier Augenpaare finden Bälle, die eines verliert.
- Wechseln Sie für die letzten Löcher auf einen farbigen Ball. Gelb oder Orange sind auf grauem Rasen und vor grauem Himmel viel besser sichtbar als Weiss.
- Spielen Sie einen provisorischen Ball, sobald ein Ball ausserhalb einer Penalty Area verloren sein könnte. Der Weg zurück zum Abschlag kostet in der Dämmerung mehr als ein zusätzlicher Schlag.
Die Regeln erlauben drei Minuten Suchzeit. Am Abend lohnt es sich, in der Gruppe vorher abzumachen, dass nach zwei Minuten Schluss ist. Spielen Sie zügig, im Ready Golf: Wer bereit ist, schlägt, niemand wartet auf die Ehre. Und ist der Flight vor Ihnen langsam, fragen Sie früh, ob Sie durchspielen dürfen, nicht erst auf dem siebten Loch.
Wer sonst noch auf dem Platz ist
Ein Golfplatz am Abend ist ruhig, aber nicht leer. Das Greenkeeping arbeitet oft bis in den späten Nachmittag, mit Mähern auf den letzten Fairways und Fahrzeugen zwischen den Löchern. Auf vielen Anlagen läuft die Bewässerung am Abend oder in der Nacht an; achten Sie auf Regner, die schon drehen. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein leeres Fairway auch wirklich leer ist, und tragen Sie zu Fuss auf den letzten Löchern etwas Helles, damit man Sie sieht.
In der Dämmerung kommen die Tiere heraus. Rehe wechseln am Waldrand über die Fairways, Füchse und Feldhasen sind auf vielen Plätzen im Mittelland abends unterwegs, und wo Wildschweine vorkommen, sieht man am nächsten Morgen manchmal umgepflügte Rasenflächen. Lassen Sie den Tieren ihren Weg, warten Sie, wenn eines zwischen Ihnen und dem Grün steht, und schlagen Sie nicht in seine Richtung.
Wer mit einem Cart fährt, fragt beim Sekretariat, bis wann es zurück sein muss. Die meisten Carts haben kein brauchbares Licht. Und klären Sie, wann der Parkplatz oder das Clubhaus schliesst: Das Feierabendbier auf der Terrasse ist im Oktober oft ein Apéro im Dunkeln.
Zählt die Runde fürs Handicap?
Ja, wenn ein paar Bedingungen erfüllt sind. Swiss Golf führt die Schweizer Handicaps nach dem World Handicap System, und eine 9-Loch-Runde ist dort eine vollwertige Runde. Seit der Revision, die in der Schweiz am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, rechnet das System eine Neunerrunde am selben Tag in ein 18-Loch-Score-Differential um: Ihr Resultat über die gespielten neun Löcher plus ein erwartetes Resultat für die übrigen neun, abgeleitet aus Ihrem Handicap-Index. Sie müssen also nicht mehr auf eine zweite Neunerrunde warten.
Für eine private Runde, im Schweizer Sprachgebrauch General Play oder EDS-Runde, nennt Swiss Golf diese Bedingungen:
- Es müssen mindestens neun oder 18 Löcher gespielt werden, auf einem Platz mit gültigem Course und Slope Rating, und während der aktiven Saison.
- Sie spielen in Begleitung mindestens einer weiteren Person, die als Marker zählt.
- Die Runde wird vor dem Start angemeldet, im Sekretariat mit einer EDS-Karte oder in der Swiss Golf App.
- Nach der Runde bestätigen Spieler und Marker das Resultat in der App, oder die unterschriebene Karte geht direkt ins Sekretariat.
Für den Abend ist ein Punkt wichtig: Eine 9-Loch-Runde muss vollständig gespielt werden. Wer nach acht Löchern im Dunkeln steht und das neunte gar nicht mehr anfängt, hat kein handicapwirksames 9-Loch-Resultat. Anders ist es mit einem Loch, das Sie begonnen, aber nicht fertig gespielt haben, etwa weil Sie den Ball auf dem letzten Grün aufnehmen: Dafür tragen Sie das wahrscheinlichste Ergebnis ein, höchstens ein Netto-Doppelbogey. Darum lohnt es sich, das neunte Loch auch im letzten Licht noch abzuschlagen. Und ein Tipp für die Anmeldung in der App: Erledigen Sie sie auf dem Parkplatz, nicht auf dem ersten Tee, wo jede Minute zählt.
Bei Turnieren gilt etwas anderes. Im Zählspiel kann nur die Spielleitung das Spiel wegen Dunkelheit unterbrechen. Hören Sie nicht auf eigene Faust auf, sondern halten Sie sich an das, was in der Ausschreibung steht.
Wo die Neunerrunde nach der Arbeit in der Schweiz ihren Platz hat
In der Schweiz liegen viele Golfplätze nahe an den Städten und Agglomerationen, und die neun Löcher nach Feierabend gehören für viele zum Alltag. Seit 2024 eine Neunerrunde sofort in den Index zählt, hat das Format zusätzlich Gewicht bekommen. Drei Schweizer Besonderheiten prägen es im Herbst.
Open-End statt Twilight. Einen einheitlichen Abendtarif kennt die Schweiz nicht, jeder Club regelt das selbst, und viele Clubplätze haben gar keinen. Die Migros Golfparks verkaufen ein sogenanntes Open-End-Greenfee: In Holzhäusern starten diese Zeiten laut Tarifseite gemäss Timetable jeweils rund vier Stunden vor Sonnenuntergang, Änderungen vorbehalten. Im Oktober 2026 kostet das Open-End-Greenfee in Holzhäusern wie in Otelfingen von Montag bis Freitag CHF 70, am Wochenende und an Feiertagen CHF 85, für Spielerinnen und Spieler bis 21 Jahre CHF 35 respektive CHF 43. Wer nur neun Löcher schafft, vergleicht mit dem normalen 9-Loch-Greenfee: In Otelfingen und auf dem Rigi-Platz in Holzhäusern liegt es unter der Woche bei CHF 55. Open-End lohnt sich also vor allem, wenn Sie früh genug da sind, um mehr als neun Löcher zu spielen. Bei anderen Clubs fragen Sie im Sekretariat nach, ob es ein Abend- oder 9-Loch-Greenfee am späten Nachmittag gibt und bis wann die letzte Startzeit vergeben wird.
Turniere nach Feierabend. Einige Clubs haben die Neunerrunde am Abend zum Wettkampf gemacht. Golf Lipperswil im Thurgau etwa hat 2026 die Afternoon 9 Hole Challenge eingeführt: ein handicapwirksames 9-Loch-Stableford für Spielerinnen und Spieler ab 16 Jahren mit Handicap bis 54 und einer gültigen Lizenz, höchstens 48 Teilnehmende, gespielt auf einer der drei Neunerschleifen Feldgarten, Schwarzebach oder Burkert. Der Club beschreibt es ausdrücklich als kurzen Wettkampf nach der Arbeit und entspannten Start ins Wochenende; der Termin 2026 war der 9. Oktober. Schauen Sie im Turnierkalender Ihres Clubs nach, ob es ein ähnliches Format gibt. Im Frühling kommen die Abende zurück und mit ihnen solche Ausschreibungen.
Hochnebel und kurze Tage. Im Herbst liegt über dem Mittelland oft tagelang eine Hochnebeldecke. Unter dem Nebel kommt der Abend früher, als die Tabelle sagt: Bei grauem Himmel fehlt das Streiflicht, das die Grüns lesbar macht, und das Licht wird schon eine halbe Stunde vor dem offiziellen Sonnenuntergang flach. Rechnen Sie an solchen Tagen mit weniger Reserve und spielen Sie von Anfang an einen farbigen Ball. Umgekehrt kann ein Platz, der über die Nebelgrenze reicht, am Abend in der Sonne liegen, während die Stadt im Grau steckt. Das ist dann die schönste Runde des Jahres, wenn auch nicht die längste.
Die Zeitumstellung als Saisonende. Nach dem 25. Oktober ist die Neunerrunde unter der Woche für die meisten vorbei. Danach bleiben die Wochenenden, ab November oft mit Frostsperren am Morgen, späteren ersten Startzeiten und Wintergrüns. Wer in diesem Jahr noch ein paar Abendrunden spielen will, sollte sie in die nächsten zwei Wochen legen.
Kurz und praktisch: die nächste Feierabendrunde
- Sonnenuntergang für den Spieltag nachschauen und spätestens zwei Stunden vorher abschlagen. Diese Woche in Zürich: Sonnenuntergang um etwa 18.45 Uhr, Abschlag also bis 16.45 Uhr.
- Den 25. Oktober 2026 im Kalender markieren: Danach geht die Sonne in Zürich um etwa 17.20 Uhr unter.
- Im Streiflicht die Grüns lesen und sich die Neigungen merken; sobald das Licht flach wird, von unterhalb des Lochs lesen und den Füssen vertrauen.
- Mit langsameren, nassen Grüns rechnen, Putts bestimmter spielen und auf den letzten Löchern einen Schläger mehr nehmen.
- Einen gelben oder orangen Ball mitnehmen, Fixpunkte wählen, provisorische Bälle schlagen und die Suche auf zwei Minuten begrenzen.
- Die Runde vor dem Start in der Swiss Golf App oder im Sekretariat anmelden und alle neun Löcher beginnen, damit sie fürs Handicap zählt.
- Beim Greenfee nach Open-End- oder Abendtarifen fragen und klären, bis wann Carts und Clubhaus offen sind.
Die Neunerrunde am Abend belohnt ein wenig Planung mehr als jede andere Runde. Mit einer Sonnenuntergangszeit, einem farbigen Ball im Bag und dem festen Vorsatz, zügig zu spielen, wird die letzte Stunde Licht zur schönsten des Golftags, zumindest bis zum 25. Oktober.






