Layout of Golfclub Altötting-Burghausen – Schloß Piesing from OpenStreetMap survey data (ODbL licence).
Golfclub Altötting-Burghausen – Schloß Piesing
Löcher
18 (dazu 9-Loch-Platz Falkenhof in Marktl)
Von
72
Länge
5.905 m (Gelb), 5.106 m (Rot), 3.220 m (Grün)
Greenfee
—
Beste Saison
Ganzjährig geöffnet; im Winter je nach Witterung auf Sommergrüns
Der 18-Loch-Platz Schloss Piesing liegt im Gemeindeteil Piesing der Gemeinde Haiming im oberbayerischen Landkreis Altötting, wenige Kilometer nördlich von Burghausen und nahe der Salzach, die hier die Grenze zu Österreich bildet. Die Anschrift des Clubhauses lautet Piesing 4, 84533 Haiming. Seinen Namen hat der Platz vom benachbarten Schloss Piesing, einem zweigeschossigen Barockbau mit hohem Walmdach. Laut Wikipedia ließ Carl Adam von Freyberg das Schloss 1726 von Martin Pöller völlig neu errichten, nachdem ein Vorgängerbau im Jahr 1600 abgebrannt war; seit 1869 gehört Piesing der Familie der Freiherren von Ow, die dort bis heute wohnt. Das Schloss steht unter Denkmalschutz. Der Club selbst beschreibt seine 18 Spielbahnen als dem „Barockschlösschen“ vorgelagert.
Betreiber ist der Golfclub Altötting-Burghausen e. V. Nach einer Pressemitteilung des Clubs von 2020 entstand er 1995 durch die Fusion zweier Vereine: des 1986 gegründeten Golfclubs Schloss Piesing mit der 18-Loch-Anlage und des 1984 gegründeten Golf- und Landclubs Falkenhof mit einem 9-Loch-Platz in der Gemeinde Marktl. Damals zählte der Club nach eigener Angabe rund 800 Mitglieder. Heute bietet er insgesamt 27 Löcher auf zwei Plätzen, die nicht unmittelbar nebeneinander liegen. Diese Seite behandelt den Hauptplatz Schloss Piesing; der Falkenhof wird weiter unten kurz vorgestellt. Der Spielbetrieb läuft: Der Club meldet für die Saison 2026 Clubmeisterschaft, Mannschaftsergebnisse und im Oktober den „Piesinger Ryder Cup“ als Saisonausklang.
In der Region ist Piesing vor allem als naturnaher Platz bekannt. Der Deutsche Golf Verband hat den Club im Programm „Golf&Natur“ 2019 mit Bronze, 2020 mit Silber und im August 2024 mit Gold zertifiziert; am 15. September 2026 bestätigte der Verband nach Angaben des Clubs erneut die Kriterien für Gold. 2022 kam das Gütesiegel „Blühpakt Bayern“ hinzu.
Die Zahlen im Überblick
Laut Scorekarte des Clubs ist Schloss Piesing ein Par 72 mit je 36 Schlägen auf beiden Neunen. Die Runde besteht aus fünf Par 3, acht Par 4 und fünf Par 5. Von den gelben Abschlägen misst der Platz 5.905 Meter (2.948 auf der ersten, 2.957 auf der zweiten Neun), von Rot 5.106 Meter. Einen weißen Abschlag führt die aktuelle Scorekarte nicht. Dazu kommt ein kurzer grüner Abschlag mit 3.220 Metern, der als Par 64 gewertet wird und sich an Einsteigerinnen und Einsteiger richtet.
Die Wertungen nach dem Course-Handicap-Tableau des Clubs: Herren spielen von Gelb mit Course Rating 71,3 und Slope 127, von Rot mit 66,5 und 115 auf Par 71. Damen spielen von Rot mit 71,8 und 127 auf Par 72. Der Unterschied im Par erklärt sich an der 5: Für Herren von Rot ist sie mit 403 Metern ein Par 4, für Damen ein Par 5. Vom grünen Abschlag gelten für Herren 58,6 und Slope 93, für Damen 59,5 und 99.
Ein Slope von 127 liegt im mittleren Bereich. Für die Praxis heißt das: Ein Herr mit Handicap-Index 18 bekommt von Gelb laut Tableau 20 Schläge, mit Index 36 sind es 40. Wer als Herr von Rot spielt, kommt mit Index 36 auf 32 Schläge. Auffällig sind die Teilwertungen für neun Löcher, die die Online-Scorekarte des Clubs führt: Für Herren von Gelb hat die zweite Neun mit Slope 130 die höhere Wertung als die erste mit 124, obwohl beide fast gleich lang sind.
Das Gelände ist größer, als die Spielfläche vermuten lässt. Laut einer Pressemitteilung des Clubs von 2019 pachtet er in Piesing 70 Hektar Land, von denen etwa 25 Hektar für den Spielbetrieb genutzt werden. Ein Bach, der mit seinen Abzweigungen rund drei Kilometer lang ist, sieben teils natürliche, teils künstlich angelegte Teiche und zwei große Biotope mit Betretungsverbot nehmen zusammen etwa zehn Hektar ein.
Was der Platz verlangt
Der Club beschreibt Schloss Piesing als Meisterschaftsplatz mit breiten Fairways, strategisch gesetzten Hindernissen und waldreicher Umgebung. Die 18 Bahnen liegen auf drei Landschaftsterrassen und werden von Bächen, Weihern und Mulden durchzogen. Der Club betont, dass sich das Spiel „immer kontrollieren“ lasse und es keine „unfairen Roughzonen“ gebe. Auf der Seite zum Gesamtclub spricht er von „zumeist flachen Fairways“. In der Beschreibung für die Golfregion Donau-Inn nennt er alten Baumbestand, lange Par-5-Bahnen mit natürlichen Hindernissen und eine Vielzahl von Fairway- und Grünbunkern.
Bahnbeschreibungen veröffentlicht der Club nicht. Was sich über den Charakter einzelner Löcher sagen lässt, ergibt sich aus Scorekarte, Platzregeln und öffentlichen Bewertungen. Die Längen beziehen sich auf die gelben Abschläge.
Die erste Neun
Die Runde beginnt mit einem langen Par 5: Die 1 misst 510 Meter von Gelb und 438 von Rot und ist Handicap 3. Die Platzregeln zeigen, dass die 1 und die 9 nebeneinander liegen und durch eine Geländekante getrennt sind: Beim Spiel der 1 ist die Spielbahn 9 ab der Hangkante Aus, markiert mit grün-weißen Pfosten. Wer seinen Abschlag an der 1 zu weit in diese Richtung verzieht, spielt also nicht vom Nachbarfairway weiter, sondern muss mit Schlag und Distanz neu ansetzen.
Es folgt mit der 2 ein Par 3 von 147 Metern (Handicap 15). Die 3 ist mit 359 Metern ein mittellanges Par 4, trägt aber Handicap 1 und gilt damit nach der Reihenfolge der Scorekarte als schwerstes Loch des Platzes. Die 4 ist mit 186 Metern von Gelb das längste Par 3 der Runde; von Rot sind es 167 Meter. Die 5 ist ein Par 5 von 493 Metern, die 6 ein Par 4 von 350 Metern. Ein Gast erwähnt in einer Bewertung auf Golf Post, dass man an der 6 „knapp rechts am Hochspannungsmasten vorbei“ spielen müsse; die Platzregeln enthalten passend dazu eine eigene Regel für Stromleitungen: Trifft der Ball eine Leitung innerhalb der Platzgrenzen, zählt der Schlag nicht und wird straflos wiederholt.
Die 7 ist mit 129 Metern das kürzeste Loch des Platzes und Handicap 17. Die 8 ist mit 319 Metern ein kurzes Par 4. Die erste Neun endet mit der 9, einem Par 5 von 455 Metern und Handicap 5, das zurück in Richtung Clubhaus führt.
Die zweite Neun
Die zweite Hälfte beginnt mit dem schwersten Loch dieser Neun: Die 10 ist ein Par 5 von 501 Metern und Handicap 2. Danach folgen die 11, ein Par 4 von 342 Metern, und die 12, ein Par 3 von 152 Metern, das nach der Handicapreihenfolge als leichtestes Loch des Platzes gilt (Handicap 18). Entlang der 11 und der 12 verläuft laut Platzregeln bis hinter das Grün der 12 ein Elektrozaun in einer rot markierten Penalty Area; er gilt als unbewegliches Hemmnis, von dem es Erleichterung gibt, solange der Ball nicht in der Penalty Area liegt. Einen weiteren Elektrozaun gibt es an den Ausgrenzen der Bahnen 13 bis 15. Der Club hat die Pflege der nicht bespielten Flächen nach eigener Darstellung schrittweise vom Mähen auf Schafbeweidung umgestellt.
Die 13 (327 Meter) und die 14 (368 Meter, das längste Par 4 des Platzes) sind Par 4. Die 15 ist das letzte der fünf Par 5, 460 Meter lang und Handicap 4; von Rot ist sie mit 424 Metern genauso lang wie die 10. Die 16 ist mit 298 Metern das kürzeste Par 4 der Runde. Die 17 ist mit 180 Metern ein langes Par 3, und die 18 schließt die Runde mit einem Par 4 von 329 Metern ab.
Was das für das eigene Spiel bedeutet
Aus den Zahlen ergibt sich ein Platz, der seine Schläge vor allem auf den fünf langen Bahnen fordert. Vier der fünf Par 5 tragen Handicap 2 bis 5, dazu kommt die 3 als Handicap 1. Die Par 4 dagegen sind mit 298 bis 368 Metern von Gelb eher kurz; hier entscheiden Platzierung und das Vermeiden von Wasser und Bunkern mehr als die Länge des Drives. Mit zwei Par 3 von 180 Metern und mehr (die 4 und die 17) verlangt der Platz aber auch lange Eisen oder Hölzer ins Grün.
Der Golfplatz Atlas, der Plätze nach ihrer Architektur bewertet, beschreibt Piesing als offenen Parklandkurs mit sehr breiten Landezonen für den Drive und Grüns, die „praktisch kaum verteidigt“ seien. Das passt zur Selbstbeschreibung des Clubs mit breiten Fairways ohne hartes Rough. Wer den Ball gerade hält, kann hier einen ordentlichen Score spielen. Mehrere Bewertungen betonen dennoch, dass der Platz genaues Spiel verlange. Spielerinnen und Spieler mit höherem Handicap sollten außerdem die Wege einplanen: Mehrere Gäste nennen die Strecken zwischen einzelnen Bahnen lang, und für eine 9-Loch-Runde setzt die Spielordnung eine Richtzeit von zweieinhalb Stunden an.
Platzregeln, die man kennen sollte
Die Platzregeln für Piesing (Stand April 2019) enthalten neben den genannten Besonderheiten an der 1 sowie an den Bahnen 11 bis 15 weitere Punkte. Spielverbotszonen sind mit Pfählen mit grünen Köpfen markiert; ein Ball darin darf nicht gespielt werden, Erleichterung ist Pflicht. Als Boden in Ausbesserung gelten weiß eingekreiste oder blau gepflockte Flächen, frisch verlegte Soden und mit Kies verfüllte Drainagegräben. Mit Pfählen, Manschetten oder Bändern gekennzeichnete Anpflanzungen gelten als unbewegliche Hemmnisse. Bei Spielunterbrechungen wegen Gefahr ertönt ein langer Signalton, bei anderen Unterbrechungen wiederholt drei kurze Töne; zwei kurze Töne bedeuten Wiederaufnahme.
Aus der Spiel-, Platz- und Hausordnung: Gestartet wird grundsätzlich nur an Tee 1. An Werktagen haben Zweier- vor Dreier- und Viererflights Vorrang, an Sonn- und Feiertagen Vierer und Dreier vor Zweiern. Einzelspieler haben kein Durchspielrecht, ein Flight besteht aus höchstens vier Personen, und es sind nur Softspikes erlaubt. Hunde dürfen an der Leine mit auf den Platz, müssen aber von Bunkern und Grüns ferngehalten werden; Kotbeutel gibt es im Sekretariat und am ersten Abschlag. Mit Trolleys darf man nicht über Abschläge, Vorgrüns und Grüns fahren, und zwei Spieler dürfen nicht aus einem Bag spielen.
Übungsanlagen und Golfschule
Driving Range und Übungsgelände sind nach Angaben des Clubs kostenlos nutzbar; bezahlt werden nur die Rangebälle. In Piesing sitzen die Golfschule HarryGolf und ein Proshop. Die Golfschule betreibt eine Indoor-„Schwungwerkstatt“ mit einem Trackman-4-Simulator, auf dem sich auch bei schlechtem Wetter spielen und trainieren lässt. Für den Einstieg bietet sie Infotage, Schnupperkurse und DGV-Platzreifekurse an; der Club stellt zusätzlich einen Online-Regelkurs mit 40 Lernvideos bereit. Trolleys und E-Carts lassen sich leihen.
Natur auf dem Platz
Weil der Club seine Zertifizierung ausführlich dokumentiert, ist über die Natur in Piesing mehr bekannt als bei vielen anderen Plätzen. Laut den Pressemitteilungen des Clubs leben auf dem Gelände unter anderem Dachs, Stein- und Baummarder, Wiesel, Siebenschläfer und die seltene Wasserspitzmaus; auf beiden Anlagen zusammen nennt der Club 2020 mehr als 1.300 Bäume, 36 Vogel- und 15 Säugetierarten. Im Herbst 2018 wurden allein in Piesing 57 Arten von Herbst- und Winterpilzen erfasst. Im Haiminger Mühlbach wurde der Schneider gesichtet, eine Fischart auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Für Golferinnen und Golfer hat das praktische Folgen: Biotope sind Spielverbotszonen, und an vielen Stellen wachsen Blumenwiesen statt gemähtem Rough.
Was Golferinnen und Golfer sagen
Auf den Bewertungsportalen schneidet der Club gut ab. Bei Golf Post kommt er im Oktober 2026 auf 4,5 von 5 Punkten aus 18 Bewertungen, bei Hole19 auf 4,8 aus 88 Bewertungen des Platzes Schloss Piesing; der Albrecht Golf Guide (1Golf) liegt laut Suchauszügen bei etwa 4,1 aus 24 Bewertungen. Bei Golf Post bewerten die Gäste Platzzustand und Willkommenskultur meist mit der Höchstnote, die Gastronomie am häufigsten am schwächsten. Ein Teil der Bewertungen bezieht sich auf den Club insgesamt und damit auch auf den Falkenhof.
Was gelobt wird
Am häufigsten genannt wird der Pflegezustand. Bewertungen loben einen „sehr gut gepflegten“ Platz, gute Grüns, breite Fairways und große Grüns. Positiv erwähnt werden außerdem die Driving Range, die Putting-Grüns und der Bereich für das kurze Spiel in Piesing, der Proshop und die Golfschule. Mehrere Gäste heben die Landschaft und die Natur hervor und beschreiben den Platz als „toll“ und zugleich „anspruchsvoll zu spielen“. Gelobt wird auch die Freundlichkeit des Personals; ein Gast schreibt, man sei mit Hund sehr freundlich empfangen worden. Wer mehrere Tage bleibt, bekommt in Bewertungen den Rat, unbedingt beide Plätze zu spielen.
Was kritisiert wird
Wiederkehrende Kritik betrifft die Wege. Mehrere Gäste nennen die Strecken zwischen den Bahnen weit, ein Gast schreibt, man müsse sich im letzten Drittel der Runde „konzentriert orientieren“. Für Anfänger sei der Platz „ziemlich fordernd“, weil sich einfache Bahnen mit sehr schweren abwechselten. Eine Bewertung auf 1Golf vom September 2026 hält laut Suchauszug fest, dass Hitze und Trockenheit vor allem Abschlägen und Fairways zugesetzt hätten, während die Grüns gut gewesen seien. Eine ältere Bewertung zieht den 9-Loch-Platz Falkenhof dem 18-Loch-Platz vor. Der Golfplatz Atlas schließlich sieht Piesing architektonisch kritisch: Das Routing laufe oft hin und her, manche Bunker lägen „merkwürdig“, und der Platz sei offenbar mit begrenztem Budget angelegt worden. Diese Einschätzung beruht allerdings auf einem Besuch im Jahr 2001.
Für wen sich der Platz eignet
Schloss Piesing eignet sich für Spielerinnen und Spieler mittlerer Handicaps, die einen gepflegten, nicht übermäßig langen Platz suchen. Mit Slope 127 von Gelb und Rot ist er fordernd, aber nicht abschreckend, und die breiten Fairways verzeihen mehr als die Wertung vermuten lässt. Wer lang schlägt, findet auf den fünf Par 5 seine Chancen. Für Anfängerinnen und Anfänger gibt es den grünen Abschlag mit Par 64 und Slope 93 bis 99 sowie kostenlose Übungsflächen. Für Gäste mit Hund ist Piesing eine der Anlagen, auf denen der Vierbeiner an der Leine mit darf. Weil beide Anlagen nach Angaben des Clubs das ganze Jahr geöffnet sind und im Winter, wenn das Wetter es zulässt, auf Sommergrüns gespielt wird, kommt der Platz auch für Runden außerhalb der Hauptsaison in Frage. Wer ohnehin in der Gegend ist, kann die Runde mit einem Besuch in Burghausen verbinden, dessen Burg als längste Burganlage der Welt gilt.
Der zweite Platz: Falkenhof
Der 9-Loch-Platz Falkenhof liegt bei Marktl an der Innleite, wo Alz und Inn zusammenfließen; die Anschrift lautet Falkenhof 1, 84533 Marktl. Laut Club ist das Gelände flach und die Wege zwischen den Bahnen sind kurz, sodass der Platz für alle Spielstärken gut zu bewältigen sei. Er umfasst nach einer Pressemitteilung des Clubs 20 Hektar, davon zehn für den Spielbetrieb. Über zwei Runden misst er von Gelb 5.854 Meter auf Par 70, von Rot 5.304 Meter; Damen spielen Par 72. Eigene Gastronomie bietet das Falkenhofstüberl mit bayerischer Küche. Wichtig für Gäste: Am Falkenhof ist keine Kartenzahlung möglich, weder für das Greenfee noch in der Gastronomie.
Anfahrt und Zugang
Mit dem Auto kommt man laut Anfahrtsbeschreibung des Clubs über die A 94 in Richtung Passau bis zur Ausfahrt Burghausen/Marktl und weiter Richtung Burghausen. Auf der B 20 nimmt man die Ausfahrt Haiming, fährt am Industriegelände von OMV und Wacker vorbei, bis kurz nach einer kleinen Brücke der Golfplatz in Sicht kommt, und biegt dann zweimal links auf den Parkplatz ein. Laut den Angaben des Clubs zu seinen Partnerhotels sind es aus der Burghauser Altstadt rund 9 Kilometer, aus der Burghauser Neustadt rund 6 Kilometer. Der Falkenhof liegt etwa 10 Kilometer entfernt.
Gäste sind willkommen. Die Spiel-, Platz- und Hausordnung verlangt von Gastspielern eine vom DGV anerkannte Stammvorgabe von mindestens -54; vor dem Start meldet man sich im Sekretariat und legt den Mitgliedsausweis vor. Startzeiten lassen sich über das Buchungssystem des Clubs online reservieren; dabei ist unter „Bereich“ der richtige Platz zu wählen. Das Sekretariat ist laut Club in der Hauptsaison von Mai bis September etwa von 9 bis 15 oder 16 Uhr besetzt, im Winter kürzer und an einzelnen Wochentagen gar nicht. Wer außerhalb der Öffnungszeiten spielt, zahlt an der „stummen Greenfee-Kasse“ neben dem Eingang zum Sekretariat, dort nur in bar. Das Restaurant „Il Castello“ in der Schlosswirtschaft serviert italienische Küche und ist auch für Nichtgolfer geöffnet. Der Club gibt gepflegte Kleidung vor. Auf der Website des Clubs gibt es eine Webcam und eine Online-Scorekarte.
Greenfee
Die Tarife legt der Club fest. Die Preisliste für Schloss Piesing kennt ein reguläres 18-Loch- und ein 9-Loch-Greenfee, eine Ermäßigung am Montag, ermäßigte Tarife für Mitglieder von Kooperationsclubs und der Golfregion Donau-Inn, für Gäste in Begleitung eines Mitglieds, für Gäste der Partnerhotels und für Kinder, dazu Leihgebühren für Trolleys und E-Carts. Siehe die Seite des Clubs.
Wie diese Seite entstanden ist
Die Fakten stammen aus öffentlichen Quellen: OpenStreetMap für die Lage; die Seiten des Clubs für Anschrift, Platzbeschreibung, Course Rating, Slope und Par, Öffnungszeiten, Anfahrt, Gastronomie und Golfschule; die Online-Scorekarte des Clubs (Stand September 2024) für Par, Längen in Metern und Handicapreihenfolge jedes Lochs; das Course-Handicap-Tableau des Clubs für die Wertungen aller Abschläge; die Platzregeln (Stand April 2019) und die Spiel-, Platz- und Hausordnung; Pressemitteilungen des Clubs von 2019 und 2020 für Gründungsgeschichte, Fusion, Flächen und Naturdaten; die Seite „Golf&Natur“ und eine Meldung vom 17. September 2026 für die Zertifizierungen; Wikipedia für die Geschichte des Schlosses. Quellen des Clubs: 18-Loch-Platz Schloss Piesing, 9-Loch-Platz Falkenhof, Über uns.
Zum Architekten gibt es keine gesicherte Angabe. Der Club nennt keinen. Der Golfplatz Atlas führt für den Club Peter Harradine und Kurt Rossknecht, ohne zu sagen, wer welchen Platz entworfen hat; GolfPass nennt laut Suchauszug für Piesing nur Kurt Rossknecht. Wir nennen deshalb keinen Architekten. Das Jahr 1986 ist durch den Club belegt (Gründung des Golfclubs Schloss Piesing); 1Golf und GolfPass nennen es laut Suchauszügen als Eröffnungsjahr des Platzes.
Einige Quellen weichen voneinander ab. GolfPass gibt laut Suchauszug 6.048 Meter von hinten an, der German Golf Guide rund 6.257 Meter mit Course Rating 71,6 und Slope 126; beide Werte passen nicht zur aktuellen Scorekarte des Clubs mit 5.905 Metern von Gelb, Course Rating 71,3 und Slope 127. Wir folgen dem Club und vermuten, dass die anderen Angaben auf ältere Vermessungen zurückgehen. Für den Falkenhof nennt die Platzseite des Clubs für Herren Course Rating 70,5 und Slope 128, die Online-Scorekarte 70,4 und 123; für Damen 73,1 und 123 gegenüber 73,0 und 125. Golf Post unterscheidet beim Greenfee zwischen Werktag und Wochenende, die Preisliste 2026 des Clubs nicht. OpenStreetMap verzeichnet auf dem Gelände nur drei Löcher; der Platz hat laut Club und Scorekarte 18.
1Golf und GolfPass waren für uns nicht abrufbar; ihre Angaben kennen wir aus Auszügen in Suchergebnissen. Die Seiten und Dokumente des Clubs, die Online-Scorekarte, Golf Post, Hole19, der Golfplatz Atlas, der German Golf Guide und Wikipedia wurden direkt gelesen. Hole19 zeigt nur Sternwertungen ohne Text. Der Meinungsteil fasst öffentliche Bewertungen zusammen, gelesen im Oktober 2026; wir geben wiederkehrende Punkte wieder, nicht einzelne Stimmen, und nennen niemanden namentlich.
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