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Ausrüstung

Schmerzendes Handgelenk nach dem Üben im Keller: was 20 oder 27 Millimeter Matte wirklich sagen

Sechs Abschlagmatten mit Frankenpreisen vom Oktober 2026, von CHF 29.90 bis CHF 110.95: warum die Gesamthöhe wenig über den Gelenkschutz sagt und wo eine Matte in einer Schweizer Wohnung liegen kann.

La rédaction Panxis Golf · · 15 min
KI-generierte Illustration: Ein Golfball auf einem Holztee in einer Abschlagmatte, die auf einer Gummiunterlage auf dem Betonboden einer Garage liegt, dahinter ein Eisen
Illustration générée par IA (gpt-image-1.5, OpenAI)

Wer zu Hause zu üben beginnt, kauft zuerst das Netz und denkt an die Matte zuletzt. Sie ist das Teil, das beim Netz dabei war, oder das, das auf dem Produktfoto am dicksten aussah. Ein paar Wochen später meldet sich nach einem Korb Eisenschläge das linke Handgelenk, beim Linkshänder das rechte, oder der Ellbogen am Morgen danach. In Golferforen lautet der Rat dann fast immer gleich: eine dickere Matte. Das ist zu kurz gedacht. Weh tut nicht die dünne Matte, sondern eine Oberfläche, die den Schlägerkopf nach dem Ball nicht weiterziehen lässt, und darunter ein Boden aus Beton. Die Millimeterzahl auf der Verpackung sagt darüber erstaunlich wenig.

Diese Seite erklärt, was die Angaben auf einem Mattenblatt bedeuten, stellt sechs Abschlagmatten vor, die im Oktober 2026 im Schweizer Handel einen Frankenpreis hatten, von CHF 29.90 bis CHF 110.95, und fasst zusammen, was Golferinnen und Golfer öffentlich darüber schreiben. Sie fragt auch, wo eine Matte in einer Schweizer Wohnsituation überhaupt liegen kann. Ein Test ist das nicht: Niemand von Panxis Golf hat auf diesen Matten einen Ball geschlagen oder etwas daran gemessen.

Warum der Rasen verzeiht und die Matte nicht

Auf dem Fairway trifft ein gutes Eisen zuerst den Ball und dann den Boden. Der Boden gibt nach, der Schläger nimmt ein flaches Divot und fliegt weiter. Die Energie verteilt sich in Gras und Erde, die Hände spüren kaum etwas. Eine Matte lässt sich nicht aufschneiden. Was der Schlägerkopf nach dem Ball trifft, muss er überwinden oder er prallt davon ab, und der Stoss läuft den Schaft hinauf in die Hände.

Darum klagen vor allem Golfer mit steilem Schwung, die auf dem Platz tiefe Divots schlagen. Wer den Ball eher wegwischt, merkt von der Unterlage wenig. Wer kräftig in den Boden schlägt, empfindet jede Matte als Fussboden. In den Foren wird das immer wieder betont: Dieselbe Matte kann für den einen angenehm und für den anderen eine Qual sein, weil der Schwung entscheidet, wie viel vom Schlägerkopf überhaupt die Oberfläche erreicht.

Ein zweiter Mechanismus wird fast ebenso oft beschrieben, und er hat mit Weichheit nichts zu tun: die Reibung. Kurzer, sehr dichter Nylonrasen kann die Vorderkante des Schlägers einen Moment lang festhalten, statt sie gleiten zu lassen. Besitzer schreiben, der Schläger bleibe hängen oder werde gepackt, und das Handgelenk fange die Verdrehung auf. Eine glatte oder borstige Oberfläche, auf der die Sohle rutschen kann, gilt dagegen als gelenkschonender, auch wenn sie überhaupt nicht weich ist.

Eine klare Einschränkung gehört an diese Stelle. Eine kontrollierte Studie darüber, wie oft Matten Beschwerden an Handgelenk oder Ellbogen auslösen, haben wir nicht gefunden, und diese Seite macht keine medizinische Aussage. Was folgt, sind Herstellerangaben und Erfahrungsberichte. Wenn ein Gelenk länger als ein paar Tage schmerzt, gehört es zu einer Ärztin, einem Arzt oder in die Physiotherapie, nicht zum nächsten Mattenkauf.

Drei Zahlen, die oft verwechselt werden

Wenn ein Inserat von Dicke spricht, kann es drei verschiedene Dinge meinen, und sie verhalten sich unter dem Schläger verschieden.

  • Florhöhe. Wie lang die Kunstrasenfasern sind. Lange Fasern lassen den Schläger etwas einsinken und halten manchmal ein echtes Holztee. Ein langer, dichter Flor kann den Schläger aber auch packen und einen fetten Schlag verdecken.
  • Dämpfungsschicht. Der Schaum oder das Gel unter dem Rasen. Diese Schicht schützt die Gelenke, und gerade sie wird in Inseraten am ungenauesten beschrieben, oft nur mit einem Materialnamen wie EVA.
  • Gesamthöhe. Rasen, Dämpfung und Basis zusammen. Eine hohe Matte mit hartem Schaum kann für die Handgelenke unangenehmer sein als eine niedrigere mit weicher Schicht. Und eine sehr weiche Matte kann der Schläger bis auf den Beton durchdrücken.

Die Kehrseite heisst Nachsicht. Auf einer üppigen Oberfläche rutscht ein Schläger, der zwei Zentimeter hinter dem Ball aufsetzt, in den Ball hinein, und der Schlag sieht fast normal aus. Auf dem Platz bleibt derselbe Schwung im Boden stecken. Wer den Winter auf einer weichen Matte verbracht hat, berichtet im Frühling oft, die eigenen Treffer seien schlechter gewesen, als die Matte behauptet habe. Weich schont den Körper, aber weich schmeichelt auch.

Bei kleinen Matten kommt eine vierte Zahl dazu, die kaum jemand beachtet: der Höhenunterschied zwischen Ball und Füssen. Wer auf einer 3,5 Zentimeter hohen Matte von 41 mal 64 Zentimetern schlägt und daneben auf dem Kellerboden steht, hat den Ball höher als die Füsse. Das verändert die Ansprechhaltung, und mancher Golfer gewöhnt sich unbewusst einen flacheren Schwung an. Grössere Matten, auf denen man auch steht, oder eine gleich hohe Standfläche daneben lösen das Problem.

Masters Chip und Drive Matte: die kleinste Lösung

Die Chip und Drive Matte von Masters ist kaum grösser als eine Fussmatte: 60 mal 35 Zentimeter, Kunstrasen auf einer Kunststoffbasis, ein Gummitee dabei. Gedacht ist sie laut Beschreibung für kurzes und langes Spiel im Garten, im Haus oder im Büro, und sie soll vor allem den Untergrund schonen.

  • Was der Anbieter angibt: 60 x 35 cm, Kunstrasenoberfläche, strapazierfähige Basis aus Kunststoff, ein Gummitee. Eine Höhe oder eine Dämpfungsschicht wird nicht genannt.
  • Für wen: für Chips und Pitches im Garten, für Schwungübungen ohne viel Bodenkontakt. Für einen Korb Eisen auf Beton fehlt ihr nach eigener Beschreibung jede Dämpfung.

Im Oktober 2026 bei einem Schweizer Händler abgelesen: CHF 29.90 als Aktionspreis, regulär CHF 44.90.

Masters Fairway Practice Mat: für Terrasse und harten Boden

Die Fairway Practice Mat stammt vom selben Zubehörhersteller und richtet sich ausdrücklich an Leute, die auf harten Flächen und Terrassen üben wollen, ohne ein Divot zu schlagen. Die Beschreibung verspricht ein realistisches Rasengefühl und eine leicht tragbare Matte.

  • Was der Anbieter angibt: Übungsmatte für Holz- und Eisenschläge, für harte Oberflächen und Terrassen, leicht zu transportieren. Masse, Höhe und Aufbau stehen auf der Produktseite nicht.
  • Für wen: für jemanden, der eine günstige Unterlage für den Sitzplatz sucht und bereit ist, Masse und Gewicht vor dem Kauf beim Händler zu erfragen.

Im Oktober 2026 bei einem Schweizer Händler abgelesen: CHF 44.90. Dass ausgerechnet bei einer Matte für harten Boden keine Höhe angegeben ist, zeigt, wie dünn die Angaben in diesem Preisbereich oft sind.

Longridge 3 Turf Matte: drei Oberflächen, 3,5 Zentimeter

Die 3 Turf Matte von Longridge ist faltbar und hat drei Felder: eine glatte Fläche für Abschläge, eine raue für Chips und ein kurzes Feld zum Putten. Unter dem Rasen liegt laut Hersteller ein gummierter EVA-Schaumrücken, der sich wie echter Rasen anfühlen soll.

  • Was der Hersteller angibt: offen 41 x 64 x 3,5 cm, gefaltet 21 x 40 x 10,5 cm, gummierter EVA-Schaumrücken, drei Rasenflächen, für drinnen und draussen.
  • Für wen: für kurze Einheiten, bei denen man die Matte nach dem Üben wieder in den Schrank legt. Wegen der kleinen Fläche steht man neben der Matte, also tiefer als der Ball.

Im Oktober 2026 bei einem Schweizer Händler abgelesen: CHF 62.30 als Aktionspreis, regulär CHF 89.00. Mit 3,5 Zentimetern ist sie die höchste Matte dieser Seite und zugleich eine der kleinsten. Hoch heisst hier nicht gelenkschonend, sondern vor allem: ein Ball, der über den Füssen liegt.

Northix 152 x 92 cm, 20 mm und 27 mm: dieselbe Matte, zwei Höhen

Für die Frage nach der Dicke ist dieses Paar das lehrreichste im Schweizer Angebot. Der Anbieter Northix verkauft dieselbe Mattenfläche von 152 mal 92 Zentimetern in zwei Ausführungen, einmal 20 und einmal 27 Millimeter hoch. Beide haben sechs vorgebohrte Abschlagpositionen für Rechts- und Linkshänder, zwei Gummitees und zwei Ausrichtungsstäbe, und beide lassen sich aufrollen.

  • Was der Anbieter angibt: 152 x 92 cm, Gesamthöhe 20 mm beziehungsweise 27 mm, sechs Abschlaglöcher, zwei Gummitees, zwei Ausrichtungsstäbe. Für die 27-mm-Ausführung nennt die Beschreibung einen mehrschichtigen Aufbau aus Kunstrasen, reissfester Polsterung und einer EVA-Schicht zur Stossdämpfung. Wie dick diese Schicht ist, steht bei keiner der beiden.
  • Für wen: für jemanden, der auf der Matte stehen und schlagen will und damit das Problem des höher liegenden Balls umgeht.

Im Oktober 2026 bei einem Schweizer Händler abgelesen: CHF 77.95 für die 20-mm-Ausführung, CHF 94.95 für die 27-mm-Ausführung. Sieben Millimeter mehr kosten also rund CHF 17. Ob diese sieben Millimeter Dämpfung sind oder längerer Rasen, verrät keines der beiden Inserate. Genau das wäre für die Handgelenke die entscheidende Information.

Northix 152 x 117 cm, 27 mm: mehr Standfläche

Die breitere Ausführung hat dieselbe Höhe und denselben beschriebenen Aufbau wie die 27-mm-Matte oben, aber 25 Zentimeter mehr Tiefe. Das klingt nach wenig, ist aber der Unterschied zwischen einer Matte, auf der beide Füsse bequem Platz haben, und einer, bei der die Fersen über den Rand rutschen, sobald man etwas breiter steht.

  • Was der Anbieter angibt: 152 x 117 cm, 27 mm, Kunstrasen, reissfeste Polsterung, EVA-Schicht, sechs Abschlagpositionen, zwei Gummitees, zwei Ausrichtungsstäbe, aufrollbar.
  • Für wen: für ein festes Plätzchen im Bastelraum oder in der Garage, vor einem Netz.

Im Oktober 2026 bei einem Schweizer Händler abgelesen: CHF 110.95, verschickt durch einen Partner des Händlers.

Und die gelenkschonenden Matten aus den amerikanischen Ratgebern?

Wer englischsprachige Vergleiche liest, stösst immer auf dieselben Namen: Real Feel Country Club Elite, Carl’s Place HotShot, SIGPRO Softy, TrueStrike, Fiberbuilt. Sie kosten in den USA ein Mehrfaches der Matten oben, und sie sind genau um das Problem dieser Seite herum gebaut. Carl’s Place bietet für die HotShot einen austauschbaren Schlagstreifen in drei Varianten an, darunter einen mit Schaum und einen mit Gel. SIGPRO legt bei der Softy einen weichen Schaumkern unter einen langen Rasen und macht den Schlagstreifen auswechselbar. TrueStrike geht den umgekehrten Weg und setzt auf eine dünne, feste Oberfläche über einem Gel-Einsatz, die den Schläger nach unten und durch gleiten lassen soll. Fiberbuilt arbeitet mit Rasenflächen, die man ersetzen kann, wenn der Schlagbereich abgenutzt ist.

Einen Frankenpreis im Schweizer Golfhandel haben wir für keine dieser Matten gefunden. Dollarpreise rechnen wir nicht um, sie würden Mehrwertsteuer, Zoll und Versand ohnehin nicht abbilden. Wer eine solche Matte will, muss sie in der Regel im Ausland bestellen oder bei einem Schweizer Anbieter von Simulatoren nachfragen, und sollte dann Gewicht und Versandkosten genau ansehen: Grosse Matten mit Gummibasis wiegen schnell mehrere Dutzend Kilo. Die Idee dahinter lässt sich aber auch auf die günstigeren Matten übertragen: Entscheidend ist, was unter dem Ball liegt und ob sich der abgenutzte Teil ersetzen lässt.

Die sechs Matten im Überblick

Matte Grösse Angegebene Höhe Angegebene Dämpfung Tees Preis Schweiz, Oktober 2026
Masters Chip und Drive Matte 60 x 35 cm nicht angegeben keine genannt, Kunststoffbasis 1 Gummitee CHF 29.90 (Aktion, statt CHF 44.90)
Masters Fairway Practice Mat nicht angegeben nicht angegeben nicht angegeben nicht angegeben CHF 44.90
Longridge 3 Turf Matte 41 x 64 cm 3,5 cm gummierter EVA-Schaum nicht angegeben CHF 62.30 (Aktion, statt CHF 89.00)
Northix 152 x 92 cm, 20 mm 152 x 92 cm 20 mm nicht angegeben 2 Gummitees, 6 Positionen CHF 77.95
Northix 152 x 92 cm, 27 mm 152 x 92 cm 27 mm EVA-Schicht, Dicke nicht angegeben 2 Gummitees, 6 Positionen CHF 94.95
Northix 152 x 117 cm, 27 mm 152 x 117 cm 27 mm EVA-Schicht, Dicke nicht angegeben 2 Gummitees, 6 Positionen CHF 110.95

Auffällig ist weniger, was in der Tabelle steht, als was fehlt. Keine der sechs Matten nennt die Florhöhe, keine die Dicke der Dämpfungsschicht, und keine erlaubt laut Beschreibung ein echtes Holztee. Wer im Schweizer Handel unter CHF 120 kauft, kauft beim Gelenkschutz also auf Vermutung. Das spricht nicht gegen diese Matten, aber für eine Unterlage darunter.

Was Golferinnen und Golfer sagen

Die öffentlichen Erfahrungsberichte zu Abschlagmatten sind zahlreich, und sie drehen sich erstaunlich oft um dieselben Punkte. Gelobt wird vor allem dies:

  • Das Ende der Schmerzen nach einem Wechsel. Viele Berichte erzählen dieselbe Geschichte: Handgelenk oder Ellbogen taten auf der ersten, harten Matte weh, und mit einer Matte mit weicherem Schlageinsatz oder einer Gummiunterlage darunter war das Problem verschwunden. Bemerkenswert ist, wie oft die Unterlage genannt wird und nicht die Matte selbst.
  • Üben, wenn der Platz zu ist. Fünfzehn Minuten am Abend, ohne Fahrt zur Range und ohne Regenjacke. Gerade wer im Winter nicht auf einen Platz kommt, schätzt, dass der Schwung über die Monate nicht einrostet.
  • Austauschbare Streifen und echte Tees. Bei den teureren Matten loben Besitzer, dass sich der abgenutzte Schlagbereich ersetzen lässt und dass ein normales Holztee hält. Beides fehlt bei den meisten günstigen Matten, und Besitzer günstiger Matten nennen es oft als das, was sie beim nächsten Kauf anders machen würden.

Und dies wird kritisiert:

  • Weiche Matten, die fette Schläge verstecken. Der Vorwurf kommt fast immer im Frühling: Auf der Matte sah alles gut aus, auf dem Platz flogen die Divots vor dem Ball. Einige Besitzer legen deshalb bewusst eine festere Matte hin oder üben zwischendurch mit einem Strich oder einem Handtuch hinter dem Ball.
  • Dichter Rasen, der den Schläger packt. Bei manchen Matten bleibt die Vorderkante hängen, und das spürt man im Handgelenk als Ruck. Besonders Golfer mit steilem Schwung beschreiben das.
  • Beton, der durchschlägt. Bei dünnen Matten auf Kellerboden oder Garagenplatte heisst es oft, man spüre den Boden bei jedem Treffer. Dazu kommen Matten, die auf glattem Boden rutschen, und Ränder, die sich nach dem Aufrollen wochenlang wellen.
  • Verschleiss an der immer gleichen Stelle. Wer immer vom selben Punkt schlägt, schlägt dort mit der Zeit den Rasen platt oder ein Loch hinein. Gummitees reissen ab oder werden spröde. Bei Matten ohne austauschbaren Teil heisst das: neue Matte.

Wo die Matte in der Schweiz liegt: Kellerbeton, Bastelraum, Einstellhalle und Sitzplatz

In der Schweiz wohnt eine Mehrheit zur Miete, und das prägt die Frage, wo eine Abschlagmatte überhaupt hinkommt. Ein eigener Raum mit genügend Deckenhöhe für einen vollen Schwung ist selten. Die Matte landet deshalb meist an einem von vier Orten, und jeder hat seine eigene Tücke.

Keller und Bastelraum. Das Kellerabteil einer Mietliegenschaft ist meist zu schmal und zu niedrig, um einen Schläger zu schwingen, oft ist es nur ein Lattenverschlag. Ein Bastel- oder Hobbyraum im Einfamilienhaus oder ein separat gemieteter Raum ist die bessere Wahl. Fast immer liegt dort ein Betonboden, und genau auf Beton beginnen die Beschwerden. Golfer, die zu Hause bauen, empfehlen in Foren immer wieder eine Gummimatte als Unterlage, etwa eine Bodenschutz- oder Stallmatte, unter der eigentlichen Abschlagmatte. Prüfen Sie vor dem Schwingen die Deckenhöhe mit dem Driver in der Hand, und denken Sie an Leitungen und Lampen.

Einstellhalle und Garage. Eine Einzelgarage am Haus ist ein guter Ort, wenn das Auto draussen bleiben kann. Die Einstellhalle einer Mietliegenschaft ist es in der Regel nicht: Sie gehört zu den gemeinsamen Teilen, die Hausordnung regelt, was dort erlaubt ist, und ein Querschläger trifft dort das Auto der Nachbarin. Fragen Sie im Zweifel die Verwaltung, bevor Sie eine Matte hinlegen. In einer unbeheizten Garage kommt im Januar die Kälte dazu. Besitzer berichten, ihre Matte fühle sich bei Minustemperaturen deutlich härter an, und Gummitees würden spröde.

Sitzplatz und Terrasse. Zementplatten und Steinplatten sind für die Gelenke so hart wie Beton. Eine Matte draussen sollte nach Regen trocknen können, sonst bilden sich darunter Feuchtigkeit und Schmutz, und auf gefrorenem Boden wird jede Unterlage hart. Am Sitzplatz gilt ausserdem dasselbe wie für das Netz: Ein Ball, der danebengeht, landet schnell im Garten nebenan.

Lärm und Hausordnung. Der Ball im Netz ist leise, der Schlag auf die Matte nicht. In einem Mehrfamilienhaus mit Betondecken wandert der dumpfe Stoss als Körperschall in die Wohnung darunter. Eine Gummiunterlage hilft auch hier. Viele Hausordnungen kennen eine Nachtruhe von 22 Uhr an, manche zusätzlich eine Mittagsruhe; massgebend sind Ihr Mietvertrag und Ihre Hausordnung. Wer abends spät übt, macht besser Putt- und Schwungübungen ohne Ball.

Wer das Netz noch nicht hat, findet auf unserer Seite zu Golfnetzen zu Hause und dem, was Käufer bereuen die Fragen zu Abstand, Seitenschutz und Nachbarn, und auf der Seite zum Golfsimulator unter 1000 Franken im Keller oder Bastelraum die Frage nach Raum und Deckenhöhe.

So wählen Sie Ihre Matte

  1. Erst den Boden, dann die Matte. Auf Beton oder Steinplatten planen Sie eine Gummiunterlage von Anfang an ein. Sie schützt die Gelenke, dämpft den Schall und verhindert, dass die Matte rutscht.
  2. Florhöhe und Dämpfung getrennt erfragen. Steht im Inserat nur eine Gesamthöhe, fragen Sie den Händler, wie viel davon Rasen und wie viel Schaum ist. Bekommen Sie keine Antwort, ist das auch eine Antwort.
  3. Auf gleicher Höhe stehen. Eine kleine, hohe Matte hebt den Ball über die Füsse. Wählen Sie eine Matte, auf der Sie stehen können, oder legen Sie eine gleich hohe Standfläche daneben.
  4. Ehrliche Rückmeldung behalten. Wenn Sie eine weiche Matte wählen, kontrollieren Sie Ihre Treffer ab und zu mit einem Strich hinter dem Ball, und gehen Sie im Frühling bewusst wieder auf Rasen.
  5. Den Verschleiss einrechnen. Wechseln Sie die Abschlagposition, wenn die Matte mehrere hat, halten Sie Ersatz-Gummitees bereit, und fragen Sie nach Garantie und Rückgaberecht, bevor Sie auf Rechnung eines Partnerhändlers bestellen.
  6. Auf den Körper hören. Schmerzt ein Handgelenk oder Ellbogen nach dem Üben länger als ein paar Tage, machen Sie Pause und lassen Sie es ärztlich oder in der Physiotherapie abklären. Eine neue Matte ist keine Behandlung.

Für die meisten Golferinnen und Golfer in der Schweiz ist die vernünftigste Lösung keine teure Spezialmatte, sondern eine grosse Matte, auf der man steht, auf einer Gummiunterlage, und das Wissen, dass sie beim fetten Schlag etwas nachsichtiger ist als das Fairway im April.

Wie diese Seite entstanden ist

Diese Seite stellt Produkte vor und fasst öffentlich zugängliche Meinungen zusammen. Sie ist kein Test: Niemand von Panxis Golf hat auf diesen Matten einen Ball geschlagen, sie ausgemessen oder auf einem Boden ausgelegt. Die technischen Angaben stammen aus den Produktbeschreibungen der Hersteller und Anbieter, wie Schweizer Händler sie auf ihren Produktseiten wiedergeben: Masters für die Chip und Drive Matte und die Fairway Practice Mat, Longridge für die 3 Turf Matte, Northix für die drei Rollmatten. Die Beschreibungen der Matten von Carl’s Place, SIGPRO, TrueStrike und Fiberbuilt stammen von den Herstellern beziehungsweise von amerikanischen Händlern. Wo eine Angabe fehlt, steht sie hier als nicht angegeben.

Die Preise wurden am 30. Oktober 2026 in Schweizer Franken abgelesen: bei Golfers Paradise (golfersparadise.ch) für die Masters Chip und Drive Matte, bei Golfimport (golfimport.ch) für die Masters Fairway Practice Mat und die Longridge 3 Turf Matte, bei Manor (manor.ch) für die drei Northix-Matten, die dort auf dem Marktplatz von einem Partner des Warenhauses angeboten und verschickt werden. Für Matten von Real Feel, Carl’s Place, SIGPRO, TrueStrike und Fiberbuilt liess sich im Schweizer Handel kein Frankenpreis finden; diese Preise fehlen deshalb. Dollar- oder Europreise rechnen wir nicht um. Preise und Aktionen ändern sich oft, vor den Festtagen besonders.

Die Erfahrungsberichte stammen aus öffentlichen Diskussionen in Foren wie dem Golf Simulator Forum und The Sand Trap sowie aus öffentlichen Kundenbewertungen bei Händlern, einige davon nur über Suchauszüge gelesen. Niemand wird namentlich zitiert, nichts wurde gezählt, und keine Einschätzung wird als Statistik ausgegeben. Eine kontrollierte Studie zu Verletzungen durch Abschlagmatten haben wir nicht gefunden; die Erklärung auf dieser Seite gibt wieder, was Hersteller und Golfer beschreiben, und ist keine medizinische Beratung. Die Angaben zu Nachtruhe und Hausordnung sind allgemein; massgebend bleiben Ihr Mietvertrag, Ihre Hausordnung und Ihre Gemeinde. Diese Seite enthält keine kommerziellen Links, und Panxis Golf erhält keine Provision. Sollte ein Inhalt auf dieser Website einmal von einer Marke bezahlt sein, trägt er zuoberst auf der Seite, vor der ersten Zeile, einen Werbehinweis.

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