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Technik

Fairwaybunker: erst die Kante, dann die Zahl

Ein Schläger mehr, Dreiviertelschwung, Füße kaum eingegraben. Nasser Sand nach Regen ist ein anderer Schlag.

La rédaction Panxis Golf · · 2 min
Bunker au mur de traverses et green du Golf National, à Saint-Quentin-en-Yvelines.
Le Golf National, à Saint-Quentin-en-Yvelines. — Photo Lionel Allorge / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Der Grünbunker bekommt das ganze Training, der Fairwaybunker kostet die Schläge. Aus 140 Metern im Sand trifft der durchschnittliche Amateur entweder dünn in die Kante oder nimmt so viel Sand, dass der Ball vierzig Meter weit fliegt. Beides kommt vom Versuch, einen normalen Eisenschlag von einer Oberfläche zu spielen, die das nicht zulässt.

Zuerst die Kante, dann die Zahl

Den vorderen Rand ansehen und den Schläger nehmen, der ihn bequem überfliegt, nicht den, der das Grün erreicht. Ein Eisen 7 über die Kante und kurz vors Grün heißt ein Putt zum Par, ein Eisen 5 in der Kante heißt Doppelbogey. Diese Entscheidung spart mehr Schläge als jede Technik.

Ein Schläger mehr, kürzer schwingen

Ein kontrollierter Dreiviertelschwung fliegt kürzer: einen Schläger mehr nehmen und den Rückschwung verkürzen. Ein volles Eisen 7 aus dem Sand zu schlagen, ist der sicherste Weg, im Treffmoment zurückzufallen.

Die Füße kaum eingraben

Im Grünbunker gräbt man sich für Stabilität ein. Im Fairwaybunker senkt Sie das gegenüber dem Ball und macht den fetten Treffer beinahe sicher.

Ball zurück, Hände voraus, Unterkörper ruhig

Den Ball eine Spur weiter hinten legen, den Unterkörper ruhiger halten, einen Zentimeter kürzer greifen. Ziel ist, den Ball zuerst und fast keinen Sand zu treffen. Auf Gras kostet ein leicht schwerer Schlag zehn Meter, im Sand fünfzig.

Nasser Sand nach Regen

Im Frühjahr und nach Regentagen ist der Sand im Fairwaybunker schwer und verdichtet. Der Schläger gräbt nicht, was hilfreich klingt und es nicht ist: Die Vorderkante springt vom festen Sand ab und trifft den Ball in der Mitte. Ball etwas weiter zurück, kürzer greifen und einen flacheren Ball einplanen, der bei der Landung ausrollt.

Bleiben Sie groß

Die verlässlichste Vorstellung ist, die Höhe zu halten. Wer sich auf der Suche nach Länge absenkt, trifft jedes Mal zuerst den Sand.

Die Liste, in dieser Reihenfolge

  • Komme ich mit diesem Schläger über die Kante? Sonst mehr Loft.
  • Ein Schläger mehr als die Distanz, Dreiviertelschwung.
  • Füße kaum eingegraben, einen Zentimeter kürzer greifen.
  • Ball etwas zurück, groß bleiben, zuerst den Ball treffen.

Niemand trifft einen Fairwaybunkerschlag zufällig. Die guten stammen aus einer Entscheidung, die vor dem Ziehen des Schlägers fällt.

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